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Albtraum Verletzung! 1 probates Alternativtraining RAD in Marathonvorbereitung

Verletzungsanfällige Läufer:innen möchten ihren Sport nicht quittieren müssen

Das muss nicht zwangsläufig in jedem Fall so passieren, wenn dies auch zu Beginn von schmerzhaft hartneckigen Verletzungen zu drohen scheint!
Bereits relativ kurzfristig kann vorgebeugt werden, indem die Trainings- und Wettkampfphilosophie der Betroffenen deutlich geändert wird und zB ab 50%  * Alternativtraining Rad *  in die Trainingsroutine eingegliedert und aktiv übernommen wurde..

Marathonläufer:innen  sehen sich unverhältnismäßig früh Verletzungen konfrontiert …

… und nicht nur diese!
Der Hauptgrund: langjähriges immer härter und anspruchvoller werdendes Training sowie die Last (scheinbar wichtiger) Wettkämpfe gepaart mit zu wenig zielführender Regeneration!
Spontan auftretende Blessuren werden meistens vom Sportler in Eigenregie selber behandelt, leider oft nur unzureichend. Die Folge sind bereits in junger Karriere immer wieder mehr oder weniger kurze Pausen, die aber bereits die Leistungsentwicklung stören, im Extremfall die scheinbar unspektakulären „Wehwechen“ sogar chronisch werden können.
Zu kritischen Komplikationen werden in aller Regel früher oder später Fälle von zwei typischen Abnutzungserscheinungen, also orthopädisch bedingte schmerzhafte Probleme, die zum einen zB ungleichen Längenverhältnissen zu „danken“ sind und in jungen Jahren übersehen bzw nie fachärztlich ausgeschlossen wurden. Sie sind also zum anderen per se nicht Folge von Jahre lang hohen körperlichen Belastungen!
Man muss so diese beiden Untergruppen auseinander halten und medizinisch unterschiedlich behandeln, was aber nicht Thema dieser Abhandlung sein soll.

Die Sportler:innen geben ihr Hobby auf, oft damit Teil ihres    Lebensinhalts      OFA.com

Das Gros dieser Betroffenen stößt in seinem Wissen über Abhilfe an seine Grenzen, verliert im Anblick zurück gehender Trainingsbereitschaft und damit schwindender Leistungen schnell jegliche Motivation.
Wüssten sie über die, zwar geringen, Möglichkeiten von Alternativen, sowohl medizinisch (darauf wird hier nicht eingegangen) als auch trainings-technisch, könnten sie ihre Läuferkarriere womöglich um einiges verlängern (dies aber leider eingeschränkt!).

Alternatives Radtraining oder anderes Ersatztraining sind Ausdauer-relevant …

… wenn es sich neben dem Radsport auch um das Schwimmen und das sportliche Gehen handelt. Schnelle Spiele mit häufigen Richtungswechseln sind natürlich zu vermeiden, auch wenn hier (für Gesunde) die so genannte Tempoausdauer sehr gut geschult wird!
In der Theorie bliebe „nur“, eine oder alle dieser Alternativen so in ihren/seinen Trainings-und Wettkampfplan einzubauen, dass sie mit den noch möglichen bzw noch vertretbaren Laufeinheiten ein gesundes Ganzes bilden.
In der Praxis wird es komplizierter, denn ein solcher Plan erfordert Erfahrungen und Kenntnisse, die die Sportler:innen zu dem Zeitpunkt noch nicht besitzen!

Im Folgenden liest Du über  a)  eine 8-12-wöchige Direktvorbereitung auf einen Marathon  und  b)  die Anwendung der Alternativen in der übrigen Zeit

Zu a):  8-12-wöchige Marathon- (auch HM-) Vorbereitungsperiode

Zugrunde gelegt ist, das die Sportler:innen es in den letzten Jahren gewohnt waren, wöchentlich etwa 100-130 km (in Einzelfällen auch darüber hinaus) an 5-6 Trainingstagen zurück zu legen, Kenntnisse/Praxis über VO2max/Laktatentwicklung besitzen sowie an Wettkämfen auf kürzeren/längeren Bahndistanzen regelmäßig sowie an Straßenläufen hin bis zum Marathon teilgenommen haben.
Läufer:innen, die diese „Bedingungen“ nicht erfüllen, könnten die folgenden Pläne aber relativ einfach für ihre Zwecke abändern.
Der bisherige Zeitaufwand Eures Trainings betrug rechnerisch ca. 8-10 Std/Woche reinen Laufens.
Die Pläne sehen jetzt 55-70 km Laufen (3 TE), 3-4 TE mit dem Rad, je ca. 30-50 km, 1 TE (R)ad 75-100-130 km/Woche vor.
Der Gesamt-Trainingszeitaufwand würde in dieser Periode um 3-4 Std/Woche ansteigen, innerhalb des übrigen Trainingsblocks aber gegenüber früher deutlich abnehmen (siehe dort).
Zum Laufen:  es gibt keine Intervalle, Sprints oder Tempoläufe mehr, in Einzelfällen kann dies durchaus und in abgemildertem Umfang noch möglich sein!
An 1 Tag wird das (R)  v o r  dem (L), an 1 Tag  n a c h  dem (L) stattfinden, am WE (Wochenende) ist ein relativ langer DL (Dauerlauf) angesetzt (30-max. 34 km).
Näheres über Durchführung und „Nachsorge“ in den unten stehenden Plänen (in PDF-Form, vergrößerbar, downloadbar, kostenlos)

 

Alternatives-Marathontraining

Reizvoll! Im Nordosten Florida’s trainieren!

Zum Radtraining:  
Das Nutzen eines guten Sportrades, besser eines Rennrades sowie zusätzlich/alternativ eines MTB ist notwendig.
An 2-3 Tagen wird separat vom Laufen gefahren (25-35-50 km), an 2 Tagen in Kombination mit dem L  (siehe oben), an 1 Tag sieht der Plan eine Ausdauerfahrt (75-100-130 km, im G1- bis G2-Bereich) am WE vor.
Näheres, u.a. über Tempogestaltung beim Kombi-Training siehe unter den Plänen (s.o. , „Alternatives Marathontraining“)

 

Zu b):  Übrige Trainingsperiode

Trainiert wird im 3-er-Rythmus:  2 Wochen gemäß Wochenbeispiel (Plan S. 2), die 3.Woche soll als Regenerationswoche genutzt werden (siehe Plan S .3)
Verteilung der Einheiten:
1)  40-50 km (L) in 2 TE (zB 1x 18/1x 22km bis  1x 22/1x 28 km     2)  (R) 55-75 km (3 TE/ 10 km nach (L) und 20&25 km  bis  15 km nach (L) und 25&35 km
3)  Schwimmen: 1-2 TE  je 1 bis 1,5 km (Kraulstil vorzugsweise)
4)  leichte Kraftübungen (individuell je nach Verletzungsart, vorwiegend mit Deinem Eigengewicht, dazu „Stabi“-Übungen:  ausführbar am Besten  v o r  dem (R/L)

 

Welche Chronische Verletzungen …        Post pic II

die noch diese Alternativen erlauben würden?
1)   LW-Syndrom (mit Wirbelkanal-Verengungen, Facettensyndrom (⇒ Arthrose d. Facettengelenke!), Verköcherungen)
2)  Knieverletzungen (seitlich&Patellassehne)   3)  Schienbein (innen, vorne/ kann häufig durch Kühlung gelindert werden)          4)  Zehen (divers, Einlagen ggflls erforderlich)   5)  Achillessehne (divers) von der Reizung über chronisch bis zum Riss: Standard ist die Behandlung mit Kälte (ggflls. in Kombi mit speziellen Salben/Gels/Packungen  —  nach OP Riss (Ruptur)/Verklebung: REHA-Behandlung (u.a. Ergometer, kein Laufen), Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Trainings (incl. Alternativtraining Rad) sehr unterschiedlich!
Diese 4 Kategorien lassen, ganz individuell, verschieden starke Belastungen zu. Es kann daher seitens der Sportler:innen innerhalb der Pläne entsprechend geändert werden.
!!! Arthrose in Hüfte/Knien erlauben selten ein Laufen, möglicherweise aber noch zügiges (sportliches) Gehen bzw ein Radtraining in ausschließlich leichten Gängen!

Auch noch erwähnenswert

Im Hauptthema geht es hier zwar um Verletzungs-gehandicapte Läufer:innen, die u.a. Alternatives Radtraining in ihrer Vorbereitung für einen Marathon nutzen wollen. Jedoch werden Fragen erörtert, wie alternativ in der übrigen Zeit, also gut ca. 7-8 Monate (die Saison beendende Regenerationsperiode herausgerechnet) verbracht werden könnte, teils auch sollte:
Wettkämpfe anderer Art möchte wohl jede:r weiterhin betreiben, nur was ist erlaubt, was besser nicht?
Bahnläufe:  grundsätzlich nur, wenn Deine Hüftgelenke intakt sind, d.h. nicht nur bedingt (zB bei beginnender COX-Arthrose). Im Falle angeschlagener Kniegelenke sollte der (Sport-) Orthopäde von Fall zu Fall entscheiden! Gleiches gilt für Läufer:innen nach durchgemachter BS-OP, besonders im LW-Bereich
Straßenläufe:  mit gutem, dämpfendem Schuhwerk bei bedingten Einschränkungen (s.o.) „schon eher“, der Orthopäde hat das letzte Wort. Probleme, welcher Art auch immer, mit den Hüftgelenken:es wird auch hier abgeraten! Man kann eine COX durch Bewegung zwar hinauszögern, Laufen wäre aber, zumindest trainingsmäßig in Richtung Wettkampf, m.E. nie zu empfehlen!

Zu meiden
sind auch Strecken mit großen Höhenunterschieden, langen oder steilen Bergabpassagen oder schlechtem Asphalt.
Zu meiden sind weiterhin  →
Crossläufe oder Volksläufe mit Cross-Charakter. Crosslläufe, deren Schwierigkeit lediglich durch „schweren Boden“ geprägt und ansonsten eben sind, sollten i.d.R. durch  Orthopäden erlaubt sein.
Duathlon  als Zusatzsport? Du hast gelernt, das Radfahren in Dein Training zu integrieren … und … es hat Spaß gemacht. Dann wäre ein Duathlon eine weitere Möglichkeit, Deine sportliche Palette zu bereichern. Es gibt Volks-Duathlons zum Hineinschnuppern. Für das Laufen gelten die o.g. „Regeln“.
Folgendes  sei Euch darüber hinaus ans Herz gelegt:  Das Euch zu Eurer (gesunden) aktiven Zeit „in Fleisch und Blut“ übergegangene Ein- und Austraben (vor bzw nach einem Wettkampf) bitte auf keinen Fall vernachlässigen! Dehnübungen, so weit erlaubt, sowie nachbereitende warme medizische Bäder und Selbstmassagen sind noch wichtiger als früher.
Diese Tipps sollten zumindest auch nach harten/belastenden Trainingseinheiten in Erinnerung kommen!

Ein Wort zu einer Regenerationszeit

Dauer: 4 Wochen sind m.E. zu kurz! 8 Wochen halte ich für ideal. In dieser Zeit werden es Euch Eure Sorgen-Gelenke danken, wenn die ersten 6 Wochen auf Gelenk-belastende Aktivitäten ganz verzichtet wird. Das Schwimmen (Kraulstil u/o Rückenkraul sollte bevorzugt werden), 2-3x pro Woche, 1000 -1500 m, in unterschiedlichen Intensitäten, wäre in dieser Zeit der Sport Deiner Wahl! – Spazieren Gehen (gerne etwas zügiger) oder mäßig-sportlich „walken“ trägt ebenfalls dazu bei, neue körperliche und seelische Kraft aufzubauen.
Ganz allmählich kannst Du, unter Anwendung meiner Pläne, Dein Training für die neue Saison wieder in Angriff nehmen … und zwar, nachdem Du Dir Gedanken gemacht hattest über Dinge, die Du sportlich vielleicht falsch gemacht oder versäumt hattest und auch über Anregungen, die es lohnt, in Zukunft aufzugreifen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch viele schöne, vor allem Schmerz-freie Stunden bei Eurem Training und den Wettkämpfen!
Ich hoffe, keine/n meiner Leser/innen hat, wie mich, diese Krankheit erfasst. — Sollte es Dir oder Dir passiert sein, wäre unten stehender Artikel lesenswert 

Polyneuropathie PNP: 7 eigene Erfahrungen mit Sport und Bewegung | udo’s sports essays

 

Bildnachweis:  OFA.com, Saolar.com

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Effektives Training: Zielzeit 39 min auf 10000 m | https://fit-stark-sisu.top

Schneckentempo 1 Die Zielzeit 39 min über die 10000m-Laufdistanz bedeutet für eine Vielzahl von sowohl jungen Läufer/innen als auch der jungen Garde der Altersklässler/innen eine teilweise hohe Herausforderung!

Andererseits betrachten nicht wenige Sportler/innen dieses Leistungsziel lediglich quasi als Einstieg in die Klasse der Fortgeschrittenen, die aufgrund ihres Talents zu weitaus Höherem befähigt wären. Es gilt also, die individuellen Möglichkeiten bereits im Jugend- oder Juniorenalter bestmöglichst zu nutzen bzw für die Altersläufer/innen, ihr Niveau versuchen, möglichst lange zu halten.

Eine Anzahl von Trainingsmitteln stehen zur Verfügung

Selbst bei Läufer/innen dieser Kategorie, die eine bedeutende Barriere (nämlich die 4o min-Grenze) durchbrochen hatten oder dieses verwirklichen wollen, gibt es häufig Zweifel über die Wahl und die Einsatzmöglichkeiten, den Zeitpunkt und das WIE und WARUM einzelner Trainingswerkzeuge und ganzer Trainingsmethoden.

Man kann davon ausgehen, dass die verschiedenen „Spielarten“ der Dauerlaufvarianten bekannt sind genau so wie allgemein die Tempotrainings“werkzeuge“. Weniger sicher werden sich diese/r oder jene/r fühlen, wenn es darum geht, wie damit umgegangen werden kann oder muss und, ob die Sportler in der Vergangenheit Fehler in ihrer Trainingsgestaltung gemacht hatten und diese jetzt analysieren und ausmärzen wollen. Diese Frage würde sich stellen: wie können Trainings-Elemente, die dem/der Läufer/in bisher nicht bekannt waren, mit Beginn des neuen Trainingsjahres planmäßig und in logischer Vorgehensweise eingegliedert werden?

Welche Trainingsmittel sollten jetzt für welche Zwecke zur Anwendung kommen?

Und welche nicht? Das monotone Herunterspulen von immer mehr km in immer dem gleichen Tempo mag der allgemeinen Gesundheit förderlich sein, führt aber bereits mittelfristig zu keinen Leistungssteigerungen — und es ist ohnehin kein Trainingsmittel!

Also, wenn schon viele km, dann in einem guten Verhältnis zu diesen Trainingsmitteln  ⇒

  • Dauerläufe in diversen Tempostufen, in unterschiedlichen Tempovarianten, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Fahrtspiele, je variabler desto wirksamer werden sie sein
  • Regenerationslaufvarianten, abgestimmt auf den kommenden Wettkampf oder als Übergang nach Vollendung harter Vorbereitungs- oder auch Zwischenperioden
  • Gezielter Einsatz von Tempoentwicklungsmethoden. Kein Beharren auf eine einzige, wie Woche für Woche identisches Intervalltraining. Tempointervalle, Tempoläufe, Wiederholungsläufe (in der Vorsaison) müssen variabel eingesetzt werden. Ja, auch reines Sprinttraining sollte regelmäßig eingeplant und auch während der Hauptregenerationsperiode (Oktober – November/Dezember) nicht völlig weggelassen werden   Hoehentraining

Meine folgender Plan, fast ein Jahresplan, soll a) einen globalen Überblick als auch  b)  da wo angebracht und nötig, detalliertes Training zeigen, ganz im Einklang mit den Anforderungen der jeweiligen Trainings-und Wettkampfperiode und entsprechend systematisch dort zugeordnet.

Ein Trainingsjahr beginnt im Herbst mit der so genannten Regenerationsperiode

Diese startet in der Regel nach den letzten Früh-Herbst-Wettkämpfen zu ganz individuellen Zeitpunkten. Hier wird in den überwiegenden Fällen der Anfang, spätestens Mitte Oktober angesetzt. Es sollte bzw es ist ein Muss, dass die Sportler sich definitiv und komplett von den körperlichen und nervlichen Strapazen der zurückliegenden Saison erholen. Auch der/die sub40min-Läufer/in wird eine Menge Aufwand in das Training und die Wettkämpfe investiert haben, also nicht alleine die Fortgeschrittenen und die Spitzenläufer.

Wie kann dieser Zeitraum genutzt werden? 

Ihr seid es gewohnt gewesen, ca. im Durchschnitt 40 km pro Woche gelaufen zu sein und zusätzlich Intervalle absolviert zu haben. Zudem, nicht nur gelegentlich fielen Wettkämpfe während der Saison an, mehr oder wenig viele, auch harte.                                                               JFkennedy

Die Pläne ab Januar  ⇒   findet Ihr als PDF etwas weiter unten

Also:  Nach 2-3 Wochen mit vielleicht nur 3 Trainingseinheiten/Woche und wenig km in geringem Aufwand, kann spätestens im November ein etwas strukturierteres Laufen beginnen: 4 Einheiten Dauerläufe, jeden 2. Tag (im Tempo gefühlt in halber Kraft, etwa  –  in dieser Reihenfolge –  10 km, 12 km, 8 km noch gemütlicher, am Wochenende ca. 14-16 km ( im Mittelteil wird hier  das Tempo gesteigert, indem 3-5 km sehr zügig zurück gelegt werden). Als Abschluss, nach einer „aktiven“ Pause: 3 Steigerungen über ca 120 m, beginnend mit 80% über 90% bis fast 100% Intensität. Dieses ist wichtig, da die reine Schnelligkeit während einer Trainingspause bereits nach kurzer Zeit als Erstes leidet. — Dieses „Einführungstraining“ kann in gleicher Form bis Anfang Dezember durchgeführt werden. Erst in diesem Monat wird gemäß diesem Schema weiter gearbeitet, indem in den ersten 3 Wochen jeweils pro Einheit um 1-2 km gesteigert wird sowie der Wochenendlauf von 16-17 km bis auf 18 km verlängert wird (plus – jetzt –  5 Steigerungen). Am 2. Tag werden zudem 2 moderate Tempoverschärfungen über jeweils 2 km gelaufen, am Wochenende wird die Tempoeinlage auf 6-8 km erhöht.       freepic design 2

Die 4. Dezember-Woche soll erstmals etwas Erholung bieten mit leichten km-Reduzierungen, die Steigerungen während der Läufe bzw am Ende werden etwas abgemildert in Form von weniger Wiederholungen, das Tempo wird jedoch nicht verringert!

Bewährt haben sich verschiedene Alternativmethoden, wie zB längeres Rad- (Rennrad)- Fahren in hohen Umdrehungszahlen (90-110/min) auf der Rolle oder im Fitness-Studio mit geeigneten Geräten. Ideal dabei die Kombination von „Stabi“-Übungen, leichte Ganzkörper-Kraft-, und Bein-Schnellkraft/Beinkraftausdauer-Übungen im Wechsel bzw als Stationstraining. – Auch ein Schwimmtraining 1x pro Woche ist insofern förderlich, dass ungenutzte Muskeln gestärkt werden und dass (beim Kraulstil) der Körper ideal „gestreckt“ wird.   —   Der Duathlon mit seinen vielseitigen Trainingsansätzen  ⇒ Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Noch nicht ganz so weit?      Auch sehr informativ!  … aber Ihr könnt es besser

Ab Januar:  Beginn des gezielten Vorsaison- bzw später im Trainingsjahr dem Hauptsaisontraining — Zielzeit 39 min

Die Pläne sind im PDF-Format dargestellt, downloadbar (kostenlos!), vergrößerbar und „scrollable“. Nur ein Hinweis: Ihr solltet sie nicht „sklavisch“ befolgen wollen, vor Allem nicht bei Krankheit, Verletzungen und Unpässlichkeit (der Mensch ist keine Maschine)! In vielen Fällen sind %-Angaben bezüglich des Tempos vorhanden, sodass im Einzelfall selbst entschieden werden kann. Gleiches gilt für die präziseren Tempoangaben bei den Intervallen etc, wo, falls der/die Läufer/in eventuell wegen „langsamerer PB“ das Tempo verringern muss und dieses neu berechnen muss (tool ist als link beigefügt!). Referenzzeiten für 39-min-Läufer sind in einem separaten PDF zu finden, nach deren Durchschnittszeiten einige Tempo- oder Intervall-Läufe durchzuführen sind.

https://www.greif.de/laufzeiten-berechnen.html

https://www.pacerechner.de/

Referenzzeiten und Begriffsbestimmungen/Erläuterungen

a PulsBelastung

 

Jahresüberblick und Einzeltrainingspläne

Ergänzendes:  Der Hauptplan sieht einen 14-Tage-Rythmus vor, und zwar derart, dass an den ersten 10 Tagen im Wechsel hart/leicht trainiert wird, an den übrigen 4 Tagen gibt es 3 leichte Einheiten, insgesamt 9 Einheiten im Gesamtzyklus. Aufgrund dieses Aufbaus kann theoretisch alle 14 Tage ein Wettkampf gelaufen werden. Hiervon rate ich natürlich ab! Bereits in dieser Leistungs-Kategorie sollten Wettkämpfedosiert und Ziel gerichtet ausgewählt werden, alles ganz getreu Eurem Vorhaben  * Zielzeit 39 min *

 

Im Anhang (letzte Folie oben): 

Für Läufer/innen, die im Frühherbst einen Halbmarathon bestreiten möchten oder auch einen zusätzlichen 10 km-Lauf auf der Bahn/Straße. Der spezielle Plan ist so konzipiert, dass beide Strecken gleichermaßen mit Erfolg gelaufen werden können.

Traumzeit j 1

muss kein Traum bleiben!

 

Bildmaterial:  freepik, Pinterest

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Neu? Gleiche TRAININGSMETHODEN bei 3 Laeufertypen? – fit-stark-sisu.top

Es erweist sich als nicht einfach, innerhalb einer Trainingsgruppe, verschiedenen Läufertypen …

… ein entsprechend angepasstes Training zu bieten! DENN: Gleiche Trainingsmethoden bei 3 Laeufertypen oder auch mehreren anwenden zu wollen, würde ein Trainingsziel zum Teil verfehlen!
Unnötig zu sagen, dass pauschal ausgedrückt jede/r Sportler/in, der Läufer“branche“ zugehörige Leistungsläufer, immer gemäß seinen Voraussetzungen tainieren bzw trainiert werden sollte.
Man sieht dabei in aller Regel auf das mehr oder weniger ausgeprägte Talent, seltener schon auf das Geschlecht oder leider zu selten auf die jeweilige Altersgruppe.
Viele Verantwortliche ignorieren bisweilen vorhandene soziale Unterschiede der ihnen anvertrauten Sportler/innen. Das aber darf nicht sein, wenn künftig Leistungen erwartet werden und wenn das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe nicht leiden soll!
Ein gänzlich individuell angepasstes Training lässt sich im Gruppentrainingsbetrieb nicht oder nur teilweise durchführen.
Dem gegenüber kann eine Jahresplanung oder ein Einzeltrainingsplan bei einem Einzelsportler m.E. problemlos erstellt werden.
Beide Situationen sezen beim Trainer, außer Sachkenntnis, gleichermaßen auch ein „gewisses Händchen“ voraus!

Eine Gegenüberstellung   –  kein Vergleich  –  3 völlig unterschiedliche Läufertypen

Die folgende Gegenüberstellung ist nicht auf andere Sportler 1:1 übertragbar, ist also nicht allgemein gültig! Jede/r Läufer/in ist ein Individuum. Es gibt allerdings „Regeln“, wonach Prognosen bezüglich Leistungsentwicklungen erstellt werden könnten …

Wir betrachten im Folgenden den sportlichen Werdegang
a)  eines 21-jährigen ehemaligen Handballspielers, also eines Quereinsteigers zum Langstreckenlauf,   b)  eines 46-jährigen „lifetime joggers“, der erst mit 41 Jahren mit einem ernsthaften Lauftraining begann  und
c)  eines Ex-Volksläufers, der bis zum heutigen Zeitpunkt mit 26 Jahren bereits 10 Jahre aktiv läuft, sich allerdings erst seit 5 Jahren im absoluten Leistungstraining befindet.
Alle haben Eines gemeinsam:  Sie erfreuen sich eines funktionierenden sozialen und beruflichen Umfeldes, und sie sind (sehr) talentiert!

Fallbeispielist es gelungen zu vermeiden, dass …

…  Gleiche Trainingsmethoden bei 3 Laeufertypen? … zur Anwendung kamen. JA! Innerhalb von 3-4 Jahren und innerhalb einer viel zusammen trainiereden Gruppe ist es trotz Schwierigkeiten gelungen, diese Sportler individuell erfolgreich leistungsmäßig stark zu formen!

a)  Hergen M.
21 J., Student (Schiffsbau) / seit seinem 10. Lj Handballspieler ohne große Perspektiven wegen (angeblicher) Antrittsschwächen. Seine Ziele, in höheren Ligen in den Klassen sub 18/sub 21 eingesetzt zu werden, waren unsicher. Daher wechselte er vor 5 Jahren zur Leichtathletik, d.h. zum Mittel-und Langstreckenlauf.
Obwohl anfangs leicht übergewichtig, fiel er durch eine ungewöhnlich hohe Ausdauerfähigkeit auf, verbesserte sich in den Folgejahren auf allen Bahnstrecken ab 400 m sprunghaft. Er wurde sorgfältig aufgebaut, sein Körpergewicht sank bis Ende 2024 von ca. 88 kg auf jetzt 74 kg bei einer Größe von 1,86 m, ideal!
Was ihn auszeichnet, sind seine nicht versiegende Motivation, sein für den Leistungssport sehr geeigneter Charakter, alles gepaart mit viel Talent! Noch ist er in der Trainingsgruppe die „Sphinx“, von der man nicht weiß, was in den nächsten Saisons noch kommen kann …

Lies‘  in dem folgenden PDF über seine Entwicklung und wie es dazu kam, über seine PBs im Einzelnen sowie über seine kurzfristigen Ziele … und lass Dich anhand seines Trainings inspirieren!

 

 

b)  Frerk K.
46 Jahre/verh./Banker/ seit 4 Jahren DLV-Trainer (B-Lizenz).
Er ist seit 30 Jahren Langstrecken (Volks-) Läufer, betreibt aber erst seit 2018 ein etwas gezielteres Training für bis 10000 m, früher im Schnitt 3x/Woche, seit 5 Jahren hat er Umfang-mäßig und, wo nötig, von der Intensität her zugelegt und erlebt in seinem „Läuferherbst“ Jahr für Jahr teils deutliche Verbesserungen bis hinauf zu HM/25 km. Er hat Anfang 2023 seinen ersten Marathon in 2:54:30 h zurück gelegt und plant im März einen 2. Marathon (Wintermarathon). Sein Training dafür wird im Wechsel an 5 bzw an 6 Tagen/Woche statt finden. Er wird auch künftig nicht häufiger laufen und kann voller Stolz sagen, noch nie ernsthaft verletzt gewesen zu sein, selten einen Mangel an Motivation zu haben, und es ist offensichtlich, dass er über ein gewisses Talent verfügt

Im Übrigen trainiert er unsere Laufgruppe aus dem Umkreis von Leer. Sein häufiger Trainingspartner ist Hergen, mit dem er längere Läufe, aber auch einige Intervallformen gemeinsam ableistet.
Im folgenden PDF kannst Du ebenfalls Details über ihn nachlesen. Falls sein Training  Dich („Oldie“ oder auch Umsteiger) inspirieren sollte: den Plan einfach downloaden oder einen link von dieser Seite erstellen!

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2024/11/Frerk-K.pdf

c)  Hein B.
26 J./ ldg./gebürtiger Ostfriese// Lehre Bankkaufmann/ studierter Schiffsbauingenieur//  (Lang-) Mittelstreckler plus überdurchschnittlicher All-Rounder (bis HM)/ 10 Jahre aktiv, erst seit 5 Jahren im absoluten Leistungstraining.
Hein’s Training, bis zum letzten Semester (Dez. 2024) in Berlin, bestand 2024 aus 5-8 Wochen-Einheiten, moderaten km-Umfängen, in bestimmten Wochen sehr Intensitäts-betont, und über die gesamten Trainingsperioden hinweg gleichzeitig sehr vielseitig.
Er modifiziert Teile seines Programms vor jeder neuen Saison sinnvoll, zum einen, um neue Reize zu setzen, zum anderen aber, erkannte Fehler zu korrigieren und auch, um hier und da zu feilen (wenn es zB um Tempo/Pausen o.ä. geht)
Hein ist ein eher kräftiger Läufer, man sieht ihm seine frühere Bodybuilding-Zeit als junger Jugendlicher noch an. Er wiegt heute nur noch 62 kg bei einer Köpergröße von 1,73 m.
Mit Beginn 2025 wird er in die Niederlande übersiedeln und bis April sowohl eine Eingewöhnungszeit in beruflicher Hinsicht benötigen als auch versuchen, die Möglichkeiten, die der holländische Verband bietet, schnell auszuloten. Ihm kommt sicherlich zugute, dass er in den letzten Jahren regelmäßig dort gestartet ist und auch während der Semesterferien dort an Trainingslagern teilgenommen hatte.
Hein’s Training wäre ein Beispiel für Leistungsläufer, die zZt etwas unter 3:48 min bzw unter 8:30 min (1500 m/3000 m) laufen können oder denen diese Zeiten ein Ziel für 2025 sein sollen. Solltet Ihr Studenten sein, wären die Pläne durchaus „maßgeschneidert“, für jeden berufstätigen Läufer in großen Teilen ebenfalls.
Ab Dezember beginnt sein Aufbautraining für die kommende Saison, ohne dass er zZt weiß, wie diese im Einzelnen aussehen wird.
Hein wird wegen der o.g. Gründe bis etwa Ende März sei Training „von Fall zu Fall“ anpassen müssen. Er besitzt jedoch reichlich Erfahrung, um das Beste daraus zu machen, und an dem einen oder anderen Wettkampf wird er ganz sicher teilnehmen, möglicherweise ausschließlich an Cross- u/o Strandläufe
     ab April  bis  Mitte Juni

Auszug  *Hein’s Training April bis einschl. Juni

ZieleI a) Regeneration/ 2 Wochen  →  5 ruhige Dauerläufe/ wechselnd pro Einheit: flach bzw leichteres Gelände/ jede 2. Einheit als mäßiges Fahrtspiel/ ca 10 Antritte, 50-75 m, 98-100%

I b ab Mitte 04:  An-aerobes Hügeltraining/ 1 Tag p Woche,  dazu  je 1 Einheit/Woche:   Bahn-Intervalle & Grundschnelligkeit

*Beispiele:
Hügel/steil: 75-100 m/10x, ca 95%  → jeweils anschließend im Flachen: ca 1000m/90%/ Pause: leichter Trab zurück/ ca 6min/ 2x p Woche
Bahn-/Asphalt: 1x/Wo:  Intervalle → 5x 1000m/ca 2:55-3:05  P 200m Trab// SP 5 min →   Gehen/Traben  →   8x 400m/ca 66 sec  P 200m T/G   
Bahn-/Rasen:  Grundschnelligkeit  →  ABC-Anwendungen, 6-10 Steigerungen/95-98%, ins&outs, zB (3x) 10x 30m  SP 5 min T/G →  5x 150 m/98%  P 5 min G/T

*Mit Beginn dieser Periode wurde im 3-Wochen-Rythmus gearbeitet, wobei sich die folgenden Alternativen auf Woche 2 beziehen/ Wo 3  beinhaltet regelmäßig ein Regenerationstraining*

Hügel- Alternative: flacherer Langhügel:  10x ca 300m/95% → jeweils im Flachen: 40-60m/100%!  P zurück traben
Bahn-/Asphalt- Alternative: 5x 600m/ca 1:40-1:42  P 400m Trab/ SP 5′ T/G  → 3x 200m/98% P 6-8 min  T/G

Bahn-/Rasen-Alternative: wie oben, aber (3x) 6x 60m  → 2x 300m/95% P 5 min G/T

*Beide Wochen:  Dauerläufe/regenerativ-zügig/ relativ flaches Gelände, auch Asphalt: 3 Einheiten   12-14 km, dav. 2x morgens → jeweils im GA1-Tempo (ca 4:15-4:25)  plus  1 Einheit/Wochenende:  18-20 km/ ca. 4:30

Achtung: die Dauerläufe werden, vor allem der long-jog, jetzt noch regenerativer/etwas kürzer
 
*Regenerations-Woche  55-65 km
Dauerläufe:  2x 10-12 km/GA1/morgens plus 1x 12-15 km/GA1 b. GA2 nachmittags
Hügel/kurz/sehr steil:  15x 30-50/100%  P zurück gehen /  Alternativ wurden auch steile Treppen gewählt
Crescendo-Dauerlauf:  12-15 km/ 3 Tempo-Stufen 4/3/2km in 90-95-98% „gefühlten“ Intensitäten
 
* Gesamtumfänge  Wochen 1 & 2:  100 – 130 km+
* Wettkämpfe/Aufbau:   3000m/ 8:12 (PB)   800/1000m  1:51,5/ 2:20 (Staffel)   400m  50,8/49,4  (je PB!)
 Falls Du Dich für Hein’s Jahrestraining interessierst …

 

Hier einige links zu eigenen Artikeln über sowohl die 3 in diesem Artikel angesprochenen Läufer als auch über andere, die in einigen Wochen ihre „eigene Bühne“ erhalten werden.

Hein’s erste Schritte als Leistungsläufer

Hein, Hergen M., Frerk K.  u.a.

Talent erfüllt  … nicht …  Hein und andere

Hein B. & Frerk K.  Ende 23

Hein B.  Jahrestraining 2023/ Mittelstrecke

Tipps & sichtbare Fortschritte

auch Umsteiger Laufumsteiger ziel I

Das Duathlontraining wird gerne, in Teilen, von vorwiegend Langstrecklern, in Einzelfällen auch von Mittelstrecklern, in deren Programm aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Polyneuropathie PNP: 7 eigene Erfahrungen mit Sport und Bewegung | udo’s sports essays

Die PolyneuropathiePNP ist eine (oft) chronische  Nervenkrankheit

Updates am 5. Mai/2. November

Sie ist als sehr facettenreich bekannt und gilt, bis auf wenige Ausnahmen, als unheilbar! Der Verlauf mit seinen Folgen kann, bei rechtzeitiger und professioneller Behandlung, zwar verbessert und aufgehalten (aufgeschoben) werden, lässt sich aber nicht mehr rückentwickeln.

Ich gehe in diesem Artikel weder auf medizinische noch auf mit diesen zusammenhängende sport-wissenschaftliche Themen ein, sondern die oder der Leser/in bzw Betroffene erhalten  sehr umfangreiche Eigenerfahrungen, wie ich seit über 10 Jahren versuche, meine Lebensqualität so gut es geht zu erhalten, meine Allgemeingesundheit und körperliche Kondition wieder zu verbessern und der Krankheit „die Zähne zu zeigen“. Vieleicht gelingt es mir  – ohne sicher zu sein ob –  andere Betroffene zu ermutigen, nicht aufzugeben, Eigen-Initiative zu ergreifen. Darüber nachzudenken ist nur der Anfang, einen möglichen Weg zum Erfolg zu finden und zu verfolgen.

Wenn Betroffene dieser tückischen Krankheit von „Erfolg“ sprechen, so ist ihre Aussage wohl  individuell als ihr eigener gedacht und gelangt selten an die Öffentlichkeit. Sich mitzuteilen, wie das gelang, darauf stolz sein zu dürfen und dies zu zeigen — das wird ihr oder ihm in Selbsthilfe-  oder geschlossenen Gruppen der gängigen Social-Media-Portale ermöglicht. Am Ende dieses Berichts findet Ihr einen link eines Portals, das ich im Zuge der Vorbereitungen auf dieses blog gefunden hatte. Mein erster Eindruck: Ich bin begeistert …

Wie gesagt, bin ich selber Betroffener, und zwar ein noch relativ „Unbedarfter“. Wie die PNP einen Menschen vereinnehmen kann und spürbar nicht mehr los lässt, das erlebe ich sehr bewusst und in verstärktem Maß erst seit etwa 5 Jahren.

Update II  (2. November 2024)

Es sind bis zum heutigen Tag etwa 7 Monate seit der Veröffentlichung dieses Beitrages vergangen.
Gibt es Veränderungen? Ja, wenige, aber leider eindeutige:
Mein „objektives Befinden“ zeigt erneut leicht in eine negative Richtung: Müdigkeit/starkes Schlafbedürfnis unverändert; nach dem Aufstehen jetzt regelmäßig mäßige bis häufige Übelkeit, Schwäche bei den ersten Schritten, die leicht zittrig vor sich gehen. Dieses Unwohlsein ist nach einigen Stunden, nach dem Genuss eines großen Bechers Kaffee „con Ovomaltine“, relativ gut im Griff. Meine erste „richtige“ Mahlzeit gönne ich mir erst nachmittags und fahre damit sehr gut. Das habe ich nach meiner Blasenkrebs-OP verschiedentlich ausgetestet und damit das morgendliche Unwohlsein eingedämmt.
Bei längeren Einkäufen vom Nötigsten lässt die Ausdauer zu wünschen übrig, das Bücken und Wieder-Aufstehen im Discounter muss mehr oder weniger in „slow motion“ passieren, das Heben zB eines 6-er-Packs Wasser von der Kraft her kein Problem, jedoch zeigt sich in der Folge eine starke Müdigkeit im unteren Rückenbereich sowie ca. 5 Minuten deutlich weniger Gefühl in den Oberschenkeln, zudem kribbelt es darauf in den Füßen.
Neuropathische Schmerzen? „Seltsamerweise“ nach wie vor relativ selten, allerdings neuerdings auch in den Händen.
Erfreulich wenig geht es sportlich abwärts! Das „Intervallgehen“ habe ich seit Mai nicht mehr probiert, das Radfahren gar nicht erst angefangen. Hierzu wurde mir abgeraten aufgrund nicht kontrollierbarer „Schwindelattacken“ während der Fahrt. Das hat mich doch sehr deprimiert! So bleibt es also beim, für Außenstehende scheinbar, gemütlichen Gehen mit den Unterarm-Gehstützen. Ich schaffe das gut 1½ Stunden, danach werden die Beine und der gesamte Körper zunehmend müde.
Das Schwimmen konnte ich diesen Sommer leider nicht ganz so erfolgreich durchführen, da zB der Beinschlag schwächer als voriges Jahr klappte.
Einzig und allein das Krafttraining blieb ein Lichtblick. Ich kann weiterhin die unten beschriebenen Übungen, auch teils im Stehen durchführen und stelle sogar fest, dass meine Ausdauer sich scheinbar verbessert hat (es sind jetzt mehr Wiederholungen bei gleichem Anstrengungsgrad möglich).
Im Durchschnitt gelingt es mir, sportlich an etwa 3-4 Tagen, teilweise nur gemäßigt, aktiv zu bleiben.
Ein Ziel ist es, diesen Rythmus so lange wie möglich einzuhalten. Kein Ziel selbstverständlich, aber ein „Traum“ wäre es, wenn die in einigen Wochen stattfindende Nachsorgeuntersuchung wegen meiner Krebserkrankung keine negativen Nachrichten offenbart (was beim letzten Mal zT nicht zufrieden- stellend war).

Update Ende!  

Update I  (5. Mai 2024)

Nur ca. 6 Wochen nach Verfassen dieses Eigenberichts  „PNP und Sport“  muss ich  (relativ „unvorbereitet“)  erkennen, dass diese Krankheit ein detaillierteres Planen bezüglich sportlicher Maßnahmen nicht zulassen will!  Diese Tatsache wie auch andere „PNP-Eigenschaften“ wird/ werden von Person zu Person unterschiedlich auftreten …

Da der Unterschied zwischen „guten“ und „schlechten“ Tagen mittlerweile kaum mehr zu spüren ist und durchaus nicht positiv ausfällt, hat das leider auch zur Folge, dass ich mein noch so „junges“ modifiziertes Intervallgehen in der Form (siehe weiter unten) nicht mehr ausführen kann: gar nicht mal die Kräfte, sondern mehr die Energie, auch fehlender Mut, tragen dazu bei, dass die bisher wirkungsvollen kurzen Tempoerhöhungen nur noch andeutungsweise machbar sind. Zu schnell setzt die unten beschriebene Ermüdung ein, die den Bewegungsapparat, Beine wie Arme, scheinbar zusehens erlahmt. Laufversuche scheitern jetzt meistens und sind, wenn überhaupt noch langsamer und nur in „Trippelschritten“ durchführbar.

Das lange und ausgedehnte  Spazieren-Gehen bis zu 1¾ Std.  ist, Gott sei Dank, weiterhin fast uneingeschränkt möglich. Gelegentlich kommen kurze, aber noch unbedeutende Schwindelerscheinungen vor, die ich auf meine schwankenden Blutdruckverhältnisse zurückführe. Hoffentlich behalte ich in der Richtung Recht!?

Das Krafttraining klappt nach wie vor recht gut, ich kann mich auch Kreislauf-mäßig etwas belasten. Ein „imaginärer“ Begleiter ist die Angst, mitsamt der Hantel nach vorne zu fallen (auch, wenn das aufgelegte Gewicht nur maximal 30 kg beträgt).

Beobachte ich den Verlauf meiner  Allgemeinen Gesundheit“, so verpüre ich ein verstärktes Schlafbedürfnis, wobei die Schlafqualität unverändert gut ist.

Als Vorbereitung für ein baldiges  Rad fahren  in der Natur habe ich einige Male auf dem home-trainer getestet. Geht relativ gut. Schlüsse zu ziehen, ob das im Freien bleibt, kann ich in Anbetracht dazu kommender Gleichgewichtsaspekte wohl nicht. Bin in diesem Punkt nicht sonderlich optimistisch …

Update Ende!   Weiter zu meinem Bericht „PNP und Sport vom 30.03.24 

 

Eine kleine Einschränkung, die aber nicht so wahrgenommen werden sollte, ist die, dass die oder der ehemals sportlich Aktive von dem, was ich erlebt hatte und täglich über diese Krankheit noch dazu lerne, mehr profitieren wird als wohl die Mehrheit der von der PNP Betroffenen, die diese „Vergangenheit“ nicht haben. Diese „Mehrheit“ könnte aber einiges Nützliches für sich mitnehmen, indem sie oder er sich die Zeit nimmt und „weiter liest“ oder aber sich diesen Artikel als „Favorit“ markiert.

Erlaubt mir, so zu reden, denn ich war von „klein auf“ leistungsmäßig in der Leichtathletik aktiv und schreibe meine bisherigen PNP- „Erlebnisse“  aus diesem Blickwinkel heraus … und nutze meine ehemaligen Erfahrungen heute so gut es geht.

Seid bitte nicht irritiert, dass sich neben diesem Artikel einige andere Beiträge über den Laufsport finden!

Wissenswertes für weniger Sportliche …

… die sich aber vorgenommen haben, diese Krankheit auch durch den Sport ihrer Wahl erträglicher zu machen, aber unsicher sind, wie sie einen Anfang schaffen.  Das  A  und  O  lautet, und zwar, unvoreingenommen für wen:

  • Sport muss Dir Spaß machen, also keinen Zwang erzeugen
  • betätige Dich vielseitig mit Fokus auf Ausdauer, Kraftgewinn und Flexibilität
  • vermeide zu harten Kontakt mit den Fußsohlen (mehr dazu weiter unten)
  • sei 3-5 mal pro Woche aktiv und zwar in gemäßigter Form. Überanstrengungen/Übertreibungen jeglicher Art sind zu vermeiden und werden sich rächen, oft unmittelbar!
  • Du erlebst AUFs und ABs, gute und sehr schlechte Tage! Auch das bessert sich, nach und nach, wenn Du nur konstant an Dir und somit gegen die PNP arbeitest

Du hast vor, Dein Leben erträglicher zu machen. Und das wird durch Sport gelingen, und mit der Zeit wird auch die anfängliche anstrengende Phase vorbei sein, also auch der Sport „einfacher“ werden.

Und: versuche nicht, den Erfolg zu erzwingen, wenn Du einige schlechte Tage hinter Dir hattest. Es wirkt garantiert kontra-produktiv, vermeintlich Versäumtes nachholen zu wollen, die Dauer und die Häufigkeit schnell hochzutreiben, den Anstrengungsgrad zu überziehen … Die Entwicklung ist leider die, dass früher oder später die Muskeln spürbar erlahmen, parallel die Kräfte und die Gesamtausdauer nachlassen. Du kannst Deinen Organismus einschließlich der Nerven nicht überlisten … daher diese „Ermahnung“.

Wenn Du das Folgende ebenfalls lesen möchtest …

wirst Du Dich keinesfalls langweilen, Einiges wird Dir unbekannt vorkommen, aber im Endeffekt kannst Du nur profitieren. Der ehemalige Sportler steht durch diese Krankheit von Beginn an auf der gleichen Stufe wie Du mit dem Unterschied: Der Einstieg in ein leichteres und erträglicheres Leben wird ihm schneller und einfacher gelingen. Die Methoden und Maßnahmen unterscheiden sich im Grunde nicht …

Du hast eine aktive sportliche Vergangenheit …

… oder falls nicht:  Dich interessieren Details, wie man schlimmeren Folgen der PNP  begegnen kann.                                                                                                                                                                                                                                                         

Die Art und Weise, wie ich persönlich  (zZt!)  sport-spezifisch, aber auch organisatorisch, die Herausforderungen angehe, müssen für Dich nicht bindend sein. Das ist schon bedingt durch die verschiedenen „Genres“ und den Schweregrad „Deiner“ PNP, dass die oder der Einzelne auch mit verschiedenen „Hemmnissen“ an den Start geht, die Dich zu diesem oder jenem noch befähigen oder aber nicht. Ich weise darauf innerhalb meines Berichts immer wieder hin. Gefordert ist, wie im gesunden Leben häufig, Flexibilität und die Fähigkeit zu experimentieren (mit Gespür!).

Wie erwähnt, mache ich den Sport, den ich als junger Mann gewohnt war zu betreiben, nur zwangsläufig sehr angepasst in vielerlei Hinsicht: Gehen (Laufversuche), Schwimmen, ein leichtes und minimiertes Krafttraining in Verbindung mit Dehnübungen (deren Ausführung in meinem Fall „ausgewogen sein muss, da einige Elemente sich aus Erfahrung verbieten).  Das Radfahren will ich dieses Jahr wieder probieren, ob es auf 2 Rädern gelingt, steht noch in den Sternen …                                                                                                                                                   Folgendes darf m.E. aber nicht unerwähnt bleiben:  Mein mir selbst auferlegtes Fitnessprogramm, das ich seit etwa 1½ Jahren ausübe, ist zwar zu einer festen Größe geworden, hat aber immer mal wieder Änderungen erlebt, neben Verbesserungen meistens wegen sich bald herausstellender Unmöglichkeit dies oder das überhaupt meistern zu können … es war und ist ein ständiger Lernprozess. Das wird allen Betroffenen so gehen und das ist auch gut so!        

Kommen wir zum Sportlichen …

 —  Gehen (Laufen) – Spazieren gehen  

Vorab: Vergiss, was Du früher einmal im Sport geleistet hast, mach Dir absolut keine Gedanken über Intervalltraining, denn Superkompensation, VO2max, Laktattoleranz sind bei dieser Krankheit irrelevant. Was Du getrost von früher „übernehmen“ kannst: regelmäßiges  Üben, dabei mäßige Anstrengung mit ganz leichten Tagen, auch Wochen, wechseln. „Intervalle“ nur in der Form von ruhigem Gehen zu schnellerem, ja sogar zu kurzen Laufeinlagen (sofern möglich!) dürfen sein … immer nach dem Motto  “ Schwitzen:  ja,    Auspowern:  nein“!

Ich mache mein Gehtraining an 2 Tagen pro Woche, an einem 3. Tag gehe ich einfach 30-45 min Spazieren.  Das Gehen sieht dann doch etwas strukturiert aus, sofern mir meine Tagesform das erlaubt,     also:

TEIL 1:  10-15 min „Warmgehen“, anschließend „Beckenkreisen“ Erfahrung: weitere Dehnübungen jetzt schon zu machen, erzeugen bei mir (warum auch immer) eine gewisse Gefüllosigkeit in den Beinen!   

TEIL 2:  20-30-45 min etwas zügiger gehen. Geht es mir gut, verlängere ich alle 5-10 min den Schritt und werde dabei etwas schneller, wiederhole das 2-4 mal über jeweils etwa 100-200 m. Ich breche aber sofort ab, wenn sich „diese gewisse Beinleere“ ankündigt.

TEIL 3:  Nach einer kurzen Unterberechung geht es ca. 15 min nach Hause oder zum Auto.      Rechne ich zusammen, komme ich auf eine Gesamtstrecke von ab 5 km  bis  (an guten Tagen)  7 km.  Ging alles reibungslos, komme ich zwar müde, aber entspannt nach Hause. Die Müdigkeit ist aber  nicht vergleichbar mit der, die der aktive Sportler erlebt, wenn er sich  belastet.  Gelegentliche Tage, an denen ich abbrechen musste, nehme ich meinem Körper nicht übel, ich „hole Versäumtes auch nicht nach“.  Solch ein Ereignis ist nun mal der PNP geschuldet!                                               

Glücklich bin ich immer, wenn ich es schaffe, direkt nach einer schnelleren Geheinlage einige Schritte im Laufschritt zurück legen zu können, und, wenn das gut ging, noch vielleicht 50 m ohne Gehhilfen klappen!  Normalerweise geht das nie!  Da erkläre mir ein Neurologe, warum …                                              

Getestet habe ich manchmal Folgendes: Nur eimal pro Woche mein Gehtraining in dieser Form, gefolgt von einem Spaziergang von etwa 30 min 2 Tage später, dann wieder 2 Tage später gelingt  mir ein sehr langer Spaziergang von 1¼ bis 1½ Std., also etwa 8-10 km in einem etwas schnellerem Tempo als normales Spaziergehen.  Die Verteilung der „Belastungen“ spielt also selbst in meinem „PNP-Fall“ eine Rolle!  Zumindest darf ich persönlich die Diversität  nie außer acht lassen, die Kontinuität ohnehin nicht! Diese „Regel“ wird ganz sicher für alle Betroffenen gültig sein.

—  Krafttraining, auch kombiniert mit Dehnübungen  —

Häufigkeit:   2x pro Woche ⇒ zu Hause/ eigenes Gym   und/oder  im Freien (auch während des Gegtrainings)

Welche Übungen?   a.  „Curls“  vergleiche Illustration unten“  i.W. langsam/ etwas zügiger/20-25 Widerholungen bei 3-4 Serien/ auch als Kombi mit d/Kniebeugen    b.  „shoulder snapping“  vergl. Illus/ Hantel auf Schulter, langsam hochziehen, kein Drücken/3-4 Serien, 15+ Wiederholungen  c.  „Bankdrücken“ Ilu/ 3-5 Serien, 15-25 Wiederholungen, vorz. langsam, etwas zügig   d.  „Kniebeugen“   Hantel b. gerader Haltung vor dem Körper am „langen Arm“/ KB. nur andeuten, Muskulatur anspannen, nach jeder Beuge dynamisch in den Zehenstand      Gewichtsbelastungen:  indiv.: ab 10 kg  bis  max 30 kg  /  pro Trainingstag:  auch wenn es theoretisch mehr machbar ist, vorzugsw. a.  und  d.   bzw   b.  un d   d., wobei  jeweils  1 Serie aus je beiden besteht    Pausen zw. den Serien:  3-5 min, ausgefüllt m. Bein-u. Armausschütteln

Besonderheit in meinem Fall ⇒   ist vermutlich bei jeder/m Einzelnen Fall unterschiedlich in seiner Tragweite:  Da ich   nach Kniebeugen kurzzeitig nicht stehen kann sowie  auch nach Liegend-Übungen, beginne ich mit Stehend-Übungen, lasse Kniebeugen folgen, mache  d a n n  erst eine Pause;  die nächste Serie folgt dann in gleicher Weise. Gleichfalls meide ich innerhalb der Pausen extremes Dehnen, das ein leeres, tauber werdendes Gefühl in den Beinen hervorruft

Auch können,  je nach Schwere und „Art“ Eurer PNP  Reihenfolge, Umfang und Gewichtsbelastung der Übungen variieren, es kann Krafttraining mit dem Gehen verbunden werden, es kann auch in das Schwimmtraining eingebunden werden.

 

Hier eine kleine Auswahl von Kraft- und Flexibilitätsübungen  ⇒ können Betroffene gar nicht mehr frei stehen, könnten die meisten Übungen dennoch durch zB Anlehnen an eine Wand, im Sitzen oder auch teilweise im Liegen durchgeführt werden. Wer was kann, ist auch hier völlig individuell. Folgendes sollte aber jede/r PNP-Betroffene für sich selber überdenken und unverzüglich diese „Kraftvariante“ einstellen, wenn sich anfangs zwar keine direkte Verschlechterung zeigt, wohl aber verstärkte Schmerzen mit „Leeregefühl“ im Lendenwirbelbereich auftreten:  „über-Kopf“ Gewichte zu stoßen/drücken halte ich sowohl aus Sicherheits- als auch aus orthopädischen Gründen für gefährlich, Gleiches gilt für die Gewichtsbelastung (natürlich nicht pauschal für Jede oder Jeden gleich anzusetzen). – Fantasie und flexible Planung  sind bisweilen gefragt, wohl dem, der aus „gesunden Zeiten“ Erfahrungen nutzen kann …

 

Bilder A. B. C II

Bilder F. G. H Ia

 

—  Schwimmen  —

Ich betreibe das Schwimmtraining im Schnitt nur 1x pro Woche, nur im Freiwasser und aus Sicherheitsgründen nur in „Stehtiefe“, da   dieser Sport ja in flacher Körperhaltung stattfindet und mir, wie oben geschrieben, schnell schwindelig wird. Leider habe ich nach dem Schwimmen regelmäßig Probleme, ohne „auf die Nase zu fallen“ aus dem Wasser zu kommen.

Wie klappt das Schwimmen?    * Bruststil:  Beinschlag nur noch andeutungsweise, Armbewegung ohne Probleme     * Kraulstil:   Beinschlag gar nicht möglich, Armschlag mache ich vorzugsweise und besser, wenn ich die Beine an einem Pullbuoy fixiere. So kann ich, wenn ich wollte, auch längere Strecken zurücklegen                                                                                                                                                                            *Rücken-(Olymp.) Stil:  Wie in „alten Zeiten“ Beine und Arme 100%! Wie lange ich so schwimmen kann, weiß ich nicht. Ich betreibe   diesen Sport leider zu selten. Vielleicht in Zukunft häufiger, wenn Gehen und Krafttraining schwieriger werden. 

Du könntest das Schwimmen gut mit Kraftübungen verbinden:  Jeweils einige min.  in allen (?) Stilarten, nach jedem „Stil“     an Land, eine kurze Serie Liegestütze/Stabi-Übungen und wieder ins Wasser. Ich werde das für mich ab Sommersaison probieren. –  Ich kenne diese Methode vom Triathlon-Training (mit 40 Jahren angefangen, nachdem das  nur-Laufen  schwieriger wurde)

nerven struktur t.online

 

Für mich hatte ich mir für die warme Jahreszeit etwas ganz Besonderes überlegt und mache das schon seit 3 Jahren: Ich  suche an der Nordseeküste (Jadebusen/NDS) ein Strandstück mit der Möglichkeit, auch bei Hochwasser (Flut), gute 150 m Richtung offenes Meer zu „gehen“, dabei nie über Hüfthöhe hinaus. Es bleibt auf das Waten beschränkt. Mit auflaufendem Wasser  (Sicherheitsgründe) und mit beiden Gehhilfen führe ich quasi ein Barfußlaufen im Wasser durch, zusätzlich im relativ tiefen Schlick. Das Ganze macht Spaß, ist äußerst gesund besonders für die unteren Extremitäten, dazu entspannend und bei Sonne nicht zu überbieten! Kann noch mit einigen Schwimmzügen verbunden werden, sofern man Jemanden dabei hat, die Gehhilfen zu übernehmen. Bei guten Tidebedingungen bin ich spätestens ab Mai „vor Ort“ bis gelegentlich Anfang Oktober.

Plant doch einfach einen auch Kurzurlaub in  „meiner“  Region ein, beispielsweise hier!

Vor Ort gibt es u.a.  2 moderne Camping- und Caravan-Plätze, im Umkreis von 30 km 3 weitere. Die nähere und etwas weitere Umgebung  ist Wald reich, der Küstenstreifen ein El-Dorado für Vogelliebhaber. Zudem sind Wilhelmshaven und Bremerhaven in unmittelbarer Reichweite, Ausflüge nach Bremen, Oldenburg, Ostfriesland oder auf die Inseln bei Touristen sehr beliebt.

 

 

 —  Radfahren –  ja  oder  nein?  —

Ich habe es seitdem „meine PNP“ sich verschlechtert hat, nicht mehr ausgeübt. Ich habe aber etwas Hoffnung, wieder damit beginnen zu können, sofern mein Gleichgewichtsproblem auf einem Rad nicht in dem Ausmaß vorhanden ist wie „zu Fuß“.   Wer das noch kann:  Ich glaube, dass ein MTB oder auch ein Reiserad auf jedem Fall einem Rennrad vorzuziehen ist. Die flache Körperhaltung auf einem RR ist eher nicht förderlich, wenn dies, wie bei mir, Stürze oder „wackelige Beine“ hervorruft. Ansonsten ist das Radfahren dem Laufen überlegen, da u.a. der Druck auf die Fußsohlen relativ gering ist. Genau aus diesem Grund ist auch davon abzuraten, in „schweren Übersetzungen“, also mit viel Druck auf die Pedalen, zu fahren. Die Wahl von „leichteren Gängen“ erlaubt zudem eine wesentlich höhere Trittfrequenz, wer es noch kann: zwischen 85 und 90 Umdrehungen pro min. sind optimal für einen guten Konditionsaufbau und … für Deine Nerven. Besitzt man ein e-bike, können auch längere Touren durchgeführt werden. Nur, unabhängig vom benutzten Rad: Meidet Hauptverkehrsstraßen, wann immer möglich, erst recht als Betroffener einer PNP!

Ich persönlich habe für mich bisher Gedanken über ein Dreirad ausgeklammert, PNP-Schwerbetroffene werden, wenn sie früher gerne Rad fuhren, sich längs ein solches (teures) Gefährt zugelegt haben oder spätestens jetzt (April) in dieser Richtung planen. Für die Benutzung gilt das eben Gesagte … Ich sehe in seiner Nutzung eine großartige Bereicherung für sportliche Aktivitäten ab Frühjahr bis in den Herst hinein. Ausflüge mit Freunden oder mit Angehörigen müssen dann keine Ausnahme bleiben!

UNDauch ein Radtraining ist mit der Gefahr verbunden, dass man übersäuert. Soll heißen: Das Tempo kann „töten“, wenn Du als ehemaliger Aktiver zu oft in Versuchung gerätst, „mal ausprobieren“, was noch geht … Genieße beim Radfahren die Natur, lege ein paar Pausen ein und lass die Entspannung die Hauptsache sein. So bleibt dieser Sport einer der gesündesten …

 

gesunde Nervenzellen

—   Meine Krankengeschichte   —

… falls für andere Betroffene interessant ⇒   40. Lebensjahr:  Bandscheiben-OP („perkutan“)  /  2010:  2. BS-OP (mit Fußheberschwäche li, Nervenverletzung) /  ab etwa 2014:  PNP beginnt spürbar zu werden  /  2022:  Blasenkrebs, teilw. eingewachsen, aber ohne Streuungen. Kombinierte Chemo- und Strahlentherapie war erfolgreich, allerdings 2 kleine „Zusatz-OPs“ nötig.  Nach der Chemo:  PNP mit leichter Verschlechterung, d.h. das freie Gehen/Laufen war jetzt zu 95% nicht mehr möglich.

Wie hat sich die PNP entwickelt? Vermutlich im Zuge einer mäßig ausggepräten Niereninsuffizienz, die sich ab etwa 2012 an veränderten Kreatinin- und GFR-Werten zeigte (heute unspektakulär: Ø 2,3 bzw 40-45)

Haltet durch!  Es gibt immer einen Anfang!  Ich wünsche Euch viel Erfolg dabei!

Der oben erwähnte link  https://polyneuropathie-pnp.jimdofree.com/

Bildnachweis:  T-online, Pixabay, NativeSpace.co

 

                                                                                     

 

                             

 

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Duathlon *SISU* ⇒ 2 Triathlon Starts können motivieren ⇒ www.fit-stark-sisu.top

Die SISU Psychologie wird auf dem Portal   ArbeitsABC  sehr treffend beschrieben

Im 5. von insgesamt 6 Tipps, SISU zu verstehen und im (Berufs-) Alltag umzusetzen, kommt der Sport nur in allgemeinem Kontex in den Blickpunkt: Auf den Duathlon übertragen hieße das, die innere Wiederstandskraft zu stärken, Grenzen auszutesten oder sich motivieren zu lassen.

Thema:  Duathleten sollten gelegentliche Teilnahmen an Kurz-Triathlons unbedingt ins Auge fassen

Der Hauptgrund:  Steigerung der Motivation durch zB Abwechselung im Wettkampfalltag.

So ist das kämpferische SISU im Zusammenhang mit Duathlon *SISU* zu verstehen
Bemerkung zum Thema:  Rein sportlich gesehen, profitiert der Triathlet wesentlich mehr, wenn dieser sich an Duathlons beteiligt.

Nur minimale Trainingsumstellungen

Gut verständlich, dass der gute bis erfolgreiche Duathlet bei seinen Ausflügen in den „Dreikampf“ auch als Triathlet ein gutes Bild abgeben möchte. Aus diesem Grund gilt es, das Schwimmen sinnvoll in seinen Duathlon-Plan einzubauen. Das fällt natürlich leichter, wenn der Sportler schon daran gewöhnt ist, innerhalb seines Spezialtrainings, nach harten Einheiten und besonders in Regenerations-Wochen, zwecks Entspannung an einigen Tagen Schwimmsessionen einzufügen. Wenn er dies regelmäßig im Kraulstil, also Bein-schonend und in sauberer Technik getan hat, ist das ein großer Vorteil für einen guten ersten Triatlon.

Welcher Typ Triathlon wäre am besten geeignet, im Sinne von Motivationsschub und auch hinsichtlich sportlichen Nutzens?

Du bist vorwiegend bei Sprint- und Kurzduathlons zu Hause, wähle: a) die halbe Olympische Distanz  oder  b)  einen so genannten „Intervall-Triathlon“, die in verschiedener Form angeboten werden (zB: 300m Schwimmen ⇒ 3-4 km Rad ⇒  1,2 – 1,6 km Laufen: insgesamt 3 Durchgänge, ohne aktive Pausen). Andere Formate existieren ebenfalls.
Der Fokus Deiner Wettkämpfe liegt im Bereich der Mittel- und Langduathlons :  1-2 Olympische Triathlons (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Lauf) oder auch ein  „Halb-Ironman“  kämen in die Auswahl, wobei der sportliche Nutzen der kürzeren Variante größer wäre.

X X

Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Trainingsbeispiel  für den Zeitraum von 4-6 Wochen

Ich gehe davon aus, dass Du den/die Triathlonteilnahme(n) vorweg bereits langfristig geplant hattest. Ist das nicht der Fall, hätte eine größere Umstellung keinen Sinn, sondern es wäre angebracht, 2-3x nach längeren Einheiten zu schwimmen, vllt. testweise 1-2x in der Reihenfolge des 3-athlons.

Dem folgenden Plan ist ein 14-Tage-Rythmus zugrunde gelegt.                   

Das heißt, dass nach 10 Tagen eine 4-tägige kurze Regenerationsphase eintritt. Wenn Du bis zum Wettkampf mindestens 4 Wochen Zeit hast, kann nach 14 Tagen ein Wettkampf, auch als Schwimmen, eingelegt werden. Das wäre ein willkommener Test in dieser Sportart, die Du ja nur vom Training her kennst. – Im Übrigen sehen die 14-Tage-Perioden immer gleich aus, egal, wie viel Zeit bis zum Triathlon zur Verfügung steht.

I    A)  1 (b. 2 mal) pro 14 Tage: Alle 3 Disziplinen gemäß Triathlon-Reihenfolge   ⇒  kurz, knackig, mit einer 5min-Pause nach jedem Durchgang, vorzugsweise an einem Mi oder Do der 1. Woche  → nach Warm-Schwimmen/10 min  ⇒ 100m Kraul (Freiwasser)  ⇒  5-6 km Rad  ⇒  1 km Lauf  → gefolgt von einer Pause von 5 min

Diese Serie wiederholst Du insgesamt 6 mal!  Serie 1-3 in 90%, Serie 4-5 in 95%, Serie 6 in 85% (also am ruhigsten!) Die %-Angaben sind Deine eigenen  („gefühlten“)  Intensitäten, nicht regelmäßig auch die Pulsbereiche Deiner App! Du wirst bereits auf diese Art trainiert haben und die Erfahrung gemacht haben, dass u.a. Witterungseinflüsse, Stress aller Art etc eine nicht zu unterschätzende Rolle bei den Pulseigenschaften spielen.

I  B)   „Schmerzlose“ Übergänge trainieren, 5 verschiedene Kombinationen sind theoretisch möglich, also nicht nur in der Original-Reihenfolge. Dieses Training ist sehr Zeit raubend, also vorzugsweise an einem Samstag- bzw Sonntag-Vormittag zu absolvieren. Die einzelnen Disziplinen werden in gemäßigtem Aufwand von ∅ 80% absolviert, die Teilabschnitte betragen für das

S: 200m/ 85%  ⇒  R: 90% – 20 km  ⇒  L: 60-70% – 3-4 km    Schwimmen:  Stiltraining, daher gemäßigtes Tempo    Andere Reihenfolgen wie zB  R ⇒  L ⇒  S   ebenfalls denkbar, können in gleichen Streckenlängen und Intensitäten gewählt werden.

Aufwärmen:  R 10 km leichte Gänge  ⇒  3 km  sehr ruhig   50-100m ruhig   → abschließend:  Cool-down:  S 50-100 m  ⇒  3 km  ⇒ 10 km 75%, leichte Gänge

 

II   6 Tage (bis Di der 2. Wo)  Individuelles Duathlon-Training

1. Woche
Mo  R: 2-3 h /letzte h in höheren Gängen (85U/min), sonst leichte Übers./100Umin  ⇒  L: 5km/50%
Di   L:  1½-2 h/Wechseltempo: kurz/anaerob/90%: 300m  ⇒ lang/85%: 1km ⇒ ca. je 6-8 Wdhl.
      ⇒  R:  1 h ruhig/mittlere Gänge/ 90Umin      Mi vergl.  I A)
Do  R:
  2½-3 h leichte Übers./85Umin   Frei  L:  22-26 km/ zgg. Ø 80%
 
Sa  morgens ⇒   vergl.  I B)    nachm. ⇒  R: 2 h /letzte h in höheren Gängen (85U/min), sonst
l
eichte    Übers.  /100Umin / letzte 3 km in keinen Gängen & 50%!  ⇒  L: 5km/50%
 So mo  L:  20-22 km/ Ø 65%          nachm. ⇒  R: 3 h /letzte h in höheren Gängen (85U/min), letzte 3
km leichte Ü/100 Umin/ in 2. h: Übersetzungen häufig wechseln mit Ø 90 U/min

 

2. Woche

Mo  R: 2 h  ruhig/mittl. Gänge ⇒  L: 18-20 km /ab 6. km: 10km als Crescendo (80/90/95%)
Di   R: 2 h 85-90%/Übers. mehrf. wechs. ⇒    L: 3 km s. ruhig
Mi  vergl.  I A)    Do  L:  3 km Eintr. ⇒ je 1x 400m&1k 90% P: 2′ Trab ⇒ 3km/10km PB-Ø 3′ T  2
km (85%)
3′ T ⇒  1000 m/95%  ⇒ 3 km Austraben    Frei 1½ h ruhig
 Sa  L: 4-5 km s. ruhig ⇒  S: 200m  s. ruhig!
 So    WK (nach Wahloder  ab der 4. Woche:  Triathlon

 

Folgendes wäre für die finale Woche vor dem Triathlon denkbar

!!  Athleten, die ab Donnerstag eine längere Erholungszeit benötigen, streichen das Training am Mi und ersetzen es durch das Do-Training. Am Do könnte dann ruhig ca. 1000 m geschwommen werden !!
Findet am Ende der 4. Woche kein Wettkampf statt, kann die 14-Tage-Serie gemäß Plan der 1. Woche  ab Donnerstag  fortgesetzt werden
2 weitere Duathlon-Artikel von mir, wenn Du wegen einer Laufschwäche in Deiner Entwicklung stehen bleibst oder für Deinen Sport noch andere Info’s suchst.

Fazit  ⇒

Man kann sich Motivation, die darauf zielen soll, eine angestammte routinemäßige Tätigkeit weiterhin mit „Schwung“ auszuüben, aus unterschiedlichen Quellen holen.
Das trifft allgemein auf das tägliche Leben mit all seinen Anforderungen zu als auch für den Sport im Besonderen. Diese Quelle kann eine völlig „fremde“ Sportart sein, aber auch eine Artverwandte⇒  Duathlon *SISU*   bewirkt 3-athlon SISU …
In dem oben beschriebenen Fall ist es der Triathlon, den der Duathlet in sein Wettkampfprogramm aufgenommen hat. Nicht allein der Wettkampf, sondern auch das abgeänderte Training, sorgen für eine gesteigerte Motivation für seinen Hauptsport.

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                       

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Bestätigt! 1 Doppelsaison als Skisprinter und Mittelstreckler aber how-to? | udo’s sports essays

Mittelstrecken laufen und Ski-Sprint in zwei separat       ge-manage-ten Saisons möglich?

Ist ein solcher Plan überhaupt realisierbar, betrachtet man zB die starken physischen Belastungen zweier Sportarten und dies über mindestens 8 Monate, eine  Doppelsaison als Skisprinter und Mittelstreckler ?

Präziser ausgedrückt:  Ein Ski-Sprinter, gut etabliert in seiner Sportart, hat vor Jahren sein Talent und die Liebe für das Mittelstreckenlaufen entdeckt. Er fährt seit einigen Saisons  *2-gleisig*, d.h. er betreibt beide Sportarten parallel innerhalb der typischen Saisonzeiten.

Die Frage lautet nicht einfach:  „Kann man in beiden Sportarten überdurchschnittliche Leistungen erzielen?“  sondern  „Wie gelingt es, a) im Skisprint  und  im Mittelstreckenlauf generell jeweils gute Erfolge zu erreichen  und  b) wie ist eine bestmögliche Steuerung der jeweiligen Saisonhöhepunkte machbar?  Berücksichtigt werden muss  – und das ist die Hauptschwierigkeit –  Folgendes:  die erarbeiteten Fähigkeiten in punkto (absoluter) Schnelligkeit der jeweiligen Sportart sollen durch geschicktes Einbinden in die „fremden“ Trainingsinhalte erhalten werden. Dazu kommen Ski-Technik, die im Sommer nicht verloren gehen darf  – und nicht zu unterschätzen –  eine ebenfalls  einzubindende Regenerationsphase (nach der jeweiligen Saison), die bereits essentielle Inhalte für die jeweils neue Sportart/Saison enthält.

Es muss ein   *Gemeinsamer Nenner*  gefunden                   werden …

… dass es dem Sportler unbedingt gelingt, während der jeweils neuen Saison fundamentale Fähigkeiten zu erhalten.

Das Ziel lautet folglich: eine gute, möglichst erfolgreiche  Doppelsaison als Skisprinter und Mittelstreckler  abzuleisten.

Das ist im Prinzip nicht allzu schwierig, da das leichtathletische Laufen und der Ski-Langlauf im Allgemeinen bezüglich der muskulären Beanspruchung deutliche Gemeinsamkeiten aufweisen.

Das trifft allerdings nur bedingt zu, denn der Ski-Sprint wird, wegen seiner schnelleren Ausführung, in der Skating-Technik betrieben. Diese wiederum beansprucht weitere Muskelgruppen, die sich Sportler in der Anfangsphase zunächst durch geeignete Zusatz – (Kraft-) Trainingselemente antrainieren sollten.

Letzteres betrifft den Sportler dieser aktuellen „Studie“ weniger, da er seit Jahren beide Sportarten nebeneinander praktiziert, und zwar  – in unserem Modellfall –  mit überdurchschnittlichen Erfolgen.

Unser  *fiktiver Proband*  ist 24 Jahre „alt“, lebt im Winter in der Schweiz in einer Höhenlage von über 1800 m, verbringt aber (beruflich bedingt) die Frühjahrs- und Sommermonate bis in den Frühherbst im norddeutschen Flachland. –  Er wiegt bei einer Größe von 1,68 m 58 kg, besitzt eine hohe VO2max/Laktattoleranzgröße sowie eine bemerkenswerte Schnellkraft. Diese sehr vorteilhaften Eigenschaften ermöglichten ihm in der abgelaufenen Doppellsaison u.a. diese Leistungen:  Ski-Sprint wiederholtes Vordringen bis ins Halbfinale bei höherrangigen Events (Ø 8 sec hinter der erweiterten Spitze bei Streckenlängen von Ø 1600 m), Skilanglauf (beide Techniken) Ø 26/27 min/10 km. – Leichtathletische Mittelstrecken: u.a.  1500 m  3:50,15/ 3000 m  8:21  sowie  Halb-Marathon  1:08:30 h (1850 m ü NN!) 

Die folgenden Trainingspläne sind so ausgelegt, dass auch weniger leistungsfähige Sportler:innen diese mithilfe kleiner Änderungen leicht für sich selber nachvollziehen können

Übrigens:  Die Trail-Läufer praktizieren dieses 2-Saison-Modell in einzelnen Fällen … unbekannt ist, ob es sich um Sportler der (erweiterten) Top-Leistungskategorie handelt.  —  Marathon- und häufig Ultra-Läufer nutzen, vorwiegend während ihrer Regenerationsphase, den Skilanglauf. Aktive Ski-Langläufer wiederum nehmen gerne an längeren Straßenläufen in ihrer off-season teil, sie nutzen bekannterweise auch leichtathletische Trainingsmittel wie das Intervall- und Tempotraining für ihren Konditionsaufbau. Unbekannt ist aber, ob in beiden Fällen die Doppelsaison zur Anwendung kommt …                Bilder aneinanderreihen . trail

Plan I  Allgemein gehalten für die jeweiligen Regerationsperioden

*A  Nach einer Ski- (Sprint-) Saison und vor der Bahn-Mittelstrecken-Saison  → Zeitraum:   April/Mai

Pro Woche:  a)  2 regenerative Läufe (Ski-roller/Skater) 1,5 h/GA1-Bereich, gleichm.  b) 1 (leichtathl.) DL, 1¼-1¾h/GA1   c) 1 zügiger Ski-DL/skating/ 1 h – GA1  bis allm. auf GA2   d) 1 Fahrtspiel (leichtathl) 10-15 Kurzbelastungen/im Wechsel 20-40 sec, TrabPausen doppelte Länge/ Gesamt-km: 12  — ab  Mai wöchentl. Wechsel FS/ leichte Tempo-Läufe (90%)8-10x  500m/   P: 200m Trab  e)  Spez. Krafttraining →  Stationen mit Geräten, freien Hanteln, Hürden etc/  Fokus auf Schnellkraft, Kraft-Ausdauer

*Nach (leichtathl.)  Mittelstrecken-Saison  und  vor  der  Ski-Sprint Saison → Zeitraum:  15.10.-15. Dez.

a)  4 ruhige Ski-Ausfahrten (je 2x Skating- u. LL-Ski, ggflls: Ski-roller) 1¾-2¼ h/ ab der 3.Woche:  div. Sprinteinlagen  (in der 1. Std!), ansonsten  übrige Ausfahrten: Tempo nur leicht variieren.   b)  2 (leichtathl.) DL:  GA1 – allm.  GA2/1 h  und  DL GA1  glmßg. 2 h/   vor  beiden Läufen:  kurzes Krafttraining →  Eigengewicht (Stabi-Anwendungen), freie Hantel (20-30 kg/3 Serien a 10 Wiederholungen: explosive ½ Kniebeugen, alternativ Hürdenhocksprünge mit/ohne/i.Wechsel Gewichtswesten → 10′  Traben/Gehen/Dehnen/Lockern

A  und   B:   Bitte, die Trainingseinheiten sinnvoll auf die Wochentage verteilen!

Mittelstrecklerinnen homogene Gruppe

Plan I →  PDF-Format (Nur A)

*A  Nach  Regenerationsperiode  für  Saison  *Mittelstrecke*   ab Juni – August/Mitte September

Bedenke bitte:   Die Spezialisten „Lauf“ haben im Einzelfall Cross- bzw Hallenwettkämpfe sowie erste Bahntests hinter sich,  Du baust erst ab jetzt für Deine Zielstrecken auf. Dein Leistungs-Höhepunkt soll zwischen Ende Juli bis Mitte August liegen! – Dein Plan beinhaltet auch Einheiten auf Roller-Skis bzw Rollerskatern, um Deine, auch technischen Fähigkeiten für diese Sportart zu erhalten. Alternativen auf dem Rad (Rennrad/MTB) gibt es abwechselungshalber.

Trainingsplan  *Mittelstrecke*   Exkurs:  schnelle 5000 m!  5 Wo b.  Mitte Oktober

*B  Nach  Regenerationsperiode  für  Saison  *Ski-Sprint*   ab  Mitte Dezember  bis  etwa Ende März

Bedenke bitte und behalte im Auge:  Die Spezialisten haben bereits erste Wettkämpfe und folglich „einige“ Trainings-km mehr hinter sich! Du musst auch jetzt (noch) versuchen, das leichtathletische Laufen sinnvoll in Dein Saison-Spezialtraining zu integrieren. Das passiert  a.  durch Trainingsmittel, die Deine in der Vorsaison erworbenen Tempoqualitäten erhalten sollen und  b. durch eine kürzere Laufeinheit zB nach einem harten Ski-Trainingstag, wodurch der (leichtathl.) Laufrythmus erhalten werden soll (Vorwärtsgleiten/Ski entfällt beim reinen Lauf ohne Bretter).

Pro Woche:  

a)  3 Tage  im Skating-Stil  →  1¾-2½h   im Wechseltempo, Gelände für leichte Antritte nutzen, im Ø in 85%-iger Intensität   b)  1 Tag →  1 h  im skating-Stil/ 85-95%!  dann   Disziplinwechsel  nach Pause von 15 min  →   DL in Crescendo-Form:  ab 5. km allmählich über 85% auf 95% ( letzteres ca 2km) steigern, letzte 2 km ruhig/ Gesamt-km: 15    c)  1 Tag  (leichtathl.) DL →  2 h/ GA1 → GA2 (6-8 km) → GA1   →  Pause 15 min →  Ski/klassisch ca 1h/ruhig   d) Ski/klassisch ca 3h/ruhig/ Steigungen etwas aktiver laufen→ nach P  15 min  →  (leichtathl.)  DL  30 min sehr ruhig                                                         

*Reihenfolge/Vorschlag:   Mo/Mi/Do → Ski  80/80/90%   Di → Ski & Laufen (leichtathl.) jeweils hart   Sa  →  DL lang & Ski kurz    So →  Ski/lang/DL kurz                                                                                                                                                                                       vor  Wettkämpfen:  Individuelle Änderungen, je nach Wk-Art, Wichtigkeit und eigener Erfahrung!

Interessanter Vergleich: Die Saisonvorbereitung von  (Lang-) Mittelstrecklern  gleicher Leistungsstärke

Du wirst beim sorgfältigen Vergleichen Folgendes erkennen:   Du als „2-Gleiser“, also sowohl der Ski-Sprinter als auch der Mittelstrecklenläufer, hast Dir die erforderliche Kraftausdauer/Schnellkraft durch kontinuierliches Sprinten in der Skating-Technik erarbeitet. Diese Fähigkeiten trainiert sich der Lauf-Spezialist  während der Vorbereitungsperiode durch diverse Formen eines Hügeltrainings an. In beiden Sportarten dienen besondere Krafttrainings-Methoden, noch zusätzlich angewandt in den jeweiligen Vorbereitungsabschnitten, dem gleichen Zweck.

Zusammengefasst:  ein Training, wie oben dargestellt, wird es interessierten Sportlern beider Disziplinen erlauben, erfolgreich eine  Doppelsaison als Skisprinter und Mittelstreckler  anzugehen

Einige meiner letzten Beiträge mit anderen relevanten Inhalten

fem middle dist article

Die rasante Entwicklung eines außergewöhnlichen Mittelstrecklers

3min48 Mittelstreckler: 8 Wo Vorbereitung fuer HM sub 1h09 o.k.

5000m-Laeufer Unterdistanz verbessern, Laktattoleranz, Schwelle

Junge Talente so individuell wie möglich f d WK-Saison ausbilden

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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Die rasante Entwicklung eines außergewöhnlichen Mittelstrecklers | udo’s sports essays

Vorab erwähnt:  der Begriff   *außergewöhnlich*  ist nicht automatisch gleich zu setzen mit zB    *Nationale Spitzenklasse* !  
Im Folgenden waren andere Kriterien zu berücksichtigen, wie im fiktiven Fall ⇒  über   Die rasante Entwicklung  des Hein B.
a) Einstiegsalter in das Leistungstraining  b) andere bisher (erfolgreich/nicht erfolgreich) ausgeübte (Ausdauer-) Sportarten  c) Umsteiger/ Quereinsteiger/ Neuanfang nach zB längerer Verletzungs- o. Krankheitspause etc

Die explosionsartige Entwicklung eines Späteinsteigers

Das Folgende wird möglicherweise sehr aufschlussreich für Dich und würde sich lohnen, sofort zu verfolgen … oder aber es abzuspeichern … Hier 2 links eigener Artikel  *Späte Lauftalente/Jahrestrainingsplan*  &  *Training/Potenzial ausreizen*
Diese läuferische Entwicklung war nicht nur ungewöhnlich, beinahe schon sensationell und so gar nicht passend für das Einordnen in bestehende Regeln …
Der Läufer war sich lange seines Lauftalents geschweige denn seiner hohen Mittelstreckenbegabung bewusst. Als Volksläufer hatte er, ohne Anleitung, ohne Vorbilder und ohne  Studium von Trainingslekturen planlos und größtenteils falsch trainiert.
Irgendwann fiel das (seinem späteren Trainer und Betreuer) auf, Hein B. fand endlich professionelle Anleitung stellte sein Training auf eine vernünftige Basis, vermied natürlich seine bisher gemachten Fehler … eine sportliche Entwicklung begann, die wohl in der Form keinesfalls voraussehbar war …

Die gerade beendete Saison 2023 brachte die Erkenntnis:  Hein B. ist ein Mittelstreckentalent!

Er stand, nach 5 Jahren Daseins als Volksläufer, jetzt erst in seinem 4. Jahr im Leistungstraining. Wie konnte er die gezeigten Leistunsschübe, ja Leistungsexplosionen, in dieser relativ kurzen Zeitspanne „generieren“?
Ein entscheidender Grund war, dass er als Student der TU in Berlin auch eine „sportliche Infrastruktur“ vorfand, die solche Leistungen ermöglichen konnte. Dazu gehörte auch, dass er Dutzende Mittel- und Langstreckler aus ganz Europa als Trainingspartner zur Seite hat, die alle das gleiche Ziel haben: Erfolg im Sport und das parallel zu einer fundierten Berufsausbildung.
Sein Training wird im Folgenden kurz skizziert, wobei es sich nicht um „durchlaufende“ Trainingspläne handelt, jedoch sehr gut als Anleitung geeignet ist, wie Training mit den studentischen Pflichten optimal zu vereinbaren wäre und  bei kluger Anwendung zum Erfolg führen wird!

Hein nutzt jetzt seine guten Erfahrungen mit einem  *Blocktraining* …

… und teilt(e) seine Jahresperiodisierung in 4 Blöcke ein  ⇒   Die rasante Entwicklung  …
Das hat ihm ermöglicht, sich besser auf Höhepunkte einzustellen, so das Training entsprechend zu steuern und immer wieder aktive Regenerations-Phasen einzulegen.
Bitte beachte Folgendes:  Die Thematik  *Laktattoleranzgrenze verschieben/VO2max verbessern*  wird weiter unten gestreift, in diesem Artikel   – für 14:30 bzw  16:30  5000m-Läufer – aber detallierter in den Fokus gebracht! Für den Mittelstreckler 1:1 anwendbar.

*** Block  A ***     ab Mitte Oktober bis Ende März

Ziele:  I a) 6-8 Wochen erweiterte Regeneration, übergehend in  b) einen kontinuierlichen Aufbau und Verbesserung der aeroben Fähigkeiten und (wichtig!) jetzt schon  c)  einer gezielten Weiterentwicklung von spezieller Kraft, Kraftausdauer, Schnellkraft sowie Schnelligkeit/Sprintfähigkeit
II a) Teilnahme an sowohl einigen Hallenstarts als auch an 4 höher klassigen Cross-Läufen
*Hallentraining/ 2x/WocheEine Besonderheit war, dass die Gruppe zB direkt nach Beinkraft-/Zirkeltraining Steigerungen, Sprints und schnelle/kurze Tempoläufe absolvierte. Die Erfahrung damit war seit 2 Jahren sehr positiv, was – nicht ganz verständlich! –  Kritik einiger Fachtrainer zur Folge hatte.
*Geländetraining/ schweres Gelände: 2 zusätzliche Einheiten dienten der Vorbereitung auf die Cross-Saison → harte Fahrspiele mit durchweg relativ kurzen Belastungen (bis zu 100%!), bis zu 20x wiederholt, km-Umfänge 10 bis später 15 km.
*Dauerläufe/regenerativ-zügig/ relativ flaches Gelände, auch Asphalt: durchweg in gleichmäßigem Tempo in ∅ 4 min/km, 2 Einheiten im Umfang von anfangs 16-18 km, später 20-24 km  → 2 weitere ruhigere Einheiten morgens, jeweils 10-12 km, Ø etwa 4:30/km 
1 komletter Ruhetag!
*Wettämpfe in dieser Periode: 
Halle:  1000 m: 2:22/2:20,8   3000 m: 8:15 min (! bis dahin absolute PB)     Cross: 2 Hochschul-Meisterschaften auf jeweils den Mittelstrecken mit der TU Berlin (3,6/3,8 km)  sowie Internationale Cross-Challenge der Hochschulen (Einzelstart über 12,2 km) als 5./20 sec hinter der Spitze (2 poln. Athleten/ bisher bereits unter 28:00 über 10000 m)

*** Block  B ***     ab April  bis  Mitte Juni

Ziele:  I a) Regeneration/ 2 Wochen  →  5 ruhige Dauerläufe/ wechselnd pro Einheit: flach bzw leichteres Gelände/ jede 2. Einheit als mäßiges Fahrtspiel/ ca 10 Antritte, 50-75 m, 98-100%
I b)  ab Mitte 04:  An-aerobes Hügeltraining/ 1 Tag p Woche,  dazu  je 1 Einheit/Woche:   Bahn-Intervalle & Grundschnelligkeit
                      *Beispiele: 
Hügel/steil: 75-100 m/10x, ca 95%  → jeweils anschließend im Flachen: ca 1000m/90%/ Pause: leichter Trab zurück/ ca 6min/ 2x p Woche
Bahn-/Asphalt: 1x/Wo:  Intervalle → 5x 1000m/ca 2:55-3:05  P 200m Trab// SP 5 min →   Gehen/Traben  →   8x 400m/ca 66 sec  P 200m T/G   
Bahn-/Rasen:  Grundschnelligkeit  →  ABC-Anwendungen, 6-10 Steigerungen/95-98%, ins&outs, zB (3x) 10x 30m  SP 5 min T/G →  5x 150 m/98%  P 5 min G/T
*Mit Beginn dieser Periode wurde im 3-Wochen-Rythmus gearbeitet, wobei sich die folgenden Alternativen auf Woche 2 beziehen/ Wo 3  beinhaltet regelmäßig ein Regenerationstraining*
Hügel- Alternative: flacherer Langhügel:  10x ca 300m/95% → jeweils im Flachen: 40-60m/100%!  P zurück traben
Bahn-/Asphalt- Alternative: 5x 600m/ca 1:40-1:42  P 400m Trab/ SP 5′ T/G  → 3x 200m/98% P 6-8 min  T/G
Bahn-/Rasen-Alternative: wie oben, aber (3x) 6x 60m  → 2x 300m/95% P 5 min G/T
*Beide Wochen:  Dauerläufe/regenerativ-zügig/ relativ flaches Gelände, auch Asphalt: 3 Einheiten   12-14 km, dav. 2x morgens → jeweils im GA1-Tempo (ca 4:15-4:25)  plus  1 Einheit/Wochenende:  18-20 km/ ca. 4:30
Achtung: die Dauerläufe werden, vor allem der long-jog, jetzt noch regenerativer/etwas kürzer
*Regenerations-Woche  55-65 km
Dauerläufe:  2x 10-12 km/GA1/morgens plus 1x 12-15 km/GA1 b. GA2 nachmittags
Hügel/kurz/sehr steil15x 30-50/100%  P zurück gehen /  Alternativ wurden auch steile Treppen gewählt
Crescendo-Dauerlauf:  12-15 km/ 3 Tempo-Stufen 4/3/2km in 90-95-98% „gefühlten“ Intensitäten
* Gesamtumfänge  Wochen 1 & 2:  100 – 130 km~+~
* Wettkämpfe/Aufbau:   3000m/ 8:12 (PB)   800/1000m  1:51,5/ 2:20 (Staffel)   400m  50,8/49,4  (je PB!)

*** Block  C ***    Wettkampf-nah!

bis Ende Juni: Regeneration  →  Juli/August: Training im 3-er-Rythmus

Ziele:  Noch spezielleres Wettkampf – Training, angelehnt an die Tempoanforderungen der Haupt-Wettkampf-Strecke → 1500 m

*Beispiele:
* Regeneration:  2Wochen/ jeweils 100km/5 E  → u.a.  a)   1 Tag  FS/hart: 14-20 Kurzbelastungen/ 15-30“/98-100%  P 200-400m Trab   b)  1 Tag  TL 5x 400m (3000m-Ø minus 2-3 sec)/ vorher leichtes ABC m. 3 Steigerungen   c)  3 Einheiten Dauerläufe 12-16 km/GA1
* Wettkampf-Training/3er-Rythmus/ 6 Einheiten
1 Tag  Intervalle/langer Hügel: 10x ca. 500m/95%  P zurück Trab/ 3′    beide Wochen!
1 Tag  Tempoläufe   Wo 1: 5x 600m/3000m-Ø  P 400m Trab   plus   Wo 2:  3x 1000m/3000m-Ø  P 5′ Trab/Gehen
beide:  nach  SP  ca. 8′ : 3-4x 200m/98% sub-max
1 Tag  Schnelligkeit  Wo 1/Wo 2   identisch  → ABC/Steigerungen/ins&outs →  3x 200/95%  &  2x 400/95%  &  3x 200/98%! (S)P 5′  m.  75% Gehen
Dauerläufe  →  2x  10-12 km/GA1/ morgens  &  1x  16-18 km/GA1-GA2 Wochenende
Gesamt-Umfänge Wo 1/Wo 2: 90-120 km
Regenerations-Wochen:   Ablauf ähnlich der 1. beiden Juni-Wochen
Wettkämpfe: u.a.  400m/49,2    8oo/1:50,4    1500m/3:48  3:43,8  3:42,05

*** Block  D ***    Anfang September – 20. Oktober – Ende Oktober

Ziel:  2 Bahn-Wettkämpfe  3000m &  10000m in jeweils PBs
Ergebnisse:  3000 m (1.10) 8:04,5 / leider 1. 1000m in 2:35 viel zu schnell!
                        10000 m (20.10. /Abendsportfest)  in  28:40,0  sehr gleichmäßig, Bedingungen: windig
Trainings-Anpassung:
Wo 1/2:  jeweils 120 km/6E  u.a.  4x 1000m ∅ 2:50/km
Wo 3/4/5:  150km/ 130/115/100  mit u.a. 3x 1500m/4:12  plus  1x Crescendo 5/3/2km in Wo2)
        5x 1000m/2:50 + Cresc. (Wo 3) // 3x 1000m/ 2:40/km (Woche4)  // 2x 1000m/2:35 + 1x 3000m/8:30/17.10.!
 Dauerläufe: zusammen gefasst Wo1-Wo3: 3x 20km/GA1 & 1x 20 km/ GA2   Wo4&5: 3(2)x 15 km/GA1-2

Wo 6  80 km Regeneration/ ausgedehnt auf weitere 2-3 Wochen im November: neben DLn: je 1 leichtes FS

Ausblicke/Ziele für 2024/2025

Die Zeiten der großen Leistungssprünge werden rarer werden. Was soll geändert werden?
1)  Leichte Anhebung der km-Ø, vor allem in der VP Nov-Februar
2)  Erneute Optimierungen des reinen Schnelligkeitstrainings →  Ziele: 200m/sub 22,5 & 400m/sub 48,5
3)  Dem/der VO2max/Laktattoleranzgrenze soll mehr Beachtung geschenkt werden, bisher nur am Rande praktiziert
4)  Ausweitung des speziellen Hügeltrainings auf 3 Tage /Wo, ab Januar bis Ende April

Natur Bergwelt Entspannung 1

 

Weitere Leistungsziele

800 m:  1:48-1:48,5    1000 m:  sub 2:19    15000 m 3:40-3:41    3000 m:  sub 7:55    5000 m:  sub 13:45

Korr

Weitere nützliche  (eigene)  links

Lauftalent spät erkannt  (m. Blocktrainings-/plan)
Talent erfüllt Erwartungen nicht vollständig  (2 min – 800m-/ 4 min- 1500m)  
 
  

             

 

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Mittelstreckentalente Potenzial ausreizen, Training 2-fach optimieren | Udo’s sports essays

Das aktuelle Oktober-Thema behandelt die Frage ⇒ in welchen Fällen ist es ratsam, über die Trainingsplanung allgemein sowie über Änderungen im Einzelnen nachzudenken?

Die Forderung „Mittelstreckentalente Potenzial  ausreizen“ kann der Läufer durchaus wörtlich nehmen und seine Trainingsplanung so ausrichten, dass sein   Mittelstreckentraining dynamischer,   und zwar über alle Perioden hinweg und nicht nur kurzfristig, realisiert wird!  Mit dem Beginn einer jeden neuen  Saison (einschließlich der Vorsaison) müssen  neue Trainingsreize gesetzt werden. Hierbei wird versucht zu analysieren, welche Trainingselemente sich zB leistungsmindernd ausgewirkt hatten, sogar zum Stagnieren führten … um entsprechend trainingsmäßig zu korrigieren. In der Vor- oder Nebensaison darf durchaus auch experimentiert werden. Testwettkämpfe gehören mit in diese Phase!

Lösungen, das   Mittelstreckentraining dynamischer   abzuändern  …  Blocktraining

Wir wollen dieses Problem hier im Zusammenhang mit überdurchschnittlich talentierten Mittelstreckenläufern besprechen. Auf Vereinsbasis macht das der verantwortliche Trainer/das Trainerteam gemeinsam mit den jungen Läufern, um die es jeweils geht.
A.  Trainingsplanung ⇒  Außer in Vorbereitungs-Perioden (VP) soll in so genannte Blöcke eingeteilt werden. Diese erleichtern es, noch spezieller auf besondere Wettkämpfe (zB Meisterschaften) vorzubereiten sowie nötige Übergangsperioden (=aktive Regenerationsphasen) dort auszuweisen. Für Nachwuchsläufer der erweiterten Spitze sind 2-3 Blöcke durchaus denkbar.
B.  Änderungen  ⇒ werden zweckmäßigerweise ab Beginn der Allgemeinen Regeneration, also ab Anfang/Mitte Oktober ins Training aufgenommen.  Abgesehen von/ bei individueller/psychischer Trainingsmüdigkeit (Talente benötigen, wie jeder andere Läufer Abwechselung)  würden folgende diesbezügliche Möglichkeiten in Frage kommen 
       Beispiele:  a.  Die Monate Oktober-Dezember haben insgesamt noch Regenerationscharakter, wobei ab Dez nach und nach längere Intervalle 1x p Woche u/o reines Schnelligkeitstraining als Halleneinheit oder in Form von leichteren Fahrtspielen (ebenfalls 1x p Woche) die längeren Dauerläufe ergänzen. Allmählich werden auch diese im Tempo erhöht und zum Teil sehr zügig ausgeführt. Die langen Dauerläufe („long-jogs“) gehen nur bis einschließlich Mitte März über die 25 km hinaus und werden VP-übergreifend (bis max 20 km) nur noch im Regenerations-Tempo gelaufen
b.  (Je nach Wettkampfaufkommen) beginnt erst ab etwa Mitte Februar ein Hügeltraining (3x/Wo), das bezüglich Intensität/Aufbau jetzt bereits VO2max-/Laktattoleranz-steigernd wirken soll/wird und auf die harten Intervalle und Tempoeinheiten ab Mai vorbereiten soll   c. Dauerläufe sollen zwar regenerativ wirken, werden aber teilweise in mäßigem GA2-Tempo absolviert. In der Regel wird 5-6x p Woche trainiert, dazu kommen im Einzelfall 2 Einheiten (ruhiges Tempo) morgens. Der Gesamt-km-Umfang ist aufgrund der Mittelstrecken typischen Intensitäten geringer (Ø 125 km bis Ende April) als für die meisten Sportler dieser Kategorie  –   Ab Mai werden in das Tempotraining Elemente des 800m-Trainings einbezogen
d.  Das notwendige Mittelstrecken-spezifische Krafttraining sollte in der Halle (Stationen zB), am Besten vor einem ruhigen Dauerlauf abgeleistet werden. Denkbar auch: Das Kombinieren von Schnellkraftübungen mit Sprints/Steigerungen
e.   Unproduktiv:  3-4x wiederholte Trainingsläufe über 1200-1500 m auf aerober Basis/kurzen (200m-Trab-) Pausen sollen ab Mai nicht mehr auf dem Programm stehen. Statt dessen:  wahlweise  FSe mit Fokus auf 30-sec  b.  2-min Belastungen, die mit zügigen 2-3 km abschließen (ca. 3:45/km)  oder  Tempoläufe (400-600 m, Basis: pers. 3000m-∅-Tempo/8-5 Wdhlg P 300-400 m Trab
Zusammenfassend  wären  m.E.  hervorzuheben  1.) die Reduzierung der Gesamt-km pro Monat als auch Bildung von weiteren Trainingsblöcken  und  2.)  das Einbeziehen von 800 m-Trainingselementen in Deine Planungen/ Beides ab Mai

Ausgangslage  ⇒  als Nachwuchs-Mittelstreckler   ⇒   Slogan:  Mittelstreckentalente Potenzial …

 …  mit PBs von zB 1:55/2:25/ 3:50/ 8:30/14:30 evntll., hast Du alle Jugend- u. Juniorenklassen mit teilweise sprungartigen Verbesserungen durchlaufen. Du bist Dir aber nicht ganz sicher, ob die „Lange Mittelstrecke“ oder aber 800 m mit 400m als Unterdistanz Dir mehr liegen und bessere Ergebnisse versprechen. Du hast zuletzt mit Tempo und Umfängen getestet, aber auf Vereinsebene nicht die nötigen Ratschläge, auch nicht die passenden Trainingspartner zur Verfügung. Eine Förderung über deinen Landesverbamd gab es zuletzt nicht mehr. Ein weiterer Grund also, genauer zu lesen …

Deine Direktziele (Wintersaison)  sowie Hauptsaisonziele

2-3 Hallenstarts (Unterdistanzen, wie 800m/1000m) plus 3-4 Cross-Wettkämpfe (Mittelstrecken-Distanz)
Hauptsaison:  800 m/ 1500 m  ⇒ jeweils unter 1:54/ 3:49    3000 m  ⇒ 8:25-8:30

Trainingspläne  bis einschließlich  April  ⇒    Block I  ⇒  Mittelstreckentraining dynamischer!

Du wirst keinen Plan von WO 1  bis  Wo 52 vorfinden, genau so wenig wie einen, der auf einen bestimmten WK bezogen über einen Zeitraum von zB 6-8 Wochen läuft.sprints in der halle

Wäre ich Dein Vereins-Trainer, wüsste ich über Deine Wettkampfplanung bzw gebe sie Dir selber vor. In dem Fall wäre es also ein Leichtes, Dir detalliert Pläne anzufertigen.
Es wird folglich so dargestellt und zwar als PDF: In den meisten Fällen, pro VP und Monat, werden im 3er-Rythmus detailliert Wocheninhalte erscheinen, die Du, meist über einen Zeitraum von 4 Wochen in der aufgeführten oder auch umgekehrten Reihenfolge „ablaufen“ kannst, dann eine Reg.- oder Entlastungswoche einlegst und ab der 4.Woche den Rythmus wiederholst. So hast Du die Wahl, wie Du die jeweils die folgende Woche einplanst oder auch änderst, wenn „etwas dazwischen kommt“, ein Wettkampf ansteht bzw Du Dich verletzt haben solltest und Du neu planen  musst.
Die PDFs sind downloadbar, vergrößerbar und scrollable   UND  kostenlos, wie alle Pläne auf meiner Webseite
Lies‘  doch bitte über das vielseitige Qualitätstraining eines fortgeschrittenen Duathleten  ⇒
Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Trainingspläne  Mai/Juni  sowie  Juli/August    ⇒   Block II

Diese Phase umfasst  2  (Teil-) Blöcke (Teil I – Mon. 05/06  und Teil II – Mon. 07/08 ). Sie sollen jedoch nicht starr zur Anwendung kommen, sobald wichtige Wettkämpfe (Wettkampf-Blocks) flexible Änderungen erfordern.
Block II/Teil I  sieht eine Umstellung bezüglich der Intervall- und Tempoarbeit  sowie   die  Aufnahme  erster typischer 800m-Trainingselemente  vor:
Auch der Lang-Mittelstreckler wird von regelmäßigen Kurzbelastungen (bis hin zu Sprintübungen)  durchaus profitieren, selbst hinsichtlich längerer Wettkampf-Nebenstrecken im Frühherbst.
Block II/Teil II beinhaltet ab Juli  Wettkamf-spezifischere Elemente –  sowohl auf der Bahn als auch bei der Hügelarbeit.
Allgemein gilt für diese Trainings- und Hauptwettkampfperiode:  Erneut um 10% reduzierte km-Umfänge, Dauerläufe um Ø 10 sec/km ruhiger, längster Dauerlauf Ø kaum über 20 km. Gleichzeitig erhöhen sich Belastungsumfänge um ca. 5%, Kurzbelastungen (als reine Tempoläufe) nehmen um ca. 20% zu, (langsamere) Langbelastungen entsprechend ab, die Pausengestaltung wird differenzierter.

                                                         tempoarbeit in der hoehe

Du willst während der Wettkampf-Saison auf  das  Hügeltraining verzichten

… und statt dessen 2 Bahn-Einheiten pro Woche absolvieren. Davon soll an einem Tag auf der Laufbahn derart trainiert werden, dass die Wirkung auf Verbesserung der VO2max/Laktattoleranz hinzielt.

Aber bitte im Auge behalten:  ein solches Training ist sehr belastend und sollte vor wichtigen/dem Hauptwettkampf rechtzeitig abgesetzt werden (2-4 Wochen davor).

 

in der natur regenerieren

Steigerungslaeufe

 

 

 

 

Der folgende Trainingsplan enthält 2 Beispiele, die ein Hügeltraining ersetzen können. Ich verweise aber auch auf den Plan oben (Mai-August)

 

 

 

 

Eine erwähnenswerte Bereicherung Deines Trainingsalltages

Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Mittelstreckentalente Potenzial  ausreizen! Das war die Prämisse dieses Artikels.

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3min48 Mittelstreckler: 8 Wo Vorbereitung fuer HM sub 1h09 o.k. |Udo’s sports essays

Ja, dieses speziell angepasste Training wird reichen, unter einigen Grundvoraussetzungen allerdings, über die Du im nächsten Absatz nachlesen kannst …
 Mittelstreckler wagt Herbst-HM: warum das durchaus kein Wagnis sein muss … bei relativ langen * 8 Wo Vorbereitung für HM sub 1h09 *
Die Hauptwettkampfsaison neigt sich mit dem September seinem Ende zu. Das gilt zumindest für den typischen Bahnläufer, insbesondere auch für den Mittelstreckler mit bereits erbrachtem nationalen Leistungsniveau.
Tradition ist für viele Mittel-/Langstreckler dieser Leistungsklasse die Teilnahme an einzelnen kürzeren Straßenläufen mit Beginn des Herbsts, der langjährig Aktive hat sogar früh seinen Herbstmarathon geplant und rechtzeitig mit dem Spezialtraining hierfür begonnen.
Es kommt aber auch recht häufig vor, dass man in den Startlisten und den Ergebnislisten auf so manchen Namen aufmerksam wird, der eigentlich in der Mittelstrecken-Scene besser bekannt ist.
Warum auch nicht? Hat doch der ein oder andere von ihnen während der Vorsaison erste Schritte auf die Straße gewagt und „Blut geleckt“.
Im Folgenden soll die Rede von Läufern sein, die ihren ersten (ernsthaften) Halbmarathon für den Spätherbst geplant haben.
Ernsthaft wohlgemerkt, und das als leistungsstarker Mittelstreckler und Kurzlangstreckler auf hoher nationaler Ebene.
Mittelstreckler wagt Herbst-HM wie schon gesagt: „wagen“ wäre der falsche Ausdruck, wenn er in Jahre langem Training Grundvoraussetzungen geschaffen hatte, wie zB: 20 km und länger regelmäßig zügig zurück zu legen, eine hohe VO2max gepaart mit einer hohen Laktatschwelle sein Eigen zu nennen, bereits gute Rennen über 5000 m und 10000 m gelaufen zu sein.

Wie gut sind die Aussichten eines NUR-Mittelstrecklers oder auch des Kurzlangstrecklers, die die Straße wettkampfmäßig bisher weitestgehend gemieden hatten, ad hoc einen guten Halbmarathon hin zu legen?

So ganz ad hoc ist solch ein Unterfangen, auch für Klassemittelstreckler, natürlich nicht!
Zweifelsfrei hilft ihnen ihr hoch entwickelter VO2max und ihre hervorragend eingestellte Laktattoleranzfähigkeit (ihre persönliche aerob-anaerobe „Schwelle“), um nur zwei Messgrößen zu erwähnen.
Probleme werden sich allerdings in dem Augenblick zeigen, wenn der Läufer andere und entscheidende Voraussetzungen nicht erfüllt, die er in 8 Wochen Vorbereitung (besser: Übergangszeit) nicht kompensieren kann!
Immerhin plant der Sportler, an anspruchvolle PBs gewohnt, ein ebenso anspruchvolles HM-Debut.
Drei Mittelstreckler-/Bahnläufer“Typen“ …
… und anhand ihrer Eigenschaften zu gewinnende Erkenntnisse
der
  • 1 →  NUR-MittelstrecklerFokus auf:  1500 m (PB um 3:48 min), 800 m (ca. 1:53) und 3000 m (ca. 8:15 min) als Unter- bzw Überdistanzstrecken. — Km-Umfänge im Jahres-Ø um ca. 11o km/Woche, längste Einzeltrainingsstrecken (auch im Jahresschnitt): ca 17 km
  • 2 →  Stehertyp, der mit etwa  3:52  und  ca  8:20 (+/-)  unter 14:30 über die 5000 m läuft und diese Strecke auch nicht meidet — Seine durchscnittlichen Umfänge liegen deutlich höher wie auch seine längste Einzelstrecke im Training ⇒ 140 km/ 22 km. Er nimmt zudem an längeren Cross-Wettkämpfen im Winter/Frühjahr teil.
  • 3 →  Bahn-KurzlangstrecklerLäuferische Daten:  Trotz „schwächeren“ 1500 m (4:00 +/-  2 sec) ist er in der Lage, mit PBs von ca 8:30/14:30 über 10000 m auf der Bahn 30:00 und besser zu laufen. Sein anders strukturiertes Training mit u.a. längeren Intervallbelastungen befähigt ihn dazu, seine Umfänge/längste Einzelläufe sprechen ebenso dafür: 160 Ø-km und 25 km

Die Antworten bezüglich der Voraussetzungen ergeben sich somit aus dem oben Genannten. Nur diese können gewährleisten bzw ermöglichen, dass ein HM-Debut unter guten Bedingungen etwa so aussehen könnte:

Läufer der Gruppe 1  →  1:10:30  bis  1: 12      Läufer der Gruppe 2 →  1:08:30  bis  1:10
Läufer der Gruppe 3 →  1:06  bis  1:07:30
Zu den folgenden Trainingsplänen
Ziel ist es, innerhalb von 6 (8) Wochen „Übergangszeit“ den Bahnläufer  a.  an die Gegebenheiten des Asphaltbelages zu gewöhnen  und   b.  trainingsmethodisch annäherungsweise  das zu erreichen, was Spezialisten sich in Jahren antrainiert haben (selbstverständlich nur bedingt möglich): Voraussetzungen für die Muskeln zu schaffen, die der Organismus des Bahnläufers größtenteils nicht „kennt“/bisher nicht nutzen musste.

Hier der (6-) 8-Wochen-Trainingsplan für Euer HM-Debut mit Anspruch/ Vorbereitung für HM 1h09

Anmerkung zum Training allgemein
  Pulsbereiche werden nicht erwähnt   Durchschnittswerte für Dauerläufe, Tempoangaben bei zB Crescendo-Läufen sind Annäherungswerte, die für das Straßentraining gelten. Für Läufe auf Naturboden (nicht vernachlässigen!) sollten die Tempi leicht angeglichen werden, Gleiches gilt für hügeliges Terrain, widrige Wetterbedingungen u.ä.  Zuordnung zu Gruppen 1, 2 oder 3 erfolgen, wo nötig!  3  Was nicht explizit erwähnt wird, wie zB „Nachbereitung“ einer besonders harten Trainingseinheit, sollte ein zusätzliches Austraben mit Geh- und Lockerungs- sowie Dehnungs-Pausen nicht vergessen werden      4  Dieser Plan ist lediglich als „Leitfaden“ zu betrachten, letztendlich bestimmt das allgemeine Wohlbefinden, inwieweit Du ihn „befolgen“ kannst/darfst. Versäumte Trainingselemente sollen im Prinzip nicht etwa nachgeholt werden. Ein Anpassen an den folgenden Tagen kann aber sinnvoll sein.

Mit diesem Programm schaffst Du Deine Bedenken   Mittelstreckler wagt Herbst-HM  aus der Welt  ⇒

Wochen 1  und  2 

  • Anpassung an ungewohnten Straßenbelag sowie
  • an Dauerläufe, die 1 Stunde überschreiten
  •  5 Einheiten/ 72-85 km (Wo 1)  bzw  6 Einheiten/ 82-94 km (Wo 2)
  •  Montags/Do/So: nach  eigentlichem Trainingslauf: 5x ca 150 m steigern, b. 95%, P gehen, → 5 min traben
Mo  DL 10-12 km/ 5:00      Mi  DL 14-16 km/ 4:30-4:45      Do DL 12-14 km/ 5:00
Frei  DL 16-18 km/ 4:30-4:45     Sa (Wo 2)   DL  10 km/ 5:00   
So  DL 20-24 km/ 4:30-4:40 (Wo 2: 4:25-4:35)

Woche 3   6-7E/ 95-115 (130) km
Mo  DL 15 km  als TDL ⇒  2 km: 10:00 →  10 km: 35-36 (Gr 1) min →  3 km: 13 min
Di   DL  10-12 km/ 5-5:15/k     Mi  15-20 km   Tempoläufe →  je 3km ET/AT →  3-4x 3 km/
9:50 (1&2)/ 9:30 (3)  P 600 m Trab     Do DL 10-12 km/ 5-5:15
Frei  13-15 km   Intervalle →  je 3km ET/AT → 6-8x 1000 m/ 3:20 (1&2)/ 3:12 (3)  P 200 m T
Sa  DL  je mo/abends  14-18 km/ 4:50-5′     So  DL 18-22 km/ 4:20-4:30

Woche 4   6E/ 100-116 km
Mo  DL 12 km  als TDL ⇒  3 km: 14′ →  4 km: 12:15-12:30 (1/2), 12′ (3) →  5 km: 20 min
Di   DL  14-16 km/ 5-5:15/k    Mi  18 km   TDL →  3 km: 15′  → 12 km: 40′ – 38′ (3) →
         3 km: 12′ (1) bzw 5 km: 20′ (2/3)   Do  DL 14-16 km/ 5-5:15
Frei   DL/TDL  19-22 km ⇒  2 km: 10′ → 15 km: 56′ (1/2)-55′ (3) → 2 km: 10′  bzw  5 km: 24′ (3)
Sa  Ruhetag     So  DL 23-25 km/ 4:20-4:30


Woche 5   6E/ 75-90 km  plus  Wettkampf  5000m/Bahn/Straße/  evntll.: Volkslauf 6-8 km

Mo  DL 12-14 km/ 5:15      Di  DL 12-14 km/ 4:50-5′    Do  DL 15-18 km/ 5:15-5:30!
Mi   16-18 km  DL/ Crescendo →  3 km: 15′  → 5 km: 16:20 → 3 km: 9:15-9′ (3) → 1,5/4:10-4′ (1)
                           → 500 m/ 1:20 (1) – 1:22 → 3-5 km: 12-20′ (2/3)   Total:  18 km Ø 3:40
Frei  DL 10-12 km/ 5:15  ⇒   falls WK am Samstag!   s o n s t:  RUHE
Sa  DL  10-12 km/ 5:00-5:15  ⇒  falls WK am Sonntag!
Wettkampf:  aus dem vollen Training heraus/ vorzugsweise 5000m Bahn/Straße, ersatzweise auch als Volkslauf („krumm“ 6-8 km) — Gleichmäßige Tempogestaltung in ca 95% Einsatz (≥ 14:45 min)

Woche 6  7E/ 125-145 km
Mo  DL 22-24 km/ 4:20-4:30      Di  DL 15-18 km/ 5-5’15     Do  DL 12-15 km/ 5:30!
M16-18 km DL/Crescendo→  3 km: 15′  → 4 km: 12:45 →  3 km: 9:15-9′ (3) → 2 km: 5:45
→1,5 km: 4:12  → 0,5 km: 1:20 (1) – 1:22 min→  3 km: 10′  →  1000 m: 4′     Total:  21 km Ø 3:45
Frei DL 16-18 km/ 4:45/ 5′  →   5x 150 m steigern (bis 95%)    Sa  je mo/abends  DL  7-12 km/ 5:00
So  DL 24-28 km/ 4:20-4:30/ 5′  →   5x 150 m steigern (bis 95%)

Woche 7   6E/ 80-110 km
Mo  DL 10-14 km/ 4:45      Di  DL 8-18 km/ 5′      D Ruhetag
M17-20 km   Tempoläufe →je 3km ET/AT →  4-5 x 1000 m/ 3:05  400 m s. ruhig
SP 5 min vorw. Gehen  →  4-5 x 1000 m/ 2:55  P 400 m Trab/s ruhig!
Frei  DL 22-25 km/ 4:15-4:20/ 5′  →   5x 150 m steigern (bis 95%)
Sa  DL  10-14 km/ 5:00     So  DL 14-16 km/ 4:45  5′  → 5 x 150 steigern bis zu 95%

Woche 8   4-5 E/ 50-65 km  plus  Halb-Marathon
M Ruhetag   
Di  DL  15 kmals  TDL ⇒  5 km: 24′ →  5 km: 16:00 →  5 km: 24′
Mi  DL 10-15 km/ 5:15-5:30   Do  DL 10-15 km/ 5:00  5′  →  5 x 150 m  steigern
Frei  DL 8-10 km/ 4:45/ 5′  →  5x 150 m steigern (b. 95%)   falls  HM am Sa
Sa  DL  5 km/ 4:45  plus  3 x 100 m leicht steigern   falls  HM am Sonntag
                   *** Samstag/Sonntag:  WK  Halbmarathon ***

 

 

Falsch trainiert 1 1

 

Nützliche links zu einigen meiner hierzu auch relevanten Themen

Die Mittelstrecke
5000m-/10000m-Bahnspezialisten
u.a.  HM  in 1h10
5000m-Laeufer: Unterdistanzen über Laktattoleranz verbessern

 

 

 

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5000m-Laeufer Unterdistanz verbessern, Laktattoleranz, Schwelle | udo´s sports essays

Jeder  laufende  Leichtathlet steht im Zuge seiner Leistungsentwicklung vor der Frage, wie und welche Unterdistanzen er verbessern sollte

Das scheint im Grunde kein all zu großes Problem zu sein: also einfach Deine Intervalle und Tempoläufe  in dem Tempo oder etwas schneller trainieren, das dem Durchschnitt der gewählten Unterdistanz entspricht, oder? — Nein, das wäre zu einfach!

Wie kannst Du … 5000m-Laeufer Unterdistanz verbessern …?

VO2maxLaktattoleranz mit ihren trainings-technischen Durchführungsvarianten, d.h. unter Bestimmung (Leistugsdiagnose optional) der maximalen Laktatbildungsrate (VLamax)Schwelle(nläufe) allgemein →  alle sind als „Großes Ganzes“ zu sehen. Nach dem Lesen dieses Beitrages wird Dir klar geworden sein, wie das gemeint ist …

Das vielseitige, teils sehr anaerobe Training eines Duathleten passt übrigens perfekt …
Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Aber, zu welchem Zeitpunkt innerhalb der Jahresplanung beginne ich damit, wie sind diese Einheiten in den übrigen Gesamtplan einzuordnen  und wie oft sind sie anzuwenden? Welche Trainingsmittel, Strecken(längen), Pausen etc sind zu beachten usw?

Dem erfahrenen Läufer oder denjenigen, die im Verein einen Trainer an der Hand haben, ist vieles zu Beachtende bereits in „Fleisch und Blut“ übergegangen. Der relative Anfänger sieht sich nach und nach diversen Unsicherheiten konfrontiert und macht so, voller Ratlosigkeit, in seinen Anfangsjahren oft gravierende Fehler. Diese werfen ihn in seiner Entwicklung regelmäßig zurück, lassen seine Leistungen stagnieren und so nicht zur Entfaltung kommen.

Ohne System und grober Planung geht es nicht!

So zB die Reihenfolge, mit der man im Training planen muss … . Diese hat sich eigentlich im Laufe von Jahrzehnten nicht verändert.
So sind Begriffe wie Allgemeine aerobe Ausdauer (GA Grundlagenausdauer), VO2max, Laktattoleranz/ VLamax  und  eben  Unterdistanzen (um deren Verbesserung es hier geht) unter Läufern in vieler Munde.
Und das sind gleichzeitig die Festpunkte der Planung …

GA — VO2max — Laktattoleranz/VLamax — Unterdistanzen …  kurz erklärt

5000m-Laeufer Unterdistanz verbessern … leichter gemacht

*GA:   sie ist, nach einer Wettkampfsaison und nach einer ausreichenden Regenerationsphase, individuell verschieden, bis etwa einschließlich April das Trainingsmittel (allgemein) der Wahl. Es gibt verschiedene Tempostufen, die, wechselnd in dieser Periode, für Dauerläufe angewandt werden. Unterteilt wird häufig in Vorbereitungsperioden, oft auch in Trainingsblöcke (Mehrfachperiodisierung).

*VO2max
:   die Sauerstoffmenge, die ein Läufer zur Verfügung hat, um ein bestimmtes Tempo im steady-state halten zu können. – Diese Größe soll für weitere Leistungssteigerungen verbessert werden. Begonnen wird damit ab Januar, ab Mitte Februar können längere Intervalle und Berganläufe sowie erste Schwellenläufe folgen. Details hängen dann von der Zielsetzung des jeweiligen Läufers ab.
Einem mit einer  hohen VO2max ausgestatteten Mittelstreckler wird ein erfolgreicher Einstieg in einen Halb-Marathon sehr wahrscheinlich mit wenig spezieller Vorbereitung im Frühherbst gelingen!

*Laktattoleranz: 
man unterscheidet zwischen einer (individuellen) aeroben und einer anaeroben Schwelle (um 90%  bis  96% der max Herzfrequenz).  Beide sind in ihrer Trainierbarkeit/Wirkung eng voneinander abhängig, mit dem Training der zuletzt Genannten soll erst bei Vorhandensein einer soliden Basis sowohl der GA als auch des VO2max begonnen werden. Schwellentraining sollte spätestens 4 Wochen vor dem Haupt-Wettkampf abgesetzt werden. – Einzelheiten über diese 3 Begriffe werden bei mir zu einem zeitnahen Termin nachzulesen sein.

*Unterdistanzen:
wie für den 400m-Läufer diese 200 und 100 m heißen, für den 1500 m-Läufer die 800 m, 1000 m oder sogar die 400 m, so sind es für den Bahnlangstreckler die 3000 m, die 5000 m (für den 10000 m-Läufer) sowie 10000 m, auch 5000 m für den HM-„Spezialisten“
Das  spezielle Training der Unterdistanzen  kann bereits ab Januar bei ersten Hügelläufen, später ab März mittels harten Hügelsprints vorbereitet werden. Ab etwa Mitte Juni/ Anfang Juli –  abhängig von der Saisonplanung –  kommen Intervalle und Tempoläufe mit ins Programm.

Die gleich folgenden Trainingspläne  beleuchten die Tempovorbereitung für

a.   den  14:30- 5000 m Läufer, der sich bereits im 2. Trainingsblock (2 Jahresschwerpunkte) befindet  sowie
b.   den  16:30 – Läufer, der sich im Laufe von Jahren als so genannter Steher erweist und verhältnismäßig deutlich stärkere 10000 m – und HM-Leistungen aufzuweisen hat. Beide wollen ihre Unterdistanzen verbessern, Letzterer mit dem Ziel, neben der Erhöhung seiner persönlichen Laktattoleranz  zusätzlich aber die Schnelligkeit/Höhe der Laktatentwicklung im Laufe von intensiven Belastungen notwendigerweise  zu  senken/ hinaus zu zögern.

Warum ist es nicht ausreichend,  im Training nur die Herzfreqenz im Auge zu behalten? Der Läufer tut gut daran, seine VO2max zu kennnen und seine Laktatwerte/VLamax unter diversen Belastungen zu testen …

Sobald oben genannte Werte sich Ende Mai/Mitte Juni soweit für weitere Optimierungen angepasst haben, wird man die  Schwellenläufe  nunmehr gezielt im richtigen Tempo und Länge laufen können.

Um den Zusammenhang von Pulswerten und Laktatwerten unter Belastung zu verstehen, bietet sich dieses Beispiel an:
Der gut Trainierte macht seinen Schwellenlauf mit 90% (+) seiner maxHF, läuft sein Tempo ca 1h, bis sich das Laktat in seinen Muskeln anzuhäufen beginnt. — Dem schwach (= diesbzgl. „falsch“ ) Trainierten passiert das bereits nach einer halben Stunde und er zudem  feststellt, dass er gerade mal 80% seiner maxHF erreicht hatte.

Trainingspläne Hauptwettkampf-Saison   (Juli  bis  September)  mit jeweils einem interessanten Alternativprogramm

Der 14:20-min-5000m-Läufer mit kurzen Unterdistanzen

Der 16:30-min-5000m-Läufer mit längeren Nebenstrecken (incl. dem HM)

Anwendung der VLamax (maximale Laktatbildungsrate) im obigen Trainingsbeispiel  → Die Pläne befassen sich mit dem Läufertyp „Steher“. Dieser weist im Verhältnis zu seiner 5000m-Bestzeit/Zielzeit deutlich „günstigere“ Durchschnittswerte über die jeweils folgende, längere Bahnstrecke bzw auch dem HM aus. Auch wenn der Läufer sich nie einem Leistungstest (-diagnostik) unterzogen hatte, spricht alles dafür, dass sein VO2max  hervorragend ausgebildet ist, seine VLamax aber gleichzeitig hoch ist! Um seine Unterdistanzwerte zu verbessern und somit seine 10000m/HM-Ergebnisse im Gefolge, sollte letzterer Wert gesenkt werden:  1.  sehr intensive Intervalle (400-800m/ Trabpausen 100 bzw 200m/ zügig     2.  Schwellentraining (bis 4 Wochen vor Hauptwettkampf)     3.  Radtraining (alternative Einheiten/regelmäßig) 1 bis 1,5 Std in hohem Umdrehungsbereich (100-110U/min fahren/ „leichte“ Gänge) — Näheres im Trainingsplan direkt hierüber

 

Ältere Beiträge von mir, die sich u.a. mit der gleichen Problematik bzw verwandten Themen befassen.

Es sind ausschließlich diese beiden Leistungsklassen  — 14:20/ 30-31:00 …  16:30/34-34:45 … 1:10-1:14h (HM) berücksichtigt. Neben detaillierten Trainingsplänen (teils ganzjährige) liest Du immer wieder über alternative Trainingslösungen.

Artikel v. 3. Dez 2022 (letztes Bsp)       18. Sept 2022 (Block b/c)      23.Sept 2021 (s. geeignet!)
3. Feb 2020  (sehr geeignet!)     7. April 2021 (HM 1:10) 

 

 

 

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5 Lauftalente Quereinsteiger … nur unsichere Erfolgsprognosen ⇒ udo’s sports essays

Lauftalente werden in aller Regel breits im jungen Schüleralter nach ihrer Entdeckung früh einer weiteren sportlichen Förderung zugeführt

So wird das im Idealfall gehandbabt …
… wenn das Talent zB aus sportlich aktiven Familien stammt und bald Gelegenheit erhielt, „in die Materie“ hereinzuschnuppern, wenn oder falls es durch fachkundige Schulsportlehrer empfohlen wurde oder wenn es, was der seltendste Fall sein wird, sich aus reinem Eigeninteresse heraus zum nächsten größen Leichtathletikverein bringen lässt …
Wer häufiger auf meine Seite schaut, wird erkennen →  Lauftalente Quereinsteiger  scheinen im Netz im Verborgenen zu existieren … ?

Dieser Artikel beleuchtet erneut die Thematik  „Lauftalente der 2. Reihe/Quereinsteiger/Umsteiger“

Die Reihe setzt sich mit den bewährten, personalisierten Fallbeispielen fort …
und diese wurden/werden nicht etwa als A/B oder C geführt, sonder sie erhielten einen fiktiven Namen und ein dazu gehöriges privates und sportliches Profil. Ganz so wie es  in der Realität der Fall sein könnte …
Etwaige Namensübereinstimmungen wären daher rein zufällig.
Zugeordnete und natürlich reale und „anfassbare“ Trainingspläne und -beispiele können selbstverständlich für den jeweiligen Trainingsbetrieb im Verein oder von meinen Lesern zum Gebrauch übernommen werden, denn das war meine Grundidee dahinter.
Ihr möchtet mehr über den sportlichen Werdegang der Protagonisten aus meinen früheren Artikeln erfahren →
                                    →→→  enthalten Trainingspläne (zT zum download)
⇒ auf diesen, meinen bisher letzten Artikel wird hier aufgebaut ⇒   https://fit-stark-sisu.top/umsteiger-im-laufsport-jungtalente-im-fruehen-entwicklungsstadium-benoetigen-ganz/

Ein ehemaliger Handballer … ein Duathlet …  der Volksläufer …  Lauftrainer →  einige Unterschiede in der Trainingsgestaltung! Talentförderung im „Kleinen“  ⇒   „Kategorie“ Lauftalente Quereinsteiger

Eine solche Verfahrensweise wäre in der Übergangsphase das Optimalste. Auch in der Folgezeit, ab etwa der 3. Wettkampfsaison werden dem erfahrenen Trainer, sofern er das Glück hat, gleichzeitig mehrere „Fälle“ wie bschrieben unter seinen Fittichen zu haben, Unterschiede im Detail auffallen, die er nach wie vor mehr oder weniger individuell behandeln wird (organisatorisch manchmal eine Herausvorderung!) Hierüber im Folgenden Einiges mehr.
Vielleicht findest Du Dich oder aber dem zufällig mitlesenden Trainer einen seiner Schützlinge hier wieder, um von diesem oder jenem zu  profitieren.
Manch einer, meistens junger und früher aus der allgemeinen Leichtathletik stammender Trainer/Betreuer sieht sich häufig vor folgende Probleme gestellt: Er hat begabte, junge Leute in seiner Mannschaft, die bereits überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt hatten, jedoch in einigen Bereichen (Spurt, obwohl sie schnell sind), Tempowechsel (owohl im Training viel an der anaeroben Grenze trainiert wurde) scheinbar unüberwindliche „Mängel“ zeigen oder etwa auf Strecken stärker sind, die gar nicht oder nur am Rande trainiert wurden etc. Auch diese Phänomene werden hier beleuchtet und finden in den Plänen Beachtung.
Passende Anregungen  kannst Du (ab 31:00/36’/ 50′ )  auch  diesem Beitrag von mir entnehmen

 

1    Hergen Maas   *Die Sphinx*   20 Jahre, Student, Emden

Sportliches Profil:  
Handballspieler, Oberliga, seit seinem 10. LJ aktiv
 Sein ehemaliger Handball-Trainerstab hielt ihn läuferisch für höhere Klassen nicht geeignet (!?), daher erfolgte im Alter von 18 J. sein Wechsel zum Laufen. Wird hier sehr behutsam aufgebaut, nach 30 km/Woche über ∅ 45 km/W →  zZt ca. 60 km+/Wo
Entwicklung:  im 2./3. WK-Jahr: 100m – 12,5 sec/ 400m – 55,2 sec/  3000m – 8:55 min!/ 5000m – 15:23
 2023:  im einzigen Wettkampf  bisher (Stand: 5.Mai):   10000m – 31:20 min
Training  ab Mai  →    80-100 km/Wo   5-6 Einheiten
Fokus:  Ständiges Feilen an seiner außergewöhnlichen „Ausdauerhärte“.  Aus der „lahmen Krücke“ wurde ein passabler 12,5/55 sec-Läufer  →  Seine ehemaligen Handballtrainer sollten sich geirrt haben: Durch regelmäßiges Sprinten (vorw. innerhalb v. FS) gab es einen gewaltigen Ruck bei Hergen …

Tag 1:  18-20 km (Crescendo über 10-12 km/ 85-90-95%)  

Tag 2:  18-20 km  FS  (20-30 Belastungen/ 15/30“ & 5′   im Wechsel    P: anteilig 200/400/800m  locker

         ab ca. 20. Mai:  statt FSTempo-Intervalle

zB  12x 500m/10km ø-Tempo oder   10x 300 m/ 1500m øTempo   Pausen  jeweils:  100 m langsamer Trab

Tag 3-5
1  DL/ruhig  15 km/50-60%       1  DL 12 km/65%     1  DL/
80%/ 12 km 
       Jeder 2. Sonntag:   1  DL/ long-jog/ca. 25 km/ 75%   im Wechsel mit (Tag 1 → statt des Crescendo-DL

Bitte unbedingt beachten:
  Die hier angegebene „Reihenfolge“ entspricht  n i c h t  den Wochentagen! Es gilt: schweren Tagen folgen immer leichtere Einheiten!

 

2     Adriaan Pieters   *Der Power-Radler*   23 Jahre/Student   NL

 Sportliches Profil:  Bahn-Radsport (Jugend)Duathlet:  holl. Junioren-3. Kurz-, holl. Junioren-Meister Mittel-Duathlon
  Männer-Klasse:  seit 3 Jahren erweiterte Spitze 
  Er strebt (als hochkarätiger Radsportler) ein Laufniveau v. 33 min/10000m an, um in NL  ganz  vorne zu sein → 2023: 34:00
  *   Leistungsniveau /Stand Mai 2023  →  5000 m: 16:30/  HM: 1:16:40
  *  Wettkämpfe 2023 →  2 Hallen-Duathlons (auf „Swift“)    1  Crosslauf  ü 13,2 km (objekt. verbessert)
   Ziele 2023:  u.a.  HM 1:14  Marathon 2:42+ Platzierung/Platz 1-3  Duathlon/Mitteldistanz (NLMeisterschaften) 
   * Training  ab Mai  →   Lauf:  60-100 km   Rad:  250-400 km    (jeweils Wochenwerte)

 

Interessant ⇒  ein  „fortgeschrittenes“  Duathlontraining  und darüber hinaus …

Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

 

3    Hein Brumund     *4 Jahre Volks-, 2 Jahre Spitzenläufer*

Privates Profil
gebürtiger Emder, zZt im 6. Semester Schifssbautechnik in Berlin

Sportliches Profil

(Noch) als all-rounder aktiv, setzt aber zZt seine Prioritäten auf die (längeren) Mittelstrecken
  
Entwicklung

Befindet sich nach 4 Jahren im „Volksläufer-Status“ jetzt (2023) auch im 4. Jahr eines hochklassigen Leistungstrainings   

PB’s    →  u.a.   1500m: 3:52   3000 m: 8:36   HM: 1:05;30 (ohne spezielle Vorbereitung)  
Ziele   →           800/1000/1500/5000/HM1:53/2:25/3:50/14:25/1:05-                                    Juniorinnen Talente

Training

Hein absolviert in regulären Wochen an 4 Tagen nachmittags bzw abends Tempoarbeit veschiedenster Form, läuft alle 14 Tage einen „long-jog“ von 20 – 25 km (ø allm. steig. v. 4:30 auf 4:00/km), ganzjährig, der ebenfalls alle 14 Tage ein „Langintervalltraining“ Mittwochs ersetzt. Zusammen mit 2-3 „Morgenläufen“ (12 km/ø 4:40/km) kommt Hein an 5 oder 6 Trainingstagen auf  zZt (Mai 2023) 110-130 km, wobei Intensität den absoluten Vorrang genießt

Tempotraining/Varianten

Tempoläufe →     generell im ∅-Tempo der meist geplanten Bahn-WKe
Beispiele:     10-12x 200 m (∅-800 m) 400 m   oder   10x 500 m (∅  3000 m) P 300 m/ jeweils G/Trab 1:1
Tempo-Intervalle     zB  10x 300 m (∅ 1500 m) 100 m   oder   8x 800 m (∅ 5000 m)  P 200 m/ jeweils Trab  
Intervalle  zB  2x (10x) 200 m (∅ 3000m) P 50m ! SP  2′ Gehen   oder   10x 400 m (∅ 5000m) P 100m züg T    
Sprints, speziell, u.a. ABC, ins&outs, Steigerungen (div)  finden vor den jeweiligen  T   bzw   T-Int-Laufeinheiten  statt
Seite 2:   Saison- (WK-) Training zweier 2-Gleiser:  a) Der Ski-Sprinter/ Bahn-Läufer  sowie  b) der Mittelstrecken laufende Mehrkämpfer
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Umsteiger im Laufsport – 5 Jungtalente im frühen Entwicklungsstadium benötigen ganz …

… besondere individuelle Anteile ihrer zeitlichen Trainingsplanung …

… insbesondere im Falle der Umsteiger im Laufsport ⇒   für eine ausreichend lange Phase der Regeneration –  körperlich und mental  nach anstrengenden und belastenden ersten langen Wettkampfsaisons. 
Anmerkung:  Späteinsteiger sollen mit Umsteigern nie über einen Kamm geschert werden!
Man, d.h. der/die junge Läufer/in selber, die Eltern und die  Trainer  ohnehin sollen wissen bzw werden es wissen: Regeneration, auch oder erst recht im jugendlichen Alter, ist nicht gleich bedeutend mit völliger Laufpause oder gar Sportpause im Winter! Das würde mit Sicherheit zur Folge haben, dass Jahre lang im Schüler- und frühem Jugendalter erworbene und dort besonders trainierbare Fähigkeiten zum Teil verloren gehen, möglicherweise sogar vollkommen, wenn Winter für Winter diese „passiven Pausen “ eingelegt wurden!
Ein Ziel muss sein: Regeneration also altersgemäß anpassen, einige Wochen auf andere Sportarten ausweichen und beim Hallenhandball, Basketball oder beim Volleyball die Spritzigkeit und Sprungkraft spielerisch erhalten, bei turnerischen Übungen die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit unbewusst sogar während der Regenerationsphase verbessern, die aerobe Ausdauer durch zügig-lockeres Schwimm- (Kraul-) training innerhalb dieser 4-8 Wochen erhalten oder ähnliche adäquate Methoden zur Anwendung bringen. Dabei spielt es eine „hilfreiche Rolle“, in welcher Region Deutschlands die/der junge Läufer/in jeweils wohnt  … wenn man zB auf den Ski-Langlauf als Ausdauervariante ein Auge wirft. Das macht Spaß, genau wie die vorher erwähnten Beispiele auch und trägt zusätzlich zur mentalen Regeneration bei!

Analog verhält es sich mit den so genannten „Talenten der 2. Reihe“, also den  Späteinsteigern und eventuellen Wiedereinsteigern. Aber auch  völlige  Umsteiger im Laufsport …

*** Trainingspläne  → auf dieser Seite/ vor #1

Um diese Kategorie von Läufer:innen geht es in meinem heutigen Artikel. ***
Gemeint sind diejenigen, die erst relativ spät, mit zB 20 Jahren, zum Laufsport gefunden haben.
„Ausreichend“  ist dabei von Fall zu Fall unterschiedlich zu interpretieren. Häufig ist die körperlich-mentale Erholung (s.o.) nicht zeitgleich mit der  „medizinisch“-biologischen  abgeschlossen, wenn es zB darum ging zu erkennen, ob auch nur scheinbar unbedeutende Verletzungen, Infektionen oder andere den Organismus zeitweilig belastende Faktoren erfolgreich ausgeschaltet werden konnten.

Was, wie bereits oben beschrieben, für den noch sehr jungen jugendlichen Sportler gilt, ist, wie wir eben gelernt haben, genauso für diejenigen begabten Läufer:innen anwendbar, die später und über „Umwege“ zu ihrem neuen Sport fanden.

Sie haben innerhalb von zwei, oft nur einer Saison ihrem Bewegungsapparat sowie ihrem Gesamtorganismus durch zB Umstellung in Bewegung oder Belastung Einiges an Stress „zugefügt“. Wenn der/die Sportler:in sich  zusätzlich auch als „ungewöhnliches“ und hoch begabtes Talent herausstellt, kommt dazu noch der Ehrgeiz, schnell gute Ergebnisse  erreichen zu wollen. Das ist nicht nur gleichbedeutend mit der rein körperlichen Belastung! Die Festigung und Erhaltung seiner „mentalen Stärke“ spielt in der sportlich-sozialen Entwicklung des jungen Läufers durchaus keine untergeordnete Rolle.

Wintertraining und Frühjahrs-Saisonvorbereitung →

→  die jungen Kämpfer wollen vorsichtig, aber systematisch und vor allem gezielt in die neue Saison geführt werden!

Wie aber ist es unseren „fiktiven“ Talenten ergangen, allesamt um die 22 Jahre „alt“, Umsteiger bzw Quereinsteiger in der Laufscene … UND … man kann es so behaupten:  sehr begabte Läufer!

Artikel

Zur Verdeutlichung:   Unter „fiktiv“ ist hier zu verstehen, dass ich die Sportler nicht mit A/B oder C  durchbuchstabiert habe, sondern ihnen einen Namen, ein Profil  und die dazu gehörigen sportlichen Eigenschaften verliehen habe.
Macht es der/dem Leser/in m.E. interessanter … . Die jeweils zugeordneten Trainingspläne (bitte die links anklicken), oder wie hier deren Auszüge, sind der Realität und zusätzlich den individuellen Einzelfällen angepasst.Vielleicht findest Du Dich oder finden Sie, Herr Trainer, in einem der Profile Ihren Schützling wieder!?
Und so begannen einige „Erfolgsgeschichten“, als Frerk, damals noch als Laufkollege und Nachbar, den Ostfriesen  Hein B. so richtig „wach rüttelte“ (ohne auch nur zu ahnen, was er damit bis heute/2023 erreichen sollte) …
Wer von Euch sich für solche „Sportepisoden“ interessiert (etwas zusätzliche Lesezeit mitbringt, downloaden ist aber genauso möglich)  und gleichzeitig wertvolle Tipps/Trainingspläne mitnehmen möchte, kann unter den folgenden links meiner früheren Artikel manchmal schmunzeln, machmal staunen, aber wohl immer etwas profitieren, indem sie/er für sich  geeignete Trainingspläne heraussucht und sie entsprechend anpasst.
→→→
Meine Artikel vom →   12.2.23     3. Dez 2022     18.09.22     10. Febr 2022   und  vom  15.06. 2019
                                    →→→  enthalten Trainingspläne (zT zum download)


1   Frerk Knuth     1,80, 65 kg

46 J. Banker, Trainer&Übungsleiter/Leichtathletik, aktiver Straßenläufer seit x Jahren.
Entdecker von Hein Brumund, der zZt in Berlin studiert und dort eine fast außergewöhnliche Laufkarriere begonnen hat.
PBs/Ziele für 2023: 
10000m:  41:30  → Ziel: unter 39:30
       HM :    1:29 h       →             1:26 h
   25 km:   1:44:30    →             1: 39 h                      2023 bereits erreicht:
                                                                                    2. April   Marathon:  2:54:30 h !!
Frerk’s  Training zZt
∅ km-Umfang:  5-6 E/Woche 80-120 km/ lediglich Dauerläufe mit deutlich variiender Intensität pro Einheit. In der Regel 1 langerDL /ab 28 km, 1 hartes FS (10-15 Belastungen Ø 4 min/ 1 DL 20 km  mit Crescendo (80 → 95%, über ca 15 km) + 2-3 weitere lockere bis zügige DLe
Frerk wird 2023 nur bis max. HM gehen, ansonsten eine Vielzahl von WKn über 5000m/ 10 km bestreiten.

 

2   Adriaan Pieters    1,85/ 68 kg/  23 Jahre

Duathlet, früher Radsportler (Bahn), als Läufer immer noch unausgereiftZeigt sich aber jetzt mehr und mehr in beiden Sportarten als äußerst starker Ausdauersportler, der erst mit zunehmenden Wettkampfdistanzen „zu seinem Recht“ kommt.
Als Duathlet in den NL seit 3 Jahren noch erweiterte Spitze, was er durch intensiviertes und die Schnelligkeit förderndes Lauf-Training ändern will. Hat sich innerhalb von 20 Monaten zB über 10 km um ca 8 min (!) verbessert.
In kurzen und mittellangen Duathlons fährt er zudem in seiner „Hausdisziplin“  regelmäßig Schnitte von 43-45 km/h
Sein Training als Läufer/Radfahrer
Lauf : ∅ 80 km/Woche, davon 40% äußerst intensiv (=Kraftausdauer in Kombi mit schnellsten Tempoabschnitten nach den Wechseln)
Rennrad/teilweise MTB :  ∅ 300 km/Woche, davon über 200 km in kleineren Gängen in ca 110U/min!
PBs/Ziele für 2023
10000 m (Bahn, im Herbst 2022):  35:45 min   Ziel: unter 34 min
HM :  1:16:30      Ziel: unter  1:14 Std
Duathlon:  Deutlich bessere Laufzeiten auch hier,  Ziel:  Jeweils im  Kurz-, Mittel- und Lang-Duathlon  bei den NL-Meisterschaften auf dem Treppchen landen.
Es folgen zwei schnelle „2-Gleiser“
#3:  Das Zweifach-Talent auf Skiern und auf der 400m-Laufrunde
#4:  Der vielseitige 5-/7-Kämpfer & Mittelstreckler

 

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Junge Lauftalente so individuell wie möglich f d WK-Saison ausbilden⇒ Udo’s sports essays

Junge Lauftalente … 3. Saison im Leistungstraininghier:  Grundlagenentwicklung/Ausbau der aeroben Fähigkeiten …         emotionale Leistungsbeurteilungen nicht immer passend!

Vorbereitungsabschnitt II →  Februar  bis  April

Erläuterung:   Dies ist eine Folge meiner Reihe  *Jungtalente*

Wen der „Werdegang“ einiger junger Sportler interessiert, kann sowohl hier als auch in diesem Artikel von mir Näheres erfahren. Vorab: Die jungen Leute ( * Junge Lauftalente * ) kommen durchweg von anderen Sportarten und sind somit so genannte Quereinsteiger. Sie bringen teils völlig unterschiedliche Voraussetzungen mit, jedoch was alle gemein haben: sie erwiesen sich sehr schnell als äußerst begabt für die leichtathletischen Bahndistanzen ab den Mittelstrecken bis zu den 10000m.
Es ist relativ schnell gelungen, trotz der eben genannten „Hemmnisse“ trainingsmäßig einen „gemeinsamen Nenner“ zu finden.
Die Sportler wurden in 2/max. 3 Jahren behutsam und individuell aufgebaut. Es wurde mit einem Mix aus Basisarbeit sowie kontinuierlichem Ausbau der Schnelligkeitswerte trainiert. Der reine durchschnittliche km-Umfang betrug bis 2022 nicht mehr als ca. 70 km, abhängig von Jahreszeit und Trainingszielen.
Diese Trainingsperiode hat lediglich 3 Ziele
a.  Verbesserung der aeroben Fähigkeiten des Einzelnen      b.  etwa 75% gemeinsames  Training   c. Erhaltung der in den Vorsaisons erarbeiteten Schnelligkeitsverbesserungen

Diese ca. 12 Wochen beinhalten Dauerläufe verschiedenster Art  →

Jedoch sind diese, ungeachtet der scheinbaren Einfachheit, fein aufeinander abgestimmt und sollen so ein Höchstmaß an Effektivität erreichen.
Ihr werdet bis einschließlich März nur wenig über Trainingstempi in h/min/sec lesen … ich gebe lediglich den Grad der Intensitäten in % an, gut vergleichbar bei Anwendung von Apps auf Eurer Sportuhr.
Erst ab April, dem Übergangsmonat zur Wettkampfsaison, wird mit präziseren Zeiten gearbeitet.
Es wird im 4-er-Wochen-Rythmus trainiert, wobei jede Woche eine unterschiedliche „Gesetzmäßigkeit“ darstellt, was das Training interessanter und effektiver macht. Die 4. Woche dient der aktiven Erholung. Die Reihenfolge kann übrigens, zB vor eventuellen Wettkämpfen, ausgetauscht werden. Ansonsten ist das Programm so ausgelegt, dass gute Wettkampfergebnisse „aus der Hose heraus“ möglich sein werden!
Im Grundsatz ist es für jede/n Läufer/in möglich, nach diesem Prinzip zu trainieren, sofern ihr/sein Wochenumfang bei etwa 100km liegt und er/sie 2 bis gelegentlich 3 wirkliche „Qualitätseinheiten“ nicht scheut. – Ab April allerdings profitieren von den dann folgenden Plänen jüngere talentierte Läufer/innen (talentiert ist in dieser Leistungsklasse eigentlich Jeder, also lest einfach weiter … ), die der Leistungskategorie  sub 4:00(1500m) – sub 8:40/sub 14:40/sub 31:00 angehören.
Aber, „blättere“ doch einfach meine diversen Artikel, falls das bei Dir (noch) nicht so ist. Du findest garantiert einen passenden Plan.

Rahmenplan

für die Vorbereitungsperiode

Februar&März

Woche 1
ca. 90-100 km/ 5 Trainingstage
Mo & Mi   je 20-22 km/ ruhig in ca. 60%   Di  14-16 km/ nach 2km Aufwärmen in Ø 85% gleichmäßig/ letzter km ruhig   Do  12-14 km sehr ruhig (max. 60%), anschließend: 5 Steigerungen 100-120 m, jedoch nur bis 95%, also kein max. Sprint!   Sa  25-27 km (ab ca. 5.km: 75-80%, letzte 2-3 km ruhig)
Woche 2
ca. 100-110 km/ 6 Trainingstage
Mo/ Mi/Frei  jeweils 14-16 km/ ab 3.km: von 80% auf 90% allm. steigern/ letzte 2km ruhig  Di & Do jeweils 14-16 km/ von 60 auf 70% allm. steigern/ nach ruhigen letzten 2 km: 5x steigern, 100-120 m/ 95%   So  26-28 km (ab 6.km: ca. 80%/ letzte 2km ruhig)
Woche 3
ca. 120-127 km/ 5 Trainingstage
Mo & Mi   je 22-25 km/ sehr ruhig 50-60%/ anschl.: 5x 100-120m steigern, bis 95%     Di/ Do/ Sa       je 25-27 km Ø 75%-80%
Woche 4
ca. 80-100 km/ 6 Trainingstage
Mo/ Mi/Frei   je 10-14 km zügige Fahrtspiele, aber nur 50% all-out  ⇒ 10-15 Belastungen im Wechsel 20 sec & 60 sec     Di & Do  je 14-16 km/ 50-60%     So  22-26 km/ Ø 75%-80%
Das Programm für den März verändert sich lediglich folgendermaßen 
a.  die long-jogs (Sa oder So) werden um 2 km sowie die härteren Einheiten/auch die Fahrtspiele um 2-3 km ausgedehnt   b.  die Intensitäten der schnellen Einheiten werden etwas erhöht   c.  die 5 Steigerungen nach den ruhigen Läufen werden 2-3x  in 100%, also „voll“ gelaufen   d.  in  Wo 4 sollte die Belastungsanzahl bei den FS  16-18  betragen

Wirf einen Blick auf einige individuell ausgearbeitete Pläne für den Übergangsmonat  *April*

Es wird im Folgenden unterschieden:  a.  bist Du von Deinen Anlagen her der Schnelligkeits-Schnellkrafttyp mit Fokus auf die  lange  Mittelstrecke/Kurzlangstrecke (incl. 5000m)?  oder  bist Du  b.  der vielseitige Schnelligkeits-Ausdauertyp und tendierst sowohl zu Unterdistanzen, favorisierst aber die Bahnstrecken 5000m/10000m/sogar bis zum HM  oder aber  c.  Du gehörst in die Kategorie „Lang-Mittelstreckler“ mit hervorragender 1500m-Leistung, kommst vom Mehrkampf und möchtest in den Folgejahren auch dort aktiv bleiben.   Und zuletzt  d. Wie kann das Lauftraining eines erfolgreichen Duathleten (PDF siehe ganz unten) aussehen bzw wie wird dieser, vereinfacht gesagtLauf-fertiger?  Seine Laufresultate innerhalb des Duathlons als auch bei diversen Laufveranstaltungen standen immer in einem krassen Missverhältnis zu seinen starken bis überragenden Leistungen auf dem Rennrad …

Dich interessieren Pläne  dieser Leistungskategorie  ( *Junge Lauftalente* )  und Du möchtest einen detaillierteren Ablauf Deines Trainings  ab Februar bis einschließlich in den April   und Du würdest jetzt schon ausloten,  welche Trainingselemente Du für Dich persönlich bevorzugen würdest (die Auswahl ist groß, alles Wichtige wird klar erklärt).

Die Pläne werden im PDF-Format angezeigt, können herunter geladen oder zum bloßen Betrachten vergrößert werden …
… und sie sind kostenlos/ nicht mit Folgekosten oder Werbung verbunden!

Ich denke doch, Ihr seid fündig geworden …

Wenn Ihr ein solches Programm (wird ab Mai fortgesetzt) anderen Umfang-lastigen sowie Qualitäts-mangelnden vorziehen solltet, schlagt Ihr gleich „2 Fliegen mit einer Klappe“:  a.  Zeitgewinn (Ihr seid zB Studenten bzw habt eine anstrengende 45h-Woche mit langen Anfahrtswegen  und  b.  das äußerst Ziel-gerichtete Programm an nur Ø 5 Tagen pro Woche erlaubt viele Außer-Sport-Aktivitäten und bietet größere Möglichkeiten der Erholung von den diversen sehr harten Trainingseinheiten.

 

 

 

 

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Duathlon — top auf dem Rad — aber 2 starke Laufschwächen |udo’s sports essays

Der Ausdauermehrkampf  * Duathlon *  verlangt den kompletten Athleten … (am besten) frei von Schwächen!

d.h.: Der alleinige   Garant für Platzierungen „ganz oben“   ist eine ausgewogene Gleichmäßigkeit in beiden Disziplinen, dem Lauf UND dem Radfahren.

Gibt es den  * typischen Duathleten * ? Ich glaube, man kann sich in dieser Frage nicht festlegen … Es ist vielleicht zum Teil vergleichbar mit dem Zehn- oder 5-Kampf. Hier hat der schwergewichtig-muskulöse Werfertyp sicher auch Vorteile beim Sprint, in den Sprüngen, nicht unbedingt über 400m, schon gar nicht über 1500m! Analog ist es beim Duathlon (auch beim Triathlon!): der massige Schwimmertyp hat „ausgedient“ und muss sein Training sehr schnell umstellen, um bei der Ausdauersportart Duathlon gut bestehen zu können, ähnlich wird es dem ehemaligen vor Kraft strotzenden Bahn-Rad-Sprinter gehen: Seine Explosivität wird ihm wohl noch und  n u r   auf der Duathlon-Kurzstrecke eine gute Grundlage sein, alle weiteren Eigenschaften (einschl. die für das Laufen)  für längere Strecken als auch erst recht für die (diversen) Langstrecken wird er sich in Jahren erarbeiten müssen. Ihm wird es aber  wie den leichtathletischen 100/200/400m-Sprintern gehen: diese werden keinen auch nur annähernd „gleichwertigen“ 10000m-Lauf, geschweige denn einen vernünftigen Marathon-Lauf  „schaffen“. 
Vergleiche wie die oben Genannten mögen zum Teil „hinken“ … jedoch: Der Quereinsteiger tut gut daran, sich in seiner Trainingsplanung umzustellen, und das in erster Linie in der Wahl seiner Trainingsmittel! Kurz:  es gilt, sich an die speziellen und andersartigen Bedürfnisse des Duathlon anzupassen –  und erst im Weiteren daran zu denken, welche früheren Erkenntnisse er für seinen neuen Sport eventuell übernehmen könnte.
Aber zum Thema:
***  Die großen, drahtig-leichtgewichtigen schnellkräftigen –  dabei Ausdauer-begabten –   Athleten haben sowohl Vorteile auf dem Rad als auch für den Lauf. Natürlich spielt Veranlagung für die eine oder die andere Sportart eine nicht minder große Rolle.  ***

Hilfe! Ich bin auf dem Rad einer der Top-Duathleten … Warum klappt es mit dem Laufen nicht ähnlich gut?

Dieser Artikel richtet sich an Duathleten (auch Triathleten!), die in ihrem Sport schon eine geraume Zeit aktiv sind bzw dies in ihren „Haussportarten“ waren/die so genannten Quereinsteiger.
Daher  kann darauf verzichtet werden, diese Sportart näher zu beschreiben, über Regeln und Abläufe, Verbände und Sonstiges zu reden. Ihr seid darüber ohne Zweifel ausreichend informiert.

Auf Deine eindeutige Frage sollst Du ebenso eindeutige Antworten erhalten, wenn Du endlich ernsthaft Deiner Laufschwäche „an den Kragen gehst“ … und auch Alternativen ins Auge fasst …

 

… Etwas weiter unten kannst Du Dir ein PDF öffnen, es vergrößern, es auch herunter laden.
Betrachte alternativ auch   →  links zu meinen Beiträgen   Wintertraining   und   Saisontraining    für Duathleten  (2 Leistungskategorien)

Ich behandele das Problem Laufschwäche nicht innerhalb eines Trainingsplans von Monat 1  bis  12, sondern Du wirst über Methoden lesen, wie es möglich wird, im Laufe von 1 Saison, wahrscheinlicher jedoch ab der 2. Saison, läuferisch so deutlich zuzulegen, dass Du aufhören kannst, an Deinen sportlichen Fähigkeiten zu zweifeln.

Das PDF im folgenden Absatz ist kostenlos (und ohne Folgekosten) sowie Viren frei!
Sieh es Dir einfach in aller Ruhe an, mach‘  Dir Notizen oder screenshots bzw lade es Dir bei Gefallen herunter.

 

Du erfährst,

auf welche Weise Du Deine persönlichen Rahmenbedingungen am Besten für Dich nutzen kannst.

Hierzu gehören zB  a.  Dein Wohnort mit den klimatischen Verhältnissen dort (Wetter/Winterende)   b.  Radtraining im Winter (nur am Rande)  und  Lauftraining im Winter   c.  Kraft-, Kraft-Ausdauer-, Stabilitätsübungen  im Winter und teils auch im Sommer   d.   darüber hinaus über ein spezielles Programm für die gezielte Entwicklung von SchnellkraftSpritzigkeit – Tempoausdauer, zum Teil stark an-aerob. Erinnert an das Dir bekannte Koppeltraining, nur viel spezifischer   e.  ein genauso Ziel gerichtetes Tempoausdauertraining als notwendiger Gegenpol wie unter (d.) beschrieben. Hier werden Tempoläufe und Tempointervalle, deutlich schneller als im Wettkampf/ adaequate Pausen (nicht zu kurz, da hohes Tempo!) erläutert     f  wie können diese 3 Varianten wöchentlich/14–tägig, in oder außerhalb der Wettkampfphasen, verteilt werden? Was muss sein, was vermieden werden?

 


Mit Hilfe dieser Trainingstipps wird es Dir leichter fallen …
… Dein Lauftraining in die Gesamtwochen-Monatsrahmen oder auch in die einzelnen Trainingsperioden einzupassen bzw ein ganzes Großes zusammmen mit Deinem Radtraining zu bilden.
Ich gehe stark davon aus, dass Deine Motivation nicht nachgelassen hat! Falls es doch so sein sollte, gäbe es Abhilfe

Interessieren Dich andere Artikel von mir über den Duathlon  … öffne einfach die dazu gehörigen links

 

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Lauf-Talente⇒ Leistungsexplosionen nur a Nebenstrecken⇒ 3 Potenziale richtig sehen

Garnicht so selten, dieses Phänomen:   Ein Lauftalent erlebt Leistungsexplosionen nur a Nebenstrecken, also hauptsächlich in Laufdisziplinen, die nicht/nur am Rande trainiert wurden.
Hauptgrund und Abhilfe:  1) Nicht gelungenes Erkennen ihres/seines Potenzials   2) Einzelne Elemente, speziell im *Tempobereich*, ändern, je Einzelfall eventuell ersetzen.
Nehmt Euch die nötige Zeit für für Euch möglicherweise nützliche Informationen, nutzt auch die eingestreuten links zu den Trainingsplänen der aufgeführten Läufer!
Lesedauer: unterschiedlich, je nach Interesse

Kein Lauftalent gleicht dem anderen!

Dieser Tatsache ist Rechnung zu tragen, was heißen will: Ein behutsamer Trainings- und Wettkampfaufbau ist natürlich auf das Laufen primär ausgerichtet. Der „kluge“ und weitblickende Trainer oder Betreuer soll, und das ist  ein Muss, in seiner Planung und Durchführung auf individuelle Stärken,  sondern gleichermaßen auch auf Schwächen und auf andere Eigenschaften seiner Sportler eingehen und innerhalb der Trainingsgruppe sogar, wo nötig, unterschiedliche  Schwerpunkte setzen.
In unserem (fiktiven) Fall wird dies durch die verschiedenartigen Gestaltungen der Tempoeinheiten versucht zu erreichen.

 

Die im Folgenden verwendeten Namen, persönliche Daten, Wettkampforte sind rein fiktiv, d.h.:  statt von Läufer  A  oder  B  oder  C  zu reden, erhalten diese einen Namen und ein Profil sowie für sie ausgearbeitete Trainingspläne.
Für den „neuen Leser“: Die Talente, deren Fortschritte in diesem Artikel beleuchtet werden sollen, stammen ausnahmslos aus anderen Sportarten und sind erst seit Anfang des Jahres (2022)  Ziel gerichtet in das leichtathletische Lauftraining übergewechselt.
Ihr Talent hatte sich bereits während ihres „Erstsports“ angedeutet, die Wechselgründe waren jeweils ein anderer.

Die Einstufung  *Talent* bedeutet nicht zwangsläufig, dass Du Fähigkeiten aufweist, schnell in die deutsche Spitze aufrücken zu können …

… überdurchschnittliche Leistungen/Platzierungen auf Dir „liegenden“ Laufstrecken sind bereits ein Hinweis. Alles Weitere liegt dann in Deiner Hand bzw Deinen Beinen.

Junge Talente machen zuweilen Sprünge in ihrer Leistungsentwicklung …

… allerdings wird es in diesem Tempo nicht Jahr für Jahr weiter gehen!
Das muss dem Sportler von Beginn an klar gemacht werden!
UND Folgendem muss durch geeignete Trainingsmaßnahmen vorgebeugt werden: Die sportliche Entwicklung ist zwar sichtbar zufrieden stellend, aber vorherrschend waren Leistungsexplosionen nur a Nebenstrecken in den PBs des Lauftalentes verzeichnet

*** Trainingspläne der unten aufgeführten Läufer können hier eingesehen und herunter geladen werden 
Motto:  Junge Lauftalente individuell aufbauen
Findest Du Dich, nach dem was Du bisher gelesen hast, mit Deiner bisherigen Entwicklung hier wieder?

Beginnen wir mit dem  Trainer und Betreuer  der Gruppe …

… aus dem ostfriesischen (Leeraner) Raum   ⇒⇒⇒

* Frerk Knuth *

45 J., Bankbeamter, DLV-Trainer mit Lizenz
1,80 m, zZt 70 kg
Frerk war vor etwas länger als vor 2 Jahren der Entdecker von  Hein Brumund  (ganz herunter scrollen), der zZt in Berlin studiert und dort einen gewaltigen sportlichen Aufstieg erlebt.
Im Laufe eines Jahres gesellten sich eine Vielzahl von Volksläufern dieser damals noch als Lauftreff geltenden Gruppe hinzu, unter Ihnen 5 weitere Talente.
Frerk ließ sich schnell von den Erfolgen und Fortschritten einiger seiner späteren Schützlinge anstecken, fuhr sein eigenes Training hoch und machte parallel zu seinem Beruf den Übungsleiterschein sowie bald darauf seinen DLV-Trainerschein.

Und so fing alles an ⇒   Das Weg-bereitende Zwiegespräch zw. Hein und Frerk (2021)

und  noch davor (2020)

 

Seine PBs sowie seine Ziele für das kommende Jahr (2023):
bis 2021:  10000 m:   44:10
      2022: 10000 m:    41:30   (Bahn)
                           HM: 1:29:15    (Mai)
                       25 km: 1:44:30   (Den Burg/NL/29.9.)

 

Sein Training besteht bis heute aus ausnahmslos mittellangen bis langen Ausdauerläufen  in variabler Tempogestaltung. 1x/p Woche absolviert er ein hartes Fahrtspiel mit vielenTempoverschärfungen ab 30 sec (100%) bis 5 min (85-95% Intensität) über eine Gesamtstrecke von 12-15 km. Sein km-Umfang variiert von 70-100 km/Woche an 4-6 Tagen/Wo.
ZZt macht er ein ausgiebiges Regenerationstraining bis Mitte Dezember.

 

Seine Ziele für 2023 10 km unter 40 min,  HM in ca 1:26  sowie ein erster Marathon, den er im März in Apeldoorn in unter 2:55 laufen möchte.

 


* Adriaan Pieters *
    (Typ: Ausdauer)

20 J. (2022), Student (Schiffbau)  aus den NL, 1,85, 70 kg
Von Haus aus Radsportler (u.a. Bahn), seit 2 Jahren Duathlet
Adriaan ist extrem ausdauerbegabt und trainingsmäßig auch entsprechend orientiert.
Seine „Schwäche“ war bisher das Laufen. Er führt das darauf zurück, dass er sein Radtraining Jahre lang zu einem Großteil in „hohen (großen) Gängen“ absolvierte und daher nicht den nötigen lockeren Schritt für ein schnelles Laufen besaß.
Bereits im Winter auf der Rolle stellte er sein Radtraining auf „leichtere Gänge“ mit Trittfrequenzen von 95 bis 110 U/min (!) um. Im Laufe des Wettkampfjahres  2022 verbesserten sich seine Laufleistungen sprunghaft. So konnte er als seinen größten Erfolg einen 3. Platz bei den holländischen Juniorenmeisterschaften erringen sowie einen 8. Platz (unter Wert, wie er sagte) bei den Männern. Sein Tempo-ø auf dem Rad lag in beiden Rennen bei 43 km/h, sein Laufschnitt (umgerechnet auf 10 km) bei etwas unter 39 min.
(«Hier muss noch Einiges kommen» – so kommentiert er sein „Immer-noch-Defizit“)

 

Seine PBs sowie seine Ziele für 2023:
5000 m (innerh. Duathlon):  17:45   sowie 10 km (Duathlon):  39′
10000 m (Bahn) am 6.10. 22  in Emden:  35:45
HM  am 30.10.  in Apeldoorn:  1:16:30 !
2023 möchte er im Duathlon mit deutlich besseren Laufteilstücken seine Chancen nutzen, im Lauf hat er Einiges vor, zB auch über 5000 m sowie als highlight einen ersten Marathon im Herbst (lt. Trainer Knuth sind 2:40-2:42h möglich)
Es ist übrigens ein nicht seltenes „Phänomen“, dass großartige (Duathlon-) Radsportler in ihren Laufleistungen deutlich zurück bleiben. Der Beitrag hierzu sollte sehr aufschlussreich sein …

 

Sein Training (Ergänzendes über die Saison 2022)

Adriaan hat mit Beginn diesen Jahres (2022) sein Training in der Form umgestellt, als dass er bei Belastungseinheiten sowohl auf  dem (Renn-) Rad als auch beim Lauftraining die so genannte *Beinschnelligkeit* vermehrt beachtet und so zB auf dem Rad ca 80-90% seiner Ausfahrten in Kadenzen zw. 100 und 110 U/min absolviert. Dies führte im Laufe der Saison zu starken Verbesserungen sowohl im Laufbereich als auch beim Radfahren selbst.  Siehe weiter oben und klicke hier, um  (u.a.)  zu seinem Training zu gelangen.

Bitte beachte:  Die jeweiligen Trainingsinhalte sind den erstellten Trainingsblöcken – grob unterteilt nach Jahreszeiten –  gemeinsam mit denen des direkt hier folgenden Talents,  Kato Sin-Kwon,  zugeordnet.
Die für die gesamte Trainingsgestaltung bedeutenden Referenzzeiten (u/o PBs) sind mittlerweile überholt/unterboten, d.h.: Trainingstempi wurden entsprechend angepasst.
Hier Dein link zu den verschiedenen Trainingsplänen der beiden Läufer.

Interessieren Dich Einzelheiten zu einem Duathlon-Training
(Sommersaison)?  Oder, ganz aktuell ⇒
Mein Wegweiser zu einer gezielt-methodischen Duathlon-Vorbereitung (Winter)


* Kato Sin-Kwon *

20 J./ Süd-Koreaner/Schweizer//  wohnhaft in Silz-Maria (Schweiz) sowie, jährl. ab April in Leer/ Hotel-Kfm. in Ausbildung in elterl. Betrieben
1,65/ 55 kg

 

Sportlicher Werdegang:  Steht seit seinem 6. Lebensjahr auf Skiern, aktiver Langläufer seit 5 Jahren mit Fokus auf Sprintstrecken, 2020/ 2021: Schweizer Meister in der Junioren-Klasse im Sprint sowie 10./6. im Langlauf über 10 km.
Betrieb bis 2021 das Laufen nur, um außerhalb der Saison weitere Kondition für die Ski-Saison zu erwerben.
Beim den traditionellen 25 km „Rund um den St. Moritz-See (Ø 1850m ü NN) deutete er 2021 mit einer Zeit von knapp über 1:39h auch sein Lauftalent an.
Seit seinem 1. Jahr in Leer beschloss er, künftig 2-gleisig aktiv zu sein und intensivierte hier seit April sein Lauftraining zunächst auf all-round Basis.
Nach einer deutlichen Verbesserung, dieses Mal über einen „Corona-angepassten“ HM in 1:16:40, wiederum in St. Moritz (5. in der Männerklasse) konnte er die in ihn gestellten Erwartungen mit 2 sehr guten 10000m-Ergebnissen (33:45/Straße und 32:51/Bahn) bestätigen.
Für ihn wohl selber als auch für Trainer Knuth waren seine 3 Läufe auf den „Kurzdistanzen“ mit 3:55,5 (1500m), 1:56,0 (800m) sowie „blanken“ 0:50 sec über 400 m die eigentliche Überraschung.
Kato erklärt das so: «Ich bin fest davon überzeugt, dass mein Jahre langes Ski-Sprinttraining mir eine Menge Schnellkraft und Schnelligkeitsausdauer verliehen hat»
In der Tat ist das so, dass beide Sportarten sich bestens ergänzen. Man weiß das von den starken Skandinaviern, die zB in der Lage sein sollen, 5000m-Zeiten zw. 14.15 und 14:30 zu laufen.
Kato wird vermutlich sein Training für die kommenden Jahre für Wettkampfstrecken bis 3000 m umstellen. Die Gruppe könnte, auch im Hinblick auf eine starke Staffelbesetzng (3x 1000 m bzw  4x 1500 m) auf mindestens  drei weitere herausragende Mittelstreckler zurückgreifen (Hein Brumund/1:54,8 und 3:52,4 sowie Edo Menn (2022: u.a. 2:33/1000 m) und  Hergen Maas, der aufgrund seiner 3000m-PB von 8:57 ebenfalls unter 4:00 über 1500 m in der Lage sein sollte.

 

Talentiert          PEXELS thk f sharing

* Edo Menn *

„Allrounder/ aber äußerst Schnellkraft- Schnelligkeits-AD begabt

 

20 J., 1,85/70 kg aus Emden, Ostfriese  „durch – und – durch“, Student (Schiffbau)
Bisher 5-Kämpfer  («Habe für ein 10-Kampf-Training nicht die nötige Zeit»)
Im Training bisher auf sich alleine gestelltFolge: falsches Sprint-und Weitsprungtraining mit 100m/200m-Leistungen von früher 12,6/25,0sec
PBs bis einschl. 2021:  5-Kampf 2393/2713 Pkt//  53,8/400m, Speer 57,90m (800g)
                                  2022:  5-Kampf ⇒ 200: 24,0/Weit: 5,20/ Diskus: 30,90/ Speer:
                                                              56,50/ 1500m: 4:03,0 ⇒⇒⇒ 3206 Punkte
                                                100m: 12,2   400m: 53,8/ 52,4 sec (Sept. 22)

 

Hallenarbeit                    Jugendliche Talente beim Cross Start

*** Auffällig seine Tempo-Ausdauerfähigkeiten
, wenn man seine 100m-PB zu seiner 400m-PB ins Verhältnis setzt und „spekuliert“, welche 1500m-Zeit nach seinen 4:03 (innerhalb des 5-Kampfes gelaufen!) möglich wäre.
Bei Testläufen im Früjahr lieferte er zudem 15:05/ 33:55  sowie offiziell Anfang Oktober  8:57,0 über  3000 m ab!
Seine Zukunft sollte in einigen Jahren auf diesen Strecken liegen.

 

Er möchte 2023 sein Lauftraining auf Basis Mittelstrecke forcieren und weiterhin 1 Tag/Woche dem 5-Kampf widmen («Ich habe im Diskuswurf noch große Technik-Probleme, der Weitsprung ist leider ein Unsicherheitsfaktor. Ich glaube, ich kann bald die 3300 Punkte-Marke knacken, sofern ich meine neu erworbene Schnelligkeit halten kann»)
Edo macht 2x/Woche ein konsequentes Sprint- und Tempotraining auf Unterdistanzbasis. Seitdem er in diesen Trainings seine früheren Fehler (zu kurze Pausen!) vermeidet, sind seine Sprintleistungen ganz passabel geworden.
Seine „als Beigabe“ gezeigten Leistungen über 3000/5000/10000 m sind aller Achtung wert und nicht alltäglich!

 

***  Alle Trainingpläne der eben vorgestellten Läufer bitte mit dem link aufrufen.

 


* Hergen Maas *
    Unerkanntes Ausdauerjuwel

19 J., Gymnasiast, ein weiterer Ostfriese (Leer), 1,88m/ 85 kg (2021), 80 kg (2022).
Seit seinem 10. Lj: Handballspieler,  zuletzt Edelreservist in der Landesliga.
Gibt den Handball zugunsten des Laufens auf, Grund: erhält wegen seiner Antrittsschwäche kaum Einsatzzeiten.
Bereits wenige Wochen nach seinem Eintritt in den Leeraner Lauftreff offenbarte er eine sehr deutliche Ausdauerstärke.
Sein Training:
Im April 2022 lief er nach kaum 3 Monaten und nach nicht mehr als 25 km ernsthaften Laufens/Woche bei einem Testlauf über 2000 m auf einer herkömmlichen Aschenbahn 5:40 min!
Er hat sich seitdem in die Hände von Trainer Knuth begeben, wurde sein ständiger Trainingspartner mit nach und nach ∅ 45 km Wochenpensum und vorwiegend Dauerläufen. Und, als nächste positive Überraschung: nach regelmäßigem 2-maligen Sprinttraining erreichte er sogar recht gute 12,5 sec/ 55,2 (100/400m), reduzierte sein Gewicht und lief nach 33:40 im Juni zum Saisonende über 5000 m 15:23 min.
Er wird ganz allmälich an Wettkämpfe herangeführt, möchte im Frühjahr 2023 einen HM laufen, sich dann aber bis zum Herbst über die kürzeren Langstrecken ab 3000 m, auch auf der Straße, Tempohärte aneignen.
Perspektiven für 2023:   Nach Erhöhung seiner km-Umfänge (etwa ab 60 bis 80 km/Woche) und Fortsetzung seines Sprinttrainings mit zusätzlich 1 Tag eines harten Fahrtspiels mit Belastungen von 1′  bis  3′ sollte er in der Lage sein, sich über 5 km/10 km um 20 sec bzw in die Nähe von 1′ (10 km) zu verbessern.
Trainer Knuth ist überzeugt, dass er im Herbst bei einen weiteren HM die Marke von 1h10′ unterbieten wird. Kleine Voraussetzung, wie er hinzufügt:  Sein Körpergewicht sollte sich bis dahin bei ca. 75 kg eingependelt haben (er wirkt zZt – November 2022) noch nicht voll austrainiert!

 


*  Hein Brumund *

D a s  Allround-Talent
22 J., Leeraner, zZt Student (Schiffbau) in Berlin//  1,75 m/ 80 kg (Kraftsportler, 2020) ⇒ 75 kg/ 2021 ⇒    68 kg/2022
PBs:  Bis 2020  ⇒ 10 km ca. 44′  bis  42:15     2021 ⇒ 10 km  37:30/   10 miles: 57:45 (!)
                  2022  ⇒ 800 m: 1:54,8/  1500 m: 3:52,4/   3000m: 8:34/   HM: 1:05:45 (!)
* Seine Zeiten über 1500 m  und  über den Halb-Marathon verdienen allerhöchste Beachtung!
Da sein Training Winters wie Sommers regelmäßig je Woche einen langen Dauerlauf sowie mindestens 1 sehr zügigen Dauerlauf über ca 12 km enthielt, genügten 3 Wochen (bis zu 100 km)  fast ausschließlich Dauerläufen ab 15-25 km in variablen Tempi, um diesen hervorragenden HM hin zu legen (er fand am 6. November in Frankfurt/Oder statt, Hein wurde, 1.-malig in der Männerklasse startend, 4. in einem starken internationalen Feld!)
Hein’s kurzer Kommentar: «Sag‘ mir jetzt einer, worauf ich trainiern soll! Aber –  bestimmt nicht auf Marathon, dazu liebe ich die Mittelstrecken zu sehr!»

 

Success                   Du B I S T ein TALENT
Wie aber sah sein Training in der Hauptwettkampfsason aus?
Zusammengefasst etwa so:

2 Tage Schnelligkeitsarbeit 
⇒  Tag 1:  15 min  Eintraben ⇒  (1.)   5x 120 mSteigerungen
                                                             bis 95%/ zurück gehen
                       5 min Pause ⇒  (2.)  3x (10x 30 m ins&outs) 30m scharf antreten gefolgt von 30 m
                                                                                        locker in ca 90%, also insgesamt 3x300m scharf
                                              Pausen:  (Serien)-Pause: 5 min
                  ⇒ (3.) Tempoarbeit/ zB: 10x 600m  ca 1:30 min plus nach jedem Lauf 100m in ca
                                                18“  weiter laufen   Pause: 5-6 min lockerer Trab, vorw. gehen

                   ⇒     Austraben:  ca  5 km locker

 ⇒  Tag 2:  15 min Eintraben ⇒  (1.)   5x 120 m Steigerungen bis 95%/ zurück gehen
                      5 min Pause ⇒  (2.)  8x 100 m fliegend, ab 30 m: 100%/ zurück gehen
                      5 min Pause ⇒  (3.)  1x 1500 m  4:10 anschl. 100m weiter laufen in ca 90%
                   ⇒   Austraben:  ca  5 km locker
 ⇒  Tag 3/4:  ruhige Dauerläufe 12-14 km/ ca 5 min/km  
               Hein macht das morgens vor den Vorlesungen!
 ⇒  Tag 5:   langer Dauerlauf  ca 22-25 km in ca 4:30/ab 6. km
Ausblick   auf  2023 ⇒
1500 m unter 3:50 min/ 800 m ca 1:53/  400m/200m: unter 50 sec/lässt sich überraschen
5000 m  (1-2 Läufe)  unter 14:30  3000 m (1-2 Läufe) um 8:25  HM  «Mal sehen!»
Körpergewicht  unter 65 kg

Nützlich für jeden Mittel- und Langstreckler:  Elemente eines Duathlon-Trainings!


Hast Du Dich in meiner Geschichte wieder gefunden?
Dann bist Du wohl gespannt, wie das Wintertraining bisher verlaufen ist und wie es kontinuierlich bis zum April 2023 verfeinert und spezialisiert ausgebaut wird.
Speichere Dir meine URL einfach als Favorit ab und besuche mich zum Jahresende erneut
Danke!

 

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Lauftalente spät erkannt … 3 Unterschiede! | Udo’s sports essays

*Lauftalente spät erkannt*

Auch sie werden geboren … ihre Entdeckung vollzieht sich manchmal zufällig … bei einer späteren Betreuung darf das nicht sein …

… der erfahrene Trainer sieht und beobachtet nicht alleine Laufergebnisse sowie deren Entwicklung … er erkennt  – nicht weniger bedeutend –  Unterschiede anderer Sichtweisen, die ein Talent charakterisieren.

SISU (finn./ Bedeutung u.a.: Beharrlichkeit, nicht nachlassender Ehrgeiz) wurde in den frühen 60-ern  *geboren* und erfreut sich (als Begriff) einer erstaunlichen Wiedergeburt … die Google-Ergebnisse sagen dies sehr gut aus.

2 Halb-Marathon Pläne … unterbiete die Barriere * 1 Stunde 10 min *

DM 1979 5000m VL III

 

Nicht nur der *geborene* Sprinter, nein, genau so Mittel- und Langstreckler in der Leichtathletik verfügen über genetische Merkmale, die die Voraussage zulassen, dass im Einzelfall leistungsmäßig überdurchschnittliche, ja sogar Spitzenkönner heranreifen könnten.

Spätestens in den Jugendklassen gilt es, genauer hinzuschauen …

… und  – parallel zu einer möglichst vielseitigen leichtathletischen Grundausbildung –  andere sich herausbildende, nicht nur körperliche Merkmale versuchen zu erkennen und mit einer Ziel – gerichteteren und bewusst mit einer die sportlichen und beruflichen Belange der jungen Leute berücksichtigende Förderung  zu beginnen.

Veranlagung und Talent sind nicht das Gleiche sowie der Begriff  *SISU* als ergänzende Bestimmung …

… geben dem Betreuer UND auch dem Trainer Aufgaben in die Hand, die Einiges über das rein Sportliche hinaus gehen.
In der heutigen „Erfolgs-beseelten“ Zeit beginnt ein solcher zumindest semi-professioneller Weg nicht selten bereits auf Bezirksebene, wenn er sich auszahlen soll …
Dieses Thema soll hier aber nicht vertieft werden, wo doch im Netz unter Stichworten wie *Talentfindung, Training und seine anzuwendende/angewandte psychologische/sportliche Betreuung* etc reichlich relevante Berichte/Einlassungen zu finden sind.

Im Folgenden finden meine fiktiven „essays“ → Lauftalente spät erkannt →  über nicht zu erwartende, aber höchst überraschende sportliche Entwicklungen ihre Fortsetzung …

es sind, wenn Ihr so wollt, „Geschichten“, jedoch mit (ernsten) leistungssportlichen Hintergründen UND unter Bereitstellung von Trainingsplänen, die weder fiktiv noch realitäts-fremd sind. Sie sind vielmehr angepasst an Situationen, an persönliche Bedürfnisse, Jahreszeiten, dem Wettkampfgeschehen (um nur einiges zu nennen).

Wie kann der Übergang vom aerob bestimmten Winter-/Frühjahrstraining auf einen  *frühen*  und schnellen 5000m- Wettkampf aussehen?

Ein Beispiel eines  „Countdowns“  für die Leistungsklassen 15:oo/17’/20′

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/08/15min-..17min-..-20-min-Laeufer-5km-WK-Ende-Mai-o-Anf-Juni.pdf

Die Gruppe um Hein und Frerk vergrößert sich zusehends … es kommen vier viel versprechende junge Laufbegabungen hinzu …

… der leistungs-orientierte Stamm wird international, die Konstellation/Konfiguration so divers wie man sich nur vorstellen kann.
*** … wobei folgender link mehr als nur Vorschau auf das Aktuelle ist … ***
Tempobelastungen sowie Ausdauerumfänge zwecks besserer Wirkung  *Kontrast-reich* trainieren ⇒  


*** Duathlon –   d i e  willkommene Herausvorderung


***
Eine reizvolle Aufgabe für   Trainer und Übungsleiter   zu versuchen, trainingsmäßig einen „gemeinsamen Nenner“ zu finden.


***
Der  „Rote Faden“  ⇒   3 Trainingsblöcke


a) Standortbestimmung I
Vorbereitung auf einen gemeinsam anzugehenden 10000 m- Straßen-Lauf  (10. April/Cuxhaven)
Dieser Trainingsblock wird etwa bis Ende Mai andauern.
Ziel: Ausbildung einer breiten Basis an rein aeroben Fähigkeiten

b)
Trainingsblock (Juni-Juli-August) 
1.)  Verbesserung der „Grundschnelligkeit“    2.)  Verbesserung der Trittschnelligkeit/Spritzigkeit/Sprintfähigkeit    3.)  Ausbildung der WK-spez. Tempogestaltung

c) Trainingsblock
(September bis Mitte/Ende Oktober) 
Standortbestimmung II ⇒   Eintrainieren eines Tempogefühls für festzulegende bevorzugte Wettkampfstrecken ⇒  Saison *Herbst*
nach Auswertung/Erkenntnissen der erbrachten Leistungen ⇒
                            für  wahlweise Teilnahme an
                       a)  Bahn-Wettkämpfen 
                                  5000m/10000m/Std-Lauf)
                        b)  Straßenlauf-WKn
                                  10000 m  bis  HM

* T R A I N I N G S P L Ä N E *

je Trainings – und Wettkampfblock  

                                              * a.   bis   * c.

 

a.   * Block *   April/Mai

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/07/Schneller-5km-WK-Ende-Mai-o-Anf-Juni.pdf

Zeichen-, Begriffserklärungen & Trainingseinblicke für die noch folgenden PDFs  ⇒

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/08/I-04-05-…-4-Talente…-PlaeneReg-Kopieren-2.pdf

 

 

 

b.   * Block *   Juni/Juli/August

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/07/Schneller-5km-WK-Ende-Mai-o-Anf-Juni.pdf

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/08/Bl-II-Juni-b-August-…-Schwerpunkt-i.d.-Tempoentwicklung-1.pdf

 

c.   * Block *   Sept/Oktober

Bitte unbedingt beachten:

Für diesen Zeitraum gibt es lediglich das Beispiel    *e i n e r*    Trainingswoche.  Diese sollte entsprechend des Wettkampfaufkommerns  (a. „Wichtige …*  und b. „Aufbau-Wettkämpfe“) eingesetzt werden. Wechsele ggflls. in das „Regenerationsbeispiel“, das auch als Wettkampfwoche dienen kann.

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/07/III-Herbst-Mid-08-Oktober-KatoAdriaan.pdf

Der folgende Plan enthält bewusst nur   *e i n*   Wochenbeispiel.  Bei Bedarf kann Woche 2  (im erstgenannten PDF)  unter Verwendung angepasster Tempi gewählt werden.

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/07/III-Herbsttraining-Reg-Mid-08-Oktober-EdoHergen.pdf

 


Ein Talent erfüllt die in sie/ihn gesetzten Erwartungen nicht

 

 

Gründe&Maßnahmen
Solche Fälle sind durchaus keine Seltenheit!
Wird das durch den Trainer/Betreuer nicht rechtzeitig erkannt, werden keine Gegenmaßnahmen  (darüber weiter unten)  ergriffen, fühlt sich der Sportler schnell  alleine gelassen und wird, so ist regelmäßig zu beobachten, seinem Sport den Rücken kehren, in einer anderen Sportart aktiv werden oder den Leistungssport ganz quittieren.

 

 

So können Talente „enden“ … ganz unabhängig von „Lauftalente spät erkannt“

Junioren Nrd Sued SHBerlin

Marathon 2h34 1977 letzter 20k Lauf 1h10 1984 4

wenn die  *sozialen Bedingungen*  in der Jugend
nicht optimal gewesen sind
Anmerkung:  Der Läufer mit der Sart# 345 (oben) ist bei einem
   1500m-Lauf  vorne (Foto links) als A-Jugendlicher zu erkennen
Update:  Fehlerteufel! Es muss heißen: … als Junior 1. Jahr

 

Welches sind nun die Gründe, dass, trotz offensichtlich professionell gesteuertem/dosiertem Training, trotz kluger Auswahl passender Wettkämpfe, die Leistung über Saisons stagniert oder sogar zurück geht?

Man kann im Groben 

 

  • Soziale Gründe heran ziehen:  a)  Familiäre Pflichten, bei Unverheirateten/Partnerlosen das Problem damit fertig zu werden   b) berufliche „Hindernisse“ verschiedenster Art  und   c)  wie kann ein Mittelweg gefunden werden, der ein reibungsloses Miteinander von Pflichten und auf der anderen Seite der „Freizeitaktivität Leistungssport“ erlaubt?
  • Gesundheitliche Gründe:   Hier ist zu unterscheiden   a) das Vorhandensein von „ererbten“ Krankheiten (zB Diabetis, Niereninsuffizienz, auch minimale Herzfehler, die auf Dauer harten Leistungssport in seiner Ausübung Schranken setzen. – Was häufig unter den jungen Sportlern übersehen bzw schlichtweg weggeleugnet wird, sind ebenfalls „ererbte“ Fehlstellungen am Bewegungsapparat (Hüfte, andere Gelenke), die oft erst Jahre nach Beendigung der Leistungskarriere sich in vielerlei Form, dann aber krankhaft, in Erinnerung rufen. Auf diesem Gebiet muss, idealer Weise mit Beginn des Leistungssports, begonnen werden, mithilfe von Fachärzten und spezialisierten Therapeuten, Vorbeugung betrieben werden!
  • Der Gebrauch von verbotenen  leistungssteigernden „Mittelchen“, erscheint er auch noch so reizvoll, ist  a) ohnehin aus Fairnissgründen abzulehnen und  b) in gesundheitlicher Hinsicht bereits auf „mittlere Sicht“ vereinfacht ausgedrückt: gefährlich! Immer stärker werdende Dosen, anfangs noch „harmloser“ Dopinganwendungen, immer intensivere Nutzung von Schmerzmitteln aller Art werden sehr bald in ihrer Wirkung ins Gegenteil umschlagen: Der Athlet wird zu einem gesundheitlichen Wrack, dessen Zustand in vielen Fällen nie mehr komplett aufzuheben ist!

Auch noch interessant … Details  weiterer  Sichtweisen

https://fit-stark-sisu.top/wp-content/uploads/2022/08/Lauftalente-m-enttaeuschten-Erwartungen.pdf

 

Hier findet der Laufanfänger oder auch der Quereinsteiger weitere Pläne für seine Weiterentwicklung als Langstreckenläufer
Unter  *Laufanfänger*  ist  n i c h t  der absolute Sportanfänger gemeint, vielmehr ist für alle Pläne ein Grundniveau an allgemeiner Fitness und Ausdauerfähigkeiten Voraussetzung

https://fit-stark-sisu.top/sisu⇒-laufanfaen…istanzen-ab-wann/

 

 

 

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Leistungssprünge im Laufsport kein Zufallsprodukt? Ohne SISU?

Leistungssteigerungen im Langstreckenbereich in der Größenordnung von 15% bis über 20% innerhalb von 2-3 Jahren sind nicht die Regel, kommen aber im Einzelfall vor …

… individuell ist dies aber durchaus real … Langstreckler mit „nur“ 10% Erfolgsquote oder auch weniger sollten dennoch weiter lesen und sich überraschen und motivieren lassen. Das ist der „tiefere“ Sinn dieses „(Folge-) Artikels“.
…  klammert man zunächst die „Fälle“ der so genannten Frühentwickler aus … Kennt jemand einen eher a-typischen Fall *Leistungssprünge im Laufsport*?
Im Laufe dieser Abhandlung werdet Ihr mit zwei fiktiven und „liebenswerten“ Läufern aus dem ostfriesischen Emden konfrontiert.
Beide haben bereits vor über 2 Jahren in diesem Artikel von mir „Schlagzeilen“ gemacht.
Man erkannte damals schon, dass Beide ein gehöriges Maß an SISU* (finnisch: Ehrgeiz, Beständigkeit, Durchhaltevermögen u.ä.)  ihr Eigen nennen konnten.
Die dazu gehörigen Eigenschaften kristallisierten sich bald während eines Zwiegesprächs, besser Fachgesprächs, unter (damals noch ganz alltäglichen) Laufsportlern heraus.
Da ging es nicht immer ganz humorvoll zu, aber doch realitätsnah um enttäuschte Erwartungen, was Leistungen, Training, Rückschläge betraf. Es wurden Lösungen gefunden … und heute, da gibt es wieder ein solches Gespräch unter ihnen –  völlig andere Vorzeichen –  entpuppt sich doch der eine der Protagonisten als „Senkrechtstarter“.
Es stellt sich aber schnell heraus, dass er seine gewaltigen Leistungssprünge weder zufällig erreicht hatte noch , dass diese Person, die dazu in der Lage war, in irgendein Schema gepasst hätte…

Lasst Euch also überraschen, was nach etwa 2 Jahren „passiert“ ist …

… wie gesagt, beide beseelt vom Erfolg …
… der Eine: Frerk, Mitte 40, Lauf-Quereinsteiger, und „damals“ Lehrmeister und Vorbild eines gewissen Hein, damals nicht schon 25 J. jung, sondern heute gerade erst 21 Jahre „alt“ … deutete schnell an, dass in ihm „etwas steckt“.
Er kann von sich behaupten, früher nie Kontakt zum Leistungssport gehabt zu haben, fast nie privat in irgend einer Form sportliche Ziele verfolgt zu haben … Er hatte, familiär bedingt, in seiner Freizeit, auch in der Schulzeit, einfach ausgedrückt, sportlich gelebt, hier und da etwas für seine Fitness und sein körperliches Erscheinungsbild getan. Dieses beschränkte sich zum Großteil auf Bodybuilding und Radwandern sowie, wie konnte es anders sein, auf den „ostfriesischen Nationalsport, das Boßeln … nicht ungewöhnlich für einen jungen Mann … und durchaus nicht „voraus ahnbar“, dass sich hier etwas ganz Besonderes entwickelte …

Hier nun die „Fortsetzung“ dieses ganz besonderen Dialogs …

… quasi eine nicht alltägliche Erfolgsgeschichte mit den „verantwortlichen“ Trainingsmethoden und gleich mitgelieferten Trainingsplänen —  in Erzählform, unschematisch, aber unterhaltsam und das äußerst realitäts-nah …

Es lohnt sich, das ganze Gespräch zu verfolgen, denn so viel Information, auch wenn die „Beiden“ rein fiktive Personen sind, sind nicht unbedingt ad-hoc zu erwarten, dazu kommt der „sportliche Charm“, der die Wiedergabe dieses Dialogs prägt …
In zusammen gefasster Form gibt es zusätzlich den eingefügten Sommer- und Winterplan  ⇒  * Leistungssprünge im Laufsport *
Hein:   steht im Zielbereich der 10000m, kann sich ein Grinsen kaum verkneifen, als Frerk nach fast genau 44:00  min sprintartig über den Zielstrich läuft, trabt etwas neben ihm her und greift ihm stützend unter die Arme         
Frerk (keuchend)  Moin! Kennt man sich? Verwechseln Sie mich nicht?
(Muss jetzt tief Luft holen)      Hein:  Zieh Dir erst mal was über, Frerk, alter Kumpel!     Frerk (nun vollends verwirrt, ihm stockt der Atem)  Eh! Ooh! Wat is denn dat? Dat kann doch nich! Hein?     Hein:  
Hast geraten? Stimmt aber, wie er leibt und lebt!     Frerk:   Nee, nich ganz! Dien moder het mie eens vertellt: „De Jung is so wat von dünn wor’n …“ Ich hab‘ Dich anfangs nicht erkannt, sorry!     Hein:  Hab‘  ja auch 15 kg weniger als ich damals nach Berlin an die TU ging     Frerk:  Das ist unglaublich! Austrainiert bis in die Zehenspitzen! Läufst Du mittlerweile die 42:00?     Hein:  Nee, um die 38′  . Muss aber jetzt schnell weg. Wir treffen uns gleich im Clubhaus, wie in alten Zeiten. —  Nach einer halben Stunde gesellt sich Hein zu den Emdern, stellt ganz vorsichtig einen Pokal auf den Tisch …     Frerk (ahnt schon etwas, grinst, der Rest der Gruppe reisst, wie auf Kommando, den Mund auf)   Wer hat Dir den denn geschenkt? Das ist doch der Wanderpokal, wem hast Du den denn abgeluchst? Hat irgendwer Hein am Start gesehen?        Ein anderer Emder: Du hast die 5000 m gewonnen? — Die Stimmung schlägt in Begeisterung um  —     Hein:  Ja, so war es       Frerk:  Mir bleibt die Spucke weg … welche Zeit?
Hein:  Kann zufrieden sein, etwas unter 18:00, die Strecke war aber fast 100 m zu kurz     Frerk:  Das ist verdammt noch mal „erste Sahne“, zumal bei den miserablen Bedingungen. Waren die beiden holländischen Brüder wieder dabei? Die können doch unter 17′  laufen!     Hein:  Ich glaube, ja. Ich kannte die gar nicht. Hab‘  sie ausgerechnet auf dem Deich bei Gegenwind abgehängt, war das gar nicht mehr gewöhnt, im Ziel waren es dann fast 30 sec.     Frerk:  Du weißt aber, dass die Zeit gut 36:30 auf 10000 m wert ist, bei optimalen Bedingungfen!?   — Hein reagiert nicht — Nimm das doch etwas ernst, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel! Aber warum bist Du nicht die 10 km gelaufen, hättest bequem bei den Junioren gewonnen?       Hein:  Mein Trainer hat mir zu den 5000 m geraten, weil in 14 Tagen ein 10-Meilen-Lauf ansteht, wofür ich noch etwas Tempohärte brauche.     Frerk:  Mann oh Mann, hast Du Dich entwickelt! Wenn ich so rechne …   das ist ja eine Verbesserung von mindestens 10′  über die 10000 m. Da bin ich ja ein Waisenknabe mit meinen 44:00 heute …     Hein:  Nun sei auch Du nicht so bescheiden, diese Zeit bei diesen Bedingungen, und die Strecke soll gestimmt haben, die Zeit wäre eine gute 43 min-Zeit, 6′  Verbesserung! Ihr wart hier auf dem Land (grinst)  trainingsmäßig wohl auch nicht untätig …     Frerk: 
Stimmt! Aber wir wussten nichts von Deinem Training. Lass jetzt endlich die Katze aus dem Sack.     Hein:
Sagte ich doch schon, 15 kg abgespeckt.     Frerk:  Das kann doch nicht alles sein, zumal Du nie übergewichtig warst, nur durch Dein Krafttraining sehr muskulös.     Hein:  Ich trainiere zwei mal alleine und 3 mal in der Woche in einer Riesengruppe unter Läufern mit pertsönlichen Bestzeiten ab 34 min bis hin zu 36-37min, auch einige schnelle Mittelstreckler dabei, viele ausländische Studenten. Wir haben  zwei hervorragende Trainer, ein ehemaliger deutscher und Europameister (Uli S.), u.a. in der Halle und einen ehemaligen 3:45 min – Mann über 1500m, der heute die längeren Bahnstrecken läuft. Wir haben die idealsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann, viel Natur, Tartanbahnen, eine zur TU gehörige Mehrzweckhalle und massig Konkurrenz. Die beiden Trainer wollen mich ab Mai nur noch bis 3000m im Wettkampf laufen lassen, im Herbst dann eventuell längere Straßenstrecken.
Im Grunde habe ich wenig Zeit, das Zeitmanagement lernt man aber schnell. So traineren wir Dienstag und Donnerstag  jeweils äußerst hart, auch im Winter. Am Wochenende, wenn kein Wettkampf ansteht, gibt es einen langen bis sehr langen, wir nennen ihn „Supersauerstofflauf“, der fast gemütlich gelaufen wird. An diesem Tag werden die Reserven vorbereitet, die Lockerheit für die kommenden harten Tage. Das Prinzip ist, dass man zwei „Extreme“ miteinander verbindet: das fast erschöpfende, teils sehr anaerobe Laufen von Teilstrecken, d.h. intervall-mäßig im Sommer oder an anderen Tagen das Tempolaufen, weit schneller pro km als die Hauptwettkampfstrecke. UND:  das sehr ruhige und entspannte Laufen ab 2 Std bis hin zu 2½  Std. Ich hab‘  für Euch …
Die Ereignisse haben sich in kürzester Zeit überschlagen … überragende Nachrichten machten Schule  ⇒

… hier ein paar Notizen, wie bei uns in Berlin trainiert wird, grob unterteilt in „Sommer“ und „Winter“

 

 
Dienstag   3 km Eintraben, später 3-5 km Austraben
                      Winter:  Hartes Fahrtspiel in schwerem Gelände mit Hügelsprüngen,            Antritten an Hügeln diverser Neigung, Bergabläufen/ Total über 8-10 km
                      Sommer :  Nach Eintraben ⇒  5 Steigerungen a 150 m, lange Pause, 5 weitere Steigerungen bis 100 m, davon 50 m voll, lange Pause, 10-15x 30m (voll ) im Wechsel mit 10-15x 30 m schnell/entspannt, lange Pause. ⇒  Haupttraining:  im Wochenwechsel  5x800m bzw 10x 300 m/Pausen: 200 m  bzw  100 m Trab/ Tempo der 800m: 3000m ∅/T der 300m: 95%
Bemerkung: Man läuft nach Gefühl, der Trainer nimmt die Zeiten und präsentiert alle 4-6 Wochen die Fortschritte
Donnerstag   Ein-/Austraben: wie Dienstags
                          Winter:  Geländelauf über (Umfangssteigerung nsch 4-6 Wochen) ab 15 km mit Belastungen ab ca. 2 min  bis  hin zu 6 min, Pausen 50% der Belastungslänge/locker, immer unter Ausnutzung des Geländes, Anzahl der Bel.: anfangs 12-15, ab April 15-20,  Pausen: 50% der Belastungslänge
                           Sommer:  nach Eintraben  5x 200m in 95%  (also sub-maximal) P.: 5′ Trab/Serienpause: 8-10′ ⇒  5x 600 m ( 2000m ∅) mit 100 m Weiterlaufen in 10% weniger Aufwand/P.: 300m Gehen/etwas Traben    
Samstag/Sonntag
                             Winter:  Dauerlauf/ ab 22 km bis 26 km/ Monat für Monat um 2 km steigern/ Tempo: 50% (Trainer nimmt Zeit/Intensität wird im Laufe der Trainingsperiode immer beibehalten/ Zeiten werden alle 4 Wochen verglichen
                              Sommer:   Dauerlauf 18-20 km/ nach Beendigung. P.: 5′ ⇒   5x 100m Steigerungen in 90-95%
Mittwoch & Freitag ... Winter&Sommer weitgehend identisch
ruhige Dauerläufe  ∅ 10 km ⇒  
Mi:  in nicht mehr als halbem Krafteinsatz! — Freitag: ab 3. km b. 8. km in 75%
Ich mache diese Läufe morgens vor den Vorlesungen, nachmittags folgt in der Halle ein „Körpertraining“ auf Kraftausdauerbasis mit freien Hanteln und an Kraftmaschinen.
An Sonntagen, sofern die Witterung es zulässt, fahre ich zusätzlich 1½-2 h MTB, nicht der Trainingswirkung willen, jedoch darauf bedacht, dass die „Umdrehungszahl“ immer in der Nähe von 100/min liegt. D.h.: ich fahre ausschließlich in leichten Gängen, wobei das Tempo zweitrangig bleibt
Einige Bemerkungen:   50% Intensität bedeutet:   in halbem Krafteinsatz   Pausen werden nur als Geh- bzw als Geh-/Tabpausen durchgeführet, wenn es so angegeben ist, ansonsten wird nach Belastungen ruhig/locker weiter getrabt. Lange Pausen:  mindestens  6 min, nie herumstehen, lockern, etwas traben
2000 m-∅ :  Durchschnittstempo der  (falls unbekannt, errechneten)  2000 m-pers. Bestzeit
D i e  Trainingsform mit zusätzlicher Trainingswirkung:  siehe obiges Beispiel
⇒  bei den  5x 600 m Tempoläufen wird nach 600m nicht sofort in die Pause übergegangen, sondern es werden weitere 100m  (auch bis 200 m)  in leicht vermindertem Tempo weiter gelaufen, die Pause erfolgt erst darauf!   ABER:  Im Intervalltraining, also bei Läufen im Renntempo einer bestimmten Wettkampfstrecke und mit anschließend sehr kurzer Trabpause, wird so nicht verfahren!!!

Man wirft erste Blicke auf den Kurz-Trainingsplan, dann geht das Gepräch weiter …

Ein anderer Emder:  Auf wie viele km kommst Du so im Schnitt? Und wie trainieren 48 min-Läufer, wie wir es alle sind?     Hein: Wir trainieren ja im 3-Wochen-Rythmus, d.h. nach 2 Wochen folgt eine Regenerationswoche. Dann wird  ungefähr 20-25% an Umfang, aber auch die Belastungen werden reduziert, alles abhängig, ob Wettkämpfe voraus gingen oder nur Training. Aber grundsätzlich ist unser Training Intenstäts-orientiert, da wir ja nicht auf Halbmarathon oder Marathon gehen wollen. Also, im Winter weden es in den beiden „normalen“ Wochen jeweils um die 70 km, im Sommer, wenn die Intervalle und Tempoläufe Priorität haben, komme ich auf etwa 50-60 km. Ja, und wie solltet Ihr trainieren? Im Prinzip genauso! Jeder Organismus ist mehr oder weniger gleich! Wenn ich eine Strecke in 50% laufe, ist das Tempo zB 5:30 pro km, bei Euch wird es bei 6:15 pro km liegen. Und wenn ich von Durchschnittstempo auf Basis Eurer 3000m Bestzeit rede, müsst Ihr Euch diese ausrechnen oder schätzen, um in diesem Durchschnitt zB 5x 800 m zu laufen. die Pausen bei solchem Training werden etwas länger als bei mir, die Wiederholungen einige weniger unter Umständen. Auch kommt Ihr mit 4 Tagen Training gut aus, und der lange Lauf am Wochenende wird nicht länger als 22 km im Winter. So werden die Gesamt-km vielleicht  50 km im Winter und 35-40 km im Sommer. Die hohen Intensitäten im Sommer vor allem sind auch bei Euch das  A  und  O, um schneller auf zB 5000 oder 3000 m zu werden.     Frerk:  Du hast vorhin gesagt, Dein Trainer hätte Dich nur für die kürzeren Bahnstrecken vorgesehen, warum?     Hein:  Ich denke, er  hat die Erfahrung, er hat auch einige Werte von mir, und er hat mich über 100 m stehend in blanken 12 sec gestoppt, auch über 400 m im Training bin ich schon unter 55 sec  gerannt. Die kurzen Sachen machen mir, ehrlich gesagt, mehr Spaß. Trainer meint, er könne mich noch dieses Jahr auf 4:15 und auf 9:20 über 3000 bringen, dann auch noch auf 16:30 und, so ganz nebenbei, auf unter 35 min über 10 km im Herbst. Er hat mal gesagt, in seinem Jargon, dass er es ganz „sutje“ mit mir, und nicht nur mit mir, angehen will. Er ist, das weiß ich heute, ein Trainer „mit Händchen“, feinfühlig, macht nichts mit der Brechstange. Ich lass all das auf mich zukommen.     Frerk:  Hein, nochmals, ich bin einfach sprachlos, verneigen kann ich mich nicht vor Dir, dazu bist Du mir zu jung! Und was planst Du nach Deiner Zeit in Berlin? Sicher wirst Du sportlich ’ne Menge vermissen.     Hein:  An den Zeitpunkt denke ich mit gemischten Gefühlen! In sportlicher Hinsicht hast Du Recht! Beruflich hab‘ ich Glück gehabt und jetzt bereits eine Anstellung in Delfzijl gefunden, das holländische Städtchen kennt Ihr ja alle. Ich bin dann Schiffbau-Ingenieur bei einer Firma, die Segler und kleine Yachten baut. Die Firma verfolgt ein sehr modernes Management, ist international aufgestellt, Mitinhaber ist der Onkel meiner jetzt 2 Jahre bestehenden Freundschaft mit einer lieben Holländerin. Sie gehört zu den Top-Duathletinnen in Holland und wird ganz sicher meine erste vollwertige Trainingspartnerin. Vollwertig deshalb, denn sie läuft 10000 m in unter 37 min und den Halbmarathon sogar unter 1 Std 20     Frerk:  Du bist ein Glückspilz! Aber, dass Du Holländer werden willst, macht mich betroffen  (grinnst, etwas verzögert)     Hein: Das mag schon, das mit dem Glückspilz, aber bald werde ich mehr dafür tun müssen, das ist mir klar. Ich bleibe Emder, und das so lange ich lebe. Und in 1 Stunde kann ich bei Euch sein!
Man sitzt noch lange zusammen, spricht über dies und das und verabschiedet sich am späten Abend …
P.S.:  14 Tage nach seinem siegreichen 5 km-Wettkampf gelang Hein eine Zeit von 58:50  (seine wohl bisher wertvollste Leistung)  über die 10-Meilen-Distanz. Der Lauf fand in Frankfurt/Oder statt, unter starker polnischer Beteiligung, Teilnehmerzahl: über 500, Hein wurde Gesamt-20., bei den Junioren belegte er einen 4. Platz

 

 

 

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Hohe Intensitaet oder hohe Umfaenge bei Trainingslaeufen ⇒ Udo’s sports essays

Die kürzeren Straßenlaufdistanzen und Wettkämpfe auf der Laufbahn sind Dein Metier …

intensiv zu laufen bzw auch hohe Umfänge im Training zurück zu legen bist Du eigentlich gewohnt. Zudem lässt sich Deine Auffassung und Einstellung zu Deinem Sport mit SISU (nämlich Dein Einsatz an Kraft, Kampfgeist, Beharrlichkeit … Deine Mentalität)  perfekt vereinbaren …
Aber Achtung! Die Entscheidung, ob  Hohe Intensität oder hohe Umfänge   innerhalb einer Trainingswoche stattfinden oder aber, ob sowohl geballte Intensitäten als auch hohe Umfänge in einer Woche gelaufen werden sollen, kann Risiko-reich sein! Sie setzt seitens des Trainers Fingerspitzengefühl und Erfahrung voraus und sollte nur mit fortgeschrittenen Leistungsläufern, und auch nur dosiert eingesetzt werden!

Möglicherweise treffen eine oder mehrere der folgenden Aussagen auf Dich zu …

8-10 min Lesezeit (ausgenommen der PDFs), die sich auszahlen können!

Relativ stark verbreitet unter Hobby-Läufern ist die Unkenntnis darüber, dass innerhalb ihrer Jahrestrainingsplanung zwar das Grundgerüst einer durchdachten Struktur unbedingte Voraussetzung für die mittelfristige Leistungsentwicklung des 5000m- und 10000m-Läufers ist und folglich vorhanden sein sollte. Grundkenntnisse über bio-chemische Prozesse der arbeitenden Läufermuskulatur fehlen zuweilen vollkommen.
Diese kommen in dem Moment ins Spiel, wenn es um die Frage geht: Welche Fehler habe ich in der letzten Saison, den letzten Jahren oder überhaupt während meiner Karriere als Läufer, eventuell in einer anderen Sportart gemacht? Und was möchte/muss ich kurzfristig ändern? Und in welcher Richtung, wie überhaupt?
Das Prinzip lautet doch in der Regel: Welche Stärken habe ich, wie kann ich sie optimal nutzen und mit welchen Mitteln?
Und, wie verfahre ich mit meinen Schwächen?
Dieser Themenbereich behandelt die folgende Frage sowie Lösungen hierzu ⇒   Hohe Intensitaet oder hohe Umfaenge?

Eignet sich ein Intensitäts-orientiertes  oder das andere Extrem,  ein Umfang reduziertes Training für jeden Läufertyp? – Kann man bedenkenlos Pläne der Spitzenläufer 1:1 für sich selber kopieren und modifizieren?

Um mit der 2. Frage zu beginnen: Im Prinzip *ja* ⇒  ABER: Dazu ist  a.  viel Erfahrung  und  b. sind Grundkenntnisse über Muskelsubstanz/Muskelzusammensetzung sowie der bio-chemischen Abläufe bei Langstreckenläufern und deren Training unter erhöhten Belastungen notwendig.

Die relevanten Stichworte zur Problematik lauten: *fast-twitch*  und  *slow-twitch* bezüglich der Muskelzusammensetzung …

Kurz und unwissenschaftlich: Der Sprinter zB besitzt einen hohen bis sehr hohen Anteil an *schnell-zuckenden Muskelfasern*  während der typische (Aus-) Dauerläufer  die so genannte *langsam zuckende Muskelzusammensetzung* aufweist („fast-twitch/slow-twitch“)
Und hierum geht es im Folgenden: der schnelle Bahn- und Kurzlangstreckenläufer ist diesbezüglich „in der Mitte“ angesiedelt und ist mehr oder weniger mit beiden „Eigenschaften“ ausgestattet.

Vorgreifend: wirf doch einfach einen Blick auf die von mir ausgearbeiteten (kostenlosen) Trainingspläne … scrolle etwas tiefer

… erstellt für den 15:00/31:00+ – Läufer   und   für Läufer*innen der Leistungsklasse 18:00/37:00+ // für beide „Klassen“ detalliert für die Perioden *Wintervorbereitung* sowie die *Sommer- (Wettkampf-) Saison*.
Läufer*innen, die „dazwischen“ oder deren PBs (noch) etwas darüber liegen, können bedenkenlos anpassen …
Update/ 7. November 2024
Übrigens:   Das Training eines gutklassigen Duathleten beinhaltet zu einem großen Anteil Trainingsprinzipien sowohl der Mittel-und Langsteckenläufer als auch der Radsportler (pauschal gesagt). Darüber nachzudenken lohnt allemal.

Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Update/ 3. Oktober 2021
Die Pläne sind in Form von 3-Wochen-  bzw  4-Wochenzyklen jeweils für die Winter- und Sommersaison und jeweils separat für 37:00 und 31:00-Läufer erstellt.
Aufgrund ihrer aufeinander aufbauenden/sich ergänzenden Wocheneinteilung können diese bei Bedarf (Wettkampfplanung etc) in der Reihenfolge ausgetauscht werden

 

Bei Gefallen lassen sich die Pläne bequem herunter laden oder zum besseren Betrachten in den Vollbildmodus umschalten.
Vergesst aber nicht, dass in den nächsten Absätzen noch weitere Tipps und Info’s inclusive links lesenswert sein werden

 

 

 

Wie stelle ich auf einfache Art und Weise fest, in welche Kategorie ich gehöre?

  • Erfahrungsgemäß nach Jahre langem Training/Experimentierens. Du stellst zB wiederholt fest, dass Du Dich trotz gelaufener hoher km-Umfänge auf den langen Distanzen (HM/Marathon) nicht bedeutend verbesserst sowie auch über 5km/10km nicht die erwünschten Ergebnisse erreichst
  • was Dich ebenfalls verunsichert: Deine Leistungen auf den mitellangen Bahnstrecken, wie 3000m, selbst 1500m, gingen nicht oder unwesentlich zurück! Sogar gelegentliche Tests über 200 oder 400m bestätigen das!

Wäre es nicht bereits nach dieser „Zwischenbilanz“ wert darüber nachzudenken und eine Änderung Deiner Trainingsmethode(n) ins Auge zu fassen?

Wenn Du Dich zudem noch daran erinnerst, dass Du doch
  • als Schüler/Jugendlicher ohne zusätzliches Training über 75m, später über 100m ca 9,5 sec u/o um die 11,5 sec erreichen konntest
  • oder sogar evnt’l  in den folgenden Jahren  zusätzlich als zB Hallenhandballer/Basketballer o.ä. durch Deine enorme Trittschnelligkeit aufgefallen warst

dann kannst Du Dich getrost selber in die Kategorie *fast-twitch* einordnen, wobei Du natürlich kein Sprintertyp gewesen bist noch heute sein wirst.

Und das ist sicher:   Deine Eigenschaften zeigen deutlich an, dass Dein Training ganz nach der  *Intensitätsmethode*  besser anschlagen wird!

*Hard & easy* …

zwei Begriffe, die in meinen Plänen (wenn auch in der deutschen Sprache) immer mal Erwähnung finden.
Was hat es damit auf sich?
Dein Organismus muss die Unterschiede  eines  wirklich harten (=schnellen/kurzen) Trainings und seinem Gegenpart, einer sehr lockeren und erholsamen Einheit, „erkennen“ und daraus eine   * Superkompensation *  (innerhalb der Trainingspläne näher erläutert)   herstellen können.
So werden Tempoläufe, sogar Kurzintervalle, nicht etwa „nur“ im Renntempo sondern bis zu 5% schneller als dieses gelaufen. Die Pausen sind folglich etwas länger/im Wechsel auch mit Geh-Einlagen sowie die Anzahl der Wiederholungen sind etwas geringer als herkömmlich.
Lange Läufe, sogar long-jogs über 2 Std, werden bewusst im Erholungstempo (=in ca 50% Anstrengungsgrad) zurück gelegt und kommen, in kürzerer Form, sogar mitten in der Wettkampfsaison zum Einsatz.
Es ist tatsächlich erwiesen (mehr in Praxis als wissenschaftlich), dass diese Methode in Anwendung eines derart belastenden Trainings   a.  Lockerheit   und   b.   Reserven aufbaut!

Du weißt spätestens jetzt: Du gehörst zu den *slow-twich-ern* …

in diesem Artikel  oder  sehr detailliert hier  findest Du Anleitungen und (ebenfalls kostenlose) Pläne teilweise sowie – im 2. Beispiel –  Schwerpunkt mäßig auf der Basis *Umfang-orientiert*
Aber auch diese Trainingsform verzichtet nicht auf gewisse Tempovarianten!

 

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SISU⇒ Laufanfänger/Quereinsteiger *4 Fremdsportarten* HauptWettkampfDistanzen, ab wann?

Langstreckler ⇒  Umsteiger und Quereinsteiger … bevorzugte Wettkampf-Distanz gefunden?

Laufanfänger/Quereinsteger, auch Umsteiger sollten sich bald Gedanken machen, auf welchen Wettkampf-Distanzen sie mittelfristig an den Start gehen möchten. Das hilft ihnen beim Aufstellen oder auch beim Finden von passenden Trainingsplänen.

UND ⇒  unabhängig davon, was Dich
antreibt: Der Grundgedanke des (finnischen) Begriffs SISU setzt Kräfte
frei!

 

SISU lässt sich nicht beliebig übersetzen. Im Bereich (Lauf-) Sport könnte man es als *Innere Stärke und Ausdauer*  (im Sinne von Beharrlichkeit definieren)
SISU  und  Deine *bevorzugte Wettkampfdistanzen*
sind durchaus geeignet, sich zu ergänzen. Die/der Läufer*in sollte sie (die Hauptwettkampfdistanz) festlegen und sich (beharrlich) daran halten!
Lesezeit:  6-8 min  (ausgenommen Trainingspläne)

Im Leistungssport   (hier: im Laufsport Langstrecke)  ist häufig der Trend …

… des Sportartenwechsels, der Trend zu Umstiegen, Wiedereinstiegen, Quereinstiegen etc zu beobachten.
Die verschiedensten Gründe dazu und Motivationen können voraus gegangen sein:
(Sport-) spezifische Verletzungen, private/berufliche Gründe, Vereinswechsel, geringe Kenntnisse  der Trainingslehre in Verbindung mit der modernen Trainingspraxis
Die Mehrzahl der Sportler wird nach diesen „Einschnitten“ leistungsmäßig aktiv bleiben wollen.
Das jedoch kann mit diesem „Problem“ einhergehen:

Welche (Haupt-) Wettkampfstrecke wähle ich, wofür eigne ich mich am besten?

Meine substanziierten Darstellungen für Langstreckenläufer und die es noch werden wollen

An einigen Fallbeispielen versuche ich zu zeigen, wie für den einzelnen Laufsportler das „Finden“ seiner Haupt-Wettkampfstrecke“ zum Erfolg führen wird.

Der *völlige Anfänger* wird sich diese Gedanken (noch) nicht machen.
*Junge Laufeinsteiger*, die sich über den Schul- oder Bundeswehrsport für diesen Sport begeistern sowie *Umsteiger*  und  *Quereinsteiger* aus anderen Ausdauersportarten sind hier angesprochen.
Erfahrene Langstreckenläufer, auch aus dem Lager der Altersklassen, die aus verschiedensten Gründen ihre Haupt-Wettkampfsrecke wechseln wollen, sind ebenfalls eingeladen, einen Blick in die kostenlosen Pläne und die dazu gehörigen Bemerkungen zu werfen.

Eine Übersicht der behandelten Themenbereiche

A   a.   Junge Einsteiger ⇒  unterschieden nach a1   „Typ Schnelligkeit“  und  a2  „Typ Ausdauer“
            Pläne im PDF-Format (kostenlos download-bar)
B   Altersklassenläufer*innen ⇒  a. Einsteiger/Anfänger  sowie   bUmsteiger von Marathon  5/10
      km  bzw   bUmsteiger von 10 km HM/Marathon ⇒  Pläne im PDF-Format (frei herunter laden)
C   Quereinsteiger   avon Nicht-Ausdauer-Sportarten   je nach individueller Voraussetzung
      sind die Pläne A a1  bzw  aanwendbar
      a2   von anderen Ausdauer-Sportarten trainieren gemäß   a1   „Typ Schnelligkeit“  und  a2 
     „Typ Ausdauer“  ( je nach individueller Voraussetzung)
Völlige Sport- und Laufanfänger werden in 3 Phasen über insgesamt 12-18 Wochen
     „lauffertig“   gemacht

      Dieser Abschnitt wird besonders ausführlich beschrieben!

junger Sportler ... sad

 

 

Links zu den PDFs A  bis  C

A   Ausdauer“Typen“  ⇒ ST-Muskelfasern   &   Snelligkeits./Schnellkraft“Typen“  ⇒      FT-Fasern

Anmerkung:  die  „internen links“  führen zu eigenen & passenden  Beiträgen!

 

B   Umsteiger von 5/10 km ⇒ Marathon  &  umgekehrt
Diese Kategorie befasst sich mit Läufer*innen der Leistungsstärken ⇒  23:00/47-53:00/ sub-1h50 bzw sub 3:55h
Die Tempoangaben sind vorwiegend in % („gefühlte“ Intensität) bzw analog in % der „maxHF“ angegeben. Zur Anwendung kommen (selten) auch Tempohinweise wie zB  „5 sec < 10 km-WK-Ø“ !
Es ist also einfach für Läufer aus unterschiedlichen Leistungsbereichen, Ihr jeweiliges Tempo selber zu bestimmen.

 

Unter 50´/24:30 über 10/5km? Äußerst *effektiv* Ziel gerichtet trainieren!

 

Halb-Marathon-Zeit: 1:45h! Damit siehst Du doch ganz gut aus! Udo’s sports essays

Leichtathletische Laufdistanzen (4) → der Marathon | Udo’s Sports Essays

2 Marathons/Jahr *4:30h verbessern 4:15* 10 km deutlich “grundschneller”

 

C

C1 Laufanfänger/Quereinsteiger  Hier: Umsteiger
Sportlern aus   anderen Ausdauer-Sportarten   gelingt der Umstieg in aller Regel relativ schnell.
Natürlich gibt es Unterschiede. So kann der ehemalige Boxer von den leichteren Klassen aufwärts hin bis zum Halbmittel- oder Mittelgewicht mit Fußballern der „höheren Ligen“ problemllos mithalten und bald die Pläne der „Profis“ ins Visier nehmen.
Anders geht es, um bei den Boxern (und Ringern) zu bleiben, diesen Sportlern, außerdem den Ruderern (ausgenommen den Leichtgewichtsklassen) und den hard-core-Bodybuildern. Diese benötigen eine mehr oder weniger lange „Vorlaufzeit“, um nicht benötigte Muskelmasse abzubauen und die lauf-spezifische Muskulatur aufzubauen. Nach und nach gilt es, Gewicht zu verlieren und Sehnen und Bänder an die ungewohnten Belastungen anzupassen.
Die Pläne unter A sollten passen. Wählt selber nach einiger Zeit, sobald Ihr erkannt habt, welche Variante („Schnelligkeit oder Ausdauer“) Euch mehr liegt.
C2
Quereinsteigern  aus Nicht-Ausdauer– Sportarten benötigen eine längere „Vorlaufphase“, bevor sie in o.g. Pläne unter A einsteigen können.
Es sind zum größten Teil die gleichen Gründe, wie sie für die schwer-gewichtigen Ausdauersportler gelten. Diese sind den hier Genannten allerdings insofern voraus, als ihr ehemaliger Sport in seinem Training häufig viele (Ruderer!) bis zumindest regelmäßige Ausdauereinheiten beinhaltete.
Die Vorbereitungsphase wird (individuell) 10-20 Wochen beanspruchen. In dieser Zeit wird 2 mal, besser 3 mal pro Woche gelaufen. Gänzlich auf ein moderates Krafttraining müssen die Athleten (sie werden es mehr oder weniger bleiben!) nicht verzichten, dann aber auf der Basis „Kraftausdauer“  im Winter und  *spezielle Ausdauer*  mit leichten Gewichten im Sommer.
*Trainingsbeispiel*
3 Tage/Woche/ 15-20 km/Wo zu steigern bis auf 26 km/Wo.
1 zügiger Dauerlauf (DL) 5-8 km/ zB am Di … 1 ruhiger DL 8-10 km/ Do … 1 DL/5-6 km mit 2-3 km (im Mittelteil) schnell bis zur starken Ermüdung/Sa
*** Die Läufe beginnen mit 1-2 km „Dahin-Trotten“, bevor das höhere Tempo aufgenommen wird, und enden mit 1-2 langsamen km ***
Bemerkung:zügig“ = Unterhalten gerade noch möglich/ „ruhig„= Sprechen gut möglich/ „schnell„= Du bist in der Lage, Dich gerade noch auf’s Laufen zu konzentrieren!
Wie oben erwähnt: nach 10 bis max. 20 Wochen kann allmählich auf das Trainingspensum der Gruppe A übergegangen werden.
D  Die Gruppe der  „kompletten“ Anfänger
Das Motto lautet:
einfach wie nötig – effektiv wie möglich – immer motivierend
Bitte, beherzigt vorab Folgendes:   Gerade in dieser Kategorie sind die Voraussetzungen, das Laufen  a. zu erlernen  und  b.  sich für „höhere Aufgaben“ (= künftige Teilnahme an ersten Wettkämpen) zu qualifizieren, äußerst unterschiedlich!
Wir haben es mit a. Normal gewichtigen, relativ jungen und gesunden Menschen zu tun,  b. mit von schwerer Krankheit Genesenden der gleichen Gruppe,  c.  mit Übergewichtigen, noch Gesunden bzw von Krankheiten Genesenden der jüngeren und älteren Altersgruppen  und  d. mit Männlein und Weiblein
Aus genau diesen Gründen kann ein „Fahrplan“, wie im Folgenden skizziert, keine starre Festlegung der einzuhaltenden Dauer beinhalten!

3 Phasen/ Dauer  ab  je 4 Wochen bis ca. 6 Wochen/ Laufen mindestens 2 x/Woche mit zusätzlichem „Alternativtag“ (Rad fahren, Ski fahren, Schwimmen, allgemeines Körpertraining)

* Phase I
5-10 min Gehen (im Tempo nach und nach steigern)  ⇒  10o-200 m langsamer Lauf  ⇒  5 min etwas zügiger Gehen  100-200 m Lauf  mit Gehpause (wie oben)  ⇒⇒⇒  das Ganze  10x wiederholen (evnt’l  anfangs 6-8 Serien) ⇒ als Abschluss: 5 min („spazieren“) Gehen
Bitte, sich nicht „hinreißen lassen, schnell laufen zu wollen!
Aller Anfang ist schwer
* Phase II
Wie in Phase I, jedoch L ca. 500m/ G nur noch 2-3 min/  insgesamt aber 5-8 Serien
* Phase III
Diese Phase kann individuell zusätzlich zu den 4-6 Wochen noch  auf 8-12 Wochen ausgedehnt werden müssen!
Die zu durchlaufende Strecke beträgt jetzt 2-4 km, hinzu kommen Beinkraftübungen
Diese sollen Dich auf die kommenden härteren Trainings besser vorbereiten helfen.
Im Winter können diese  Übungen durch eine Art Sprungläufe (leicht bergauf) ersetzt werden.
10 min sich steigerndes zügiges Gehen mit darauf folgenden  ⇒ Lockerungsübungen/stretching  ⇒  
  2-4 km lockerer Lauf  ⇒  5 min lockeres  Gehen  ⇒⇒⇒ 
II  so genannte Schlusssprünge:  5 ununterbrochene Hocksprünge (anderer Ausdruck!) in ca. 80% Anstrengungsgrad  P 3-5 min lockeres Gehen    3 Hocksprünge  in sub-maximaler Anstrengung (ca 95%)  P 3-5 min lockeres Gehen  ⇒  8-10  Hocksprünge in ca, 80%  ⇒
5 min ruhiges Gehen
Nach ca. 3-4 Wochen wird es härter!
Ebe beschriebene Hocksprung-Serie wird nach einem  aufwärmenden Gehen (10 min)  vor dem Lauf durchgeführt! Zusätzlich wird jeder Teil der Serie mit 5% höherem Einsatz gesprungen!

* Hast Du nun …    nach 12-32 Wochen (individuell!)  Folgendes erreicht

  • ggflls Dein Körpergewicht recht deutlich gesenkt und bist so „automatisch“ fitter und gesünder geworden   und 
  • fühlst Dich jetzt in der Lage, 6 km oder sogar länger ruhig durch zu laufen?

* Wenn Du Beides mit einem „ehrlichen“  Ja   beantworten kannst …

… kannst Du ab jetzt den nächsten Schritt in Angriff nehmen und nach Plan  C2 trainieren oder, bei ausreichender Fitness  (zB junge Sportler)  die Pläne A a oder  aanfangs  testen

* Zwei Tipps *   und   2 weitere links zu passenden Beiträgen von mir

I   Jeder Sportler reagiert unterschiedlich auf Trainingsreize! Werde also nicht „übermütig“, wenn Du einige der Trainingsinhalte schneller schaffst! Rückschläge erlebt Jeder!
II  Gönne Dir selbst die Chance, erste Wettkämpfe nur gut vorbereitet anzugehen. Du solltest unbedingt in der Lage sein, jedes Training über 10-12 km relativ zügig und ohne übermäßige Ermüdung beendet zu haben!
Aber, sei sicher:  Mein vielseitiges Programm hat Dir den Grundstein hierzu gegeben.
Bei entsprechendem Fleiß werden weitere Leistungssteigerungen nicht ausbleiben!

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Halb-Marathon 2 Pläne … unterbiete die Barriere * 1 Stunde 10 min *

Gibt es    d e n   Halb-Marathon-Spezialisten?

In den „leistungsschwächeren“ Kategorien oder in der Gruppe der HM-Anfänger? Nein!
Hier wird der HM in aller Regel als Sprungbrett oder als Vorbereitung für die doppelt so lange Strecke genutzt.

In diesem Artikel geht es jedoch um das Unterbieten der „magischen Marke“ 1 Std 10 min.

Lesezeit bis zu den PDFs:  4-5 min   ⇒   2 Halb-Marathon Pläne

Eine solche Zeit zu erreichen, setzt eine langjährige Lauf-Trainings- und Wettkampferfahrung sowie ein gewisses Maß an Talent voraus. Grundkenntnisse in der Trainingslehre und, so makaber es klingt, Erfahrungen in der Verkraftung und Verarbeitung von Rückschlägen sind meistens vorhanden Und … den HM-Spezialisten wird man auch in dieser Kategorie nicht antreffen.
Wohl betrachtet der ein oder andere diese Strecke als seine Lieblings-Disziplin. Der Grund ist oft darin zu sehen, von welcher Strecke er ursprünglich „kommt“ … er wird Wettkampfstrecken vorziehen, die bei 5000 oder 10000m angesiedelt sind, um Tempo-hart für den HM zu werden.
Diese Einstellung bzw das Wissen darum findet man lange nicht bei der Mehrzahl der Aktiven.
Daher sei die folgende Frage erlaubt …

Was haben der   *14:45-min   5000m-Mann*  und der bei 2:32 Std. stagnierende Marathonie gemein …

wenn sie nach einem eben absolvierten HM „philosophieren“, warum … warum nicht … ?
Wenn Beide mit einer HM-Zeit von beispielsweise 1:13 h unzufrieden sind, kann etwas mit ihrem Training nicht gestimmt haben!
Sport-medizinische Eventualitäten lasse ich hier außer acht …
Vereinfacht gesagt also: dem schnellen 5000m-Läufer wird es an der so genannten „Spezifischen Ausdauer“ mangeln, dem 2:32h-Mann an der fehlenden Grundschnelligkeit (zB über 10000m).
Diese Fähigkeiten aber benötigt der Läufer, um einen HM in einer für ihn „gerechten“ Zeit durchlaufen zu können.

Genau bei diesem Punkt setze ich in meinen Plänen an …

… nämlich mit geeigneten Methoden diese Mängel zu korrigieren!

1978
Ihr habt  2 Halb-Marathon Pläne  zur Wahl …
… wobei sich der erste, eigentlich als Abschluss des Wintertrainings und für einen Frühjahrs-HM entwickelt, auch für den Einsatz im Spätsommer/Frühherbst eignet.
Der zweite Plan ist speziell für den Herbst-HM gedacht, und er ist nicht austauschbar für die Trainingsperiode im Winter. Der Hauptgrund ist darin zu sehen, dass teilweise mit hohen (schnellen) Intensitäten gearbeitet wird, die geignete Wege/Strecken voraussetzen.
Ein dritter Plan befasst sich mit der Frage und seiner Umsetzung  „Wie werde ich auf den Unterdistanzen schneller“?
Alle sind im Übrigen kostenlos und ziehen keine Folgekosten nach sich. Unerwünschte Werbung entfällt ebenfalls, da keine mail-Adresse angegeben werden muss.

Hier geht es zu den 3 PDFs …

… die bis zur Vollansicht vergrößerbar sind (wichtig, wenn Ihr meine Seite mit dem smartphone besucht)  sowie  scrollable und downloadbar.
Oder aber  →   deine individuelle HM PB
                   →  deine individuelle HM PB  (alternativ)
HM  Frühherbst
HM  schnellere Unterdistanzen
HM  Winter/ Frühjahr

Ergänzendes zu den Plänen

Dir wird aufgefallen sein, dass %-Angaben verwendet werden, die folgendermaßen zu verstehen sind und in den meisten Fällen denen der gängigen Apps entsprechen:

So bedeuten hier zB 50%: individuell gefühlter halber Aufwand  bzw  halbe Intensität/Anstrengungsgrad, was aber in den Apps etwa 75% der maxHF entsprechen soll. Rede ich von 75%, so wäre von einem  ¾ Anstrengungsgrad auszugehen, also wiederum individuell. Ich nutze diese Weise der Differenzierungen nur in den Plänen eines Wintertrainings, aus gutem Grund: Witterungsverhältnisse, in einigen geografischen Regionen ganz unterschiedlich, verbieten Tempoangaben in min/sec, maxHF in % wären natürlich auch verwendbar. Jedoch sind individuell gefühlte Intensitäten eher in der Lage, das Tempogefühl unter „irregulären Bedingungen“ zu schulen. In der Praxis stimmen in der Regel die Anwendung ab ca. 75%maxHF mit dem gleichen individuellem Aufwand von 75% überein, entsprechendes gilt für Werte bis theoretisch 100%. Die Sommertrainingspläne (Vor- und Hauptsaison bzw die HM-Direktvorbereitung) enthalten ausnahmslos Tempoangaben in h/min/sec, längere und ruhige Dauerläufe zT wie oben beschrieben. Grundlage der Zeitenangabe ist immer der thematische Zielwert von 1h10 HM-Zeit

Nun kann ich nur noch  „Viel Erfolg“  wünschen verbunden mit unser Aller Hoffnung, dass die Pandemie in absehbarer Zeit besiegt sein wird!

 

 

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Halb-Marathon-Zeit: 1:45h! Damit siehst Du doch ganz gut aus! Udo’s sports essays

Eine Halb-Marathon-Zeit: 1:45h! … auf den ersten Blick (nur) scheinbar eine durchschnittliche Leistung … ja und nein!

Ein 5:00 min/km – ∅ – Tempo auf dieser Strecke, was einer   Halb-Marathon-Zeit: 1:45h!  entsprechen würde, „sauber“ durchzulaufen  setzt eine gewisse Lauferfahrung voraus, die individuell natürlich unterschiedlich ausgeprägt sein kann.

Was motiviert den Sportler, den HM  …  dem  *vollen Marathon*   als WK-Strecke vorzuziehen?

  • Sportlich gesehen ⇒  Diese Strecke gilt als Einstieg in die langen „Straßendisziplinen“ und häufig als Sprungbrett für künftige Teilnahmen an Marathon-WKn
  • Berufliche/ familiäre Gründe ⇒  die einen höheren Zeitaufwand für das Marathon-Training in der Regel schwierig oder gar nicht zulassen

 

Halb-Marathon-Zeit: 1:45 h … gleich im 1. Versuch?

… ist theoretisch machbar, auch für den/die durchschnittlich begabte/n Läufer/in und auch mit einem Aufwand von ø 4 Trainings pro Woche.
Jedoch, einige der folgenden Referenz-Zeiten sollte man doch bereits in den letzten beiden Jahren gelaufen sein und sicher „im Griff“ haben ⇒
Für Trainingseinheiten, die Intervalle oder Tempoläufe beinhalten, werden die angepassten Tempoangaben sicher hilfreich sein.

„Schwächere“ Läufer/innen können sich diese Zeiten entsprechend ihrer Leistungsstärke mit diesem tool anzeigen lassen ⇒   Ermittle Dein Intervall-Tempo u.a.

Bist Du  50:00  bis   55:00min-Läufer/in über 10 km?  Unter Anderem für diese Kategorie habe ich Pläne  (letztes PDF!)  für einen Herbst-HM   hier

 

Meine Pläne gliedern sich in …

Teil A  (optimiertes) Grundlagentraining & Schnelligkeitsentwicklung   sowie in
Teil B  Direktvorbereitung auf einen Herbst-HM/ 8 Wochen
(Auch) „Corona“-bedingt ist die Gesamtplanung unabhängig von WK-Terminen.

 

 

A
B

Sind Wettkämpfe in dieser 8-Wochen-Phase ratsam?

Dir wird auffallen, dass in diesem Zeitraum sehr viel an reinen km-Umfängen investiert werden soll  UND  in fein abgestimmter Form „qualitativ“, d.h. bei ausgewählten Intervall-/Tempo-Einheiten, stark im Unterdistanz-Tempo gearbeitet wird!
So gesehen, würden zusätzliche Wettkämpfe im Einzelfall zu Überlastungen führen!
Falls Du dennoch mit WKn  liebäugelst,   * zwei Vorschläge *  ⇒  1.  unbedingt  kein HM !   2.  Laufe in der jeweiligen Folgewoche die kurzen Regenerations-Läufe sowie auch die long-jogs an den Wochenenden ca. 10-15 sec/km langsamer!
1-2 Wettkämpfe (10 km u/o sogar 5000 m!) ließen sich lediglich in die Wochen  2  und  5  integrieren  ( a b e r  ohne besondere Vorbereitung und ohne Abänderung des jeweiligen Wochenprogramms! Diese eben genannten Wochen sind ohnehin als „harte“ Wochen eingeplant)

Du bist sicher gespannt, wie sich die teils harte Vorbereitung auch auf die ein oder andere Unterdistanz ausgewirkt hat?

Übrigens:   Meine Pläne sind komplett kostenlos, vergrößerbar/scrollable und auch download-bar.
Du wirst überdies keine lästige Folgewerbung erhalten, versprochen!
Viel Erfolg!
So trainiert ein(e) 1h10 Läufer/in für ihren/seinen HM
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2 Marathons/Jahr *4:30h verbessern 4:15* 10 km deutlich „grundschneller“

Ein Frühjahrs-Marathon unter 4:30  ⇒    ein zweiter im Herbst …

in Form eines  Leistungssprungs auf    * 4 Stunden 15 Minuten * ⇒  2 Marathons/Jahr

Das ist durchaus und nicht nur theoretisch möglich, wenn der/die Läufer/in im Sommer über 5km und 10000m so richtig schnell geworden ist … und dieses mit  – allerdings regelmäßigen 3 Trainings-Einheiten/Woche  –   angegangen war!

So lautet das Thema, das in den folgenden Zeilen beleuchtet werden soll und über das Du                         3 Traingspläne – eingebettet als PDFs  –  zur Auswahl hast.
Die Pläne –   entworfen für die erwähnten Marathon-Starts sowie für die etwa 4 Monate dauernde Phase der Tempoentwicklung für  kürzere Langstrecken –   sind u.a.  downloadbar, Seiten können vorher ge-scrolled werden bzw sind  auf  „Vollbild“ umschaltbar  (und: sie sind Kosten frei)
Eine Marathon-Zeit von 4:30 oder besser ist nicht „aus den Ärmeln zu schütteln“! In der Regel sind einige Jahre (mit entsprechenden Wettkämpfen) an Lauferfahrung nötig, um solch ein Ziel überhaupt anzugehen …

*** Lesezeit noch 4 Minuten  (ohne die folgenden 2 Pläne) ***

Diese Gruppe der  * Mitt-4h-Läufer und -Läuferinnen * …

… stellt eine ganz Besondere dar, denn nach einer neuen Statistik belegt sie Rang 2 mit rund 20% Anteil-mäßig und im Leistungsvergleich hinter zB der führenden Gruppe der sub 3h-2:45 -Läufer (ca. 22%) aller in der BRD geführten Marathonies!
Im globalen Vergleich  aller *Damen (∅ 4:42) und der *männlichen Läufer (∅ 4:10)  ist man doch sehr gut aufgestellt  (wobei ich davon ausgehe, dass Einigen im Herbst der Sprung auf eine Zeit von um 4:15h  gelingen wird)!
Eine weitere Besonderheit: In dieser Kategorie ist die „Dominanz“ der Herren nicht mehr so ausgeprägt und beträgt nur noch ca. 15% (2015)

***  Ich gehöre bereits in die Kategorie  „4 Stunden“  und bin bereit, an 4 Tagen/Woche zu trainieren ⇒                            Dazu kannst Du Dich  hier  informieren. Die Pläne wären auch für Läufer der Kategorie 4:30 passend, da Belastungen in %-Angaben erfolgen

Ihr wollt nicht bei 4:30h stagnieren!

Das setzt unbedingt voraus, dass Ihr Eure Unterdistanz-Zeiten deutlich verbessert!
Ist das gelungen, wäre auch das Saisonziel  ⇒   2 Marathons/Jahr erfolgreich zu erreichen

Betrachten wir die  * Gruppenbelegung * …

… zur Gegenüberstellung stehen der ehemalige Weltergewichtsboxer, der 4. oder 5.Liga- Fußballspieler, der/die Radsportler/in oder der Leicht-Klassen-Ruderer mit Sportlern wie zB den 4er/8er-Ruderern, den schwergewichtigen Kraftsportlern und Gewichthebern, Ringern und den Kraftmehrkämpfern.
Ihr ahnt schon: Eine Prognose, wie lange es dauert, bis der eine oder aber der andere Sportler die in Frage stehenden Zeitziele erreichen
könnte und ob überhaupt … diese ist fast unmöglich!
Die Voraussetzungen sind zu verschieden, nicht nur aufgrund der „Gewichtsvorteile“ der Sportler der ersten Gruppe. Entscheidend ist jedoch: diese potentiellen Marathonies waren es bereits gewohnt, im Training regelmäßig und viel zu laufen!
Der „schweren“ Gruppe kann ich nur anraten:  geht das Marathon-Abenteuer langsamer an, macht Abstriche zu meinen Plänen und habt Geduld, indem Ihr Eure Muskulatur auf das Laufen überhaupt, jedoch im Speziellen an das schnelle und ausdauernde Laufen allmählich vorbereitet und trainingsmäßig mit Bedacht heranführt. Und das kann durchaus weitere 2 Jahre dauern, sofern Ihr bereits im Lauftraining seid, dies aber bisher nur sporadisch tut.

Wie gelingt der Sprung auf  4:15h  im nächsten bei 2 Marathons/Jahr?

Es ist Euch tatsächlich gelungen, Eure 10000m-Zeit um mindestens  1:00  zu drücken? Dann kann es losgehen! Der folgende Plan ist darauf aufgebaut, ist vielseitig, das Marathon-Tempo ist häufig eingebaut, die erworbene Schnelligkeit wird weiterhin „gepflegt“. Aber die einzelne Trainingseinheit ist an einigen Tagen sehr hart und mag auch einmal weh tun.  Bedenke: Es ist kompakt und an nur 3 Tagen/Woche durchzuführen.  Vorteile u.a.: Du kannst härter trainieren, hast dabei aber auch mehr Zeit zu regenerieren!

 

War Dir   d a s   bereits bekannt?

Die Zahlen der vom DLV geführten Läufer, die mindestens einen Marathon beendet haben, gehen von Jahr zu Jahr zurück!
Beispiel:   2010–  70.000     2015-   64.000   2019-  58.000
Vermutlich muss man den Hauptgrund darin sehen, dass diese Läufer/innen zum immer beliebter werdenden Trathlon/Duathlon , auch eventuell Duathlon *SISU* ⇒ 2 Triathlon Starts können motivieren ⇒ www.fit-stark-sisu.top   wechseln oder aber sich dem „trail-running“ verschrieben haben.
Euch wünsche ich aber  beim Laufen viel Spaß und Erfolg!

 

 

 

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Marathon-WK-Training⇒ Erfolgsprognose vs Zeitmangel | Udo’s Sports Essays

Lesezeit (ohne Trainingspläne):  6  min

Wie relevant ist dieses selten diskutierte Problem: Wie gelingt einem erfahrenen Marathonie der Wiedereinstieg …          

a b e r  mit  deutlich reduzierten Umfängen und mit nur 4 Trainingseinheiten pro Woche? Zielzeiten (Pläne am Ende des Artikels): 3:30-3:45 Std./ 3:00/ 2:45/ 2:30 ***  ⇒  wenn dann eine  Erfolgsprognose vs Zeitmangel  (also bei begrenzter zur Verfügung stehenden Trainingszeit)  zur Debatte steht
Langstreckenläufer – und das leistungs-übergreifend – sehen sich zunehmend Zeit-intensiveren Trainingsaufwänden konfrontiert.
Hauptursache: Immer stärker verfeinerte oder aber, im Gegenteil, auch viel zu starr angelegte Trainingspläne werden zu „Aber-Dutzenden“ im Netz angeboten … Das führt zwangsläufig zu Verunsicherungen unter den Rat Suchenden (erfahrene Sportler nicht ausgenommen!)
Die Einfachheit im Trainingsalltag, die Freude und das Unbekümmerte gehen so verloren, die Läufer*innen sehen sich gezwungen umzustellen oder nach besser geeigneten Alternativen zu suchen  –  eben aufgrund von Unsicherheit –   und wissen häufig nicht, wie sie das, ohne Leistungseinbußen, bewerkstelligen können.
Nur ein kleiner „elitärer“ Anteil kommt in den Genuss, gefördert zu werden oder aber er gehört Berufsgruppen wie der Polizei oder der Bundeswehr an.
Sie möchten die  Pläne sofort herunter laden?   Siehe bitte unter #5 !

(1)  Wer seine persönlichen und ehrgeizigen läuferischen Ziele verwirklichen möchte, bekommt ein Problem …

… wenn es ihr oder ihm nicht gelingt, ihre/seine  beruflichen, familiären und sonstige Verpflichtungen „unter einen Hut“ zu bringen!

(2)   … UND –  wie kann es ermöglicht werden, dass sportliche Karrieren trotz prekärer Verletzungs-und Überlastungsschübe fortgesetzt werden können?

Es gilt, machbare Lösungen zu finden …
A Strassenlaeufer
Straßenlauf-Scenen
… für Ansätze eines *Kompakttrainings*. stark komprimiert, an 4 Tagen/Woche durchführbar –  darin  sollen alle wichtigen Elemente der Trainingslehre enthalten sein!
Zugegeben: Abstriche sind nötig, wobei Einiges „auf der Strecke“ bleibt (zB längere und geruhsame Läufe) …

(3)   Wie aber ist es möglich, Grundlagenausdauer, Tempo(härte), Renntempo-Gewöhnung, Grundschnelligkeits-boost (Basis 10000/5000 m) an 4 Tagen in effektiven Plänen unter zu bringen?

Das „Zauberwort“* Feinabstimmung *  der einzelnen Elemente. Will heißen: diese kompakte Vorgehensweise wird bei den jeweiligen Trainings-Einheiten derart optimiert, dass –   unter Beachtung der wichtigsten Trainingsprinzipien –  Trainingselemente so verwendet werden, dass sie zueinander passen und sich ergänzen –   Zeit sparend!

(4)   Drei (3) *fiktive* Fallbeispiele sind die Grundlage für die gleich folgenden Pläne …

  • „der ehemalige“  2:45h- Läufer bzw die/der frühere 3:00 – 3:30 – Läufer*in
  • „der ehemalige“ 2:30+ – Läufer   sowie
  • der absolute Leistungsläufer mit früheren Zeiten von unter 2:25 → der entweder diese Leistung als Bahn-Mittel-und Langstreckler „mitgenommen“ hat oder aber sie sich mit  hohen km-Umfängen erworben hatte

+++  Läufer, die nicht in diese Kriterien passen, jedoch, aufgrund von Vorleistungen auf den kürzeren Langstrecken, auf  Zeitziele  im Bereich von  2:30 bis 2:45 hinarbeiten, werden ihr Ziel ohne einen  5. Trainingstag in den seltensten Fällen erreichen!  Dieses 5. Training kann zB ein lockerer bis zügiger Dauerlauf sein über 18-25 km und sollte am Wochenende statt finden. Denkkbar wäre auch die Wochenmitte, also zwischen 2 „harten“ Tagen platziert  (in diesem Fall  aber sehr leicht und locker  im Regenerations-Tempo bzw als „Super-Sauerstofflauf“ in nur 50-60% „gefühlter“ Intensität)

Auch in solchen Fällen wird eine  *Erfolgsprognose vs Zeitmangel*  schwierig sein!

Was sie alle gemeinsam charakterisiert:
Sie haben, aus persönlichen oder verletzungs- bedingten Gründen, ihr (oftmals täglich mehrmaliges) Training auf 4 Tage/Woche reduzieren müssen. Sie nehmen seit eininigen Jahren weiter an kürzeren Wettkämpfen teil, mit natürlich „gewissen“ Leistungseinbußen.
UND →  sie planen nun (doch) wieder, an Marathon-Läufen teil zu nehmen. Der frühere Ehrgeiz ist noch vorhanden, die Leistung soll dann auch „stimmen“!

(5)   Die folgenden Pläne zeigen, wie der Wiedereinstieg mit …

Zielzeiten von 2:30+ / 2:45/ 3:00 und 3:30 +  möglich sein kann! Und wie zudem sogar die Unterdistanzen durch entsprechend optimierte Trainingsinhalte in der Sommersaison wieder verbessert werden!
Die Pläne machen deutlich, dass a) bezüglich der Tagesumfänge und b) bei den Intensitäten gegenüber „früher“ umgedacht werden muss!
Die/der an hohe Umfänge gewohnte Läufer*in wird verstärkt an der Intensität  (zB Tempo-Einheiten), die/der Läufer*in mit früheren Vorlieben/ Stärken auf Unterdistanzen an deutlich erhöhten long-jog-Umfängen arbeiten müssen!
* Ihr könnt die PDFs u.a. downloaden, scrollen und  „in-sich-scrollen“ sowie als Vollbild direkt auf dieser Seite betrachten *
Ladezeit:  10 sec, was ich zu entschuldigen bitte!

A
   Marathon:   10-Wochen-Pläne  ⇒    frei einsetzbar/
nicht mit Wettkampfterminen verknüpft!
     
B   Unterdistanzen  verbessern   ⇒   4 – Wochen  oder   8 – Wochen – Rhythmus
     
C   Hügeltraining ⇒   Dauer: 4 – 8 Wochen →  individuell den Plänen  oder  B  vorschaltbar
      

(6)   … und diese „Bedenken“ werden Euch möglicherweise schon beim „Überfliegen“ der Pläne aufkommen …

a)       Q:  „Bei aller Individualität,  die zwar die Trainingsmethodik anschaulicher macht:  Ich fühle mich beim Lesen der unzähligen 
                   ∅-,  %- und u/o- Angaben etwas irritiert … “ 
       AW:   Diese Komplexität und Diversität ist schlichtweg dem Thema geschuldet:   * Kompakt-Training *
             Jedem Einzelplan sind Bemerkungen und Zeichenerklärungen zugeordnet
            Trainingspläne, wie hier, sind aufgrund ihrer Flexibilität auch entsprechend ausführbar:   Sie sollen und dürfen nicht
            sklavisch genau „abgeleistet“ werden ⇒
            (* Der Mensch ist keine Maschine *) 1.  Sie sind einfach  abänderbar (was  auch gelegentlich angemerkt wird)
            2.   Alternativmöglichkeiten sind immer gegeben und im Sinne des Trainingserfolgs natürlich  erwünscht

  b)     Q:  „Die Tempoangaben bei Intervallen oder Wiederholungsläufen scheinen mir in einigen Fällen doch sehr schnell …!

       AW:   Es ist immer angegeben, welches  Trainingsmittel  jeweils angesprochen werden soll,  zB  eine so genannte 
            „VO²max“ – Belastung (maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit)
                   unter Belastung)   wie  1000m-Intervalle/ 200-400m Pausen/ 10km-∅ Tempo     oder ein
             „reines“ Tempotraining in Form von Wiederholungsläufen in Deinem 5000m-WK-Tempo (zB 600m/ bis zu 15x/
             Pausen v. ca. 5′  bis zur 90%-gen Erholung)    oder   als weitere Variante  ⇒ 

            Tempotraining  auf Basis  *1500m-WK-Ø*  (bis zu 10x 200m-Tempoabschnitte/lange 6-8′ Gehpausen)

Im Übrigen sind die Tempoangaben immer entsprechend der individuellen PBs zu sehen und sollen ggflls. leicht angepasst werden!   ⇒

Lass Dir Deine Trainings- und WK-Zeiten  hier berechnen

 

***  Bleibt gesund  ***

          10/ 2020 (inmitten der Corona-Pandemie)

 

 

 

 

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Leichtathletische Laufdistanzen (4) → der Marathon | Udo’s Sports Essays

(sorgfältige) Lesezeit:   8 min  (ohne PDFs!)

 

Mein neues Thema …

innerhalb meiner Reihe   Leichtathletische Laufdistanzen (4)   in diesem Artikel ist der

                                                 * Marathonlauf *

Im Gegensatz zu meinen früheren Abhandlungen dieser Serie hast Du die Möglichkeit, Dich mit  einem(r)  kompletten

                * Jahresplan(ung)  und  ( „moderner“ → )  dem  Blocktraining *

„auseinander zu setzen“ …

Jahresplan ist im Grunde nicht ganz treffend, da es sich um eine grobe Planung handelt, die Dir als Aktiver die Aufgabe stellt: „Wie erreiche ich das Maximum meiner Leistungsfähigkeit, wenn ich …?“

Ja … wenn Du –  und das hat  vermutlich die Mehrheit der Marathonläufer an einem Saisonende als Nahziel  – zwei erfolgreiche Marathons im (gleichen) Jahr laufen möchtest –  einen im Frühjahr, den zweiten im Herbst.

Dir ist es bisher im Grunde ganz gut gelungen, auf diese beiden Wettkampf-Ziele hin zu planen .. aber:  Du wirst das Gefühl nicht los:  In den Sommermonaten wäre ebenfalls eine gewisse „Richtschnur“ nützlich.  Teile Dein Trainingsjahr doch in 3 Blöcke ein  – auch bekannt unter Bezeichnungen wie Dreifach-Periodisierung oder Blocktraining … hast Du doch darüber gehört bzw Du bist gut informiert …

eine deutliche  …

*Verbesserung Deiner  Marathon-Bestzeit *

ist ab einem bestimmten Zeitpunkt nur (noch) im Zuge einer *Verbesserung Deiner Unterdistanz* – Ergebnisse möglich.

Genau an diesem Punkt setzen meine Überlegungen an:  Wie ist es umsetzbar, „zwischen“ den beiden Marathons innerhalb von etwa 10 bis 12 Wochen das Training so umzustellen, dass  a.  der gewünschte Effekt einer Verbesserung der Grundschnelligkeit herbei geführt werden kann und  b.  es erreicht werden kann, dass  innerhalb von nur weiteren 10 Wochen  die erneute trainingsmäßige Umstellung gelingt, einen starken Herbst-Marathon zu „zaubern“

Derartige Ziele haben natürlich nichts mit Zauberei zu tun! Die Schlüsselworte lauten:

Doppel-Periodisierung/ Dreifach-Periodisierung/ Blocktraining.                                                                                    

Einige Worte zu den Methoden:  1.  Die Vorbereitung zum

Frühjahrs-Marathon                                       

läuft  ab November  sehr „ruhig“ an, ganz im Einklang mit der kalten und nassen Jahreszeit. Du wirst, ganz nebenbei und falls gewünscht, auf Zwischenziele wie Teilnahme an Crossläufen, Winterläufen oder an einem Silvester- oder Neujahrslauf vorbereitet.

Ab Januar beginnt successive eine Umfangserhöhung mit bis zu drei   * Überdistanz-Läufen *  6-4 Wochen vor dem Marathon. Intensität ist aber nötig und entsprechende Einheiten finden ausreichend Berücksichtigung in den Plänen.

2.   damit der Übergang in die  * Unterdistanz-Periode * gelingt, folgt Deinem Frühjahrs-Marathon eine 2- bis 3-wöchige Regenerations-Phase … Das eigentliche Intensiv-Spezialtraing ist angelehnt an das der Kurz-Langstreckler und sehr anspruchsvoll –  wobei immer wieder kurze Regenerations-Phasen eingestreut werden. In den Plan eingearbeitet sind 2-3 Wettkämpfe ab 5000m bis maximal 15km. →  Sei vorbereitet:  Dieses Training macht Dich schneller!

3.  mit diesem „neuen Körper- Gefühl“ geht’s ab spätestens Anfang August in die  * Vorbereitungsphase *  zu Deinem Herbst-Marathon. Die Trainingsmethode ist etwas anders ausgelegt:  a.  lange Läufe wird es ausreichend geben, jedoch ist  b.   der Durchschnitts-km-Umfang geringer. Die Gesamt-Intensität ist nun deutlich höher:  „Erleichtert“ hat dieses definitiv das Intensiv-Training im Block davor!

Über die folgenden Pläne →   Praktischerweise sind diese als PDFs in den fließenden Text integriert und erlauben durch „einfachen Klick“ den Aufruf von Folgeseiten. Ihre Zuordnung erfolgt gemäß der oben beschriebenen Periodisierung/ Blöcke, und:  Wenn Du in eine der folgenden Kategorien „gehörst“:  optimal!   Im anderen Fall nutze bitte einen link zu einem Umrechnungstool (weiter unten)

2:30 & 2:45  (10k: 32:00 & 35:00)/  3:00 & 3:45 (10k: 38:00 & 47:00)  sowie ein Plan für Zielzeit 3:30 (nur Marathontraining), dazu ein Plan für „Verzweifelte“ unter Euch.

 

Zeichenerklärung ⇒  anwendbar für die folgenden PDFs

 

Du wirst schnell feststellen, dass beim „Rüberfahren“ mit dem curser auf ein beliebiges PDF am unteren Rand  der jeweils 1. Seite  eine schwarze Leiste sichtbar wird, über die Du weitere Seiten des jeweiligen Dokuments aufrufen kannst

   

       Die 3 Blöcke & ihr Inhalt

A   Winteraufbautraining

B   Unterdistanz-Periode

In den 70ern

  Direkt-Vorbereitung  Herbst-Marathon

     

      A   Block →  Winter-Aufbau  ⇒  Leichtathletische Laufdistanzen (4)

→  Dein persönliches Ziel Teilnahme an einem Frühjahrs-Marathon … und  das  *vorzugsweise*   in einer PB!                   
                                              Fahrplan:
 
* Mitte Okt – Ende Dezember *
 
„Neu-Aufbau“ in Form (nach einer 2-Wo-Regeneration) von „km-Sammeln“ in unterschiedlichen Trainings-Tempi, Belastungen (leicht bis mäßig) innerhalb von  Fahrtspielen     
Zwischenziel:  Teilnahmen an Cross-Läufen, Winterläufen und am Silvester-/Neujahrslauf
kein gesondertes Training deshalb (es sei denn, Du hast  besondere Ambitionen,  zB  während der Cross-Saison (ent’l auch Hallen-Saison).                                                                                                                                                                                                 
* Ab  (spätestens Mitte) Januar *
Beginn der 10-12-wöchigen  Direkt-Vorbereitung  *Frühjahrs-Marathon*
Wettkämpfe:   1-2, Cross-Läufe, (Winter-)Lauf-Serien o.ä. → aus dem vollen Training heraus!
Achtung!  Das Training während dieser Periode ist zu 85% umfangs- orientiert!
                           
               
               Pläne →   
2:30/ 2:45     
                   
3:00/ 3:45 

 


3:30
 (Saison-unabhängig)   

     

      B   Block →  Unterdistanz-Periode    

→  Dein persönliches Ziel   →  die notwendige (!)  Verbesserung Deiner Unterdistanz-Zeiten
Beginn:   ab Mitte April/Anfang Mai  (d.h.: nach Deinem Frühjahrs-Marathon)
      → Regeneration  →   allmähliches Übergehen in die etwa   * 10-wöchige Intensiv-Trainingsphase
 Wettkämpfe: 1-2  „aus dem vollen Training“ (5000m/10km)→  1-2  am Ende der Trainings-Periode (Anfang/Mitte Juli) → 5000m!
      →   angelehnt an das Training der Kurzlangstreckler  → komprimiert/optimiert wegen Kürze der Periode

                 Pläne →   Leichtathletische Laufdistanzen (4) – Der Marathon

2:30/ 2:45    
 Sehr detailliert im browser sicher aufrufbar, daher möglicherweise nicht auf Deinem smartphone (bitte testen)
3:00/ 3:45   

 

! Kein passender Plan für Dich?  Lass Dir Deine Trainings- und WK-Zeiten hier berechnen !

 

      C   Block →  Periode  *Herbst-Marathon*

→  Dein persönliches Ziel   →  Teilnahme an einem   * Herbst-Marathon *

Beginn:     → ab  Mitte Juli/Anfang August                                                                                                                                                                                         Intensitäts-lastiges Marathon-Training 
35-40%  an der  aeroben-anaeroben  Schwelle                                                                                                                                                         davon  →    75% vorzugsweise  im oder  leicht unter  geplantem Marathon∅
Dies könnte für Dich evnt’l interessant sein  →   nach „Durchlaufen“ aller 3 Vorbereitungsperioden wirst Du leicht in der Lage sein und auswerten können, welche Art von Vorbereitung für Dich persönlich die Optimalere gewesen ist:  das Umfangstraining im Frühjahr oder aber das mehr Intensität-lastige Training für den Herbst-Marathon!

                 Pläne →   Leichtathletische Laufdistanzen (4)  Herbstmarathon

2:30/ 2:45  
Der Fokus liegt hier auf einem detaillierten Trainingsablauf  *Grundschnelligkeits-boosting*, im browser abrufbar                       
Im FOLGENDEN ein passender Count-down


3:00/ 3:45 

   

 


3:30
 
(Saison-unabhängig)

*frustriert* →  2 Alternativen (Saison-unabhängig)
1978

 

 

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Leichtathletische Laufstrecken (3) ⇒ Straßenläufe (bis zum Halb-Marathon)

Lesezeit ⇒  3 min. (bis A-D ⇒ Pläne)
Eine längerfristige Planung eines Halb-Marathons   – wie es ein geradliniger&kluger Saisonaufbau erreichen kann –  wird immer einen enormen Leistungsschub auf den  *kürzeren Langstrecken (5-15km)*   nach sich ziehen ⇒  ein – wie in diesem Artikel beschrieben – natürlich gewollter „Effekt“!
Aktualisierung am 28.07. 2024, siehe weiter unten
In *Teil III*  meiner Reihe  *Leichtathletische Laufstrecken*  könnt Ihr Euch in diesem Zusammenhang über den

Straßenlauf 

Straßenläufer

  sowie über ihr spezifisches  Training  umfassend informieren.

Die unten als PDFs  Pläne sind zwar speziell für 31′- & 36′  bzw  für 50′ – & 55′-Läufer*innen geschrieben (bezogen auf 10000m-Zeiten) … selbstverständlich sind  Läufer mit PBs „dazwischen“  u/o  mit Zeiten  „langsamer“ als 55′ nicht „ausgesperrt“!  Die Pläne sind problemlos um- oder abänderbar, wozu  * https://www.pacerechner.de/ *  gute Hilfe leistet.

Wer wird hier herein schauen und ihre/ seine theoretischen Kenntnisse bezüglich …

*Jahresaufbau&Planung*   *Saison-Einteilung*   *Trainingsmethoden&Trainingsmittel*   ihre korrekte  *Zuordnung&Anwendung*   *Fortschritte erkennen &optimieren* …   erweitern wollen?

Du bist ein*e „gestandene(r)“ Bahnläufer*in (und willst zumindest gelegentlich „auf die Straße“ wechseln)  

oder aber

Du warst „von Beginn an“ Straßenläufer … Du bist (kein „blutiger“) Anfänger und willst jetzt mehr als „nur“ joggen?

Und –   auch als Quereinsteiger mit „Ausdauerprofil“  (ehemaliger Boxer, Ruderer, Hand-und Fußballer etc) wirst Du von den folgenden Info’s und Trainingsplänen nur profitieren!
Triathleten&Duathleten werden nützliche Erkenntnisse gewinnen. Sie müssen natürlich  – das bringt ihr Sport mit sich –   hier anzuwendende Trainingsmittel korrekt-sinnvoll in ihr Gesamttraining  integrieren!

Was eigentlich vermisst Du, wenn Du im Netz nach  *Straßenlauf/Straßentraining*  suchst?

Ganz klar:   Spezifische und einfach erklärte und genauso einfach anwendbare Methoden, sich auf die Besonderheiten eines Straßenlauf-Wettkampfes vorbereiten zu können.
Events auf der Straße sind zu 50%  nicht „topf-eben“! Typischerweiese kannst Du davon ausgehen, dass Du eine profilierte und häufig sogar eine sehr profilierte Strecke vorfinden wirst …
Die/der Läufer*in muss lernen, mit diesen Gegebenheiten umzugehen … und dies besser und besser, um gute Resultate und Platzierungen zu erreichen (Persönliche oder auch „außergewöhnliche“ Erfolge benötigen zuweilen mehrere Jahre und stellen sich oft erst nach gemachten Fehlern oder Versäumnissen ein).

Wie aber bereitest Du Dich zweckmäßig …

und Ziel führend vor, wenn es darum geht, möglichst bald …
 …  „nie endende“ lange Anstiege oder steile „Stiche“ ohne größeren Kraftverschleiß zu überwinden  UND –  fast noch problematischer –  wie meistert man die garantiert folgenden Bergabstrecken, ohne die Oberschenkelmuskulatur für die weiteren km zu „de-aktivieren“?
Kanntest Du bisher das „veränderte“ Muskelgefühl, das aufgrund verschiedener Straßenbeläge spürbar werden kann … ?
Das sind Fragestellungen, die durch  – auch in dieser Hinsicht –  Ziel gerichtetes Training beantwortet werden …

Meine *Ganz-Jahres-Planung* gliedert sich, wie allgemein üblich, in Trainingsabschnitte/Saison-Abschnitte

Die Pläne sind entsprechend zugeordnet und dies zusätzlich unterschiedlich nach Leistungsklassen (wie oben deutlich gemacht).
A   Vorbereitungs-Periode I     ab etwa Mitte Okober bis Ende Januar     Die km-Umfänge steigern sich allmählich –   wobei zu ca. 85% aerob gelaufen wird
Aktualisierung 28.07. 2024:  A   Die Pläne „Februar  bis  Ende März“ erscheinen lediglich unter B,  d.h. zusammengefasst ab Nov und getrennt für 30-min-  und  50 min-Läufer/innen — Im Oktober bis etwa Mitte November kann individuell, je nach Saisonschluss, regenerativ trainiert werden!     B   Auf einigen PDFs                 s c h e i n e n  die Seiten 5-9 zu fehlen. Das hat sich als ein „bug“ heraus gestellt, denn aus den betroffenen PDFs ist zu ersehen, dass  a)  die km-Umfänge mit ab  xx  km  bis  yy  km  ausgewiesen wurden und   b)  an gewissen Tagen ab Januar 2x pro Tag gelaufen wird sowie an anderern Tagen in jeder 2. Woche das Training unterschiedlich sein soll

 

B   Vorbereitungs-Periode II  —  Januar bis Ende März  In dieser Periode: Beginn eines Hügeltrainings (2-3x/Woche)  – eingebettet in ein  *Dauerlaufprogramm mit leicht erhöhtem  km-Umfang  UND  – aufgrund der Hügel-Einheiten –  erhöht sich auch der an-aerobe Anteil auf ca. 30%road competitions in the mid 70s I

Kategorie  * 31’/ 36′  *  

Kategorie  * 50’/ 55′  *  

C   „Unterdistanz-Periode  —   April  bis  etwa Mitte Juli  
Dieser Zyklus dient der Entwicklung und Verbeserung Deiner PBs auf den kurzen Straßenstrecken  – 5 km – 10 km – 15 km  —  Das Training ist sehr intensitäts-lastig und bis zu 40% anaerob bei bestimmten Einheiten. Der km-Umfang geht etwa um 20% zurück.
Kategorie  * 31’/ 36′  *  

Kategorie  * 50’/ 55′  *  

  Periode einer gezielten HM (Halb-Marathon) – Vorbereitung   Mitte Juli  bis  Mitte Oktober  
Ziel:  HM – PB ab Anfang Oktober  plus  1-2  Vorbereitungs (Test)- Wettkämpfe
Das Training wird umgestellt auf  a.  30% höhere Umfänge    b.  nur noch ca. 10% an-aerob     Diesem Zyklus geht (bei Bedarf) eine 14-tägigige Regeneration voraus!
Kategorie  * 31’/ 36′  *  

Kategorie  * 50’/ 55′  *  

Öffne  -je nach individuellem Bedarf –  die jeweiligen PDFs, speichere sie ab und drucke sie Dir  eventuell aus.
Viel Ehrgeiz, Spaß und Erfolg!
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Leichtathletische Laufstrecken (2) ⇒ 5000m&10000m-Bahnläufer * Trainingskonzepte zum Verlieben *

* Lesedauer max.:  3 min.
Im Zuge meiner Artikel-Reihe  *Leichtathletische Laufstrecken*  befasst sich der folgende neueste blog von mir mit der Kategorie der

5000m&10000m-Bahnläufer

Sportler mit folgendem Leistungs-Niveau …

… sind eingeladen, einen Blick in meine gleich folgenden Trainingspläne zu werfen und diese  – bei Gefallen –  abzuspeichern und sich ggflls. auszudrucken.:
5000m&10000m-Bahnläufer
14:40/31:00  oder  17:00/35:30  und  18:30+/ 38:30+

Welche Eigenschaften vereinen diese Langstreckler/innen in sich …?

Kann man bei dem eben genannten Leistungs-Niveau bereits mit den Noten  *gut*  oder  gar  *sehr gut?  arbeiten?
Man kann das so definieren:
Die junge noch entwicklungsfähige Läuferin der Junioren-Klasse bzw der junge 19- oder 20-jährige männliche Läufer mit den zuerst aufgeführten Wettkampfzeiten verdienen sich mit diesen Ergebnissen ein „sehr gut“! Gleiches gilt für den Altersklassenläufer, der Jahre lang diesen Leistungsstand in der Lage war zu halten!
Zuletzt genannte Zeiten (17′ bzw 18:30) sind auf der Ebene der Altersklassen durchaus als „gut“ einzustufen. Und, welche Läufer/innen, die nicht diesen Kategorien zuzuordnen sind, haben nicht Natur gemäß das Ziel, sich doch noch zu verbessern, obwohl sie/er vllt. schon 5 Jahre stagniert? Möglicherweise hat sie/er in der Zeit lediglich falsch trainiert (zu wenig, zu viel, keine Zielrichtung, zu häufige Wettkämpfe etc) … Das Zauberwort *Diversität* spielt in solchen Fällen eine gewichtige Rolle, wenn das Setzen neuer Reize beachtet wird.

Talent und Veranlagung liegen gar nicht so weit auseinander …

gelegentlich im Falle der 5000m&10000m-Bahnläufer  schwieriger zu definieren, als bei den Läufern der kürzeren Kategorien.

Ein talentierter oder „nur“ zu guten Leistungen Veranlagter muss für seine sportliche Zukunft gar nicht „versprechen“,  die oder die außergewöhnliche Zeit erreichen zu können…  Dazu gehört noch Einiges mehr als lediglich hartes und unermüdliches Training.
Man kennt die trainings-methodischen Begriffe wie
  • VO2max
  • Laktatschwelle             dunes training by P.Cerutty
  • Tempo-Ausdauer

um nur die gebräuchlichsten zu nennen. Und über Muskelfaser-Eigenschaften wissen die meisten überdurchschnittlichen Läufer/innen bekanntermaßen gut Bescheid.

Nun aber zum Hauptanlass Deines Besuchs hier …  meine *Trainings-Pläne*

Meine kurze Charakterisierung/ Zuordnung der Pläne
Die Pläne sind jeweils der entsprechenden Saison zugeordnet. Sie sind also nicht Woche für Woche durchnumeriert! Jeder Gesamt-Plan besteht immer aus mindestens 2 Teilen: a)  für eine „reguläre“ Woche,  b) für 1 Regenerations-Woche und c) ggflls. für 1 Wettkampfwoche
Zudem sind sie  mehrheitlich Intensitäts-dominanter als Umfangs-betont. Der km-Umfang hat bis einschließlich März die Oberhand. In diesem Zeitraum werden die harten anäroben Belastungen sowie die Wettkämpfe durch *Hügeltraining* aller Art vorbereitet.
Ab April   – also bereits in der Vorsaison –  werden die künftig geplanten WK-Tempi nach und nach durch vielerlei geeignete Trainingsmodi antrainiert … wie? Das kannst Du nachfolgend nachlesen …
Reg-Periode:  Mitte 09 – 10   →   körperlich/mentale/ gesundheitliche Erholung nach einer strapaziösen Saison     ⇒   

V-Periode I:   Nov&Dez→   ruhiges Laufen/vorwiegend  aerob/ succ. Umfangssteigerungen     ⇒  

V-Periode II:   Jan&Feb&Mä   →   leichte Umf.-Steig./  2 TE/Wo:  stark anaerobes Hügeltraining    ⇒       

Vorsaison:   April&Mai →   Tempoarbeit (noch nicht speziell) ersetzt Hügeltraining    ⇒                      

Wettkampf-Saison:   06-Mitte 09→  geringerere DL-Umfänge/ deutlich höhere Intensitäten/ WK-spez. Tempo-Arbeit    ⇒       

 

Und nun  –   nachdem Du die für Dich relevanten Trainingspläne gelesen hast und sie Dir gefallen  …

  • Du wirst während der VPn an Wettkämpfen teilnehmen, zB an der Cross-Saison  → hole Dir Anregungen im Plan VP II   – Hügeltraining! Für diese Zwischen-Saison solltest Du etwas umstellen, sofern Du gewisse Erfolge im Auge hast. Ansonsten kannst Du das „aus dem vollen Training heraus“ machen, wie auch andere geplante WKe in einer der VPn  (Reg-Woche nutzen!)
  • Du siehst: die Leistungsspektren liegen von … bis, d.h. die Trainingszeiten für Tempoläufe/Intervalle beziehen sich jeweils auf die „schnellste PB“  der jeweiligen Stufe.  Mit dem tool https://www.pacerechner.de/  kannst Du Dir DEINE Zeiten ausrechnen lassen
  • Du planst eine Zwischen-Saison, um auf einen 2. Höhepunkt hin zu arbeiten  ⇒ 

  • Falls es Dich interessiert:  über ein („etwas anderes“) 5000m-Training lies bitte hier ⇒  Der 5000m&10km-Läufer&sein ihm *unbekanntes Potential* — Trainingsmuster&Leistungsumsetzung *Jahresverlauf*     und darauf aufbauend
  • Salinen Tempotraining
  • Deine PBs „reichen“ zZt nicht:  nicht schlimm → anhand des 18:30-Plan kannst Du –  unter Abänderung Deiner Umfänge zB (bis 20:00/5k m.E. nicht nötig!)  – mit o.g. tool arbeiten

 

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Leichtathletische Laufstrecken (1)die Mittelstrecke ⇒ 10 Trainingsmittel *wann&wie&in welchem Trainingszyklus?

Der typische Mittelstreckler   —   ist er noch Sprinter  oder  schon Langstreckler?

Um Verwechselungen auszuschließen: es geht um   Leichtathletische Laufstrecken  und im Besonderen um die Kategorie der 800 m-1500 m-Läufer

Die korrekteste Antwort: Er ist von den Anlagen gesehen („fast-twitch“ oder „slow-twitch“ Muskel-Faser-Zusammensetzung) dem Einem oder dem Anderen „näher“!
So findet man fast ausnahmslos unter den 800m-Spezialisten Läufer, die „von der 400m-Strecke (sogar noch kürzer) kommen“  bzw  bei deren 1500m-Kollegen solche, die auf der 5000m (3000m) – Strecke beheimatet waren (oder noch sind) und erkannt haben, dass ihr Potenzial auf der Mittelstrecke liegt.
Ich möchte aber in diesem Artikel über den Mittelstreckler mit PB auf  „Landesniveau“ sprechen. Dieser ist in der Regel kein Spezialist und läuft im Wettkampf beide Strecken gleichermaßen. Er mag zwar seine Vorlieben ausleben wollen und tendiert mehr in die oder die andere Richtung, läuft zB in der Vorbereitungperiode gerne 400m-Tests oder aber 3000m (oder sogar 50000m), trainiert aber zu einem großen Teil das gleiche oder ein ähnliches Programm mit Focus auf die jeweiligen Wettkämpfe.

Das Thema dieses Artikels lautet  … 10 Trainingsmittel für den …

 1:58 (800m) – Läufer   sowie   den 4:00 (1500m) – Läufer  ⇒ die meist angeboten Mittelstrecken  Kat.  *Leichtathletische Laufstrecken*

Es gibt sicher einige mehr, man kann Programme auch straffen oder vereinfacht entwickeln … dieses ist mE die optimale Mischung, da ein gutes Mittelstreckentraining  doch sehr komplex sein kann 
In zwei Abschnitten erhält der Sportler dort Einblicke, wie
  • Trainingsmittel optimal innerhalb eines Trainingsjahres  u n d  innerhalb der einzelnen Trainingszyklen eingesetzt werden können/sollten
  • Trainingsmittel „formuliert“ werden, d.h. wie das jeweils zugeordnete Training gestaltet werden kann oder muss
  • eine typische Trainingswoche in jeder der Zyklen aussehen kann (siehe unter „Trainingsbeispiele“)

 

Fähigkeiten des Läufers …

… die in verschiedenster Form entwickelt werden …
  • VO2Max   ⇒   Fähigkeit der „Maximalen Sauerstoffaufnahme“   Wird diese verbessert, kann der Organismus mit jetzt mehr bereitstellbarer Sauerstoffmenge bei gleichbleibender Belastung höhere Leistungen erzielen
  • Schnelligkeits-Ausdauer   ⇒   Fähigkeit, ein vorgegebenes Tempo möglichst lange aufrecht zu erhalten   Für Mittelstreckler, insbesondere den 800m-Läufer, bedeutet das, mit geeigneten Mitteln, die individuelle 400m-BL zu verbessern
  • Spezielle Ausdauer   ⇒   ist die zu erwerbende Tempo-Ausdauer für die Spezialstrecke(n) des Läufers
  • Schnelligkeit   ⇒   ist die a) Sprintfähigkeit  – sie ist ererbt aufgrund der vorhandenen Anzahl der so genannten „fast-twitch“-Muskelfasern in der Muskelstruktur. Eine Erhöhung ist, auch durch Training, nicht möglich, jedoch das Entwickeln der Fähigkeit   b) das individuelle Sprinttempo möglichst lange aufrecht zu erhalten
Hilfe! Ich habe vermutlich nicht die ausreichende „Grundschnelligkeit“ für diese Leistungen …
sollte ich von vorne herein die langen Strecken trainieren, eigentlich macht mir die Mittelstrecke mehr Spaß … ?
AW:   Hast Du während Deiner aktiven Zeit als Läufer/evntll als Mehrkämpfer Deine Sprintfähigkeiten bereits „ausgereizt“ und bist  n i c h t  in der Lage, die 100m in 12,2 bis 11,8“  zu laufen  – nötig für 54 bis 52 “  für die 400m-Strecke –  wirst Du besser für die kurzen Bahn-Langstrecken geeignet sein.
Sieh´ Dir diese Gegenüberstellung an und beurteile, was Dir möglich sein könnte. Die Zahlen sprechen für sich.
Starke Tempo-Ausdauer-Fähigkeiten
  • 100m:   12,2“      400m:  0:55
  • 800m:  1:58       1500m:  3:56

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Schwach ausgebildete Tempo-Ausdauer-Fähigkeiten

  • 100m:   11,8“        400m:  0:53
  • 800m:  1:59        1500m:  4:05

 

Trainingsbeispiele   –  für jeweils eine Vorbereitungsperiode/1 typische Woche (ohne WK)/ Wochen mit integriertem WK/ Regenerations-Woche  

Zeiträume:        15.9.  bis    31.3.      

                              ab 1.4.  bis   1.9/15.9     ⇒  

Willst Du mehr über * außergewöhnliche jedoch seit Jahr und Tag unter Fachleuten anerkannte  Methoden *   erfahren, die sich nicht nur die Bahn-Langsreckler zu eigen machen, wie ich in meinem eigenen Beitrag hier schrieb …? (sehr umfangreich! Auf Seite 2:  „Hügeltraining&Verwandtes“)

Was macht übrigens der „Spitzenläufer“ oder der Kaderathlet trainingsmäßig anders?

  • hohes Talent  –  hohes Sprintvermögen  –  starke mentale und charakterliche Fähigkeiten und ein stabiles soziales Umfeld  begünstigen mehr optimalstes und Ziel gerichtetes Training!
  • Förderung bereits im Jugend-B Bereich/Förderung auf Landes- und Bundesebene beinhaltet nicht nur das rein Sportliche, sondern es wird auf Studium/Beruf/Ausbildung ein (hohes) Augenmerk gerichtet
  • Sportler haben ständigen Zugang zu technischen Hilfsmitteln i.V.m. Analyse, Auswertung und Korektur von komplexen Abläufen incl. Sport-medizischer Betreuung etc
Mein (ernst zu nehmender!) Hinweis:   Kopiere niemals die kompletten Trainingspläne von Top-Athleten, männlich wie (jawohl!) auch die deren weiblichen „Kolleginnen“!
Foto-Nachweis:  
bb.heute.de & RIAN_archive
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24 Wochen ⇒ Marathon-Formaufbau *10 Wo ⇒ speed f. 5/10km *ab Juli ⇒ *trails … laufen&genießen

Ein sportliches Hallo an alle Langstreckenläufer*innen!

Du bist Langstreckler*in und Schwerpunkt mäßig Marathonläufer*in …

… mit Charisma und Erfahrung, so zu sagen ein*e „läuferische*r“ Querdenker*in!
Aber vorweg: Dieser Artikel beleuchtet nicht nur einen langfristigen (= allmählichen) Marathon-Formaufbau, sondern er geht weiter und ermittelt den nicht ganz einfach Schritt zu einer 2. Saison mit kurzen Langstrecken (Bahn/Straße). Diese soll einen Schub in Richtung Unterdistanzschnelligkeit erreichen, ganz im Sinne eines noch besseren Marathons, zB im nächsten Frühjahr. Das Jahr wird dann mit einer (vorwiegend) regenerativen „Trail-Periode“ geschlossen …
Das zeigt sich auch in Deiner ausgeprägten Antipathie gegen vorgegebene Puls- und Laktatwerte und gegen das (meiste) Wissenschaftliche.
Deine Prämisse: Erfahrungen nutzen und nach Gefühl trainieren, Umfänge selber steuern dürfen …
Du möchtest Deine …

… PBs auch auf den „kurzen Langstrecken“ …

… natürlich noch etwas steigern, ohne dafür nach (eintönigen) „Flachstrecken“ suchen zu müssen.
Du hasst zudem Intervalltraining in Sekunden-Genauigkeit!
*Du suchst lediglich einen „alternativen“ Plan für Deinen nächsten Frühjahrs-Marathon? Ideal! Unter „Saison I“ kannst Du Dich informieren und die Pläne für Dich (je nach eigener Leistungsstärke) abspeichern. Alles Andere hier kannst Du getrost weglassen, um ab Mai „Deine eigenen Wege“ zu gehen.
Entschuldigung …! Ich spreche mit diesem Artikel alle erfahrenen Sportler*innen an, so zB 42:00 min „Zehntausender“/3:15h Marathonies,  aber die große Gruppe der 60:00+/4h+ Marathonies gleichermaßen. Meine weiter unten folgenden Pläne unterscheiden sich in A und                                                                                                 

Öffne einfach die PDFs im Bereich der entsprechenden Saisonzuordung

Geh´ doch ganz andere (läuferische) Wege …

… denn das Laufen, sein Training und seine Wettkämpfe sollen Dir eine Portion Spaß, Unterhaltung und Erlebnisse bieten!
Und genau das suchst Du im Spätsommer auch bei den jetzt vielfach angebotenen trail-events im Mittel- und Hochgebirge.
Als Naturenthusiast heißt es für Dich:
„Besiege die Naturgewalten in der Umgebung vergessener Landschaften“

E i n e  Saison kann nicht lang genug sein für Deine Planungen

… aber wie könnte diese aussehen?
Autor hatte da eine Idee … und „kreierte“ zum Einen den Begriff  *Langstrecken-Mehrkämpfer* und teilt zum Anderen Deinen Laufkalender in …

… drei voneinander unabhängige *Jahres-Saison-Abschnitte*

Du brauchst danach nicht zu googlen … es gibt diese Bezeichnung „Langstrecken-Mehrkämfer“ (meines Wissens) bisher nicht!
Das Prinzip ist für Jeden relativ einfach in die Tat umzusetzen. So beinhalten
Saison  I     (5-5½ Monate)   eine Marathon „Langzeit“Vorbereitung
Saison  II    (2½-3 Monate)   eine „Tempo-&speed-boost Periode“ für Kurzlangstrecken-PBs
Saison  III   (ab 2 Monate)  eine „Genuss-Lauf-Periode“ ohne WK-Charakter

Saison I    Marathon-Vorbereitung …

Marathon-Formaufbau auf einen Frühjahrs-Marathon im Zeitraum Mitte März  bis  Ende April.

  • km-Aufbau  Oktober-Ende November
  • weitere Umfangssteigerungen mit integrierten 1-2 Test-Wettkämpfen bis Ende Januar
  • Ab Februar: Trainingsbelastungen nähern sich an die jeweiligen Wettkampf-ø-Zeiten an.
  • Je nach Termin des  (HauptWK)  Marathon:  1 weiterer vorgeschalteter Test-WK im Zeitraum bis Mitte/Ende April

        Falls Du etwas anders planst und eine Zeit von 3:30 angreifen möchtest … tausche einfach die Jahreszeiten!

     

hard work on a netherland beach
hardlopen op een nederlandse strand

 

       Saison  II   Tempo&speed-boosting

Salinen Tempotraining
Tempotraining neben Salinen

für Bestzeit-Vorbereitungen auf die „kurzen“ Langstrecken                *  5000 m -15000 m *

  • 3 Wochen Regeneration
  • 6-10 Wochen Spezial-Training
  • 3-5 Wettkämpfe

Weitere Anregungen kannst Du diesem Artikel von mir entnehmen …

        Saison  III   *Genusslauf-Periode      

„trail“-Training  zur Vorbereitung auf Naturläufe an den Küsten sowie auf Mittel-und Hochgebirgstrails
Zeitraum:   Mitte/Ende Juli  bis  Mitte/Ende Oktober
Dieser Zeitraum gilt der „Mentalen Regeneration“.  Daher ist es nicht vorgesehen, dass die gemeldeten events im Wettkampf-Charakter gelaufen werden!
 *Dieser sehr informative Artikel aus dem (europäischen) „Mutterland der trails“ als erste Orientierung ⇒  https://lauftipps.ch/trail-running/trailrunning/
Trail-Spezialisten sollten selbstverständlich ihr Augenmerk auf andere Trainingsinhalte/ andere Periodisierung legen!
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Du wirst möglicherweise sagen:  „Nichts Besonderes“!
  * Die Betonung liegt bei  Nein!
Im Prinzip kommt es darauf an, die verschiedenen Langstrecken und deren Anforderungen aufeinander abzustimmen.
Richtig gemacht, profitiert Deine Schneligkeitsentwicklung, nach der langen Marathon-Vorbereitung, von deren Inhalten. Du hast Deinen Organismus  innerhalb dieser Periode optimal für harte anärobe Belastungen  (Laufen unter Sauerstoff“mangel“) angepasst.
Umgekehrt betrachtet werden sich Deine Ausdauerfähigkeiten spätestens in der nächsten Saison aufgrund Deiner verbesserten „Grundschnelligkeit“ ebenfalls deutlich verbessern, d.h. Deine HM- und Marathonergebnisse können in den ersten Jahren eines solchen Trainings auf ein deutlich höheres Niveau  ansteigen.
UND:   War es nicht Deine Absicht, das Laufen ab sofort mehr genießen zu können?
               Dafür wird Saison III ganz sicher sorgen!

 

 

* Bildnachweise ⇒ flickr/Petzl-LaFouche & eigener Bestand

 

 

 

 

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Unter 50´/24:30 über 10/5km? Äußerst *effektiv* Ziel gerichtet trainieren!

50:00 über 10km bzw um die 24:30 min.  auf der selten angebotenen 5000m-Strecke bei Straßenläufen/Volksläufen …

…das sind Zeiten, die für einen Großteil der Sportler, die an offiziellen Leichtathletik-Wettkämpfen, sprich: an Straßen- und Volksläufen teilnehmen, nicht einfach „mal so“ zu unterbieten sind! – Vorweg genommen, lautet eine Prämisse:  Ziel gerichtet trainieren!
Läufer/innen dieser Leistungskategorie haben in der Regel bereits einige Jahre Lauferfahrung, und das häufig, wenn sie als „Oldie“ dem Laufen treu geblieben sind und jetzt mit 55 Jahren oder häufig noch wesentlich älter, diese für jüngere Sportler noch zu durchbrechende Barriere quasi als „Indikator“ für die aktuell noch mögliche Leistungsfähigkeit“ betrachten.
So oder so, die Hürde ist vorhanden und vergleichbar mit der 4h-Barriere über die Marathonstrecke  (sorry, Du hast diese längst durchbrochen und peilst die 3:30 h an: dann guck´mal hier …).
Das ist allerdings das einzige Vergleichskriterium, da das jeweilige Training ansonsten kaum Gemeinsamkeiten kennt.

Da hab´ ich doch erst vor einigen Tagen … ein typisches „Fachgespräch“ …

 … unter zwei Läufern mitbekommen — und einer der Beiden hatte offenbar eine Menge an Beratungs- und Trainingspraxisbedarf, wie  sich bald herausstellen sollte.
Speichere Dir  (falls Du Interesse hast)  einfach meinen  (bloßen)  Rahmenplan 
 
als PDF ab   – die jeweiligen detallierten Ausführungen zu den einzelnen Trainingselementen erkennst Du innerhalb des Textes als  PDFlink ,  genieße dann das durchaus informative und kurzweilige „Fachgespräch“ … Findest Du Dich da sogar wieder, geht es Dir eventuell ähnlich wie unserem bedauernswerten Hein aus Ostfriesland?
H(ein) ist der eine Protagonist, ein gewisser  F(rerk)  der andere … der mit der Erfahrung aus vielen Volksläufen, der der durch seine väterlichen Eigenschaften unserem Hein einen gewaltigen „Anstoß“ gibt…
Den Ratschlag  * Ziel gerichtet trainieren *  hätte Letzterer viel eher befolgt, hätte er doch von irgend einer Seite Genaueres erfahren …

 

Ein „imaginäres Scenario“ … kurz nach einem Straßenlauf … irgendwo auf dem Parkplatz in seinem Auto:  Hein, 22 Jahre, Volksläufer mit ernsthaften Ambitionen auf eine sub 50´- Zeit über 10 km;  heute nach dem Lauf:  „Ein Häufchen Elend“ …

F:   Moin, Hein!   (zögert ein paar Sekunden…)  Alles gut?     H:  Oh! Moin, Frerk! (seufst)  Seh´ ich so aus?  (und zögert seinerseits, wartet ab … dann ⇒)  Ich glaub´,  ich fang´ wieder mit Boßeln an!     F:   Wie das?     H:  Hast Du das nicht mitgekriegt …?       F:   Was?  (überlegt …)  Meinst Du, dass Du Dich plötzlich verabschiedet hast? Was war los? War doch ´ne schöne Gruppe!   H:  Mir werden jedes Mal ab km 7 oder manchmal auch schon eher die Beine so richtig schwer …!  (verzweifelte Gestik)  Ich glaube, ich lass´ das Warmlaufen ganz weg, kostet nur Energie!     F:   So wie Du das machst, wird das wohl so sein! Du machst ja ´nen halben Wettkampf daraus!  (macht eine kurze Pause)  ´n paar Minuten ´rumtraben, ´n paar kurze Steigerungen, schon bist Du auf Betriebstemperatur! Reicht voll!    H:  Meinst Du?   F:  Versteh´ das nich falsch … aber machst Du Alles richtig im Training? Ich seh´  Dich fast jeden Tag von Eurem Haus loslaufen, in einem Tempo, als wenn der Teufel hinter Dir her ist. Nach einer Stunde kommst Du wieder, bist vollkommen tot, sodass ich manchmal drauf und dran bin, den Notruf zu rufen … (grinst fast mitleidig)     H:  Ich versteh´ das selber nich! Ich bin seit 2 Jahren dabei, die 50´ zu knacken … irgendwie pack ich das nich …  (schüttelt den Kopf, schmeißt die Laufschuhe in seine Tasche)  Dabei hab´ ich in der Zeit 15 kg abgespeckt, nützt alles nichts!     F:   Wie ich das auch schon gesehen hab´ bei Dir, wenn Du auf dem Platz Deine Runden bis zur Erschöpfung bolzt und von Runde zu Runde immer langsamer wirst …  (er bricht ab …)   H:  Das sieht vielleicht nur so krass aus … ich versuch´ immer, das Tempo so lange wie möglich zu halten. Das Tempo ist viel schneller, als ich für 50 min bräuchte! Ich denk´ mal, von Nichts kommt Nichts!     F:   Ja und Nein, Hein! Auch ein 50´-Läufer, wie wir Beide, muss ein klein bischen auch mit dem Kopf trainieren, entschuldige! Sonst läufst Du Dich im schlimmsten Fall zuschande!    H:  Wie meinst Du das? Ich mach sogar ab und zu Pausen, wenn es gar nicht mehr geht … (verzweifelte Gestiken folgen …)  Meistens einen Tag nach meinem Intervalltraining. Das mach ich dann genau so, wie der deutsche 10000m-Meister, wie heißt er noch gleich? 10x 1000m mit ganz kurzen Pausen, immer so um eine Minute mit etwas langsameren weiter laufen. Halte ich meist bis zum vierten, fünften Lauf durch, dann aber in 4:30 min ! Mache dann weiter, wie es eben geht. Hauptsache, ich schaff´ alle zehn. Irgendwann muss der Knoten doch platzen, und dann pack ich sogar die 45´.
 
Misserfolg                    junger Sportler ... sad                        Erfolg
       
Lerne     ⇒ ⇒  ⇒      Misserfolge  und  Enttäuschungen  schließen  unerwartete & bleibende  Erfolge  niemals  aus
F:   Nette Theorie, geht aber meist nicht auf. Besonders dann nicht, wenn Du an den übrigen Tagen auch noch dazu schnelle Dauerläufe bis zum Anschlag machst … (wirft richtig ernste Blicke in Richtung Hein).  Is´ doch so?   H:  Wie denn sonst! Im Wettkampf muss ich das doch auch …     F:   Ich weiss, Du kannst Kritik vertragen, dazu sind wir schon lange genug Arbeitskollegen und Nachbarn. Also … (sucht die richtigen Worte)  Du hattest mal über das Training von Jan Fitschen erzählt und hast ihn vermutlich kopiert, eh? Das ist ein absolutes no-go. Der hat auch mal angefangen, bestimmt aber nicht in der Weise. Hat wohl mit Sicherheit  auch ganz andere Voraussetzungen als wir … gibst Du mir Recht? (Hein kann darauf scheinbar nichts erwidern, Frerk macht eine Denkpause, dann …)  Ich hab´ ´nen Vorschlag, Hein. Ich nehm´ Dich mit zu unserem Gruppentraining, Du weißt schon: der Lauftreff am Stadion.     H:   Nee,nee! Vergiss das! ich bin ein absoluter Vereinsmuffel!     F:   Von solchen Leuten, die so eingestellt waren, haben wir in den Gruppen Einige. Die haben ganz schnell erkannt, dass Gemeinsamkeit zusammen schweisst, auch außerhalb des Trainings, wo wir so Einiges unternehmen. Aber das nur am Rande. Wir treffen uns drei mal, manchmal auch vier mal die Woche. Das Training fällt leichter, weil es einfach Spaß macht. Man stachelt sich an, gibt Ratschläge oder bremst Einen, wenn es nottut, im wahrsten Sinne des Wortes!  H:  (wird nachdenklicher…)  O.k. … Erzähl´!   F:  Also … Dienstags machen wir richtig auf Schnelligkeit
– fast wie die Sprinter!
Donnerstag sind Intervalle
dran. Da machen wir das sehr vielseitig. Strengt schon an, aber nicht auf die Tour, wie Du das bis jetzt gemacht hast! Am Wochenende, also meist Sonntags, gibt es einen mehr oder weniger gemütlichen long-jog, so über 15 km oder auch länger. In der Mitte wird das Tempo für einige km ziemlich stark gesteigert, was das einzig Anstrengende an dem Trainingstag ist. Soll aber auch so sein! Manche machen Samstags noch einen kürzeren Dauerlauf, der noch langsamer sein muss. Da kommen dann in einer normalen Woche schon 40 Km zusammen, was aber bestimmt nicht zuviel ist.     H:  Mach´ ich doch ähnlich, nur vielmehr km, so 60 bis 70 in der Woche. Wie siehst Du das?     F:  Aber hallo! Das wäre ein Pensum für einen 40´-Läufer oder für einen Marathonie, der 3:30 läuft. Umfang ist das Eine, Schnelligkeit das Andere. Das hab´ ich schon gelernt, dass Alles das in einem vernünftigen Verhältnis stehen muss und dass man einen Schritt vor den anderen setzen muss.   H:  Was Du jetzt sagt, leuchtet mir schon ein, aber dass ich die langen Läufe langsam laufen soll …? Ich geh´ da fast immer „volles Rohr“     F:   Das ist eben Trainingslehre, für Details bin ich zuwenig Profi. Was ich aber immer wieder höre ist, dass langsames und leichtes Laufen nach harten Tagen die Reserven wieder aufbauen soll. Seit wir so trainieren, sind wir alle besser geworden. Du kannst, wenn Du, wie Du sagst, immer volles Rohr läufst, eben keine Reserven aufbauen! Den Begriff  „Übertraining“  kennst Du wohl. Das kann bei Dir bereits so weit sein. Du musst umdenken, Hein!   H:  Wird dann wohl länger dauern, bis die Umstellung bei mir wirkt?     F:   Kann ich so natürlich vorher schlecht sagen, aber Geduld brauchst Du auf alle Fälle! Hast Du übrigens für übernächste Woche für die 10000m in Aurich gemeldet? Schön flache und Wald-reiche Strecke. Da wollen wir Alle unter 50´ bleiben. Und zu dem Zweck und überhaupt vor Wettkämpfen
trainieren wir wieder etwas anders, soll heißen: schonender! Die Profis nennen das „tapering“. Das soll vor Marathons noch wichtiger sein … Auch wenn keine Wettkämpfe anliegen, machen wir das ähnlich, wenn nach drei oder vier Wochen Anstrengung ruhigeres Training angesagt ist. Das wäre dann eine so genannte  Regenerations-Woche.
  H:  Frerk, Du machst mir den Mund wässrig. Mann, ich muss da ´raus aus der Misere. Ich komm´ zu Euch! Gleich Dienstag!      F:   Das freut mich aber! Hein, im nächsten Jahr läufst Du 48´! Alles Andere ist Zwischenstation. Ich hol´ Dich kurz vor sechs bei Dir zu Hause ab, o.k.?      HOh, Kundendienst dazu? Nichts dagegen!  Tschüß bis dann!     F:   Aber am Besten gleich anfangen … wir laufen jetzt aus, das gehört nach jedem Wettkampf dazu! Nur 3 km, Du kommst ja mit?   (und     Hein    k o m m t   mit!)

Na, haben die Beiden Dir geholfen, über  D e i n  bisheriges Training nachzudenken, vielleicht hier und da etwas zu ändern?

Hast Du in der nächsten Zeit möglicherweise wenig Zeit  – Studium, Prüfungen, Familienangelegenheiten oder andere Gründe?
Über  „komprimierte“ Trainingslösungen an nur zwei (2) Wochentagen kannst Du hier nachlesen …
ÜBRIGENS: Wusstest Du, dass sehr viele Elemente eines Duathlon-Trainings ideal in Dein Lauftraining passen würden?

 

 

 

 

 

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5000m-Bahnläufer*10000m-Bahn-&Straßenläufer ⇒ macht diese Wettkampf-Saison zu Eurer besten!

Liebe Langstrecken-Läuferinnen! Liebe Läufer!
Update 19.12.2024:  Die im Artikel angegebenen Meisterschafttermine aus 2019 haben sich mittlerweile (vermutlich) geringfügig verändert, auch eventuell vereinzelt die Qualifikationsleistungen. Bitte, diesbezüglich persönlich informieren.
Ich richte mich in diesem Artikel an Läuferinnen/Läufer mit gewissen „Erfolgsgeschichten“. Präziser ausgedrückt: Ihr seid in Eurem Sport mindestens auf Landesebene, ab einem betimmten Leistungsniveau sogar „in höheren Regionen“ unterwegs.
Ihr googlt gerade nach

Saisontraining/Wettkampfsaison-Vorbereitung/Sommer-Saisontraining Bahnläufer…

… präziser gesagt:  für 10000m-Bahn-&Straßenläufer  als natürlich auch für Euch  5000m-Bahnspezialisten

 

Hier seid Ihr gold-richtig (und zwar kostenlos)! Lest nur 3 Minuten und kommt dann (etwas weiter unten) zu meinen vielseitigen Plänen (im PDF-Format)
Gestattet mir aber doch bitte eine einleitende Frage:

Ist im Trainingsalltag einer x-beliebigen Sportart der Begriff  * Struktur *  oder gar das so genannte   *strukturelle Schema *  gebräuchlich?

Ja! Der Ausdruck als Solcher kann und wird gelegentlich abgeändert. Der Sinn und seine Interpretation jedoch sind eine feste Größe im modernen Leistungssport.
Eine gut definierte Struktur ist die Basis für die gesamt-Trainings- und Wettkampfplanung eines ganzen Jahres. Ohne sie ist diese als auch der  individuelle Trainingsplan nur „halb so wertvoll“
Das hat folglich seine Gültigkeit  a) für alle Mannschaftssportarten  und  b)  für Ausdauersportarten wie für Euren Sport, das Laufen!

Und …was hat  * Erfolgsmodell *  im Wortgebrauch eines Trainings-blogs zu suchen?

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der/dem  sehr erfahrenen und   -relativ gesehen –   erfolgreichen 5000m- Bahnläufer/in  und Straßenläufer/in  über 5000 m  und  10000 m.
Der Begriff   *Erfolgsmodell*  ist in der Leichtathletik und somit im Laufbereich durchaus gleichzusetzen mit         ! ein Fein-Rezept !   für hohe Leistungen.
Ein Modell beginnt mit der oben erwähnten  Planung. Diese Planung hatte ich als Rahmenplan und Leitfaden einer  6-monatigen Vorbereitungsphase für die Bahn-und Wettkampfsaison eben dieser Läufersparte hier vorgestellt.
Beleuchtet wurde in dem Artikel die zeitliche  – ab etwa Mitte Oktober –  und leistungs-methodische Abfolge von Trainingselementen wie … beginnend im Spätherbst
  • Formerhaltung nach der Wettkampfperiode
  • Systematischer Aufbau der Trainings-km und des Trainingstempos bis Ende Dezember
  • leichte bis kontinuierlich „wachsende“ Fahrtspiele („fartlek“) bis Ende Februar
  • Ab März bis Mitte/Ende April: Hügelläufe, Hügelsprünge, Hügelsprints für die Entwicklung der  *Kraftausdauer   *Tempohärte  und der *Spritzigkeit
  • Zunehmend ausgedehnte Ausdauerläufe in verschiedenen Tempobereichen
  • Teilnahme an wenigen ausgewählten Crosslauf-Wettbewerben und Straßenläufen zur Formüberprüfung ab Januar

 

Wenn die beiden Bahnlangstrecken   – 5000/10000m  –   u/o  die „kürzeren“ Straßenlangstrecken Dein „Metier“ sind …

… wenn Du überdies über ein Leistungspotenzial verfügst, mit dem Du Dich für Landesmeisterschaften oder auch für die „Regio“ (Norddeutsche etc)– und Deutsche Meisterschaften qualifizierst …
… wenn Du als Altersklassenläufer/in die Qualifikationszeiten für eine der oben genannten höherklassigen events erbringen kannst oder bereits erbracht hast …
… dann solltest Du Dir die Zeit nehmen, diesen Artikel zu Ende zu lesen!
oder aber:  Du bist noch nicht so weit …?   bzw    das hier⇒   einfach anpassbar!
Aber keine Bange … (die Pläne kommen gleich!)

Ich unterteile zwischen Läufer/innen, die über 5000/10000m …

  • Zeiten unter oder nahe der 15:00/ unter 31-32:30 und die „passenden“ Unter-und Überdistanzleistungen erreicht haben
  • 16:30/ 34:30-36:30 mit den entsprechenden Unter-und Überdistanzzeiten laufen und
  • Mittelstreckenzeiten über zB 1500m von 4:00 plus/minus 5´´ sowie
  • Mittelstreckenzeiten von etwa 4:20-4:35 als Altersklassenläufer ihr Eigen nennen können
Tipp: Auch die Angehörigen des weiblichen Geschlechts werden nicht ausgeschlossen! Punkt 2 (oben) könnte „passen“   bzw   Ihr könnt, um Eure Richtzeiten zu ermitteln, den angegebenen Zeiten ca. 15% hinzu hinzu addieren.
Mit diesem praktischen tool geht das sehr komfortabel!
Ich mache bei meinen Ausarbeitungen zudem Unterschiede bezüglich der Trainingsgestaltung derjenigen Läufer/innen, die
  • 5000m als Wettkampf-Hauptstrecke mit Unterdistanzen bis „hinunter“ zu den 1500m  oder  die
  • 10000m mit Unterdistanzen bis 3000m im Wettkampf bevorzugen

Du hast im Winter/Frühjahr ein solches oder auch ähnlich gestaltetes Vorbereitungstraining durch“laufen?“

u.a.: 10000m-Bahn-&Straßenläufer

Diese Zeitspanne  – immerhin über 6 lange Monate –  hat Dich hart, ausdauernd und widerstandsfähig gemacht.
Du wirst jetzt mit großer Sicherheit in der Lage sein,
  • härteste Tempoeinheiten im Wechsel mit langen und erholsamen  Läufen
  • kürzere und längere Fahrtspiele in mittleren und hohen Intensitäten (je nach Anforderung)
  • gelegentlich schnelle Dauerläufe  und eine Vielzahl von Wettkampfen schadlos zu „überstehen“

UND:   Du kannst dabei „zusehen“, wie sich Deine Formkurve ganz allmählich entwickelt, wie Du Deine Hochform zum geplanten Termin abrufen oder sogar, bei kluger Einteilung, diese im Laufe der Saison wiederholt erreichen kannst.

! Kommen wir jetzt zu meinen Trainingsplänen im Einzelnen … !

… in denen Du keine Aneinanderreihung von Wochen, Monaten, Zeiten und km finden wirst, sondern Du
Das  Tempo-Trainings-Element *Pyramide* ist wohl allgemein geläufig. Ich zeige, wie man eine solche Pyramide noch etwas „verfeinern“ kann.
Wer aber hat jemals von der Tempolaufmethode *zerrissene 1500m* oder *zerrissene 3000m* gehört und danach trainiert?
Du wirst übrigens auch nicht vermissen zu erfahren, wie man
  • Regenerationseinheiten sinnvoll innerhalb einer Anreihung von mehreren Wettkämpfen klug gestalten kann   oder ein
  • Formerhaltungstraining am Ende der WK-Saison oder zwischen zwei Trainingsblocks betreiben kann

Wähle jetzt das Dir passende Modell im PDF-Format, speichere und drucke es Dir ggflls aus   ⇒⇒⇒

Anmerkung:   Diese links, die zu einem anderen meiner Beiträge führen, müssen mit der rechten Maustaste angeklickt werden und zB auf dem Dektop durch Anwählen „Ziel speichern unter …“ als PDF zu erscheinen
5000m-Bahnläufer mit Unterdistanzen                                  monsoon race
 

Pyramidentraining Hauptstrecke 5000m

*** Beispiel angepasst an Meisterschafts-Termine  ⇒

9-Wo-Trainings-WK-Rhythmus

10000m-Bahn-und Straßenläufer  mit Unterdistanzen

3-Wochen-Rhythmus    Rahmenplan

what a brand
what-a-brand!
Pyramide Hauptstrecke  10000 m                                         

Zerrissene 1500m&3000m

*** Beispiel angepasst an Meisterschafts-Termine  ⇒                    

 

8-Wo-Rhythmus Haupt-u. AK

 

Alles verinnerlicht? Zu viel Theorie (aber nein) * Zu anonym * (vielleicht) — Dagegen habe ich  d a s  vorbereitet

In dieser Leistungskategorie seid Ihr ja Alle bezüglich von Mindestzeiten für Landes-, Norddeutsche/Süddeutsche- …, Deutsche Meisterschaften informiert.
Bei Vereinssitzungen innerhalb Eurer Abteilung war und ist die Teilnahme an diesen events ein herausragender Diskussionspunkt … Was also ist geplant…

 Wo wirst Du diese Saison starten?

Fallbeispiele (denkbar auch für alle anderen Wettkampffolgen!) für
*   Männer Hauptklasse mit erbrachten Mindestleistungen für LM/Nordd./Süddeutsche … Meisterschaften        *   Altersklassenläufer/innen: Diese starten aufgrund erbrachter „Quali“ eventuell auch in der Mä-/Frauen-Hauptklasse
1-3 Variationsmöglichkeiten 
1. Juni Langstrecke (Termin offenbar noch nicht fix)   ⇒   15./16. Juni Nordd/Südd …Senioren Mstrsch.   ⇒   22./23. Juni LM Mä/Frauen  (5000m/1500m   ⇒   20./21. Juli Nordd/Südd… Mstrsch  Mä/Frauen  (5000m/1500m)
Diese Abfolge könntest Du so meistern, ohne Überlastungen zu fürchten  ⇒⇒⇒
8. Juni 22./23. Juni ⇒ 20./21. Juli
Diese Abfolge ist für den 14:40/30:40-Läufer ideal. Jedoch gleichermaßen für den AK-Läufer, der zB die „Quali“ für die LM/Nordd/Südd. etc erfüllt …
Abschließend geht mein Wunsch an Euch Alle:  Bleibt gesund und verletzungsfrei und habt eine tolle, erfolgreiche Saison!
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Laufe und (Rennrad-) fahre in eine (1) phantastische Duathlon-Saison

Duathlon-Erlebnisse?  *Ausdauersportler*  aus den Lagern der Läufer * des Radsports * des Wintersports  *** Quereinsteiger aus Mannschaftssportarten ⇒⇒⇒ belebt die Duathlon-Scene!

Angesprochen bist natürlich  auch  Du  –  gleichermaßen –    als bereits „etablierter“ aktiver Duathlet mit dem Ziel, eine phantastische Duathlon-Saison zu erleben!
Ihr habt Eines gemein: Ihr verfügt – nach möglicherweise Jahre langer aktiver Ausübung Eures Sports – über eine gut ausgebildete Ausdauerfähigkeit. UND –  Ihr denkt darüber nach  – dafür gibt es mannigfaltige Gründe –   die Sportart zu wechseln und  umzusteigen auf den Duathlon ?
Wurde das etwa aus der Idee geboren  „Ich möchte etwas Neues und Andersartiges probieren?“ — „Meine Ambitionen auf Herausforderungen liegen in meiner Natur…“ ?

Was stellt den Duathlon als Sportart dar, was sind seine Definitionen?

Hierüber gibt es im Netz zwar einige wenige Sportart spezifische Einlassungen und Betrachtungen …               Jedoch →   Bezüglich

Trainings-Methoden

 -sei es für den Anfänger oder aber für den Spezialisten –  scheint der Sport dort immer noch nicht angekommen zu sein.
***  Das Wort  „scheint“  ist in diesem Zusammenhang keinesfalls berechtigt … der Duathlon wird immer beliebter!
Update ⇒  3. Nov 2024 / also über 5 Jahre seit Erscheinen dieses Artikels  i s t  der Duathlon hierzulande fast zum „Volkssport“ geworden, entsprechend häufig erscheinen unzählige Trainingspublikationen!

Die bevorstehende Triathlon-Saison könnte für Dich *anders  *erfolgreich  *spannender werden …

Hast Du eventuell bereits  meinen Artikel über ein strukturiertes und Ziel gerichtetes Wintervorbereitungs-Training gelesen und danach vielleicht soger konsequent gearbeitet? Das wäre optimal und und eine iedeale Voraussetzung, meine weiter unten  –  als PDFs zu ladende und speicher-/ausdruckbare –   Pläne „in die Tat umzusetzen“. Das ist selbstverständlich kein Muss … jedoch solltest Du Dir in der Wintersaison ein Mindestmaß an Grundkondition erhalten bzw erarbeitet haben.

Wie also würde ein solches  * strukturiertes/Ziel gerichtetes* Sommer-Saison-Training *  aussehen?

  • Radsport-Orientierte
  • Laufsport-Orientierte
  • den an 4 Tagen/Woche Trainierenden
  • den absolut Leistung-orientierten Duathleten mit 6-8 Trainingseinheiten/Woche
Nach diesem Muster sind die Pläne dargestellt, also diesbezüglich doch sehr individuell!
Bitte, beachte aber:
Du findest Folgendes vor 
  • keine „starren“ Pläne  von … bis      ⇒  jedoch
  • Trainingsbeispiele für eine „normale“ Trainings-Woche
  • Trainingsbeispiele für 1 (mehrere) Woche(n) spezieller Vorbereitung auf ausgewählte Wettkämpfe
  • Trainingsbeispiele für 1 (mehrere) Regenerations-Wochen (auch als „Formerhaltungstraining“ geeignet)

Du bist *völliger* Anfänger und suchst Deinen Sport

In diesem Fall:  Unterzieh´ Dich einem gründlichen Aufbau! Diverse nützliche Beispiele findest Du in                    *  Teil I dieses Artikels, u.a. über die Entwicklung der (Kraft-)Ausdauer mit ganz besonderen Übungsteilen! Oder, falls es Dir an Motivation mangeln sollte, eventuell nach Leistungsstillstand …
Der Artikel befasst sich zwar mit einem Wintertraining für Fortgeschrittene und „Profis“. Die Trainingsmethode lässt sich aber mit ganz wenig Fantasie für den Sommer ändern.
In denke, Du wärest nach etwa 4-5 Monaten eines solchen Trainings gut in der Lage – ab Spätsommer – an einem oder zwei kurzen Duathlons oder aber an einem Lauf- oder Rad-Wettbewerb teil zu nehmen. Der Zeitpunkt eines solchen Debuts ist natürlich von Sportler zu Sportler ganz unterschiedlich.

Hier geht es nun zu Euren Plänen  ⇒⇒⇒  im PDF-Format * speichern/ ggflls. über die rechte  Maustaste  zB „Ziel: desktop“ anwählen/ bei Gefallen * ausdrucken!

  • für Fortgeschrittene   ⇒  4 Trainingseinheiten/Woche      ⇒⇒⇒  
  • für den „etablierten“ Duathlon-„Profi“       ⇒  6-8 TE/Wo    ⇒⇒⇒   

Anmerkung: 
Dir wird auffallen, dass die jeweiligen Tempoangaben in „%“ dargestellt sind, so zB  „50%“ = „halber Kraftaufwand“ …
Das hat durchaus seine Berechtigung und als Einsteiger wirst Du schnell herausfinden, was DEINE 50%, 75% …  sind.

* Das Salz in der Suppe *  ⇒  Wettkämpfe!

Existieren eigentlich „normierte“ Wettkampfstrecken?
Ja! – Einige Veranstalter bieten Duathlons mit „ungeradem Streckenverhältnis“ an. Reizvolle Natur und besonders schöne und verkehrsarme Rundstrecken bilden in diesen Fällen in der Regel das Hauptkriterium.

Es stehen folgende Wettkampfdistanzen zur Wahl:

In der festgelegten Reihenfolge Lauf(1)  ⇒  Rad  ⇒  Lauf(2) sind    * 5km/20km/2,5km *  für die „Sprintstrecke“        * 10/40/5km * als Standard-Distanz    sowie   * 20/80/10km *  für die Langdistanz offiziell durch die „Internationale Triathlon Union“ (ITU) festgeschrieben.

Zwecks Orientierung über Wettkämpfe, auch Triathlons, Laufveranstaltungen und Einiges mehr, wäre dieses Portal sehr hilfreich  (UNTER „Trending“)

Redaktioneller Nachtrag: 
Ganz aktuell bei

 

Mein Schlusswort an alle Aktive

Ich hoffe, Ihr habt den für Euch „passenden“ Plan gefunden und könnt Ende der Wettkampfsaison das Fazit schließen:  „Es hat gewirkt“!

In diesem Sinne verweise ich auf meine Webseite.  Bitte, speichert sie ab und besucht mich gelegentlich wieder.

Alles Gute und viele sportliche Erfolge …!

 

 

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Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

Duathlon  –  die  * kleine Schwester des Triathlons? *  Mitnichten!

Objektive Antworten hierauf können  – streng genommen –  nur Aktive geben, die beide Sportarten betreiben.  Das einhellige Ergebnis lautet        –   auch das von Fachtrainern und Sportwissenschaftlern
Der Duathlon  i s t  eine eigenständige (Ausdauer-)Sportart!
Wer sie ernsthaft betreibt bzw dies vor hat, muss bzgl.  * Taktik im Wettkampf *  umdenken und dieses folglich zunächst in seiner Trainingsgestaltung umsetzen.
Die Optimierung eines die Elemente  *Ausdauer  *Tempoausdauer und  *Spritzigkeit beinhaltenden Trainings   – Disziplin übergreifend –  wird in meinen Plänen detailliert beleuchtet.
Angesprochen sind:
  • Einsteiger/Anfänger
  • ehrgeizige Fortgeschrittene unterschiedlicher Ausdauersportarten
  • Sportler mit absolut „profihafter“ Einstellung zur Leistung

Für jede „Kategorie“ habe ich einen individuellen Plan … UND – vielleicht etwas „Ungewöhnliches“:  Es gibt gesonderte Pläne für Diejenigen, die in ihren Radsport Prioritäten setzen sowie für den Läufer ***, der sein Hauptaugenmerk trainingsmäßig auf seinen Sport richtet.

***  Hattest Du dennoch (zuletzt) unerwartet schwache Laufergebnisse?

Wer aber weiss, wie der schwierige Übergang vom Lauf auf das Rennrad durch  „passend-effektives“  Training erleichtert werden kann? Und, ist der Wechsel vom Rad zum *finalen* Laufpart einfacher?

Im Wettkampf sieht sich der Duathlet regelmäßig nach Beendigung des 1. Laufabschnittes „ausgepowered“ mit übersäuerten Muskeln vor dem Problem, wie er schnellstens in seinen gewohnten „runden Tritt“ auf dem Rennrad finden kann.
Das  ist der entscheidende Unterschied zum Schwimmen beim Triathlon, wo der Athlet  – sofern er den Kraulstil gut beherrscht –  mit „relativ ausgeruhten“ Beinmuskeln auf seine Rennmaschine steigt!
Das für nicht wenige Aktive fast „hilflose Gefühl“ – wie „ordne“ ich meine steifen Muskeln nach dem Radpart –   um nun noch einmal die erwünschte und nötige Lockerheit für 2. Laufteil zu „erzwingen“ (im Sinne von *unverzüglich*) … dieses Problem haben Beide gemeinsam …
Hier liegt auch der Unterschied in Charakteristiken von gut durchdachten Trainingsmethoden, die diesen Tatsachen Rechnung zu tragen haben.
In diesem aktuellen Artikel geht es zunächst um Ziel gerichtete Trainingsinhalte für den Zeitraum Januar bis April. In dieser Periode wird der Sportler methodisch an die hohen Anforderungen eines speziellen Trainingsabschnittes für die im Mai beginnende Wettkampfsaison heran geführt.
Über das dann anschließende Saisontraining werde ich noch rechtzeitig schreiben.

Existieren eigentlich „normierte“ Wettkampfstrecken?

Ja! – Einige Veranstalter bieten Duathlons mit „ungeradem Streckenverhältnis“ an. Reizvolle Natur und besonders schöne und verkehrsarme Rundstrecken bilden in diesen Fällen in der Regel das Hauptkriterium.
Es stehen folgende Wettkampfdistanzen zur Wahl:
In der festgelegten Reihenfolge Lauf(1)  ⇒  Rad  ⇒  Lauf(2) sind    * 5km/20km/2,5km *  für die „Sprintstrecke“      * 10/40/5km * als Standard-Distanz    sowie   * 20/80/10km *  für die Langdistanz offiziell durch die „Internationale Triathlon Union“ (ITU) festgeschrieben.
Zwecks Orientierung über Wettkämpfe, auch Triathlons, Laufveranstaltungen und Einiges mehr, wäre dieses Portal sehr hilfreich  ⇒  https://www.runme.de/duathlon/#

Hier können meine div. Pläne (im PDF-Format) angewählt und bei Bedarf gespeichert werden

*** Bitte, die diversen links mit der rechten Maustaste unter „Ziel speichern …“ (zB Desktop) öffnen, falls evnt’ll nötig ***

  1. Allgemeine Bemerkungen und  Zeichenerkärung … Erläuterungen
  2. Rahmenplan für   Duathlon Einsteiger Januar bis April
  3. Fortgeschrittene  Rad-orientiert  Jan-Apr   4 TrTage   und   Lauf-orientiert  Jan-Apr   4 TrTage
  4. „Profis“   Rad-orientiert   Jan-Apr   6 TrTage    und    Lauf-orientiert Jan-Apr   6 TrTage
  5. Kraft-Ausdauertraining, Beispiele für alle Gruppen
  6. link zu   „Ein Winteraufbautraining“    Seite 2interessant, falls kein eigenes Gym vorhanden oder kein Interesse an indoor-Kraft-Ausdauertraining besteht …

Die Pläne sind sowohl kostenlos als auch nicht  an Folgekosten gebunden. Deine mail-Adresse und persönliche Daten werden  zu keinem Zeitpunkt abgefragt!

Wie geht es im Frühjahr zu Beginn der Hauptsaison weiter?

Traingspläne  für   a)   Fortgeschrittene   und   b)   für  Duathlon-„Profis“

Mein Schlusswort an alle Aktive

Ich hoffe, Ihr habt den für Euch „passenden“ Plan gefunden und könnt Ende April das Fazit schließen:  „Es hat gewirkt“!
In diesem Sinne verweise ich auf meine Webseite.  Bitte, speichert sie ab und besucht mich etwa Mitte April.  Zu diesem Zeitpunkt wird die Fortsetzung dieses Artikels mit den speziellen Plänen für die WK-Saison veröffentlicht sein!
Update vom 3. November 2024
Manchmal kann die Motivation des Sportlers unerwartet nachlassen, scheinbar ohne ersichtlichen Grund … dazu mein ganz aktueller Artikel.
Bis dahin:  Alles Gute und viele sportliche Erfolge …!
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Der 5000m&10km-Läufer&sein ihm *unbekanntes Potential* — Trainingsmuster&Leistungsumsetzung *Jahresverlauf*

 

Teil I meines heutigen Artikels steht unter dem Motto

*Änderung eines Trainingskonzepts*  besserer  *Auswahl von Traingsmitteln* und sogar dem kompletten  *Wechsel der Trainingsmethoden*

für „Der 5000m& 10km-Läufer

7 min. Lesezeit   ⇒  Potentiale  und  old-school-Ausbildung  im Focus

Eure Trainings-und Wettkampfsaison ist soeben beendet oder neigt sich ihrem Ende zu!
Der erfahrene (und vernünftige) Läufer macht ab jetzt eine schöpferische Pause, um seine „Batterien wieder aufzuladen u/o um kleine Blessuren oder gesundheitliche Unpässlichkeiten auszukurieren.
Der ein oder andere Sportler verlängert seine Saison und versucht sich zB noch bei einem Herbstmarathon.        In diesem Fall wird er seinen Einstieg in mein Programm entsprechend nach hinten verschieben und die Trainingsmittel hier und da anpassen. ***
Im Folgenden zeige ich dem „typischen“ Bahn-Kurzlangstreckler – also den 5000m-Spezialisten – sowie den 10000m Bahn-und Straßenläufern *optimierte* Wege zu mehr Effektivität in ihrer Leistungs-Entwicklung auf  ihren Hausstrecken. Und dies – im Jahresverlauf –  beginnend mit dem Formaufbau im Herbst, über das Vorsaisontraining, das spezielle Saisontraining sowie die Vorbereitung auf die individuellen Saisonhöhepunkte.
  • Du liest gerade TEIL I .  Er umfasst den Zeitraum Anfang/Mitte Oktober bis Mitte/Ende April   *Alle Pläne zum download bitte ich, auf Seite 3 auszuwählen*
  • TEIL II –  für den Zeitraum Mai-Ende September –  erklärt das  *Saisontraining*  speziell für Läufer der einzelnen Leistungsklassen

Die „Familie“ der Bahnlangstreckler setzt sich zusammen aus …

  • dem Mittelstreckler, für den die „Zeit gekommen“ ist, auf die kurze Bahnlangstrecke zu wechseln
  • d e m  Bahnläufer, der auf beiden Strecken – also auf 5000m als auch auf 10000m- zu Hause ist. Er liebäugelt auch gelegentlich mit einem Straßenlauf
  • dem Lang-Straßenläufer, der seine Unterdistanz-Zeiten versucht zu verbessern, um seine Marathon-Ergebnisse zu „optimieren“ — UND letztendlich … aus
  • den Läufern, deren Marathon-„Ausflüge“ gezeigt haben, dass ihre läuferische Zukunft auf der Bahn angesiedelt ist

Der am besten geeignete Zeitpunkt … die Vorbereitungen „einzuläuten“ …

… scheint für die meisten Fachleute Mitte Oktober zu sein!
Die Sportler, die sich zum Saisonende noch ein pesönliches „highlight“ ausgesucht hatten, passen bitte – nach der obligatorischen (aktiven) Pause – ihren Trainingskalender sinnvoll an.
Ich teile bis zum Jahresende folgendermaßen ein:

Phase I  – beginnend mit dem 15.10.

… ist folgendermaßen strukturiert:

    • bis 12.11.:   allmählicher km-Aufbau
    • bis 17.12.:   Erhöhung der Intensität bei gleicher km-Anzahl
    • bis 31.12.:   Eine Kombination aus beidem

Ein „Zwischenziel“ zwecks Formüberprüfung wäre die Teilnahme an einem Sylvester- u/o Neujahrslauf. Solch ein Wettkampf kann -sollte sogar- aus dem vollen Training heraus gelaufen werden.

 

Tabellen mit vordefinierten Tempovorgaben liefere ich bis Mitte April nicht!

Du erhälst allerdings – wie ich es nennen möchte – „Trainingsmuster“. Darin ist ein  *trainings-didaktisch*  methodischer Aufbau für jeweils  3-6 Wochen berücksichtigt – für alle Phasen und  verschiedene Leistungsstufen.   *** Das Gros der Läufer kann sich kaum über eine Zeitspanne von 8 Monaten (bis zum Saisonhöhepunkt!)  an einem Plan orientieren, der in Form eines „up-counts“ (*Wo 1*  bis …) quasi abgearbeitet werden soll.   *** So gibt es zusätzlich Beispiele für Wochen, in denen Wettkämpfe geplant sind! *** Das macht es  dem Läufer also leichter, entsprechend seines „Wettkampf-Kalenders“ trainingsmäßig richtig vor zu gehen.

Ich stelle dem Sportler Intensitätsangaben(in %) in Verbindung mit den jeweiligen Gesamtstrecken/Teilstrecken zur Verfügung. Diese sollte sie/er sehr genau einhalten, um – zB durch Überforderung-  eine kontinuierliche Entwicklung nicht zu gefährden und (auch), um nicht zu früh in Hochform zu geraten!
Bevor ich Phase II erläutere …

Jetzt spätestens fragt sich die/der Infosuchende: Ist das überhaupt etwas für mich – ich bin ja „nur“ in der Lage,  xx : xx : xx  min. über 5000/10000m zu laufen?

Meine klare Antwort:   ja!        Du hast lediglich  *2 Tage pro Woche*  Gelegenheit, Dein Lauftraining auszuüben?  Sieh´ doch einfach in diesen Artikel von mir hinein (Anpassungen bei schlechten Wetterbedingungen!)
Bis Mitte April unterteile ich grob nach Leistungsstufen (es werden lediglich die Unterschiede der km-Umfänge aufgezeigt), denn das Trainingsprinzip ist einheitlich!
Ab Mitte April – also beginnend mit dem Vorsaisontraining – erhälst Du
  • Tempotabellen entsprechend der Vorleistungen/Saisonzielleistungen — welche dann sind
  • 25:00 – 26:30/5000m  (52:30 – 56:00/10000m)  — 19:00 -21:00 (39:30 – 44:00)16:30 – 18:00 (34:30 – 37:30) 15:30 – 17:00 (32:30 – 35:30) *** unter 15:00  (31:30)
***) Für die ganz „Eiligen“  *sub-15er/17er/31:30er/35:30er* ⇒  Eure Trainingsmuster und Pläne ab Mitte Oktober bis Ende Dezember als PDF zum download.
                                                                                                                 Okt b Dez Training 5000m ..10 km.. 15 min ..17 min+ !  Monate  Januar-
April findet Ihr auf S.3 !                                                                                          

 

Blättere und lies´ auf Seite 2 über Dein Training in Phase I  ab Mitte Oktober

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* Fahrtspiele in der 100-tägigen Marathon-Vorbereitungsphase * 2. Wahl? * Erfahre das Gegenteil! *

Kannst Du Dir vorstellen, innerhalb der langen 13-15-wöchigen Direktvorbereitung auf Deinen bevorzugten Marathon   * Dein erklärtes  Ziel:  persönliche Bestzeit (PB) *   die jeweiligen Belastungsteile in Form von Fahrtspielen auszuführen?

Die Idee, Fahrtspiele in der 100-tägigen Marathon-Vorbereitungsphase in das Training einzugliedern sowie alle erprobten  Trainingselemente zu nutzen, ist gar nicht so jung! Diese Methode kann für Trainingsläufe ab 15 km hin bis zu 25 km angewandt werden. Bei Bedarf kann auch abgewandelt werden, indem innerhalb eines längeren Laufs im Mittelteil in ein konstant gehaltenes Marathon-Zieltempo gewechselt wird bzw 2-3 Abschnitte (etwa je 5 km) in Crescendo-Form gelaufen wird.
Klug ausgearbeitete Pläne sowie deren ebenso intelligente und gewissenhafte Ausführung kennen keine nennenswerten Nachteile, jedoch eine ganze Reihe von Vorteilen:
    • schaffen Entspannung und zusätzliche Motivation  da nur in
    • freier Natur und auf ausgewählten schönen und vielseitigen Strecken gelaufen  angenehmer Nebeneffekt:
    • Zeit und km „vergehen unbemerkt“
    • Stoppuhren sind im Grunde verzichtbar
    • Apps verschiedener Anbieter ermöglichen das „Nachbearbeiten“ einer Trainingseinheit und machen diese (visuell) noch interessanter!
    • Die Härte einer Einheit wird leichter ertragen.- Die „mentale Stärke“ des Läufers entwickelt sich!                                                                                                 Es gibt Nur zwei wirklich erwähnenswerte Nachteile:
    • Einer „gewissen Bequemlichkeit“ sind Tür und Tor geöffnet:  Der Läufer neigt gelegentlich in Zeiten gewisser Ermüdung oder Lustlosigkeit dazu, zB wichtige Trainingselemente weg zu lassen, zu kürzen u/o zu ändern. Diese würden bei Anwendung eines „starren“ vorgegebenen Tempo- oder Intervallplans „ohne Murren“ erledigt … Folgerichtig also eher doch kein Nachteil, denn im Fartspiel wird im Sinne der Bezeichnung trainiert (es wird mit dem Tempo gespielt …)
    • Dem Marathon-Zieltempo wird (nur) scheinbar zu wenig Beachtung geschenkt!?  –  Die Intensitätsstufe „75%/80%“ findet in meinen Plänen allerdings regelmäßig Anwendung und hat so auch seine Berechtigung: Diese entspricht erfahrungsgemäß  dem Marathon – ∅ – Tempo eines sehr gut trainierten Läufers.

Habt bitte Geduld! Die ersehnten Pläne folgen auf Seite 2 ***

Niedersachsen´s  Nordsee:  nicht alleine  ⇔ „Dangaster Kunst“ aus FrieslandVarel/Dangast … sondern hervorragende Trainingsreviere in ruhiger Natur! — Fotos-Skulpturen-Steinbilder … von gestern bis heute …

* Bildmaterial und Copyright: E.Grenzer/W.Meisel  *   U. Knodt

 

* Fazit und Warnung gleichermaßen*

Die Methode des Fahrtspiels ist anspruchvoll! Anspruchsvoller noch in der direkten Marathon-Vorbereitung, sofern es „methodisch“ (trotz des „Spiels“) und konsequent angewandt wird — und dies an bestimmten Tagen sogar „schonungslos“!
Läufer mit wenig  Lauf-(trainings), Wettkampf- und Marathon-Erfahrung  (i.d.R. unter 3-4 J.) sollten vorzugsweise einen Mix an verschiedenen Trainingselementen in ihre Vorbereitung einbringen, bevor sie das richtige Gefühl für Tempo, sinnvolle Belastung und Entspannung erlernt haben.
UND:   „Riskiere“ keinesfalls einen „Sprung“ von beispielsweise 3 Tagen Training (wie Du es gewohnt warst) auf 6 Trainings/Wo! Dein Organismus/Dein Stützapparat wird Dir ein solches Vorhaben in kurzer Zeit übel nehmen!

 

***  Hohe Belastungen haben  mindestens  eine (1) Regel „im Gepäck“ ***

 Das konsequente Befolgen der jeweils angegebenen Intensitätsstufen von xx % ist unbedingt geboten! ***

Die km-Umfänge als auch die Tempobelastungen steigen zwar allmählich aber ständig! Der Läufer wird mit Überlastungssympthomen nicht in der Lage sein, die nächste Stufe erfolgreich zu beginnen/ zu beenden, wenn er diese (einzige) Regel missachtet!                                                                                          
Erleichtert wird das Regenerieren  mit einem Tag  pro Woche völlig ohne Laufen …

*** Was an meinen Plänen auffällt ***

  • Auf Seite *2* hast Du 3 unterschiedliche Pläne zur Auswahl,  je nach dem Du *4 Trainings* *6* oder *8* Einheiten pro Woche absolvierst
  • Das so genannte „tapering“ wird ebenfalls entsprechend mit 3 verschieden angepassten Plänen erklärt
  • Es gibt keine ∅- Tempoangaben sondern  * %-Angaben *  der Intensitätsstufen
  • Es gibt auch keine Zuordnung zu Bestzeiten in Verbindung mit Umfängen:  Der 2:45-h Läufer zB könnte diese Zeit sowohl mit 4 Trainings/Wo erreichen als auch 6 Trainings oder mehr pro Woche dafür benötigen (abhängig von Alter und „Laufalter“, Geschlecht, Beginn des „aktiven Laufens“, Talent etc)

2 nützliche links ⇒  Meine Fähigkeite richtig einschätzen und Fahrtspiele in der 100-tägigen Marathon-Vorbereitungsphase wählen!

  https://www.greif.de/laufzeiten-berechnen.html

https://www.omnicalculator.com/de/sport/laufzeitprognose-laufzeit-rechner

Mit pulsierenden Neuigkeiten und nützlichen Leitfäden auf X-sta

 

 

Seite 2)   Trainingspläne in 3 Kategorien mit Erläuterungen

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Läufer aufgepasst! Leistungsstillstand beenden *Diese (bekannte) Methode besser verstehen* PBs garantiert!

Seit fast 2 Jahren beinahe schon Gewohnheit →  starke Leistungsschwankungen, gutes Training, Wettkämpfe werden häufig zur Qual. Sportarzt konsultiert, Training umgestellt → Du bleibst ratlos …

Liebe Läufer(innen)  ⇒  Läufer aufgepasst! Leistungsstillstand beenden

Ein solches oder ähnliches Scenario werden einige von Euch erlebt haben. Ihr hattet (oder seid mittendrin) Eure „liebe Not“, dieses Dilemma in den Griff zu bekommen — mehr oder weniger erfolgreich vermutlich.

Laufen lernt man (nur) durch Laufen … gilt nach wie vor … setze aber bei Bedarf neue Reize

Das Problem *Leistungsstillstand* kann oft – nachdem Eventualitäten wie Verletzungen oder Krankheiten geklärt wurden –  dadurch behoben werden, dass ein Training nicht etwa noch intensiver gestaltet wird (wie man glauben mag), sondern in die Richtung umgestellt werden sollte, dass eine gute Diversität zu erkennen ist.
In der Praxis heißt das: keine gleich bleibenden Umfänge, weder  n u r /vorwiegend hart arbeiten noch  n u r  die km zählen. Ein unbedingtes Muss sind: Verschiedene, jedoch der Spezialstrecke angepasste, Trainingsmittel verwenden, den Leitsatz „hard and easy“ beherzigen, Regeneration da einsetzen, wo nötig, das Training im Ganzen interessant gestalten, wobei sich aber an gewisse sportmedizinische Regeln gehalten werden muss.
Lesezeit je nach Interesse bis zu 10 min!  Aufgrund der Vielseitigkeit der Pläne lohnt ein „Studium“

Habt Ihr meine jüngsten Beiträge  * Ein Winteraufbautraining … * Ein Wintertraining für Straßenläufer ...* Effektives Lauftraining mit nur zwei Trainings … schon gelesen?

Dort hatte ich über das so genannte *Integrierte Training* berichtet. „Integriert“ bedeutet in diesem Zusammenhang: In das umfangreiche Ausdauerprogramm mit immer länger werdenden Läufen wurden ausgewählte Elemente eines Hügellauf- und -sprungtrainings sinnvoll eingebettet. Falls Du daran teil genommen hast oder aber auf ähnliche Weise den Winter „verbracht“ haben solltest, hast Du Dir im Laufe von 6 Monaten eine hervorragende *aerobe Ausdauer * und eine auf Kraftausdauer trainierte Beinmuskulatur und somit eine * geniale „overall-Kondition“ erworben. Diese wird Dich in die Lage versetzen, die jetzt (Mitte April) beginnende harte spezielle Trainingsperiode durchzustehen. Du wirst Disziplin-spezifisch gezielt in Richtung Saisonhöhepunkt und somit in Richtung *persönliche Bestzeit* hin arbeiten!

*Zielgruppen* dieses Abschnittes sind:

  • Reine Bahnläufer der Strecken 1500 m  bis  5000 m
  • Straßenläufer der „kürzeren“ Distanzen bis 15 km incl. Derjenigen, die gelegentlich „Ausflüge“ auf die Bahn unternehmen
  • HM- und Marathonläufer! Sie wollen sich mit dieser Methode auf den Unterdistanzen verbessern

Ein Wort zum „Trainings-Technischen“:  Das System ist einfach gehalten —  Es besteht aus den zwei Säulen „Aerobe Ausdauer“ sowie „sub-maximale und „hypertrophische“ Einheiten.

Die aeroben Ausdauerläufe machen einen Anteil von ca. 70% aus. Sie sollten unbedingt mit leicht unter bzw nur leicht über 50% Anstrengungsgrad (nicht mit % Pulswert verwechseln!) gelaufen werden! Einziger Grund:  Das Belastungstraining (sub-maximal bis 95%) sowie die sog. „hypertrophischen Methode“ (dem Gewichtheberlager entlehnt)  werden je 1x pro Woche unter „vollem körperlichen Einsatz“ bis hin zur Erschöpfung gelaufen! Das Ganze ist sehr fordernd und „verlangt“ sofortige Regeneration!
Nur so wird auf Dauer die nötige körperliche Frische erlangt und in Folge die Fähigkeit zu Leistungsverbesserungen entwickelt!
Die Höchstform entwickelt sich zudem allmälich und ist zum richtigen Zeitpunkt erreicht (was man steuern kann).

Mein Wochentrainingssystem  * für Jeden „kompatibel“!  *Unterschiedlich für Bahn- sowie Straßenläufer   * unverändert bis Herbstbeginn anwendbar …

Ganz im Einklang mit den unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen „Spezialstrecken“ sind die Pläne so ausgearbeitet, dass der Bahnläufer ab 1500m bis hinauf zum 5000m-Läufer Strecken- und Tempo – mäßig „individuell“  trainingsmethodisch behandelt  wird. Gleiches gilt für den „reinen“ Straßenläufer, der als „Kurzstraßen“- und/oder aber als HM/Marathonläufer verschiedene Anforderungen an sein Training voraussetzt …
*** Die diversen Belastungs-Traininings-Varianten finden in der Wochenmitte und am Wochenende statt. Für diese Tempo-Kraft-Ausdauer Elemente bitte unbedingt ab den Seiten 2 bis 4 informieren und nach jeweiligem Bedarf in die Pläne einfügen. Ergänzend können weitere Tempovarianten  mit Hilfe praktischer tools gewählt werden, die ich   h i e r   gefunden habe … Im Übrigen eine sehr wertvolle Quelle für den Langstreckler, der es (auch) „natürlich“ mag!

Wochenplan  I     (ohne Wettkampf)

                                Mon       Di        Mi        Do        Frei       Sa        So
1500-5000 Bahn          10 E             15 E          12 T¹            —              15  EE           10  T²        22  E
10km/15km Sraße        12 E             15 E          16 T¹            —              18  EE           10  T²        25  E
HM/Marathon          10 E/T¹/E      13 E          16 T¹           18 E          23  EE          16  T²        30 E
„Wenig Zeit“                   (7 EE )            —              10 T¹           —                —                       10 T²
*** Erläuterungen ***
E =  50% körperlichen Aufwands     EE = 75 % kAW     T¹ = ø 90% kAW  zB: „Crescendo-Pyramide“     T² = ø 100%+!  zB sehr kurze Steil-Hügelsprints bis zur Erschöpfung
Die Wochenpläne II  und  III  (mit integriertem WK/sowie Regenerations-Woche)  plus  (wovon diese Methode „lebt“)  Trainingsbeispiele zu T¹  und  T²   findest Du auf Seite 2 …   ⇒ ⇒
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Ist ein *effektives* Lauftraining mit 2 Übungseinheiten pro Wo. möglich?

Die Antwort auf die Frage im Thema:  Ja, durchaus!  Der Erfolg ist allerdings sehr abhängig vom Lebensalter, der sportlichen Historie und natürlich dem *Talent* !

Das folgende Scenario trifft möglicherweise eine ganze Anzahl von Läufer/innen, aus den verschiedensten Gründen ⇒   Lauftraining mit 2 Übungseinheiten pro Wo.
In meinem neuesten Aufsatz über dieses selten angesprochene Problem wende ich mich an …
  • Sportler mit einem sehr kleinem Zeitrahmen für ihr TrainingzB die beanspruchte Hausfrau – der stark beruflich Eingespannte – der Sportler mit einer anderen Hauptsportart, der das Laufen zum Konditionserwerb nutzt etc
  • Läufer mit einem „gehobenen“ Leistungsniveau, die ihr gewohntes Trainingspensum zB wegen Examensvorbereitungen temporär auf 2 Tage pro Woche reduzieren müssen, aber ihre erarbeitete Kondition größtenteils erhalten möchten

Wie fügt also die Mutter mit 2 kleinen Kindern oder der/die beruflich ehrgeizige junge Läufer/in  sein/ihr  Training in ihren/seinen Wochenplan ein?

Diese Problematik wird äußerst selten in der Sportliteratur angesprochen … daher soll Euch hier der Vorrang gegenüber dem Läufer mit Leistungsorientierung eingeräumt werden.
Da die persönliche (zeitbezogenene) Situation des Einzelnen unterschiedlich ist, verbietet sich das Erstellen eines „starren“ Trainingsplans von Alleine. Ich bereite Vorschläge auf — durchaus abänderbar und auch durch andere Methoden ersetzbar.

Du übst Deinen Sport nicht nur der Gesunderhaltung wegen aus  *  Du nimmst an Wettkämpfen teil oder hast dieses bereits in dieser Saison vor …

UNDDu bist kein(e) Anfänger(in)! Du läufst bereits eine geraume Zeit, wenn evntll. auch nur im Rahmen Deiner (anderen) Hauptsportart.
Für Dich hieß das Probem bisher: Wie kann ich meine Leistungen mit der zur Verügung stehenden Trainingsmöglichkeit von lediglich 2 Tagen in der Woche verbessern? Wie bringe ich diese beiden Trainings unter? Wie gestalte ich sie möglichst optimal?
Muss ich im Sommer aufgrund der anstehenden Wettkämpfe anders trainieren als im Winter?

Meine vorläufige Antwort:

Du musst Deinen Körper an beiden Tagen voll  fordern! Die Regeneration erfolgt während der „trainingsfreien Tage“. Verteile die Übungseinheiten auf die Wochenmitte und auf das Wochenende. Dabei liegt an einem Tag der Schwerpunkt auf Kurzbelastungen, am anderen Tag liegt die Betonung auf längeren Belastungen in Verbindung mit einem größeren aeroben Anteil.
Das unten beschriebene Training lässt sich ganzjährig durchführen – abhängig natürlich von den Wetterbedingungen! – Im Sommer wäre  anzuraten, am „Tag 1“ die Länge der Kurzbelastungen/Einzelbelastungen zu verkürzen und die Pausen etwas zu verlängern – Grund: Du willst schneller im Sinne „Grundschnelligkeit“ werden. Für eine optimale Trainingswirkung muss der Muskel „ausgeruhter“ sein …

Tag 1:   Kurzbelastungen — Gesamtdauer: 1 Std/ ca 10,5 – 12,5 km bzw 13-15 km ( 1 Serie/ 2 Serien an Belastungen)

  • ¼h lockeres Anlaufen in 50% Kraftaufwand   ⇒⇒⇒ ohne Pause übergehen in
  • 1 oder 2x 100 m (90-95%)   Pause: 2-3 min langsamer Trab (bei Bedarf im Wechsel mit flottem Gehen)
  • 1 oder 2x 300-400 m (85-90%)   P.: wie oben!
  • 1x 1000 m (75-80%)   P.: 4 min.
  • 1 oder 2x 400-500 m (85-90%)   P.: 2 min.
  • 1 oder 2x 200 m (90-95%)  P.: 2 min  ⇒⇒⇒  versuche, ohne Pause weiter zu laufen …
  • in den verbleibenden 1025 min: lockeres Austraben in unter 50% Kraftaufwand
Hast Du auf Deiner Laufstrecke Hügel zur Verfügung? Nutze diese zweckmäßig! zB steile Anstiege für die kürzeren Belastungen, lange Anstiege für längere Belastungen. Noch effektiver: Füge Elemente meines speziellen Hügeltrainings ein wie hier beschrieben (erfordert einen höheren Zeitaufwand!)
Die %-Angaben bitte nicht mit Deinen Pulsvorgaben verwechseln! Die Streckenlängen sind Ungefähr-Angaben.

Tag 2:   Langbelastungen — Gesamtdauer: -1½ h/ ca 13 km/ 16 km

  • ¼h lockeres Anlaufen in 50% Kraftaufwand   ⇒⇒⇒   ohne Pause weiter mit …
  • 500 m    (85-90%)     P.: 2´ langsames Traben
  • 1000 m    (85%)   P.: 3´
  • 500 m    (85-90%)     P.: 1´
  • 2000 m    (80%)   P.: 4´
  • 200-300 m  fast maximal im Tempo steigernd   P.: 5´  ⇒⇒⇒   schaffst Du es, anschließend –  ohne Gehpause –   s o …  weiter zu laufen?
  • Die verbleibenden 25 bzw 40 min. werden aerob gelaufen – also ohne Eingehen jeglicher „Sauerstoffschuld“. Du beginnst mit etwa 50% und steigerst allmälich anschwellend bis auf 75% körperlichen Aufwands. In den letzten 5´ läufst Du einfach nur „spazieren“ – zur Entspannung und Lockerung.
Fazit dieser beiden Trainings:   Du hast (immerhin!) einen Wochen-Umfang von Zeit sparenden 24 bis 31 km (je nach ∅-Tempo) erreicht. Viel wichtiger aber: Beide Trainings beinhalten diverse Tempovarianten, die Du für Wettkämpfe bis 15 km brauchst.
Diese Methode braucht den Vergleich – auch bzgl. seiner Effektivität –  mit einem Intervall-/Tempolauftraining durchaus nicht zu scheuen. Letzteres erfordert allerdings wegen nötiger längerer (auch Geh-) Pausen deutlich mehr an Zeitaufwand.  Es ist zu beobachten, dass ein gr0ßer Anteil  – nicht nur der Hobby-Läufer! –  diese auch  „Fahrtspiel“  genannte Trainingsmethode anwendet.
Solltest Du bereits nach der „Hügeltrainingsmethode“ trainieren, weißt Du überdies gut, wie man beide Trainingsmodelle miteinander verknüpfen kann und so zusätzliche Reize setzt. UND wichtig: der Spaß kommt mit einiger Sicherheit nicht zu kurz – wenn auch zugegebenerweise diese beiden Tage hart sein werden.
Die warme Jahreszeit ist nicht mehr in allzu weiter Ferne! Guck doch einmal in diesen meiner Aufsätze hinein. Sicher willst Du nach einiger Zeit der Anwendung meiner oben aufgeführten Methode einen „Selbstest“ … Du kannst Dich anhand von diversen Beispielen von Deinem Fitnessstand überzeugen und erhälst zudem weitere Anreize zu einem spannenden und vielseitigen Sommertraining …
Noch eine Anmerkung:  Steht für Dich am Wochenende ein Wettkampf an, trainiere in der Woche gemäß „Tag 1“  … und dies vorzugsweise mit jeweils 2 Wiederholungen ( also insgesamt derer 9)

Was macht der „gestandene“ Wettkampfläufer anders? Im Prinzip nichts!

Du gehörst zu dieser „Kategorie“ und hast aufgrund von Examensvorbereitungen temporär nur wenige Tage Zeit für Dein Training. Natürlich willst Du versuchen, Deinen Leistungsstand zu halten, zumindest auf kürzeren Strecken. Mit den oben beschriebenen Trainingsvorschlägen auf 2-Tages-Basis kannst Du Dich „über die Saison retten“. Nimm gelegentlich an kürzeren Wettkämpfen teil. Das ist – wie Du selber wissen wirst – das beste Training. Abhängig von Deinen Trainings-und Wettkampfleistungen ändere „meinen Plan“ hier und da ab und halte Dich ansonsten an Deine Erfahrung.
Deine persönlichen sportlichen Erfolge werden schnell wiederkehren – da bin ich sicher!
Du hast klare Prioritäten zugunsten Deiner Berufsvorbereitung gesetzt. Das ist das einzig Vernünftige!
Viel Erfolg!
Deine   Leistungsmöglichkeiten  einschätzen lernen
Beitragsbild Lizenz frei („Pixabay“
 

 

 

Seite  2:   … so könnte ein Sommertraining aussehen!

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Ein Winteraufbautraining f. Straßenläufer * Bahnläufer *** Teil II * ab Januar

Meine Wintertrainingskonzepte (Phase I)

hatte ich im Oktober veröffentlicht. Wie geht es für Dich läuferisch ab Januar weiter?
Im Grunde in erweiterter Form  * Winteraufbautraining *
Liebe Läuferinnen und Läufer!  Ihr habt den Spätherbst und die Vorweihnachtszeit dazu genutzt, nach einer anstrengenden Wettkampfsaison Eure „Batterien wieder aufzuladen“ und mit neu gewonnener Energie einen Neuaufbau für die kommende Sraßen- und Bahnsaison begonnen. Einige von Euch haben dazu bereits meine Pläne ausprobiert und (hoffentlich) für gut befunden.
In Phase II  meiner Ideen eines durchdachten, systematischen, interessanten aber auch zuweilen harten Formaufbaus unterscheide ich in meinen Vorschlägen wieder unter Läufern, die 3/4 mal oder aber 5 mal +  pro Woche trainieren möchten bzw dies aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und auch Begabung tun „müssen“.
Meine Konzepte beinhalten eine Mixtur aus dem herkömmlichen Ausdauertraining mit immer länger werdenden Läufen und dem klugen Integrieren eines äußerst effektiven Hügel-
trainings. Dieses erhält ab März eine „ganz besondere Note“ … es wird „Ausdauer-Beinkraft“ (wie ich es ad-hoc nenne) und die Schnellkraft an 1 bzw für Fortgeschrittene an 2 Tagen/Woche separat trainiert. Neu? Nein! Vielleicht etwas in Vergessenheit geraten … aber diese Methode wurde erstmals in den frühen 60ern entwickelt und im Laufe der Jahre – auch im Zuge wissenschaftlicher Erkenntnisse – weiter entwickelt. Nach ihrer Idee trainieren allerdings letztlich nur ausgesprochene Spitzenläufer.
Meine Idee war, aus diesen Erkenntnissen über brauchbare Möglichkeiten nachzudenken , wie man „Otto-Normal-Läufer“ sowie die Sportler, die sich „auf dem Sprung“ an die Spitze auf Landesebene zB befinden, durch sinnvolle Anpassung der Belastungs-„Sollwerte“ Zugang zu dieser Methode ermöglichen kann. Aber – auch der gänzliche Freizeitläufer kommt „zu seinem Recht“: Ich passe die Pläne der „Etablierten“ auf seine Bedürfnisse an. Und- sie werden auch ihm bzw ihr Nutzen und Spaß bringen!

Diese Trainingsphase dauert bis Mitte April …

… und wird gefolgt von Programmen, die Intervall-und Tempolaufvarianten beinhalten – ganz auf die Laufdisziplin des Einzelnen ausgerichtet .
Das spezielle Hügeltraining (Aufbautraining) vollzieht sich folgendermaßen und ist – wie bereits angedeutet- im Prinzip für alle Leistungsstärken, Alter und Geschlecht (sinngemäß) gleichermaßen anwendbar:
Die Gesamtwochenpläne (separat für 5-7 bzw 3/4 Trainingstage pro Woche findest Du auf den Seiten 3 bzw 4.Auf Seite 4 findest Du Deinen modifizierten Plan, wenn Du lediglich an 2 Tagen/Wo trainieren möchtest ….. oder zusammengefasst hier:    Training ab Jan 3 …7 Tage

 

Januar:

  • Dauerläufe angereichert mit 6-8 Temposteigerungenvon ca 500m (1000m) Länge sehr flott und absteigend bis ca 150 m (schnell bis zu 90%)/ bergab zZt noch defensiv
  • Gelände:  hügelig bzw (wo nicht vorhanden) BAB-Brücken, steile/flache Treppen, Deiche etc/ matschige unwegsame Strecken (wem´s gefällt)
  • Mittelstreckler/Kurzlangstreckler:   kürzere Teilstrecken bei den Steigerungen     Bahnlangstreckler/Straßenläufer:   längere Teilstrecken (siehe in Klammern)

 

Februar:         1.-3. Woche

  • kurze/steile wechseln mit längeren/allmälichen Steigungen ab     Beispiel:  6-7-x  „lang“ 150-200m (85%) / 6-7 x  „kurz“ 50-100 m (90-95%)
  • Häufigkeit:  1-2x/Woche   entweder als „Block“ in 5-7 Durchgängen beginnend mit  „lang“  ⇒  bergab defensiv  ⇒  1´ leichtes Traben  ⇒ „kurz“ ⇒ bergab  ⇒⇒ 2´ Trab  o d e r  wirkungsvoller:   je 6-7x im Wechsel „kurz-lang“ … „kurz … lang“ usw mit je 1-2 min. Trab dazwischen.   Das Bergablaufen in gleicher Länge (defensiv) in langen Schritten. Nach dem 3. „kurz…lang“:  3´Trab (ggflls. auch Gehen)      Dieses Hügeltraining wird in Deinen DL sinnvoll in die Streckenmitte eingebunden!

4. Woche … vergleiche Wo 1-3!   Jedoch wird das Bergablaufen nun etwas zügiger durchgeführt     Beispiel:

  • 4-5x ca 100m/90%/steil   ⇒   nach Lauf 5:  Pause 3-5´ Trab (evntll. mit Gehen)    ⇒⇒  4-5x 300m (500m) flacherer Hügel/ 80-85%   Das Bergablaufen erfolgt jetzt direkt nach dem abgeschlossenen Hochlaufen!    Reihenfolge unbedingt so: beginnend mit der kurzen Serie … Pause … lange Serie!
  • nach jeweils dem Bergablauf erfolgt eine Trab – (mit Geh-) Pause im flachen Teil von 2´ innerhalb der 5er-Serie!

 

Tipp:   Bist Du in der Zeit zwischen Anfang Februar bis Mitte März einen Wintermarathon gelaufen? Hattest Du zielgerecht auf eine PB u/o eine gute Plazierung trainiert?
Mach´s  doch einfach so: Lass´  eine Regenerationsphase von 4 Wochen folgen, während der Du – langsam steigernd – eine Serie von ruhigen Dauerläufen durchführst. Die  3. Woche enthält ein leichtes Fahrtspiel und einen Tempodauerlauf über ca 5-8 km und hat bereits einen Umfang von ab 80 km (abhängig von Deinen gewohnten Gurchschnitts-km)
Mach Dir Gedanken, wann und in welcher“Kategorie“ (kürzere oder längere Bahn- oder Straßenstrecken oder ein weiterer Marathon o.ä.) Deine nächsten Höhepunkte stattfinden sollen. So kannst Du – entsprechend angewandt – nach diesem Muster weiter trainieren. Geh´ , wenn es die zeitliche Situation erfordert, einen Kompromiss ein:  Kürze die 6- bzw die 8-wöchigen „Teilphasen“ auf das von Dir gewünschte Maß  oder aber  übernimm diese Trainingsmethode sinngemäß in Deine Fahrtspiele (2-3x pro Woche)!

 

S. 2:   … und wie geht es ab März weiter?

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Geht das: Ein Wintermarathon nach einem „verkorksten“ Herbstmarathon?

deer compitition postpicobstacle training

Jeden Oktober finden für die meisten

Genusslauf im Schnee

*Straßenläufer* Hobby-u Volksläufer* ihre Saisonhöhepunkte statt

Über die „reguläre“ Saisonvorbereitung eines Straßen- u/o Bahnläufers ohne Winter-o. Frühjahrsmarathon (Teil I)
Das sind in erster Linie die großen und bekannten Stadtmarathons wie der Frankfurt („Mainova“)-Marathon dieses Jahr am 29.10. oder diverse „kleinere“ und durchaus attraktive Landschaftsmarathons.
⇒ Eine Auswahl attraktiver  Wintermarathon s findest Du weiter unten … update 21.12. 2024: Die Veranstaltungen existieren weiterhin, die hier angegebenen Zeitpunkte für 2018 natürlich nicht mehr!
Der „gemeine“ Läufer hat sich in aller Regel sehr akribisch und „aufopferungsvoll“ über Monate körperlich und mental für dieses Ereignis vorbereitet. Er hat zB Pflichten genau so wie andere Hobbies „hinten an“ gestellt. Er hat versucht, Beruf und Familie optimal in seine Pläne einzubinden. Und … diese Pläne übersetzen sich oft nur mit einem Wort: Persönliche Bestzeit (PB).
Solche Erfolgserlebnisse sind zwar bis zu einem gewissen Grad planbar. Jedoch spielen andere Faktoren eine oft einschneidende Rolle, die nicht allein im sportlichen Bereich zu suchen sind … und die eben den angestrebten Erfolg mitsamt seinen Planungen über den Haufen geworfen haben: Der Marathon bzw sein Ergebnis für den Einzelnen wurde zum Misserfolg!
Und wie reagiert nun der „frustrierte“ Sportler? Auch „in aller Regel“? Oftmals mit Gedanken wie: „Jetzt erst recht!“
Er will seine vermeintlichen „Misserfolge“ schnellstens aus seinem Gedächtnis streichen. Er ist im Zuge seiner Überlegungen („Ich bin doch in Bestform – habe optimal trainiert – Alles lief gut in der Vorbereitung …“) schlicht übermotiviert (ohne es zu merken!).

„Auf Biegen und Brechen“ Erfolge erzwingen? Natürlich grundfalsch!

Lies im Folgenden, wie ein solches Vorhaben (nicht das „Erzwingen“, sondern ein neuer Anlauf zu einem positiven Marathonerlebnis!) in anderer Form und etwas langfristiger durchaus machbar wäre.
Es wird Dir sofort auffallen, dass ich Einiges im Vergleich zu „herkömmlichen“ Plänen (auch meinen eigenen!) und Trainingsauffassungen eines „systematischen“ Formaufbaus geändert habe und dies zwingend musste!
Der einzige Grund …

Du kannst Deine in 12 … 18 … 24 Wochen  erarbeitete Hochform unmöglich um weitere 10 Wochen oder noch länger halten!

Was also machst Du im Einzelnen anders?
In meinen Plänen unterscheide ich grundsätzlich nur nach Sportlern, die a)  4 x/Woche  oder  b)  5-6 x/Woche trainieren. Dadurch ergeben sich auch konsequenterweise „Leistungsklassen“ (ohne Bestzeitenbereiche nennen zu müssen)
  1. die km-Umfänge entsprechen etwa denen, die Du im Zeitraum 4-6 Wo vor Deinem „tapering-Beginn“ hattest. Und … sie werden beibehalten. Es wird also nicht mehr stufenweise Woche für Woche gesteigert! Erst ab der 7.-8. Woche wird die Intensität ganz leicht angezogen.  —  Du kannst Vergleiche ziehen, wenn du (als 3:30-Läufer) dies liest … aber (lass Dich nicht verwirren): die unten aufgeführten Pläne gelten für die Leistungsbereiche um 3:10-3:20 sowie 2:50 und besser. Pass also in Deinem Fall Sinn gemäß und vernünftig an … und verwende unbedingt diesen Winterplan!
  2. 1 oder 2 Wettkämpfe (aus dem vollen Training heraus!) sollen dazu beitragen, Deine WK-Härte nicht zu verlieren. Sie gelten aber nicht mehr als spezifische Test-WK´s zum Schulen des Marathontempos.winter road racing
  3. Tempoläufe * Tempodauerläufe * Intervalle * fallen jetzt weg! Ein großes Augenmerk liegt in 2 „Fahrtspielen“ pro Woche. Sie können wie folgt ablaufen …
  4. … Du „spielst“ mit dem Tempo – steigerst bergauf – veränderst Schrittlänge und damit das Tempo auch bergab – läufst steilere, sandige, matschige Passagen „sprintartig – suchst Dir bewusst verschiedene Bodentypen …
  5. Es gibt keine km-Vorgaben! Eine (möglichst) einzuhaltende Laufdauer in min./Std wird festgelegt (siehe unter i.)
    cross c. racing 2
  6. Und es gibt auch keine Mindest-(Richt-)zeitenvorgaben! Du folgst Deiner individuellen Tagesform nach Vorgaben des körperlichen Aufwands in % angegeben (zB 1 Std / 50% bedeuten: 1 Std  „mit halber Kraft“) Aber: Vorsicht bei Zuhilfenahme Deiner Pulswerte! 50% dieses Werts müssen nicht gleichbedeutend mit „halbem Kraftaufwand“ sein!!! Das ist von Läufer zu Läufer ganz unterschiedlich unf führt zu Fehleinschätzungen.
  7. Du wirst weiterhin Deine km „mitzählen“ wollen … das ist auch gut so! Evntl. oder hoffentlich wirst Du angenehm überrascht sein, wenn Du nach einigen Wochen bei gleichem Aufwand deutlich mehr an Strecke zurück gelegt hast …
  8. Die „tapering-Phase“ wird natürlich nicht abgeschafft … sie ist ein klares Muss!
Anm.:   Diese Änderungen gegenüber den Methoden in der Haupttrainingsperiode sind nicht etwa willkürlich erdacht. Sie dienen vielmehr der körperlich/mentalen Entspannung nach der langen Zeit der hohen Belastungen!

Du trainierst zZt 4 oder 6 mal pro Woche bzw hast dieses ab sofort vor. Mach´  „Nägel mit Köpfen“ und finde heraus: Ist das etwas für mich?

Als Anhaltspunkt:  Wirf einen Blick auf einige in der BRD bzw in der NL angebotenen Winter-Marathons (der „Mid-Winter-Marathon in Apeldoorn findet bereits am 3. Februar, 2 andere Strecken am 4. Februar statt!) Bzgl. des Husum-Marathons gibt es zZt noch keinen verlässlichen Termin!   W Marathons in NL WinterMarathons BRD    

Bist Du in der glücklichen Lage, Dir eine berufliche oder private „Aus-Zeit“ nehmen zu können? Überwintere doch einfach im N-O Florida´s und mach´ einen Teil Deiner Vorbereitungen dort. In einem meiner Artikel schrieb ich eine Menge Sportliches und Außersportliches über diesen wunderbaren Teil der USA!

Nimm Dein Rennrad mit und nutze einige Trainingselemente der Duathleten   ⇒

Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“

 

Auf S. 2/3  findest Du Trainingsbeispiele für Wintermarathons  am 4. Februar  u/o  am 3. oder 4. März 2018   

*** 2 separate Pläne für eine Trainingshäufigkeit von 4 bzw 6 Tagen pro Woche ***

Hier eine Vorschau, falls Dein Gerät ungenügend darstellt (in der Regel für Deine Zwecke ausreichend):
 
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* Ein Wintertraining für Straßenläufer & Bahnläufer * alle Leistungsklassen ⇒ Ziel gerichtet & Disziplin bezogen!

***  Winter-Aufbautraining für alle …

 … Volksläufer * Straßen- * und Bahnläufer
… mein heutiges Thema: *Wintertraining für Straßenläufer und gleichermaßen für den Bahnläufer*  Und das unabhängig davon, ob Ihr Euch als „reine“ Hobbyläufer einstuft oder Euch zu den Leistungsorientierten Eurer Branche zählt!
Und bitte beachten:  Der folgende Beitrag bezieht sich auf die (Aufbau-) Phase I  und dauert bis zum Jahresende. Über Phase II — das typische Winter- (und Saisonvorbereitungs-) training mit seinen speziellen Hügeltrainingseinheiten — lest bitte ab dem 23.12.
Anfang Oktober ist für die meisten die Haupt-Wettkampf-Saison beendet.
Eine Ausnahme bilden in der Regel die Halb- und Marathonläufer, die ihren wichtigsten Wettkampf erst Mitte oder Ende des Monats laufen.

Das Ende einer Saison ist immer der Anfang der nächsten!

Es tut sich in diesen Tagen für jeden Läufer die Frage auf: „Wie komme ich einigermaßen gut über den Winter?“
Das sieht „irgendwie“ nach Notlösung aus … Eher aber solltest Du es so betrachten und nach Antworten suchen: „Wie baue ich meine Form für die nächste Saison auf? Was hatte ich falsch gemacht? Wie finde ich die besten Lösungen für mich?“
Wo ich doch nach einigen Jahren Stillstand endlich meine Leistungen verbessern möchte … und sogar einen Marathon ins Auge fasse … und überhaupt nach neuen Zielen suche!

Der dunkle und nass-kalte, oft unwirtliche Winter wird Dich an Deinen Planungen nicht hindern —  Das hast Du Dir fest vorgenommen!

Ein selbstverständliches Muss für jeden gesundheitsbewussten Sportler sind 
  • der Witterung angepasste Kleidung
  • entsprechendes Zubehör zum Laufen in der Dunkelheit (zB eine Stirnlampe und/oder reflektierende      Streifen …)
  • Laufschuhe mit stärkerem Profil und   – bei Bedarf: Spikes! –

    cosy run on snow 1

Ganz wichtig:   Hast Du Anfang Oktober die unbedingt notwendige so genannte „aktive“ Pause begonnen?

Ich gehe von Folgendem aus: Du hast in der vergangenen Saison  – ganz individuell –  ein gewisses Pensum an Trainings-km und eine entsprechende Anzahl an Wettkämpfen hinter Dir.
Das ist der Hauptgrund für diese freiwillige Auszeit. Dabei bedeutet „aktiv“: bleibe bis Mitte Oktober in Bewegung, indem Du Dich sportlich anderweitig betätigst. Sehr nützlich, da schonend: Das Schwimmen in allen Stilarten oder – bei guter Witterung – leichtes Radfahren oder aber: lange zügige Spaziergänge/Wanderungen.
*** Mein redaktioneller Hinweis:   Diesen Ratgeber erhälst Du „zwei-geteilt“:   In Phase I  (im Folgenden)  10 Wochen aerobe Basisarbeit des  *Wintertraining für Straßenläufer*  sowie ab Anfang Januar:   Phase II     12 Wochen „Disziplin spezifische Trainingsarbeit“ ***
Ich unterscheide jeweils in Sportlern, die
  • (2-) 3 x/Woche
  • 4-5 x/Woche
  • 6 x und häufiger pro Woche trainieren möchten/können

Phase I  – beginnend mit dem 16.10. –  ist folgendermaßen strukturiert:

  • bis 12.11.:   allmälicher km-Aufbau
  • bis 17.12.:   Erhöhung der Intensität bei gleicher km-Anzahl
  • bis 31.12.:   eine Kombination aus Beidem

Ein „Zwischenziel“ zwecks Formüberprüfung wäre die Teilnahme an einem Sylvester- u/o Neujahrslauf. Solch ein Wettkampf kann -sollte sogar- aus dem vollen Training heraus gelaufen werden.

 

Blättere bitte auf Seite 2 und lies´ meine Ausführungen der 10-Wochen-Trainingsphase für die Häufigkeit  „3 x Training/Woche“

 

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Straßenläufer*Marathonies*Bahnläufer***Wegen Formkrise Saison abbrechen?Nein!

                                                                                                                                                                                                           

 

Jeder Langstreckenläufer * Bahn- * Straßen- * trailrunner * Volks- und Hobbyläufer … erlebt …                                          Wie geht es mir ... sag ich nicht

fast regelmäßig Enttäuschungen verschiedenster Art während seiner Läuferkarriere.
Gelegentlich verzweifelt er an dem Gedanken: Warum läuft´s in dieser Saison bei mir nicht? Warum verbessere ich mich nicht? Gibt es so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz  *Wegen Formkrise Saison abbrechen ?
Trotz guter Planung und trotz eines gut durchdachten und durchgeführten Wintertrainings … trotz einiger recht gut gelungener Aufbauwettkämpfe … UND obwohl ärztlicherseits Krankheiten, Infekte und Verletzungen ausgeschlossen werden konnten: die angestrebten Wettkampfzeiten und Leistungsverbesserungen blieben bisher (Mitte August!) aus.
Im Folgenden versuche ich den Betroffenen Ansätze für Lösungen bereit zu stellen.
Der Übersicht halber unterteile ich grob nach
  • Volks- und Straßenläufern bis 15 km- Haupt-WK-Strecke
  • Marathonläufern
  • Bahnläufern  (unterteilt in Mittel-u. Langstreckler)

Unberücksichtigt bleiben dabei Geschlecht und Leistungsstärke.

Als Straßenläufer mit Schwerpunkt bis zu 15 km …

… beginnt die Haupt-Saison spätestens Mitte April. Bis zur Veröffentlichung dieses Aufsatzes hast Du bereits ca 8-12 Wettkämpfe absolviert. Deine Vorjahreszeiten bzw geplante Verbesserungen blieben bisher um 2% und mehr hinter Deinen Erwartungen zurück ( zB: Vorjahres- PB 10000m 40:00/ diese Saison 41:00)

Wie schon weiter oben gesagt: Du hattest eine gute Vorbereitung und bist verletzungsfrei. Du musstest auch keine längeren Pausen aufgrund anderer Ereignisse hinnehmen.

Wie kannst Du das „Ruder noch herum reißen“?

Du wolltest Dich ja „eigentlich“ verbessern! Das wäre realistisch gewesen, denn Du läufst nocht nicht allzu lange und befindest Dich auch nicht (biologisch) in der „Abwärtsphase“.

Was für Dich nicht in Frage kommt:

no crying ...
…der Läufer heult niemals
  • Eine völlige Pause (Du bist zudem nicht übertrainiert!)
  • Das Training noch zu verschärfen u/o mehr Wettkämpfe zu bestreiten
  • Das Analysieren dieser oder jener Trainingsmethode  (Das bleibt Top-Läufern mit einem entsprechenden Trainer-u. Mediziner-Stab vorbehalten)

Deine vorrangigen Gedanken sollten sein:  Wie kehre ich „zu alter Frische zurück“?

Und Dein vorrangiges Ziel ist zu diesem Zeitpunkt:  Wie erhalte ich meine „allgemeine Ausdauer“?

  • lass Deine aktuellen Trainingspläne in der Schublade!
  • tue was Dir wirklich Spaß macht und was Dich nicht unter Leistungsdruck stellt: Fahre Fahrrad in schöner, einsamer Natur und schwimme in einem idyllischen See oder in einem ruhigen Fluss. Oder fordere an einem beaufsichtigten Strand das offene Meer heraus … Spiele häufiger Golf (im Laufschritt zwischen den Schlägen) …unternimm lange Wanderungen mit Übernachtungen auf Zeltplätzen …
  • noch Einiges mehr darüber in einem meiner übrigen Beiträge

Und bitte keine Vorbehalte gegen das Radfahren für Läufer! Vernünftig betrieben bzgl. der Belastung ist dieser Sport eine hervorragende Ergänzung und in gewissem Maße auch Ersatz zum/für das Laufen!  Das beweisen
die Duathleten, die mittlerweile (2024) eine regelrechte Trendsportart repräsentieren!
Duathlon * Sommer-Saison-Vorbereitung * Tipps * Pläne für Anfänger * Fortgeschrittene/Umsteiger * „Profis“ Duathlon *SISU* ⇒Triathlon Starts können motivieren ⇒ www.fit-stark-sisu.top

Also …

Hol´ Dein Rennrad oder MTB aus dem Keller (ich setze voraus, du hast eins!) … stelle Gänge, Lenker, Sattel neu ein … gib den Bremsen und der Kette etwas Pflege … und los geht´s!

  • An jedem 2. Tag eine Ausfahrt von ab 1½ h, ab der 2. Woche sich steigernd bis 2½ und sogar 3 h Fahrtdauer
  • Durchschnittsbelastung nicht wesentlich über 50%!
  • Jede Trainingsfahrt in „leichten“ Gängen beginnen und auch so abschließen. Als Abwechselung, bei Rückenwind und bergab, gelegentlich höher schalten (vergl. das von mir hier Geschriebene .. nur bzgl. der Einstellungen der Gänge!)
  • UND … im Wechsel jeden 2. Tag schwimmen … wo? → s.o.! 
    open water swim II
  • Trainiere in Deiner bevorzugten Stilart! Wenn Du mehrere beherrscht, wechsele. – Dauer: ab ½ h .. kann bald verlängert werden! – Belastungen können in diesem Sport (fast!) bedenkenlos höher gewählt werden. Gut für die Oberkörper-und Rückenmuskulatur und eine schöne Abwechselung ist das „pullbuoy-Schwimmen“! Siehe hier! Den in dem Artikel beschriebenen „Härtetest“ auf keinen Fall ausprobieren … gehört nicht in diese Phase.
  • Du hast die Möglichkeit, Golf zu spielen? Nutze die Gelegenheit und verbinde das mit leichtem Traben zwischen den Schlägen. Hier schreibe ich darüber! Golfe doch in Florida!
  • Gönne Dir ohne Gewissensbisse Deine „süße“ Belohnung. Mein Programm fordert sehr wohl Kalorien ab!

Anmerkung:   Nach den jeweiligen Rad- und Schwimmeinheiten rate ich zu einem leicht-entspannten Lauf von 2-3 km

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Mein 18-Wochen-Trainingsgerüst für Deinen 1. Marathon! *** noch im Herbst! *** Du willst 3:30h oder besser?

Die „Ultimative Herausforderung: Marathon“ und sein „Sprungbrett“: der Halbmarathon

Als regelmäßiger Besucher der bekannten „Social Media Portale“ und hier als begeisterter Leser und „Kommentierender“ – nicht Kommentator! – bin ich immer wieder überrascht, welche Anziehungskräfte die Begriffe „1. Marathon!“ und Halbmarathon freisetzen.
Da tummeln sich lang gediente Laufsportler(innen), die in dieser Saison endlich eine „bestimmte Marke knacken“ wollen. Und die Anderen, oftmals sehr junge Sportler(innen) mit nur wenig Trainingsjahren (sprich: mangelnde Lauferfahrung). Nicht selten lese ich, dass Fragen an die Community gestellt werden wie: wie werde ich in „der und der Zeitspanne“ schneller, wie soll ich mein Intervalltraining gestalten? Wie lange muss ich für einen Marathon trainieren? Und:  Ich laufe erst xxx Jahre und möchte dieses Jahr noch HM und Marathon laufen. Gleichzeitig bitten sie auch noch um Rat bezüglich „machbare“ Zeiten!
Jungen Sportler mangelt es zu oft an Selbsteinschätzung. Ihre Leistungsbereitschaft scheint zudem in einem guten Verhältnis dazu zu stehen, leicht zu „durchschauen“ für Eingeweihte! Niemand wird es ihnen verübeln, wenn sie „Haarsträubendes“ posten, worüber der erfahrene Läufer „den Kopf schüttelt“. In gutem Sinne, wo er doch seinerseits von selbst begangenen „tödlichen“ Fehlern berichten könnte – und dies häufig in seinen „warnenden“Antworten versucht zum Ausdruck zu bringen.
Ich schließe mich den Kritikern an und widme mich heute denjenigen Läufer(innen), die vorausschauend sich mit „realisierbaren Zielen“ beschäftigen.
Wenn Du Dich also „guten Gewissens“ als erfahren einstufst und Folgendes auf Deiner „Haben“-Seite hast:
  • Du machst seit 5 oder mehr Jahren ein regelmäßiges Ausdauertraining mit Schwerpunkt „Laufen“ und dies an 3-4 Tagen/Woche
  • Dein ∅ Wochenumfang liegt in den letzten 2 Jahren bei 40 km
  • Deine Teilnahmehäufigkeit an Wettkämpfen zwischen 15 und 30 Km Länge  lag in den letzten beiden Saisons bei etwa 10
  • Deine HM-Bestzeit aus dem Vorjahr liegt in der Nähe von 1:40 h bzw bei 2:05 über 25 km
  • Dein erklärtes Ziel ist das Unterbieten der 3:30h-Marke bei Deinem 1. Marathon!  (natürlich kannst Du auch als 2h-HM-er mit gutem Training einen Marathon durchlaufen- die Betonung liegt bei „Durchlaufen“ mit dem Zusatz „ohne Gehpausen“
  • Du hast bisher als längste WK-Strecken 10/15km vorzuweisen. Im Training bist Du es aber gewohnt, Distanzen von mehr als 2½h Länge zurück zu legen

Mit meinem 18-Wochen-Programm gebe ich Dir mein „Erfolgswerkzeug“ (so hoffe ich)  in die Hand …

Für die Vorbereitung auf einen Herbstmarathon in der Zeit vom 1. Oktober – 29. Oktober bleiben 14 bis 18 Wochen systematischen Aufbaus. Das reicht –  sofern Du die oben genannten „Voraussetzungen erfüllst!
Richte Dich auf gelegentlich 5 Trainingstage/Woche ein und plane mit bis zu 80 km Wochenumfng in der Endphase der direkten Vorbereitung!
  • Aber Achtung!  Dieser Plan ist für einen Marathonstart am 28./29.10. 2017 ausgearbeitet! Solltest Du beabsichtigen, einen Termin am 1. bzw 15.10. wahr zu nehmen, wirf einen Blick auf meine „crash-Kurs“-Vorschläge

Seite 2:   … Dein systematischer Trainingsaufbau …

Spannende News   ⇔ https://x-stat.de/

 

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Sei vielseitig bei Deinem Fitnesstraining! Mein Fitnesskonzept der *Einfachheit* Praktikabel+höchst wirksam und nie langweilig!

Ein Rückblick nach den kalten Wintermonaten:  konntest Du Deine Kraft, Ausdauer und Fitness weiter entwickeln?

… Und, wie weit ist Dir das gelungen?  Zugegeben: Es wird Dir gelegentlich an Abwechselung gemangelt haben!? Dein Wunsch war ja: Mein Fitnesskonzept …
Das mit der mangelnden Abwechselung wird  ab sofort  anders, sprich: spannender! Ganz unabhängig davon, ob Du  Kraft entwickeln  und  Muskeln aufbauen  möchtest. Oder ob eine  allgemeine Fitnesssteigerung  Dein Ziel ist. Sprich: durch ständige Stärkung Deiner Ausdauer.
Dieses  „Aktiv-Konzept“  soll Dir dabei helfen!  Es ist „einfach“ ausführbar. Und es ist dennoch höchst wirksam. „Lange Weile“ hat dabei keine Chance!

 

Du bist zuletzt häufiger auf meiner Seite gewesen …

… und hast  diesen Trainingsvorschlag gelesen und ihn ausprobiert, ihn vieleicht bereits in Deine Trainingsroutine integriert: Du weißt, dass ich Dich als „reinen“  Freizeitsportler  anpreche und auch meine noch folgenden Beiträge  nicht vorrangig für Leistungsorientierte (die zB als Läufer ein solches Trainingspensum haben …)  ausgelegt sind. Der „Übergang“ ist allerdings fließend und möglicherweise hast Du schon mit einem Auge in diese Richtung „geschielt“. Aus eigener Praxis kenne ich solche Fälle! Und das ist durchaus kein Phänomen

Dein „Sportlerprofil“ …

… sähe etwa so aus, wenn Du „problemlos“ in das gleich im Folgenden zu beschreibende Programm einsteigen möchtest:

  • Du bist seit geraumer Zeit  sportlich vielseitig  unterwegs …

  • … und bist daran gewöhnt,  mindestens 2 mal/Woche  körperlich aktiv an Dir zu arbeitenWinner...loser 1

So wird es Dir keine „Besorgnis erregende“ Schwierigkeiten machen …

  • 1000 bis 1500 m -je nach Stilart- durchzuschwimmen
  • 30 km mit dem  MTB  in wechseldem Gelände bzw 40 km oder mehr mit dem  Rennrad  zügig bis schnell zurückzulegen
  • 10 km oder länger ohne Pause zu laufen  bzw etwa 1½ h zügig zu  „walken“
  • ein anspruchsvolleres  Kraft-Fitnesstraining  in Form eines „Zirkeltrainings“ (über mehrere Stationen und Serien) im Fitness-Studio oder zu Hause durchzustehen
  • sinngemäß in  anderen Ausdauersportarten  „Belastungen“ aushalten zu können, zB beim Skilanglauf

Diese Ausrüstung wird bereits vorhanden sein:
  • Lauf-, Schwimm-, Radsport- Zubehör aller Art       Bild:  „pull-buoy“

    Swim w pb

    Pull Buoy

  • wetterfeste Bekleidung  Disziplin spezifisch

Anderenfalls schaue einfach in  diesen Beitrag von mir hinein

Mach´ Dir Gedanken über Trainingsorte und Strecken

Vorfrage:  Startest Du „direkt ab Haustür“ oder liegen die zu wählenden Strecken außerhalb?

Zum

Schwimmen

wirst Du noch einige Wochen (aktuell ist Anfang Mai) die Halle oder das Freibad nutzen müssen. Sobald  die Wassertemperaturen es zulassen, halte ich ein Training in einem See, Fluss oder im offenen Meer für zweckmäßiger und „spannender“(Ansichtssache!)

Für das

Radfahren

empfielt sich eine verkehrsarme (Rund-) Strecke. D.h. eine solche mit gutem Asphalt für das Rennrad open water swim1u/o eine anspruchsvollere auch sandige Strecke für Dein MTB-Training. „Mittelgebirgler“ nutzen „von Haus aus“ einen Mix von leichteren bis hin zu stark ansteigenden Strecken (mit „Stichen“;  hab´ diesen Ausdruck ´mal gehört).

„Flachländer“ aus dem äußersten N/NO/NW kennen das sog. „Deich-u. Autobahnbrücken-Training“ (eigene „Wortkreierung“!), das so ablaufen könnte: Man befahre einen Deich (m. MTB) bzw eine Autobahnbrücke (m. RR) oft/wiederholt und Intervall mäßig mit großer Übersetzung und hohem Krafteinsatz im Stehen (!) solange, bis man den gewählten Gang nicht mehr halten kann. Als „aktive“ Pause folgt jeweils ein „Rollen“ mit leichter Übersetzung, Dauer etwa 2-4 min. (Anm.:  Ein solches Training bitte  n u r  an Deinem „Hochbelastungstag“ Mitte/Ende der Woche -siehe weiter unten- durchführen!)

Für das

Laufen

suche Dir zweckmäßigerweise (u.a. zeitl. Gründe!) eine Strecke innerhalb der Radrunde, damit die „Gesamtrunde“ in der Nähe Deines Schwimm-Reviers liegt. Bei der Auswahl kannst Du nach ähnlichen Kriterien vorgehen wie oben für das Radfahren beschrieben.

Gedanken über den zu wählenden Wochentag
Der einmalig pro Woche anzusetzende „Hochbelastungstag“ wird ab ca. 2½ h in Anspruch nehmen! Daher wäre es ideal, diesen in die Mitte der Woche zu legen.Das hängt natürlich davon ab, wie und ob Dein Zeitplan dieses zulässt.Superkompensation
Unter Berücksichtigung der Prinzipien der sog. „Superkompensation“ (= „überschießende“ Wiederherstellung nach Belastung und nachfolgender Erholung ) wären zwei sinnvolle Variablen möglich:
Du „hast Zeit“  
  • Mo oder Di:   je nach Vorlieben:  500 m Schwimmen bzw 4-5 km Laufen bzw 20-25 km Rad (MTB/Rennrad)
  • Mi oder Do:   ein weiter unten erläutertes „Hochbelastungstraining“ mit einem Gesamtaufwand von  ∅ 80%!  ⇒ daher am …
  • Freitag:         Regenerationstraining  ähnlich wie Mo/Di
  • Sa oder So:    Reines Ausdauertraining, wahlweise oder evntl. kombiniert:  L: 1¼-1½ h    S: 1200-1500 m    R: 2 h

Du hast „unter der Woche“ wenig Freizeit  ⇒

  • Di:                  leichtes Ausdauertraining (wahlweise, auch kombiniert)  S: 600-1000 m   R: 20-25 km   L: 3-5 km  ⇔ Belastung nicht  > 50%!
  • Mi oder Do:  wie Di /evntl. Strecken etwas verlängern u/o kurze Belastungen bis zu 75% einstreuen
  • Sa:                  Langer Ausdauertag  mit (wahlweise) oder auch in Kombination  ⇒ L:  1¼-1½ h    R: 2 h    S: 1500-2000 m      Wichtig:  wegen des morgigen harten Trainings  50%
  • So:                 Hochbelastungstraining/Vielseitigkeit   ⇒ Gesamtdauer ab 2½ h/ Belastungen 80-90%     Details im nächsten Abschnitt

Anm.:  Der Wochenaufbau folgt immer dem Prinzip „Ent-lastung   n a c h  Be-lastung“!  Entsprechend der Ablauf der Disziplinen innerhalb des Tagestrainings! Optimal wäre es, das Training  auf die Blöcke Di/Mi sowie Sa/So zu verteilen.   Freitags könnte bei Interesse ein Krafttraining eingeschoben werden. Dieses sollte aber „Bein- schonend“ ablaufen und als „Zirkeltraining“ angelegt werden. Es sollten eher leichtere Gewichte bei schneller Ausführung gewählt werden, da zu hohe Gewichtsbelastungen eine optimale Effektivität hinsichtlich der folgenden Trainingstage kontraproduktiv beeinflussen (= stören) könnten! – Spezialisierte Kraftsportler werden diesen Trainingstag ohnehin nach anderen Vorgaben gestalten und auch an den übrigen Tagen Abwandlungen vornehmen.

Kam das eben Gelesene dem gleich, was Du Dir unter  Mein Fitnesskonzept  vorgestellt und skizziert hattest? Das Folgende könntest Du, sofern Du Dein Ziel konsequent verfolgst, in absehbarer Zeit in Angriff nehmen …

 

 

Nun also zum angkündigten …

Hochbelastungstag ⇒ fern von jeder Eintönigkeit!

      • Unter Einhaltung der Prinzipien „Superkompensation“ (hier: „micro-zyklus“) läuft dieses Training folgendermaßen ab:
      • Grobe Reihenfolge der Disziplinen:     RE ⇒   LB ⇒   RE ⇒   RB ⇒   RE ⇒   SB ⇒   SE    (Rad/Swim/Lauf – Erholung/Belastung)         

Mitzunehmen:

1-2 Rad-/Lauftrikots,   1 Badehose/Triathlon-Anzug,   1 Pullbuoy/evntl. „Paddles“,   min. 2 l Getränke!

Weiter ...    und erst  d a n a c h  sieh hier hinein (lesenswert!)

⇒⇒⇒  Seite 2:  Deine detallierten Trainingsinhalte!  
Wirf gelegentlich einen Blick auf die Webseiten von A.Gabius (dt. Marathonrekordler) und D. Baumann (Olympiasieger 1992  über 5000m), lies´ Interessantes über Training, Wettkämpfe, Reisen etc dieser Leichtathleten …
Beide URLs auf Seite 2, unten

 

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* Ausdauer- * Kraft- * Golfsportler ⇒ Sät im Winter, was Ihr im Sommer ernten wollt!

*** Es ist eine Menge  ´dran an diesem Sprichwort! ***

Für Golfsportler gilt dieser bekannte Spruch allemal, zB bzgl. einer starken Physis und Kondition, die er sich in der *off-season* zulegen muss.
Für alle Wintersportler unter Euch gilt aber sinngemäß: „…im Sommer säen, im Winter ernten …!
Läufer gelten für viele Ausdauersportarten quasi als Vorreiter, wie man sich im Winter (Skisportler im Sommer) Grundlagen für die jeweilige Hautwettkampf-Saison aneignet.
säender Bauer
Du hast in den vergangenen Wintermonaten fleißig und aufopferungsreich trainiert und willst jetzt zu Beginn der wärmeren Jahreszeit erste Resultate sehen. Quasi in Form einer „privaten Bilanz“.
Denkbar in Deinem Fall wären „Leistungs-Diagnosen“ und damit eng verknüpfbare Tests. Nur, hast Du bereits eigene Vergleichswerte aus Vorjahren? Über gelaufene km, gehobene Lasten (Gewichte) oder zurückgelegte Radstrecken hast Du bisher wohl nie Buch geführt, im Golfsport gelten noch weitere Kriterien …
Für Leistungssportler sind solche Tests sowie das Führen von Statistiken unerlässlich. Du Dich als möglicherweise erst im Anfangsstadium befindlicher Freizeit- oder Hobbysportler benötigst keine Seiten langen Vergleichtabellen mit vorgegebenen Parametern u.ä., die Du ohnehin (noch) nicht verstehst.
Du willst lediglich ein Fazit ziehen über den Stand Deiner körperlichen Entwicklung.

*** Der „blutige“ Anfänger fragt sich jetzt zu Beginn des Frühlings …
  • Bin ich mir im Klaren, in welcher Form bzw mit welchen Mitteln ich dieses Jahr vorhabe, meine Fitness zu verbessern?  Weiss ich was ich will?  –  Falls „Ja“ …
  • … hast Du idealerweise im Herbst angefangen zu joggen, zu schwimmen, Ballsport in der Halle zu betreiben, im Fitness-Studio  oder zu Hause Dein Krafttraining zu absolvieren?
  • Du spürst, dass „es voran geht“, hast Gewicht verloren … und gegoogelt, vllt. auch hier, wenn es Dir vielleicht doch noch an Motivation fehlt oder Du einfach noch unschlüssig bist…)  und Deine Figur nimmt „Formen“ an!
  • Lass Dich doch einfach durch das Lesen meines Artikels aus dem Vorjahr inspirieren, wie es mit Dir jetzt sportlich weiter gehen könnte! – Oder, bist Du über das „Wie, Wann, Womit“ noch  unsicher, dann …
  • … schau doch einfach in diesen Beitrag hinein!

    Laufen i Watt

*** Du bist nicht lediglich ein treuer Leser meiner Beiträge, sondern …
… Du hast im Spätsommer oder im Herbst damit begonnen, meine Anregungen und Trainingsbeispiele nach zu vollziehen, d.h. Du bist sportlich aktiv geworden. Dieser „Sprung vom Couch-Potato“ zum „doer“ (von: „to do“) hat Dich sicher anfangs eine gewisse Überwindung gekostet … .
Mittlerweile hast Du Dich an Dein Trainingspensum gewöhnt. Es macht jetzt Spaß und es wirkt in irgendeiner Weise befreiend, wenn Du ohne Probleme in schöner Natur 1 Stunde oder sogar länger zu laufen im Stande bist! – Du hast in dieser Zeit auch regelmäßig Deine Schwimmbahnen gezogen und hast überdies Dein gewohntes Kraftprogramm in Deinen Trainingsalltag integriert.
Fazit: Du erkennst, dass die Vielseitigkeit in der Ausübung Deiner sportlichen Mittel einer Monotonie in jeder Beziehung überlegen ist! Dieser Ablauf  muss erst „erlernt“ werden, und das ist Dir gelungen!
Du hast auch gelernt, dass  „Orte der Entspannung“ dazu beitragen können, dass Dein Körper „Ja sagt“ zu Allem, was Du ihm zu leisten abverlangst.   Gönne ihm und Dir  Deine eigene Heimsauna!

*** Ich habe ein Programm ausgearbeitet … bestens geeignet für Deine Vorstellungen ***

Es ist unkompliziert und wegen seiner Einfachheit nahezu beliebig  abänderbar.  Zudem ist es bei richtiger und konsequenter Anwendung äußerst effizient und macht dazu auch Spaß! Seine Vielseigkeit ist der Schlüssel zu weiteren Erfolgen.
Vervollständige dazu Deine Ausrüstung mit  (falls noch nicht vorhanden) …
  • 1-2 Badehosen o. -shorts, evntl. 1 einfacher Triathlonanzug
  • 1 Paar „Pull-Buoys“* für Dein Schwimmtraining, falls Du den Kraulstil beherrschst oder erlernen möchtest.   *= „Schwimmhilfe zur Stärkung der Arm-u. Oberkörpermuskulatur“ (Wikipedia)         Pull Buoy
  • 1-2 Paar mittelpreisliche „running-“ Schuhe, keine Discounter-Ware!  –  Du bist „spezialisierter“ Langstrecken-Läufer?

***  „Update“:  Die Zeit vergeht! Die Saison 2018 naht. Du bist jetzt soweit, Dein Training systematischer zu planen …

oder für die/den Fortgeschritte/nen

  • 1 „einfaches“ MTB oder wahlweise auch Rennrad (+ certif. Radhelm ist Plicht!), wobei die Ausstattung anfangs sekundär ist: 21 bzw 14 Gänge reichen, ein Stahlrahmen tut es zunächst auch …
Speichere doch meine URL einfach ab und besuche meine Webseite ab Mai erneut. Das würde mich freuen!

*** Ein Trainings- incl. Familien“ausflug“ nach Florida? *** Schöne links für den Golfsportler

Hast Du meinen Artikel über einen gelungenen privaten Trainingsurlaub an der Old Cutler Road IAtlantik-Küste u/o in den Nationalparks des  Nord-Osten von Florida schon gelesen?
Schlag doch hier nach. Ich wette, es gelingt mir, Dein Fernweh zu entfachen!
Vielleicht bist Du zuletzt dem deutschen Schmuddelwetter (zumindest hier im Norden!) entronnen und hast in diesesem Winter einige Wochen dort verbracht?
Schreib´doch bitte Deinen Kommentar über Deine Eindrücke und Erlebnisse!
Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen     (M. Claudius, 1740-1815)  
⇒  Finanzier´ Deinen nächsten Trip nach Florida!
Also, bis zum Mai, wenn Du möchtest!
* Rechtlicher Hinweis: Fotomaterial ist Lizenz-frei
Flickr, Wikipedia

 

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N-O FLORIDA : MTB*Radsportler*Läufer*open-airFitness*⇒Traumtrainings in Nationalparks*an xxl-Stränden*entlang „historic A1A“⇒ganzjährig

 

Aktualisiert am  27.09. 2024/ 22.12. 2024   ⇒  Du solltest Zeit mitbringen, diesen „Leitfaden“ im Gedächtnis zu speichern oder ihn einfach als Favorit in Deinem browser …

Wer die

Inhaltsverzeichnis

USA kennen lernen  

möchte, dem fallen als eines der lohnenden Besuchsziele der Staat Florida ein.  Miami, vielleicht noch Daytona oder Key West sind ein Begriff. Nach Nationalparks gefragt, fallen dem newbee, wenn überhaupt, die „Everglades“ ein. – Durch frühere Reisen in diese Region bereits erfahren, möchte der Ein oder Andere die vielen „typischen“ Touristen-Hochburgen zwar sehen. Er hat jedoch seine ganz individuellen Ansprüche. Er ist Naturliebhaber, er ist Sportler, gleichzeitig Familienvater. Seine Aufenthaltszeit und/oder sein „budget“ ist möglicherweise begrenzt.
Wie kann er im Vorfeld planen, seinen Urlaub „familiengerecht“ mit seinen Hobbies, wie Natur und Sport, in Einklang zu bringen?
Die geografischen Entfernungen sind in Florida vergleichsweise relativ gering. Aus eigener Erfahrung bieten sich einige „Counties“ im N-O Florida´s besonders gut an, wenn man mit geringem Zeitaufwand zentral ab gewähltem Standort Unternehmungen starten möchte: Man könnte morgens auf trails mit dem MTB trainieren, vielleicht mit dem Rennrad auf „by-roads“ die abwechselungsreiche Natur genießen. Läufer absolvieren ihr Training an endlosen Stränden. Kraft-u. Fitnesssportler finden in städtischen Bereichen „beach gyms“ mit Kraftstationen. – Nachmittags macht man mit der Familie „sight-seeing“. Man lernt Strand Gymdiverse historische Gebäude, Forts usw kennen. Wenn man  im Hotel oder auf dem Campground ausliegende flyer studiert, findet man zahlreiche Vorschläge für „events“ für die ganze Familie. Auch die „Kleinen“ kommen auf ihre Kosten, wenn man mit Fantasie plant. – Den Besuch einiger der attraktiven NationalParks, Sanctuaries, „wildlife managements“ sind hier Tagesausflüge. Lange Anfahrtszeiten sind eine Ausnahme.
Im Folgenden erhält der Leser einen Überblick mit praktischen Tipps und ausgesuchte „links“ zu höchst interessanten und informativen Webseiten, blogs usw. Ganz sicher werden so Träume wach, den N-O mit seinen 8 Counties näher kennen zu lernen!
 

Florida Sport-Auszeit: Cycle & run *** eine Geo-Lektion & mehr

Eure Reisevorbereitungen sind soweit abgeschlossen. Flug und Unterkunft sind gebucht. Das sollte man bzgl. Transportmitteln (Leihwagen, RV) zumindest in der Hauptsaison ebenfalls von zu Hause aus tun!
Der „herkömmliche“ Tourist wird sich sein persönliches sight-seeing-Programm bereits zusammen gestellt haben. Der Sport-Tourist, von dem in diesem Artikel die Rede sein wird, hat weit mehr Probleme in puncto Reiseplanungen: Er steht vor der Situation, wie er seine sportlichen Pläne a) „Familien gerecht“ und b) wie er diese überhaupt in seinen möglicherweise vollgepackten „Urlaubskalender“ unterbringt. In vielerlei Beziehung sind die USA, auch Florida, doch weit unterschiedlich zu unseren deutschen Gegebenheiten. Das gilt auch für die Entfernungen von A nach B, obwohl diese in Florida relativ überschaubar sind.
Florida-Liebhaber, die sich den N-O ausgewählt haben, sind nicht mit „typischen“ Miami -Touristen gleich zu setzen … Denn: diese Region hat  seine besonderen Reize.  Naturliebhaber, Kultur- und „history“- Kenner- und — Sportler zieht es eher und statistisch betrachtet verstärkt (auch) in die nordöstlichen Counties.
Dieser kleine Leitfaden soll Euch Anregungen und Beispiele liefern. Ich möchte Euch hiermit von einer (gar nicht so) kleinen Last befreien, aus Unerfahrenheit oder Unkenntnis einen frustrierenden Urlaub zu erleben.
Aber vorab: Ich bitte darum, meine Darlegungen, Tipps usw keinesfalls als „Touristik-Ratgeber“ zu verstehen! – Die bereit gestellten „links“ sind  keine Affiliate-links. (Wer noch günstige Flüge sucht, findet ein Vergleichsportal hierzu [Werbung])  ⇒ ganz unten auf S. 4!–  Ich habe sie sorgfältig und passgenau ausgewählt, sie sind meistens direkt anwählbar.
Geografisch und kartografisch muss man sich diesen Landstrich so vorstellen:
Ausgehend davon, dass Euer Standort im Umkreis von St.Augustine liegt:
Die N-S- Entfernung von Titusville bis zu den Außengrenzen von „Greater“ Jacksonville beträgt ca. 180 km („Jax“ ist flächenmäßig die größte Stadt der USA!). Die größte O-W-Ausdehnung, etwa von St. Augustine zum Ocala-Forest, ab 50-75 Km, je nach gewähltem Zielpunkt.  Der „entrance“ des GMT NationalP. (Guana…NP) liegt zB per Auto zwar 30 km entfernt. Ab St. Aug. ist der Park schon ab ca 10 km an einigen Stellen zu Fuß (man kann parken) oder mit dem MTB erreichbar.
Folgende „Counties“ liegen in diesem geografischen Bereich:
Duval    2  St. John´s     3  Flagler
4  Volusia    5  Lake (District)    6  Marion   7  Putnam     8  Clay       (im Uhrzeigersinn)
The FL N E Counties 5
 Wichtigste Städte:
1     Jacksonville
2     St. Augustine
       Ponte Vedra
3     Bunnell

4     De Land

5     Tavares

6     Ocala

7     Palatka
8     Starke

 

S. 2:   Rad-u.MTB´ler, Läufer, Kraft-Fitnesssportler, Golfer trainieren hier „traumhaft“, NatParks, trails
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Kraft + Fitness + Ausdauer mit einfachen wirksamen Methoden erwerben

 

Fast in Vergessenheit geraten:  eine einfache, aber äußerst wirksame Methode …                      

… mit erstaunlichen Resultaten bei der Entwicklung von menschlichen Kraft-Ausdauer-Eigenschaften! Und das nur mit Hilfe Deines
eigenen Körpergewichts! Ganz im Sinne des Titels  Ausdauer mit einfachen wirksamen Methoden erwerben  und ganz ohne pysikalische Kraft-Anwendungs- und Ausdauer-Entwicklungsgeräte!
Herbst/ Winter – nasskalt, stürmisch (zumindest hier im Norden), höchst unangenehme Jahreszeit!
Du bist ein „fortgeschrittener“ Anfänger im Freizeitsport. Du stehst aktuell vor dieser Entscheidung: Schiebst Du Dein Vorhaben,
endlich eine bessere Fitness und damit eine stabilere Gesundheit zu erlangen, weiterhin vor Dir her? Oder nimmst Du es ab sofort
selbst in die Hand, dieses zB über den Sport zu erreichen?
Natürlich willst Du abnehmen, einen trainierten Körper, eine „Strand taugliche“ Figur usw Dein Eigen nennen können! –
Was brauchst Du also dringend? Jawohl: Motivation, Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit!

Eine fast schon „nostalgische“ und simple Methode
Ich gehe einfach ´mal davon aus, dass Du Dich guten Gewissens „aktiver Sportler“ nennen darfst.
Nein, kein aktiver Leistungssportler! Und, Du hast doch wohl Deinen „inneren Schweinehund“ des letzten Winters überwunden!?
Dann lass Dich von den folgenden Ausführungen inspirieren.

Stelle Dir vor, einen Teil Deiner „Fitness-Routine“ „an der frischen Luft“ zu absolvieren.

In dieser Jahreszeit, wann immer möglich.




Sei ehrlich zu Dir selberBestehst Du folgende Minimal-Voraussetzungen? Du bist in der Lage,
  • 20 min langsam ohne Gehpause zu laufen
  • 500 m zügig in beliebiger Stilart zu schwimmen
  • 20 Km mit dem Fahrrad zügig zu fahren, ohne danach ausgepumpt zu sein
  • und Du bist daran gewöhnt, Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht u/o (Kurz-) hanteln durchzuführen

 

 

Also, was hält Dich ab …

Suche Dir einen Rund- oder Hin-und Zurück-Kurs in landschaftlich schöner Umgebung und vermiss ihn grob (dient auch Deiner Motivation!). Wenn die Strecke Hügel verschiedener Art, Sandpassagen, Treppen und unterschiedliche Bodenbeschaffenheit enthält, umso besser! Abwechselung macht mehr Spaß und führt zu besseren Ergebnissen!

 

 

Aufwärmphase

  • Zügiges Gehen, anschließend lockeres Laufen von jeweils 1000 m. Im Schnelldurchlauf:  einige Dehnübungen für alle Muskelgruppen

 

 

Belastungsteil I

 

  • Nutze eine Bank, eine Bodenerhebung, eine Stufe, einen Holzstapel oder (großen Anlehn-) Fahrradständer als Trainingsgerät

 

Übungen:

  • Je 2 Serien Liegestütze im Wechsel mit „rückwärtigen“ Dips und mit Klimmzügen (Beine am Boden abgelegt)
  • a) im 1. Durchgang langsame Ausführung bis zu 10 Wiederholungen     b) im 2. Durchgang schnell bis schnellkräftig bis zu 20 Wdhl´n
  • Pausen:   1 – 2 min zwischen den Einzelübungen   ⇒  3 – 4 min zwischen den Serien
    liegestuetze   a-dehnen    b-dehnen   c-dehnen    d-wie-dips
  • Steigere nach einigen Wochen die Anzahl der WH. Bei deutlich erkennbaren Fortschritten erhöhe auch die Anzahl der Serien
  • Trainingsziele:   bis zu über 200 Gesamt-Wdhlng´n   ⇒⇒⇒  Entwicklung der Brust-, Bauch-, Arm- und Rückenmuskulatur

 

Belastungsteil II                                                                        

Ziel:   Kräftigung und Schnelligkeitsentwicklung der Beine.  Verbesserung Deiner Kondition.

Wasser...strandauf

Wie oben gilt: allmählich steigern, d.h.  erst  die Zeitdauer  ⇒  dann die Intensität!

Treppenlaufen:
treppentraining

  •    2 – 3  Serien á 10-30 Stufen ⇒ á Serie: von „langsam springen“  über  „schnell“  bis  „sub-maximal“ in kurzen, sprintartigen Schritten
  •     Pausen/ Serienpausen:   3 min/ 75%-ge  Erholung

 

 

Hügellaufen:

  • Anstiege:   lang, flach  ⇒  „sprungartig“ laufen
  • Anstiege:   steil  ⇒  „sprintartig“ laufen
  • Pausen:   bis zur fast  völligen Erholung. ⇒  Merke:  Ein müder Muskel „lernt“ nicht,  d.h. er benötigt Zeit zur Schnelligkeitsentwicklung!
  •                   mit der Zeit entwickelst Du ein verlässliches Gefühl für die notwendige Pausenlänge
  •                   aber:   nie herum stehen! Leicht bewegen, dehnen

 

 

Ein unbedingtes „Muss“  ist der …

… Entlastungsteil

auch gelegentlich  „cool down“  genannt. Dieser im link vorgeschlagene Saunabesuch ist natürlich kein Teil des heutigen Trainings.

 

  • Schließe Dein heutiges Pensum nach Teil II und einer kurzen Pause mit mit einem Gehen u/o Lauf von etwa 15-20 Dauer ab
  • UND:  vergiss die obligatorischen Dehnübungen nicht, jetzt etwas länger. Damit beugst Du Verletzungen vor!
  • Du hast alles richtig gemacht und fühlst Dich trotz der eben „durchgemachten“ Belastungen körperlich erstaunlich entspannt („high“)
  • Du fühlst Dich aber eher mehr als nur „ausgepowered“. Du musst Dich setzen, weil Dir unwohl ist:  Du bist für die heutigen Belastungen noch …
  •   ….      nicht bereit! Du hast definitiv „überzogen“, wie man es auch nennt. Eventuell steckt ein Infekt in Deinem Körper …
  •    …  beobachten und nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.  Keine Selbst-Medikation! Das hat schon manchen Sportler aus der Bahn geworfen!

 

… daran musst Du Dich und Deinen Organismus gewöhnen, denn …

  • … ein solches oder abgewandeltes Training solltest Du an 2 Tagen innerhalb einer Woche durchführen. Das bedeutet: in einem
    Abstand von 3-4 Tagen, dazwischen „schiebst“ Du einen reinen Ausdauertag (-lauf).
    Entscheidend sind die Prioritäten, die Du für Dich selbst gesetzt hast: Ziehst Du …
  • die Kraft-Schnellkraft-Entwicklung vor:  gehe nach dem eben beschriebenen Muster vor. – Willst Du Deine Ausdauer vorantreiben, plane …
  • … einen Ausdauertag (30-45´ Laufen) gefolgt von einem Kraft-Ausdauertag (s.o.) innerhalb der Woche. – am Wochenende dann …
  • … ein langer (Aus-) Dauerlauf über 45´, später einmal über 1 Std hinaus

Ausdauer mit einfachen wirksamen Methoden erwerben  ⇒  nach und nach antrainiert: Dein Organismus wird es Dir danken und die Basis für weitere Herausforderungen ist geschaffen!

Kennst Du übrigens bereits meine Formel  * Kraft+Ausdauer=fit? * ⇒ da findet der bereits Fortgeschrittene weitere Anleitungen und Tipps … und (überraschend?) einen kleinen Exkurs über das Golfen mitsamt 2 interessanten links. Und nein: ich bin zwar Golffan, jedoch kein Aktiver.

 

So weit kommt nicht Jeder   …  
2Q==

aber sieh´ Dir meine weiteren Vorschläge an …

  schau Dir ein kleines Trainingsbeispiel an, dazu Deinen 10-km-Test  (nächste Seite)

 

UND:  die sportlichen Damen unter Euch  … fühlt auch Ihr Euch angesprochen … das weibliche Geschlecht ist prädestinierter für den Ausdauersport, das ist nicht unbekannt …

 

 

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Kraft und Ausdauer = fit? *** Finde Deine individuelle (Super-) Fitness

 

 

KRAFT und  Ausdauer –  SISU*

 

staminastrength endurance

SISU kann man so übersetzen:   *die  „finnische“  Ausdauer*

 

Sonderthema

GOLFSPORT!

… und *DAS begeistert garantiert jeden Golfer … Training, Techniken, shopping und (Golf-)Humor aus England!

*golflads.co.uk  →   so lautet (aktualisiert) deren auch für Anfänger-geeignete Webseite   →  www.golflads.co.uk
*** falls kein https ausgewiesen wird:  versuche doch über Deine Virensoftware, zB Avast browser, o.g. Webseite zu erreichen oder evntll. über das TOR Netzwerk …
Oops! Hier vermisst Du etwas? Ja, Alles rund um den Golfsport! Autor ist zwar begeisterter
(„passiver“) Golfer. Den Erfahrungsschatz des erfolgreichen aktiven Golfsportlers kann er daher nicht vorweisen.
Aber: Um in dieser Sportart „mitreden“ zu können, sind eine – sicherlich spezifische – Grundkondition und ein gehöriges Maß an Schnellkraft/Kraftausdauer ein unbedingtes Muss!
In meinen folgenden Beiträgen geht es genau darum, wenn auch mehr oder
weniger fokussiert auf das leichtathletische Laufen … Anregungen findet der Golfer
hier mit Sicherheit!

Hallo, Du suchst seit langem online nach Begriffen wie: Kraftmaschinen-Kraft-Kraftanwendungen-Fitnessgeräte-Ausdauer-SISU etc . So bist Du auf meine Seite gelangt. Darüber freue ich mich und hoffe, mein Interesse an diesem Thema mit Dir teilen zu dürfen. Es gibt im Netz eine Fülle von Aufsätzen aus dem Bereich „Fitness“, nach sportlichen Kriterien als auch wissenschaftlich beleuchtet. Ich möchte Dir im Laufe der nächsten Folgen Info´s und Material in die Hand und Dir Anregungen zu einem „neuen“ bewegungsreichen und sportlichen Leben geben – und dies ohne zu überfordern.

 Gehörst D U dazu … ?

Heute wende ich mich an Alt und Jung, männlich wie weiblich, an Gesunde, Kranke, Übergewichtige, (Ex-)Sportler usw . KURZ gesagt: an ALLE, die ihre Fitness und damit ihren Gesundheitszustand verbessern wollen, indem sie „ganz einfach“ körperlich aktiver werden. K-Hantelemblem kh Du hast längst Deine persönlichen „Vorgaben“ im Hinterkopf. Wie aber willst Du es angehen, wohin tendierst Du? Zum Ausdauersport? Zum Kraftsport? Welche gesundheitliche, welche sportliche Vergangenheit hast Du? Beschränkt sich Dein „Aktiv sein“ auf das Verfolgen von Sportsendungen im TV? Hast Du eventuell früher die eine oder andere Sportart betrieben und/oder willst Du nach längerer „Abstinenz“ wieder „einsteigen„? Leidest Du oder hast Du unter Krankheiten/Verletzungen gelitten und solltest zunächst einen Arzt aufsuchen? Oder, hast Du überhaupt bereits präzise Vorstellungen bezüglich des oben Genannten? Möglich, dass Du bisher einfach nicht die richtigen, sprich: passenden Ideen für Dich gefunden hast? Du tendierst, allgemein gesehen, zum Ausdauersport **     Aber, entschuldige! Du bist bereits „aus den Kinderschuhen“? Das konnte ich nicht wissen! Ist „Marathon“ Dein Nahziel? Darüber schreibe ich und gebe  gute Tipps in diesem Beitrag   sowie in diesem   Artikel für „Laufprofis“

 

SISU … so nennen es die Finnen.  Ein monotones Auflisten von Ausdauersportarten wird Dir kein besonders neues Wissen auf diesem Gebiet vermitteln. Du wirst, das verspreche ich, im Laufe der nächsten Folgen über Details bezüglich Training, Ausrüstung etc derjenigen Aktivitäten erfahren, die Du favorisierst.

Wer war übrigens ein gewisser Herr Spiridon?  Der erste Olympiasieger im Marathonlauf der „Neuzeit“!  Er wurde „posthum“ Namensgeber der  unter   *SPIRIDON*  aufrufbaren Webseite.